Die Rückkehr der Rendite

In den vergangenen Monaten sind die Renditen weltweit kräftig gestiegen. US-Anleihen mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren rentieren mit circa 5 Prozent, deutsche Staatsanleihen mit rund 3 ½ Prozent und französische Staatsanleihen mit knapp 4 ½ Prozent.
Ein Teil dieses Zinsanstiegs lässt sich mit der Sorge vor steigenden Inflationsraten erklären. Der Krieg im Iran, das Vorrücken der Huthi im Jemen, die zunehmende Zerstörung von Raffinerien in Russland – all das treibt den Preis für Ölprodukte und damit die Inflation kräftig an.
Bemerkenswert ist aber, dass die Realrenditen – also nach Abzug der erwarteten Inflationsraten – ebenfalls deutlich angezogen haben. Für diesen Anstieg kann man im Wesentlichen drei Gründe anführen. Das emittierte Anleihevolumen hat in den zurückliegenden Jahren kräftig zugelegt. Die Staatsverschuldung steigt global immer weiter und zunehmend drängen große KI-Firmen auf den Anleihemarkt, um ihren Kapitalhunger zu stillen.
Zudem wird vielfach angeführt, dass die Märkte höhere Ausfallrisiken einpreisen. Schaut man jedoch auf Kreditausfallversicherungen, so kann man dies zwar für Frankreich konstatieren, kaum jedoch für Deutschland, Japan oder die USA.
Ein oft unterschätzter Faktor ist jedoch, dass steigende Realrenditen auch ein Zeichen dafür sind, dass die Märkte einer Volkswirtschaft wieder stärkeres Realwachstum zutrauen. Und tatsächlich revidieren immer mehr Institute ihre Wachstumsprognosen nach oben. So erwartet die US-Notenbank ein Wachstum von mehr als 2 Prozent für die USA. Die EZB prognostiziert für den Euroraum im kommenden Jahr ein Wachstum von fast 1 ½ Prozent und für Deutschland wird gemeinhin ein Wachstum in ähnlicher Größenordnung erwartet. Das ist durchaus solide und das trotz des hohen Ölpreises.
Was bedeutet das für den Anleger?
Nach dem Renditeanstieg bieten Staatsanleihen wieder attraktive laufende Erträge. Wir bevorzugen derzeit mittlere Laufzeiten und solide Unternehmensanleihen. Die höheren Renditen machen Anleihen wieder zu einer attraktiven Ertragsquelle und zugleich zu einem wichtigen Risikopuffer in einem ausgewogenen Portfolio.

Newsletter vom 23. September 2026
Dr. Martin Moryson – Chefvolkswirt Europa
DWS
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US-Staatsschulden: Märkte werden skeptischer

Die hohe staatliche Staatsverschuldung der USA rückt zunehmend in den Fokus der Kapitalmärkte. Zwar wird die Schuldendynamik aktuell noch durch ein nominales Wirtschaftswachstum gestützt, das über den durchschnittlichen Finanzierungskosten des Staates liegt. Doch mit ansteigenden Renditen steigt der Druck auf die US-Regierung, ihre Ausgaben unter Kontrolle zu bekommen. Dies gilt vor allem, weil jüngste Anstiege der US-Renditen auf eine mögliche Neubewertung von US-Staatsanleihen hindeuten.
Die hohe Schuldenquote von 123 Prozent des BIP gerät zunehmend in den Fokus von Investoren und Ratingagenturen. Gleichzeitig sind die US-Renditen deutlich gestiegen, wodurch sich die Finanzierungskosten des Staates spürbar erhöht haben.
Grundsätzlich ist die Schuldenquote eines Staates dann stabil, wenn das nominale Wirtschaftswachstum über dem effektiven Zinssatz der Staatsschulden liegt. Andernfalls muss der Staat durch einen Primärüberschuss gegensteuern und Staatsausgaben ohne Zinszahlungen müssen geringer ausfallen als die Einnahmen. Ansonsten wird sich der Anstieg der Schuldenquote verselbstständigen. Historisch haben sich die USA jedoch schwergetan, solch einen Überschuss zu erzielen.
Stattdessen konnte eine robuste US-Wachstumsdynamik den Anstieg der Schuldenquote dämpfen. Seit 2021 hat sich allerdings die effektive Zinsbelastung des US-Staates nahezu verdoppelt. Gleichzeitig ist das langfristige Potenzialwachstum der USA gesunken. Damit schrumpft der Puffer zwischen Wachstum und Zinsen und es erhöht sich die Gefahr einer weiter ansteigenden Schuldenquote.
