Zitat der Woche: André Kostonaly

„Eine Börse wäre keine Börse, wenn nicht viele Narren ihr Unheil dort treiben würden.“
André Kostolany
Börsenaltmeister
Wahrheitscheck für Börsenweisheiten (WirtschaftsWoche)
25.10.2025 – Messe: Börsentag Hamburg
Der 28. Börsentag Hamburg freut sich auf zahlreiche Besucher:
Eintritt frei – Anmeldung nicht erforderlich!
Termin: Samstag, 25.10.2025
Messe: 09:30 – 17:00 Uhr
Vorträge: 10:00 – 18:00 Uhr (ca. 50 Vorträge plus Speakers-Corner)
Ort: Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
Das offizielle Programm und alle Infos gibt es hier: www.boersentag.de
Auf der Messe finden Sie die BÖAG Börsen AG im großen Börsensaal am Infostand 31/32 und treffen dort unsere Kolleginnen und Kollegen sowie Makler von mwb fairtrade (Börse Hamburg, Börse Hannover) sowie ICF BANK (Börse Düsseldorf, Quotrix) persönlich vor Ort. Wir freuen uns, Sie auf nach einem kurzen Quiz auf eine frisch von unserem Barista zubereitete Kaffeespezialität einzuladen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Beim Geschicklichkeitsspiel Börsen Pong können Sie eine Tasse der Börse Hamburg gewinnen.
Im Vortragsprogramm , das zwei Wochen vor Termin veröffentlicht wird, sind wir gleich doppelt vertreten:
Martin Braun von der Börse Hannover gibt um 10:00 Uhr im Merkur-Zimmer mit seinem Vortrag „Das 1 x 1 der Börse – Basiswissen, Tipps und Börsenregeln“ einen Überblick über die aktuelle Börsenlandschaft in Deutschland – einschließlich der elektronischen Handelsplattformen LS Exchange, Quotrix und European Investor Exchange. Dabei geht er der Frage nach, welche Wertpapiere für welchen Anlegertyp wo am besten gehandelt werden. Dazu gibt es Tipps, worauf man an der Börse achten sollten, um Fehler zu vermeiden.
Um 14:00 Uhr klärt Thomas Strelow von der Börse Düsseldorf im Speakers‘ Corner mit seinem Vortrag „Entzaubert: Die größten Börsen-Mythen!“ über gefährliches Halbwissen und falsche Glaubenssätze zum Thema Finanzbildung und Börsen-Know-how auf. Wer sich fortbilden und beim nächsten Party-Small-Talk glänzen will, ist hier sicher gut aufgehoben.





18.10.2025 – Messe: Börsentag Berlin
Freuen Sie sich auf ein informatives Programm im Ludwig Erhard Haus in Berlin. Die BÖAG Börsen AG ist nicht vor Ort.
Termin: Samstag, 18. Oktober 2025 – 09:30 – 16:30 Uhr
Kostenlose Teilnahme. Anmeldung erforderlich.
Anmeldung direkt hier: www.boersentag-berlin.de



20.09.2025 – Messe: Börsentag Zürich
Freuen Sie sich auf ein informatives Programm im Kongresshaus Zürich. Die BÖAG Börsen AG ist nicht vor Ort.
Termin: Samstag, 20. September 2025 – 09:30 – 17:00 Uhr
Kostenlose Teilnahme. Anmeldung erforderlich.
Anmeldung direkt hier: www.boersentag.ch



09.09.2025 – Webinar: Chart Show #55 – Quantum Computing

Referent:
Christoph Geyer, Technischer Analyst, stv. Regionalmanager VTAD Frankfurt
www.christophgeyer.de
Inhalt:
„Technische Analyse leicht gemacht“ ist das Motto von Christoph Geyer. In diesem regelmäßigen Online-Format schaut der Börsenprofi live mit den Teilnehmern auf die Charts der großen Indizes und interessanter Einzelwerte. Dabei werden die Instrumente der Charttechnik praxisnah angewendet, um spannende Handelssignale zu erkennen. (Dauer: ca. 60-90 Minuten)
Zielgruppe:
Dieses Seminar richtet sich an Fortgeschrittene und interessierte Einsteiger mit ersten praktischen Erfahrungen.
Anmeldung:
Für die Chart Show gibt es einen eignen Einladungsverteiler, über den Sie an die Termine erinnert werden, den Zoom-Link zur Teilnahme erhalten sowie die Aufzeichnung bekommen.
Eine Teilnahme nur über den Web-Browser ist möglich. Wir empfehlen jedoch für den vollen Funktionsumfang die Nutzung der kostenlosen Zoom-Client-Software.
Teilnahmegebühren:
Das Webinar ist kostenfrei.
Aufzeichnung CHART SHOW #54vom 12.08.2025