Die aktuell steigenden US-Renditen werfen die Frage auf, ob die Märkte inzwischen eine Risikoprämie auf US-Staatsanleihen fordern. Nach Schätzungen der IKB liegen die Renditen zehnjähriger US-Treasuries inzwischen deutlich über ihrem fundamental erklärbaren Niveau. Die Abweichungen haben seit Beginn der zweiten Trump-Präsidentschaft und den Kommentaren über die Fed-Unabhängigkeit zugenommen und sich am aktuellen Rand nochmals verschärft. Neben Inflationssorgen könnte nun auch die langfristige fiskalische Stabilität der USA eine Rolle spielen.
2027 dürfte eine rückläufige Inflation sowie erwartete Zinssenkungen der Fed für Entlastung sorgen. Mittel- bis langfristig bleibt jedoch entscheidend, den Wachstumsausblick zu verbessern und das Haushaltsdefizit einzudämmen. Andernfalls dürfte die Diskussion über die Bonität der USA an Intensität gewinnen. Der Kapitalmarkt scheint bereits jetzt eine klare Botschaft zu senden.

Newsletter vom 16. September 2026
Dr. Klaus Bauknecht – Chefvolkswirt
IKB Deutsche Industriebank AG
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Scheideweg
Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
Die „Zwischenwahlzeit“ ist in Deutschland meistens eine sehr interessante Zeit. Gemeint ist die Zeit zwischen den Landtagswahlen, die immer als großer Stimmungstest für die Bewertung der amtierenden Bundesregierung gewertet wird. Insofern ist Deutschland etwas Besonderes. Es gibt nicht wie in den USA die Midterms, es gibt viele punktuelle Wahlen, die interessanterweise alle gleich gewichtet werden, obwohl die Bundesländer strategisch und in Bevölkerungszahl stark differenzieren. Jetzt stehen wir zwischen den Wahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zeitgleich mit Berlin. In diesem Standpunkt beschäftigen wir uns damit, ob der Rechtsdruck in Sachsen-Anhalt zum Kapitalmarktrisiko für KMU werden kann.
Die Wahl in Sachsen-Anhalt verschiebt die politische Risikowahrnehmung von ausländischen Investoren massiv. Politische Stabilität ist wichtig für die wirtschaftliche Berechenbarkeit. Unternehmensbewertungen unterliegen auch dem Country Risk. So verbindet Amundi, als großer institutioneller Investor die Risikoprämie von Unternehmen mit der politischen Stabilität. Beide gehen Hand in Hand. https://research-center.amundi.com/article/german-reforms-what-do-they-mean-european-equities.
Auch der Präsident der Deutschen Bundesbank, Joachim Nagel, äußert sein massives Unbehagen über den Aufstieg der AfD auf einer Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank in Berlin: „Hilft das, ausländische Investoren in dieses Land zu locken? Definitiv nicht. Ich denke, sie werden zögern, sie werden davor zurückschrecken, hier Geschäfte zu machen. Also ja, ich mache mir Sorgen.“ Bundesbankpräsident Nagel sagt, er sei besorgt über den Aufstieg der extremen Rechten | Reuters
Gerade Small und Mid Caps sind vom Heimatmarkt stärker abhängig. Operativ sind diese Unternehmen in Deutschland zumeist fest verankert, eben auch als Produktionsstätten. Das ist ein klarer Unterschied zu global orientierten und diversifizierten Konzernen. Gerade hier ist ein negatives Risikoprofil von Deutschland entscheidend. Amundi legt sich auch hier fest: „ERP leg: reform credibility, political stability and lower tail risk can all reduce the premium investors demand.” und speziell für Small/Mid Caps: “We would expect German small and mid-cap companies with high domestic sales and strong balance sheets to outperform large multinational companies. Small- and mid-cap stocks have the most direct fiscal leverage; they benefit (or at least don’t suffer) from euro strength, and they carry the highest confidence beta from a depressed base.”
https://research-center.amundi.com/article/german-reforms-what-do-they-mean-european-equities?utm_source=chatgpt.com
Auch Moodys sieht die Risiken bei Corporate Bonds deutlich. Der Appetit am Credit-Markt wird durch politische Unsicherheiten gebremst. Höhere Risikoprämien schlagen sich bei kleineren Corporate-Bond-Emittenten direkt nieder. Ist der Kupon noch finanzierbar? Trägt mein Geschäftsmodell die Höhe des Kupons? Bekomme ich die Anleihe platziert? Kann ich eine Bank motivieren mich zu betreuen? Das Entscheidende für die Emittenten. Es handelt sich um Umstände, die ihre direkte Unternehmensexistenz betreffen und die sie nicht beeinflussen können.
Deutschland trifft der politische Rechtsruck in einer Phase wachsender struktureller Standortbelastungen. Das IW erwartet bis 2029 eine Fachkräftelücke von 723.000 Personen, 47 Prozent mehr als 2024, und warnt: „Dass zugleich die Zuwanderung einbricht, dürfte den Anstieg noch beschleunigen.“ https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/alexander-burstedde-arbeitsmarkt-2029-fehlen-723000-fachkraefte.html Gerade die sogenannten neuen Bundesländer sind auf Zuwanderung angewiesen. Mehr als 160.000 Ausländer arbeiten dort in Engpassberufen. https://www.iwkoeln.de/themen/arbeit-und-verdienst/zuwanderung-und-integration.html
Parallel ist Energie in der Nach-Habeck-Zeit wieder zu einem akuten Wettbewerbsfaktor geworden. Das Bundeswirtschaftsministerium sieht Mitte September eine nachlassende Konjunkturdynamik; Reuters nennt „persistently high energy prices“ als Belastung für Konsum und Wirtschaft.
https://www.reuters.com/world/berlin-sees-slowdown-economic-momentum-early-q3-2026-09-14/
Hinzu kommt die problematische Gasversorgung. Deutschlands Speicher sind nicht ausreichend gefüllt. Das Wirtschaftsministerium scheint dies zu verdrängen und behauptet fest und steif, dass das alles kein Problem sei und ignoriert, dass rein rechnerisch die Speicher nicht mehr auf die festgelegten Standards gefüllt werden können. Die deutschen Speicher waren Anfang September nur zu rund 53 Prozent gefüllt, dem niedrigsten Stand seit 15 Jahren, während europäische und auch deutsche Gaspreise auf den höchsten Stand seit Januar 2023 gestiegen waren.
https://www.reuters.com/business/energy/german-gas-supply-diversification-ensures-imports-price-equinor-says-2026-09-08/. Die Ministerin scheint auf einen sanften Winter zu spekulieren. Der Markt sieht das noch nicht, denn die Preise sind bereits jetzt um 150 % gestiegen sind. Das erinnert an das THE (Trading Hub Europe) genannte System mit dem der Vorgänger die Gaspreise im Sommer 2022 durch die Decke gejagt hat. Mit einem Unterschied. Danach waren die Speicher voll und der Gaspreis ist wieder kollabiert.
Diesmal ist das anders. Auch bei den Unternehmen wächst die Sorge. Der ehemalige Arbeitgeber der Ministerin, die E.ON-Tochter Westenergie, versandte über eine Tochterfirma bereits Briefe an die Kunden mit der Bitte, Ansprechpartner zu definieren. Die Begründung: „Durch die Verkettung witterungsbedingter, wirtschaftlicher, politischer und weiterer unvorhersehbarer Faktoren“ könnten bei der Gasversorgung „Engpässe eintreten“. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-150-prozent-preisanstieg-angst-vor-gasmangel-ist-zurueck/100252819.htmlWir sind gespannt, ob noch Gas nachgeladen wird und über wen. Denn während der Kanzler sich am Tag, an dem dieser Standpunkt entstand, um die Arktis kümmert, herrscht in seiner Partei arktische Stimmung. In den letzten Umfragen zur Wahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die Partei zwischen 6 (Pollytix) und 7 (Forschungsgruppe Wahlen) Prozent.
Wir wollen hier keine aktuellen Diskussionen über die Zukunft des Kanzlers und der Koalition lostreten, dazu bietet die Tagespresse ein abendfüllendes Programm. Aber wenn der Winter in 2027 ebenfalls arktisch in Haushalten und Unternehmen wird, weil das Wirtschaftsministerium das versemmelt hat mit dem Gas, dann fragen Sie uns nicht nach den Umfragen. Ob der Kanzler die Kraft nicht mehr hat, hier Richtlinienkompetenz walten zu lassen, oder ob er ebenfalls auf einen milden Winter hofft, wird wohl für immer sein Geheimnis bleiben.
Mittlerweile dürfen wir auch nicht die Spritpreise vergessen. Nach ADAC-Daten vom 9. September kostet Super E10 bundesweit durchschnittlich 2,25 Euro je Liter, Diesel 2,32 Euro. Damit verteuerte sich binnen einer Woche der Liter Diesel um 8,9 Cent. https://www.adac.de/news/aktueller-spritpreis/ Auch das ist eine Standortfrage. Ausländische Fachkräfte verlassen Deutschland und gehen wegen der hohen Lebenshaltungskosten zurück in ihre Heimat. »Wir werden uns damit auseinandersetzen müssen, dass wir Spritpreise um drei Euro bekommen«, sagte Herbert Rabl vom Tankstellen-Interessenverband (TIV) der „Rheinischen Post“ Und damit meint er nicht die Tankstellen an der BAB…
Damit verstärken sich zwei bestehende Standortprobleme: knapper werdendes Humankapital und hohe, volatile Energiekosten. Ein zusätzlicher politischer Risikofaktor trifft deutsche Small und Mid Caps damit auf einer bereits belasteten Kosten- und Wachstumsbasis.