Besuchen Sie unseren YouTube-Kanal für mehr Videos
Anlegertag 2025: „Meet the Experts“ am Stand der Börse Düsseldorf
Neben dem zentralen Vortragsprogramm wollen wir am Messestand von Börse Düsseldorf & Quotrix auch die Möglichkeit zum fachlichen und persönlichen Austausch bieten:
11 Uhr
Gerhard Michel
Fundamentalinvestor und Finanzcoach
12 Uhr
Christoph Geyer
Technischer Analyst und Ausbilder VTAD e.V.
13 Uhr
Jessica Schwarzer
Finanzjournalistin und Autorin
14 Uhr
Edda Vogt
Finfluenzerin und Autorin Investieren mit Weitblick
15 Uhr
Uwe Jännert
@Boersenhaendler auf X und Wikifolio-Investor

Unsere Fachvortrag um 11 Uhr in Raum 1:
„Die Kunst der Technischen Analyse – Was jeder Investor aus den Charts lesen kann: Grundlagen der Charttechnik & Live-Analyse der meistgehandelten Aktien auf Quotrix“
Thomas Strelow, Börse Düsseldorf, und Christoph Geyer, Technischer Analyst und Ausbilder VTAD
Wann? Samstag, 06.09.2025, 09:30 – 17:00 Uhr
Wo? Classic Remise, Harffstr. 110a, 40591 Düsseldorf
Wie? Anmeldung erforderlich (kostenlos). Alle Infos und Registrierung: www.anlegertag.de





Schwache deutsche Konjunktur mit Aussicht auf Besserung

Eine schwächere Dynamik der deutschen Wirtschaft im zweiten Quartal war absehbar, denn am Jahresanfang haben viele Unternehmen in der Erwartung künftig höherer Zölle Aufträge und Produktion vorgezogen, die in den Folgemonaten fehlten. Trotzdem sorgten die finalen Daten des Statistischen Bundesamts zum deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP) für Ernüchterung. Mit 0,3 Prozent schrumpfte die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung stärker als angenommen. Vor allem die Industrieproduktion und die Exporte fielen schwächer aus, nachdem diese im ersten Quartal noch stärker zulegen konnten. Der private Konsum stieg um gerade einmal 0,1 Prozent, sodass vor allem der Anstieg der staatlichen Konsumausgaben um 0,8 Prozent noch schwächere Wachstumsdaten verhinderte.
Beim Blick nach vorn spielt weiterhin der kaum kalkulierbare Handelskonflikt mit den USA eine entscheidende Rolle. Zwar haben sich EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen und US-Präsident Trump auf einen Zollsatz in Höhe von 15 Prozent auf Exporte aus der EU in Richtung USA geeinigt. Allerdings fällt dieser deutlich höher aus als zuvor. Zudem sind einige Aspekte noch unklar, bspw. wann die Absenkung der Zölle auf Autoexporte von derzeit 27,5 Prozent erfolgt. Es ist auch davon auszugehen, dass künftig immer wieder neue oder höhere Zölle vonseiten der US-Regierung ins Spiel gebracht werden.
Trotzdem untermauern aktuelle Umfragen unter Unternehmen die Hoffnung auf eine moderate konjunkturelle Erholung in den kommenden Monaten. So setzte der ifo-Geschäftsklimaindex seinen Trend im bisherigen Jahresverlauf fort und fiel leicht höher aus. Man kann zwar nicht von verbreitetem Optimismus sprechen, aber einige Unternehmen schauen zumindest weniger pessimistisch auf ihre künftigen Geschäftserwartungen. Der HCOB-Einkaufsmanagerindex stieg für das Verarbeitende Gewerbe sogar auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren und rangiert erstmals wieder knapp unter der Grenze von 50 Punkten, deren Überschreiten eine künftig steigende Produktion anzeigen würde. Wichtig für die Wachstumsstabilisierung wäre wieder etwas mehr Unterstützung vonseiten der Politik in Deutschland. Dabei helfen die Aussicht auf höhere Investitionen zur Ertüchtigung der Infrastruktur und der Verteidigungsfähigkeit in den kommenden Jahren sowie verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten nur bedingt. Vielmehr braucht es klar erkennbare Signale zur weiteren Steigerung der Attraktivität des Standorts Deutschland, allen voran den ersehnten Abbau bürokratischer Hürden.