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mwb Kapitalmarkt-Standpunkt
vom 16. September 2026
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Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
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Kai Jordan
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Wie viel Potenzial steckt in Stablecoins ?

Stablecoins sind digitale Wertdarstellungen („Token“), die über eine Blockchain übertragen werden und ihren Wert möglichst stabil halten sollen. Meist sind sie an eine klassische Währung wie den US-Dollar gekoppelt. Wo ihr Potenzial, aber auch Risiken liegen könnten, erklärt Union Investment, der Fondspartner der Hannoverschen Volksbank eG.
Einen wichtigen Anwendungsbereich von Stablecoins sieht Union Investment im internationalen Zahlungsverkehr. Bei grenzüberschreitenden Zahlungen, etwa durch Auslandsüberweisungen, sei das klassische Bankensystem häufig teuer und ineffizient. Stablecoins hingegen hätten das Potenzial, diese Transfers schneller und günstiger zu machen. Interessant könnten Stablecoins etwa für Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern sein, die nur eingeschränkten Zugang zu internationalen Zahlungswegen oder stabilen Fremdwährungen haben.
Stablecoins können ihre Wertstabilität nur wahren, wenn die Nutzerinnen und Nutzer davon ausgehen, dass sie sie jederzeit wieder zum vereinbarten Referenzwert eintauschen können, erklärt Union Investment. Gerate dieses Vertrauen ins Wanken, könnten viele Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig versuchen, ihre Token zurückzugeben. Durch die digitale Abwicklung könne sich eine solche Entwicklung sehr schnell ausbreiten. Müssten Anbieter dafür Teile des Reservevermögens wie Staatsanleihen in großem Umfang verkaufen, könne dies auch andere Finanzmärkte belasten.
Werden Bankeinlagen zudem dauerhaft in Stablecoins umgeschichtet, stehen sie den Banken nicht mehr für das klassische Geschäft zur Verfügung. Das könne ihre Refinanzierung verteuern und die Kreditvergabe erschweren. Wenn diese Umschichtung ein erhebliches Ausmaß erreiche, könne sie letztlich sogar die geldpolitische Transmission beeinträchtigen – also den Prozess, über den beispielsweise Leitzinsänderungen die Finanzierungsbedingungen, die Kreditvergabe und die wirtschaftliche Aktivität beeinflussen.
Die größten Chancen sieht Union Investment daher im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr und in Märkten mit schwacher Finanzinfrastruktur. In entwickelten Volkswirtschaften sei es dagegen unwahrscheinlich, dass Wallets – digitale Geldbörsen, in denen Stablecoins verwaltet, empfangen und versendet werden – das Bankkonto flächendeckend verdrängten. Die Hannoversche Volksbank informiert gerne über Chancen und Risiken entsprechender Geldanlagen mit Bezug zu Kryptowerten.

Newsletter vom 09. September 2026
Thomas Scholz – Filialdirektor und Leiter WP-Beratung
Hannoversche Volksbank eG
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Börse Hannover: Rebalancing des Global Challenges Index und NISAX
- Zusammensetzung des Global Challenges Index bleibt unverändert
- Ottobock neu im NISAX
Hannover, 04. September 2026 – Der Global Challenges Index (GCX), Nachhaltigkeitsindex der Börse Hannover, bleibt in seiner Zusammensetzung unverändert. Dies ergab die Auswertung im Rahmen des halbjährlichen Rebalancings, welches zum Stichtag 18. September 2026 durchgeführt wird.
„Alle Unternehmen in unserem Index erfüllen weiterhin die strengen Voraussetzungen der Nachhaltigkeit, sodass kein Anlass zu einem Tausch der Werte besteht. Wir freuen uns sehr, dass sich die hohe Qualität der Index-Unternehmen auch in der außerordentlich starken Performance des GCX widerspiegelt und blicken zuversichtlich auf die weitere Entwicklung“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG.
Starke Performance des GCX
Mit einem Plus von 444 Prozent erreichte der GCX im August seinen höchsten Stand seit seiner Auflage im Jahr 2007 und übertraf damit im gleichen Zeitraum die Performance von DAX und EuroStoxx 50. Seit Jahresbeginn verzeichnet der GCX eine Wertentwicklung von 30 Prozent. Auch die im März aufgenommenen Unternehmen Vestas Wind Systems A/S (WKN: A3CMNS) und SmurfitWestrock PLC (WKN: A40C7D) haben sich in den sechs Monaten mit einer Performance von 40 und 24 Prozent jeweils überdurchschnittlich entwickelt.
„Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten, die durch weltpolitische Krisen und explodierende Energiepreise geprägt sind und wirtschaftliche Themen in den Vordergrund gestellt haben. Gleichzeitig erkennen wir unter anderem durch die kürzlichen Rekordtemperaturen und deren Folgen die nach wie vor große Bedeutung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Nachhaltige Investments sind Investments in unsere Zukunft. Der GCX zeigt, dass Nachhaltigkeit auch mit einer hohen Rendite für Anleger verbunden sein kann“, ergänzt Janssen weiter.
Das nächste Rebalancing des GCX findet im März 2027 statt.
NISAX gewinnt Ottobock
Zeitglich zum GCX wurde auch das Rebalancing des Niedersächsischen Aktienindex (NISAX) durchgeführt. Der NISAX bildet die Entwicklung der größten, börsennotierten Unternehmen ab, die ihren Hauptsitz im Land Niedersachsen haben. Neben Großunternehmen wie Volkswagen, Salzgitter und Talanx, sind auch kleinere Unternehmen wie Berentzen, Viscom und Einbecker Brauhaus enthalten. Neu in den Index aufgenommen wurde die Ottobock SE (WKN: BCK222) mit Sitz in Duderstadt, die im Oktober 2025 den Weg an die Börse beschritten hat. Der NISAX umfasst jetzt 21 Aktien.
Hinweise für Redakteure
Die aktuelle Zusammensetzung des GCX finden Sie unter:
Das aktuelle GCX-Factbook finden Sie unter:
Informationen zum GCX Paris Aligned finden Sie unter:
https://www.boerse-hannover.de/nachhaltigkeit/gcxpa
Zum Auswahlprozess der GCX-Unternehmen:
Die Unternehmen des GCX werden anhand ihrer Nachhaltigkeits-Performance, u. a. anhand des von ISS STOXX Sustainability zur Verfügung gestellten Corporate Ratings, den umfassenden Ausschlusskriterien und ihres Beitrags zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung bewertet, welcher durch das SDG Solutions Assessment ermittelt wird. Begleitet wird dieser Auswahlprozess von einem unabhängigen Experten-Beirat. Die Auswahlkriterien des Nachhaltigkeitsindex werden zudem kontinuierlich an aktuelle internationale Richtlinien und Standards angepasst. Lizenznehmern wird so ermöglicht, die hohen Anforderungen von Institutionen, wie z. B. Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) und dem österreichischen Umweltzeichen (UZ49), zu erfüllen.
Börse Hannover: Einführung von strukturierten Wertpapieren an der European Investor Exchange
Hannover, 03.09.2026 – An der European Investor Exchange – dem elektronischen Handelsplatz der Börse Hannover in Kooperation mit Scalable Capital – ist ab sofort der Handel mit strukturierten Wertpapieren wie Zertifikaten, Optionsscheinen, Knockouts, Mini-Futures und Turbos möglich. Damit erweitert der Handelsplatz sein Angebotsspektrum und bietet Anlegern noch mehr Flexibilität bei der persönlichen Handelsstrategie. Zum Start stehen Investoren rund 1,7 Mio. Anlage- und Hebelprodukte zur Verfügung, die frei von börslichen Kosten montags bis freitags von 8:00 bis 22:00 Uhr gehandelt werden können.
Renommierte Emittenten
Zu den ersten Emittenten, die strukturierte Wertpapiere auf unterschiedlichste Basiswerte an der European Investor Exchange listen lassen, gehören bereits mehrere renommierte Bankhäuser wie Bank Vontobel Europe AG, HSBC Continental Europe S.A., Morgan Stanley Europe SE, Société Générale S.A. und in Kürze auch BNP Paribas S.A.. Die European Investor Exchange steht dem Anschluss weiterer Emittenten offen gegenüber.
Sicherheit und Transparenz im börslichen Handel
Der Handel findet an der European Investor Exchange unter Aufsicht der Handelsüberwachung der Börse Hannover statt und bietet damit Anlegern ein Höchstmaß an Transparenz und Sicherheit.
„Mit der Einführung von strukturierten Wertpapieren wächst das Handelsspektrum der European Investor Exchange und kommt den steigenden Ansprüchen der Anleger nach, die mit zunehmender Erfahrung auch Handelsstrategien nach persönlichen Markterwartungen ausrichten möchten“, erklärt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG.