Newsletter vom 27. August 2025
Carsten Mumm – Chefvolkswirt und
Leiter der Kapitalmarktanalyse
Privatbank Donner & Reuschel
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Es kann doch nur nach oben gehen, oder?

An der weltpolitischen Lage ändert sich seit Monaten, zum Teil seit Jahren, nichts. Die Kriege nehmen kein Ende und Herr Trump beehrt uns immer noch fast täglich mit neuen Ideen, die ihn und nach seiner Ansicht Amerika, nach vorne bringen sollen. Die internationalen Marktteilnehmer reagieren unterschiedlich auf die Nachrichten aus Übersee. Auch die immer wieder angestrebten Friedensbemühungen haben natürlich Auswirkungen auf die Märkte. Zum Teil werden diese aber auch nur sehr punktuell umgesetzt. So kommen Rüstungsunternehmen durch Gesprächsankündigungen zum Frieden oder Lieferungseinstellungen von Rüstungsgütern zunehmend unter Druck. Containerfirmen können dagegen zulegen, könnten Lieferwege doch möglicherweise wieder sicherer werden.
Solche Bewegungen haben natürlich nur einen sehr untergeordneten Einfluss auf die Märkte insgesamt. Was in den letzten Wochen allerdings aufgefallen ist, sind die unterschiedlichen Beurteilungen für die Märkte. Noch bis zum Frühsommer konnte sich der DAX deutlich besser entwickeln, als die US-Märkte. Das Vertrauen der US-Marktteilnehmer in den eigenen Markt schien durch die Wankelmütigkeit des US-Präsidenten erschüttert zu sein.
Diese Entwicklung hat sich allerdings seit Mitte Juli deutlich verändert. Der breit gefasste S&P500 konnte neue Tops generieren, während sich der DAX bereits seit Mitte Mai in einer Seitwärtsrange bewegt. Die Stimmung ist also von Deutschland nach Amerika umgeschwenkt. Wie nachhaltig dieses Auseinanderlaufen der Märkte ist, kann kaum vorhergesagt werden.
Früher oder später dürften sich die US-Investoren sicher auch wieder dem deutschen Markt zuwenden, zumal deutsche Aktien ohnehin überwiegend in ausländischen Händen liegen. Von der technischen Seite her bewegt sich der deutsche Leitindex seit Wochen in besagter Seitwärtsrange. Immer wenn die obere Begrenzung erreicht ist und eine entsprechende Korrekturbewegung einsetzt, ist die Aufregung bei den Marktteilnehmern recht groß.
Es herrscht also eine Unsicherheit, die im Bereich der oberen Begrenzung immer wieder zu Abgaben führt. So kann kein Ausbruch aus dieser Range erfolgen. Auch wenn Indikatoren in Seitwärtsbewegungen eigentlich recht verlässliche Signale geben, kann derzeit davon kaum die Rede sein.
Solange keine nachhaltig belastbare Einigung im Zollstreit (auf der ganzen Welt) eintritt und keine Entspannung bei den Krisen in Sicht ist, werden die Marktteilnehmer mit diesem Dilemma leben müssen. Eine Konzentration auf Unternehmens- und Wirtschaftsdaten wird so nur am Rande möglich sein. Die Technik liefert hier also derzeit das, was sie soll: Die Stimmung der Marktteilnehmer optisch darzustellen!

Newsletter vom 13. August 2025
Christoph Geyer – stellv. Regionalmanager
VTAD Frankfurt
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Historischer Zollanstieg in den USA – Drohender Inflationsschock bremst Fed