Die elektronische Handelsplattform European Investor Exchange ist eine gemeinsame Initiative der Börse Hannover und Scalable Capital. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse von Privatinvestoren in Europa zugeschnitten. Weitere Informationen unter: www.european-investor-exchange.com/de
Aktienmärkte schwächer, steigende Zinsen und Ölpreis belasten
Bei seinem Auftritt in Jackson Hole hat US-Notenbankchef Kevin Warsh klare Worte zur Zinspolitik der US-Notenbank gefunden und ist damit Kritikern entgegengetreten, die die Unabhängigkeit der Fed in Zweifel gezogen hatten. Das Erreichen des Inflationsziels von maximal 2 Prozent bleibe das wichtigste Ziel, der Arbeitsmarkt stünde erst an zweiter Stelle. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für eine US-Zinserhöhung Mitte September auf rund 60 Prozent.
Dank Trumps‘ Dauerfehde gegen den Iran ist auch bei uns die Inflationsrate im August auf 2,9 Prozent gestiegen, im Euroraum sogar auf 3,3 Prozent und das könnte noch nicht das Ende für dieses Jahr gewesen sein. Eine Zinserhöhung der EZB am 10. September gilt als sicher.
Der Anleihenmarkt hat mögliche Zinsschritte von Fed und EZB bereits vorweggenommen, Verkäufe vor allem bei Langläufern haben die Renditen bereits nach oben getrieben. Die 30-jährigen US-Treasuries rentieren aktuell bei 5,28 Prozent, vergleichbare Bundesanleihen bei 3,85 Prozent.
Die Aktienmärkte zeigen sich vor dem Hintergrund des neu befeuerten Iran-Konfliktes, steigender Zinsen und Rohölpreise schwächer. Der DAX liegt aktuell wieder unter 26.000. Höhere Zinsen bedeuten Mehrkosten bei zahlreichen Unternehmen, vor allem auch im Technologiesektor. Die explodierenden Investitionen in künstliche Intelligenz müssen aber zunehmend über Kredite finanziert werden, weil die Alternativen Eigenkapital und Cashflow an Grenzen stoßen.
NVIDIA konnte jüngst brillante Quartalszahlen vorlegen. Die spannende Frage bleibt jedoch, wie lange diese und die Wachstumsstorys bei weiteren Hyperscalern (Meta, Amazon, Microsoft & Co.) intakt bleiben?
Bleiben Sie sehr wachsam in diesen Tagen, wir nähern uns dem Herbst und damit der Sturm- und Crashzeit!


Newsletter vom 02. September 2026
Martin Braun, Börse Hannover

Das Mensch-Maschine-Duell

Die Börse schlägt mittlerweile Kurskapriolen, dass es dem Privatanleger eigentlich schwindelig werden muss – und er oft genug zu Fehlern verleitet wird. Wer ist schuld daran? Etwa wir selbst? Und wie kann man diesem Wahnsinn entkommen?
Falls Sie schon etwas länger an der Börse aktiv sind, erinnern Sie sich vielleicht noch an Friedhelm Busch. Der legendäre und inzwischen 87-jährige Moderator der Telebörse war der erste Fernsehjournalist, der sozusagen mit Aktien berühmt wurde. Noch heute habe ich Worte im Ohr wie: „Veba Tagesgewinner mit 0,7 Prozent plus.“ Oder: „Nixdorf rauscht um 1,4 Prozent in die Tiefe!“
Ich will aber jetzt weder ein Loblied auf Busch trällern noch wie die „alten Leute“ von früher schwelgen, als angeblich alles besser war. Mir geht es um eine massive Veränderung der Kursausschläge, selbst bei großen Standardwerten. 0,7 Prozent Plus sind heute keine Nachricht mehr wert. Und wenn Aktien „in die Tiefe rauschen“, dann niemals nur um 1,4 Prozent. Zweistellige Kurskapriolen rauf und runter – das ist unsere heutige Welt!
Was ist los mit der Börse und uns Anlegern? Sind wir durchgedreht, dass wir Unternehmen massenhaft an einem Tag zehn Prozent mehr oder weniger wert sein lassen als am Tag davor? Ich kann Sie beruhigen: Nicht wir sind so extrem geworden. Es sind vor allem die Algorithmen und künstliche Intelligenz, die diese Kurs-Achterbahn auslösen. „Algo-Trading“ steht heute für 70 Prozent des gesamten Börsenhandels.