Ein Inflationsschock in den USA als Folge der US-Handelspolitik scheint unausweichlich, und eine mittelfristig höhere Inflation ist möglich. Gleichzeitig wird sich aufgrund des Kaufkraftverlusts der Konsumenten die US-Wirtschaft abkühlen. Erst mit der abklingenden Gefahr von Zweitrundeneffekten bzw. wenn die wirtschaftliche Abkühlung ersichtlich wird, kann die US-Notenbank die Zinsen senken. Kurzfristig hingegen hat die Fed wenig Raum für Zinssenkungen – trotz ihrer aktuell restriktiven Ausrichtung.
Laut Yale University (Budget Lab) steigt der effektive Zollsatz für US-Konsumenten auf 17 Prozent – unter Einbezug der aktuellen Zollankündigungen. Das ist der höchste Wert seit fast 100 Jahren und markiert einen abrupten Anstieg (Abb. 1). Die Zölle wirken wie ein externer Preisschock: Die Kombination aus Dollar-Schwäche und Zollanstieg führt zu einem spürbaren Kaufkraftverlust. Laut Juni-Umfrage erwarten US-Haushalte eine Inflation von über 8 Prozent.
Die IKB hat die Wirkung der Zölle auf die Inflation empirisch analysiert (Abb. 2). Ein Zollanstieg von 2,4 Prozent (2024) auf 17 Prozent (2025) führt zu einem Inflationsanstieg von 1,4 Prozent-Punkten im laufenden und 2,2 Prozent-Punkten im nächsten Jahr. Für die dann folgenden vier Jahre ist es immer noch im Durchschnitt ein Plus von 1,5 Prozent-Punkten. Die Gefahr von Zweitrundeneffekten ist deshalb vor allem im Fall einer stabilen Konjunkturentwicklung hoch. Eine spürbare Abkühlung der US-Wirtschaft ist notwendig, um das Inflationsrisiko in den Griff zu bekommen. Ohne eine zügige Abkühlung der US-Wirtschaft ist eine US-Inflationsrate von über 4 Prozent im nächsten Jahr nicht auszuschließen.
Für die Geldpolitik bedeutet dies: Die Fed hat kurzfristig kaum Spielraum für Zinssenkungen. Mit einem Niveau der Fed-Funds-Rate von 4,5 Prozent wirkt die Geldpolitik jedoch immer noch restriktiv. Deshalb ist eine Zinsanhebung selbst bei steigender Inflation unwahrscheinlich. Mit einer neutralen bzw. expansiven Geldpolitik ist angesichts der Inflationsrisiken auf Sicht nicht zu rechnen. Auch haben die Zölle den Gleichgewichtszinssatz zumindest kurz- bis mittelfristig erhöht. Bedeutend niedrigere Zinsen sind deshalb selbst für 2026 nicht zu erwarten. Dies gilt auch für das lange Ende der US-Zinskurve.
Die IKB erwartet eine Senkung der Fed-Funds-Rate von nicht mehr als 50 bp bis Ende 2025. Das Zinsniveau wäre dann immer noch restriktiv. 2026 wird der Zinspfad von der Konjunktureintrübung geprägt sein. Eine expansive Geldpolitik mit Zinsen von unter 3 Prozent ist bei den aktuellen Inflationsrisiken nur schwer vorstellbar.

Newsletter vom 6. August 2025
Dr. Klaus Bauknecht – Chefvolkswirt
IKB Deutsche Industriebank AG
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August 2025: VanEck Uranium and Nuclear Technologies UCITS ETF
Der VanEck Uranium and Nuclear Technologies UCITS ETF bildet den MarketVector Global Uranium and Nuclear Energy Infrastructure Index nach. Der MarketVector Global Uranium and Nuclear Energy Infrastructure Index bildet Unternehmen weltweit ab, die in den Bereichen Uranbergbau und Kernenergieinfrastruktur tätig sind.

Im Aktionsmonat wird der ETF an der Börse Düsseldorf vom Skontroführer ICF BANK zu nochmals engeren Geld- und Brief-Kursen gehandelt. Ziel ist es, den niedrigsten Spread unter den deutschen Handelsplätzen bieten zu können. In der Zeit zwischen 09:00 und 17:30 Uhr ist die Geld-Brief-Spanne in diesem Papier niedriger (oder maximal gleich) wie am Handelsplatz Xetra.
Die hier vorgestellten Produkte sind in keinem Fall als Anlageberatung oder Kaufempfehlung zu verstehen.
| Name ISIN | Briefkurs Stand | Diff % Diff +/- |
|---|---|---|
| VanEck Uranium and Nuclear … IE000M7V94E1 | 0 25.09.2026 | -0,48% -0,2150 |

ETF des Monats – 08/2025
Kurzsteckbrief A3D47K:
Indexabbildung: Physisch
Ertragsverwendung: Thesaurierend
Fondsgröße: 757 Mio. EUR
Fondswährung: USD
Total Expense Ratio: 0,55%
Anzahl Positionen: 25
(Datenquelle: extraETF.com vom 23.07.2025)
Mehr Informationen bei extraETF.com:

(inkl. Factsheet und Anlegerinformationsblatt)

Die Courtage für ETF-Geschäfte an der Börse Düsseldorf beträgt 0,08%. In Verbindung mit einem niedrigen Spread und abhängig von der Ordergröße kann dies für das einzelne Geschäft zu einem günstigeren Kauf- oder Verkaufspreis führen, als an einem Handelsplatz ohne explizite Nebenkosten. Vergleichen lohnt sich! (Ausschlaggebend für die Gebühren ist das Preisverzeichnis der depotführenden Banken bzw. Broker.)