KI kann blitzschnell komplette Geschäftsberichte auswerten und reagiert prompt. Selbst wenn sie nur bei der Wortwahl oder beim Tonfall eine minimale positive Abweichung zum vorherigen Quartal erkennt, wird sich sofort auf die Aktie gestürzt, als gäbe es morgen keine mehr. Oder aber sämtliche Algorithmen wollen mit aller Macht zur gleichen Millisekunde raus. Dann muss der Kurs ja abstürzen.
Ändern können wir daran nichts – wohl aber unseren Umgang damit regeln. Sprich: den Wahnsinn einfach nicht mitmachen! Wenn Sie ständig den Geschehnissen hinterherhetzen, kostet es Sie nicht nur viele Nerven, sondern auch Geld. Erstens sind Sie sowieso langsamer als die Maschinen – müssen also höher kaufen oder tiefer verkaufen – und zweitens wissen auch die Algorithmen nicht, was die Kurse morgen oder kommendes Jahr machen. Oft sind sogar genau sie es, die beim nächsten anders gesetzten Komma die Aktien wieder in die gegenteilige Richtung peitschen …
Entscheidend ist jedoch ganz allein, ob ein Unternehmen in zehn Jahren mehr verdient als heute. Wenn, dann wird auch der Kurs höher stehen – unabhängig von den Schwankungen zwischendurch!

Newsletter vom 02.September 2026
Joachim Brandmaier – Börsenpraktiker
Stuttgarter Aktienbrief „Börse Aktuell“
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Lebenslanger Ausbau qualitativen Wissens
Im Bereich der quantitativen Fundamentalanalyse wird ein engagierter Investor nach einigen Jahrzehnten feststellen, dass es kaum noch wesentliche neue Erkenntnisse zu gewinnen gibt. Das Gesamtkonstrukt einschließlich der wichtigsten Key Performance Indicators (KPIs) steht und hat sich bewährt.
Oder, wie es mir einmal ein Mathematiklehrer aus seiner beruflichen Perspektive erklärte: „Weißt du, was das Tolle am Beruf des Mathelehrers ist? Wenn man einmal alle Klassenstufen unterrichtet hat, muss man sich nie wieder grundlegend auf den Unterricht vorbereiten, weil es in der Mathematik keine umfassend neuen Entwicklungen gibt.“
Für den ebenso wichtigen Bereich der qualitativen Analyse gilt diese Erkenntnis jedoch nicht. Bereits der Aufbau eines soliden qualitativen Grundwissens ist deutlich zeitaufwendiger als das Erlernen von Kennzahlen. Die Zahl der an den Aktienmärkten vertretenen Branchen ist groß, und jede Branche besitzt ihre eigenen Besonderheiten, Chancen und Risiken. Dieses Verständnis aufzubauen, ist eine anspruchsvolle und langfristige Aufgabe.
Um sich möglichst viel qualitatives Wissen anzueignen, empfehle ich drei Ansätze, die idealerweise parallel verfolgt werden:
- Sprechen Sie mit Selbstständigen, Führungskräften und Angestellten aus möglichst vielen Branchen. Dabei geht es nicht darum, Insiderwissen zu erlangen, sondern sich aus erster Hand ein Bild von den Geschäftsmodellen, den Herausforderungen und den Erfolgsfaktoren eines Unternehmens zu machen.
- Lesen Sie Bücher. Besonders empfehlenswert sind Autobiografien von Unternehmensgründern sowie Sachbücher über einzelne Branchen oder Geschäftsmodelle.
- Studieren Sie Geschäftsberichte. Lesen Sie insbesondere die Ausführungen zu den Chancen und Risiken einer Branche. Gerade die Risikoberichte liefern häufig wertvolle Einblicke in die tatsächlichen Herausforderungen eines Unternehmens.
Wenn Ihnen der qualitative Wissensausbau Freude bereitet, dann habe ich eine gute Nachricht für Sie: Vor Ihnen liegt lebenslanges Lernen.
Auch künftig wird der technologische Fortschritt neue Branchen und Geschäftsmodelle hervorbringen, die wir uns heute möglicherweise noch gar nicht vorstellen können. Wer sich jedoch intensiv mit den heutigen Branchenstrukturen und Geschäftsmodellen beschäftigt, wird neue Entwicklungen leichter einordnen können. Denn selbst die innovativsten Technologien weisen häufig Parallelen zu bekannten oder inzwischen verschwundenen Geschäftsmodellen der Wirtschaftsgeschichte auf.
Ein abschließender Hinweis ist mir besonders wichtig: Investitionsentscheidungen sollten niemals ausschließlich auf qualitativen Einschätzungen beruhen. Die Grundlage jeder fundierten Investition müssen stets die Unternehmenszahlen und Finanzdaten aus den Geschäftsberichten sein. Die qualitative Analyse ergänzt diese Zahlen – sie ersetzt sie jedoch nicht.
Zerstören zu viele ETF den Aktienmarkt?

Aufgrund der Tatsache, dass passive Investmentfonds, insbesondere ETF, ihre aktiven Geschwister in den USA mittlerweile überrundet haben (Kuchengrafik) wird zunehmend vor den Risiken des ETF-Booms gewarnt.
In einem aktuellen Arbeitspapier¹ wird sogar die These aufgestellt, dass passive Indexfonds ab einem bestimmten Marktanteil für heftige Marktturbulenzen und im Extremfall sogar für den Zusammenbruch der Aktienmärkte sorgen könnten. Die vermeintliche Logik dahinter: Aktienmärkte werden in regelmäßigen Abständen von Übertreibungen und irrationalen Ausschlägen heimgesucht. Passive ETF-Anleger und -Anlegerinnen verstärken diese Übertreibungen, wohingegen die Manager aktiver Fonds erkennen, dass es sich um irrationale Übertreibungen handelt, sich entsprechend dagegen positionieren und auf diese Weise eine Rückkehr der Kurse zu ihren fundamental gerechtfertigten Niveaus bewirken. Genau dieser marktstabilisierende Korrekturmechanismus werde aber ausgehebelt, wenn passive Anlagen überhandnehmen und aktive Fonds immer mehr ins Abseits gedrängt werden.
Nun ist ein solches Szenario zwar theoretisch durchaus vorstellbar, die entscheidende Frage aber ist, ob es in seinen entscheidenden Punkten etwas mit der Realität der Aktienmärkte zu tun hat.
Und genau hier liegt das Problem: Ein zentraler Bestandteil dieser Logik besteht nämlich darin, dass es die Gruppe der aktiven Manager ist, die dafür sorgt, dass die Aktienkurse immer wieder zu ihren fundamental gerechtfertigten Niveaus zurückkehren. Das bedeutet aber, dass genau diese Gruppe erfolgreicher agieren müsste als der Gesamtmarkt, denn sie ist es ja schließlich, die den „wahren“ Wert der Aktien kennt und sich entsprechend positioniert. Genau das ist aber in der Praxis nicht der Fall: Einschlägige und immer wieder aufs Neue durchgeführte empirische Studien belegen, dass es der Gruppe der aktiven Fondsmanager eben nicht gelingt, den Markt systematisch zu schlagen (Balkengrafik). Genau das müsste aber passieren, wenn das besprochene Modell die Realität tatsächlich zutreffend abbilden würde.
Zudem macht die Gruppe aller Aktienfonds (aktive und passive) nur einen kleinen Teil am gesamten Börsenwert der Unternehmen aus. Selbst in den USA lag dieser Anteil im Jahre 2025 lediglich bei 26 Prozent (Anteilsgrafik). Der Löwenanteil von 75 Prozent (Hinweis: rundungsbedingt ergibt sich in der Grafik eine Summe von 101 Prozent) dagegen entfiel vor allem auf die von den ETF-Kritikern völlig vernachlässigte Gruppe individueller Investoren (40 Prozent), Pensionsfonds (9 Prozent) und Auslandsinvestoren (18 Prozent)².
Interessanterweise hat sich das Gewicht dieser drei Gruppen für den US-Aktienmarkt in gut zwei Jahrzehnten kaum verändert: Nach wie vor beträgt es rund zwei Drittel der gesamten Marktkapitalisierung. Die Preisdynamik eines Marktes – und damit auch der entsprechende Korrekturmechanismus – wird aber durch alle Marktteilnehmer bestimmt und nicht nur durch das Zusammenspiel aktiver und passiver Investmentfonds.
Fazit
Die sich beschleunigende Gewichtsverschiebung innerhalb des Fondssegments liefert keinen Grund, weshalb man sich mit Blick auf den ETF-Boom um die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte Sorgen machen müsste. Die Befürchtung, dass der Erfolg von ETFs im Extremfall sogar zum Zusammenbruch der Märkte führt, ist eine These, die einem Realitätscheck nicht standhält.
¹ Michael Green, Hari P. Krishnan und Stephan Sturm, 2026, “A Model for Passive That Breaks the Market”, Working Paper.
² Dieser hohe Anteil an Auslandsinvestoren ist eine direkte Folge des seit Jahrzehnten bestehenden amerikanischen Leistungsbilanzdefizits und von daher US-spezifisch.


Newsletter vom 19. August 2026
Prof. Dr. Stefan May – Leiter Anlagemanagement
Quirin Privatbank AG
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