BÖAG Börsen AG: Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover im ersten gemeinsamen Geschäftsjahr erfolgreich

  • Börse Düsseldorf punktet mit Courtagebefreiung und Quotrix
  • Börse Hamburg führender Handelsplatz für Offene Immobilienfonds
  • Börse Hannover blickt auf 10 Jahre GCX-Nachhaltigkeitsindex
  • Fondsbörse Deutschland erweitert Angebot um Erstmarkt.de

29.12.2017 – (Düsseldorf, Hamburg, Hannover) Trotz verschiedener Unsicherheiten an den internationalen Märkten, bedingt etwa durch den Brexit, die Nordkorea-Krise, die Katalonien-Frage sowie die anhaltende Niedrigzinspolitik der EZB, konnten die Börsen-Indizes in Deutschland und den USA neue Höchststände erreichen. In diesem herausfordernden Marktumfeld konnten die Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover, die auf ein erstes gemeinsames Geschäftsjahr der Trägergesellschaft BÖAG Börsen AG zurückblicken, mit ihren verschiedenen Produkten und Leistungen respektable Ergebnisse erzielen. Die drei Skontroführer-Handelsplätze der BÖAG Börsen AG haben Umsätze im Handel von 10,2 Milliarden Euro erreicht, nachdem die Börsen Hamburg und Hannover im Vorjahr zusammen auf 7,4 Milliarden und die Börse Düsseldorf auf 1,1 Milliarden Umsatz gekommen war. Das ist ein Umsatzplus von 1,7 Milliarden Euro bzw. von plus 20 Prozent. Getragen wurden die Umsatzsteigerungen durch Zuwächse im Aktien- und Anleihenhandel. „Wir sind zufrieden mit der Entwicklung in unserem Kerngeschäft, dem Handel in Aktien, Anleihen und Investmentfonds. Das zeigt uns, dass wir trotz intensiven Wettbewerbs gut positioniert sind“, erläutert Hendrik Janssen, Vorstand der BÖAG Börsen AG. „Mit der Börse Düsseldorf an Bord hat sich unsere Marktposition weiter gestärkt.“

Börse Düsseldorf punktet mit Courtagebefreiung und Quotrix
Der Wechsel der Börse Düsseldorf unter das Dach der neuen Trägerin BÖAG Börsen AG verlief planmäßig. Der maklergestützte Handel (Xontro) und das elektronische Handelssystem Quotrix der Börse Düsseldorf sind gut im Markt positioniert; Handelsumsätze und Orderzahlen lagen im abgelaufenen Jahr über den Erwartungen. Dazu beigetragen haben die nochmals signifikant verbesserten Handelsbedingungen und Konditionen. Neben Vollausführungs- und Referenzmarktgarantien gilt im Maklerhandel der Börse Düsseldorf seit Oktober 2017 eine Courtagebefreiung für alle Aktien- und Anleihengeschäfte. Durch einen konsequenten Umbau der Entgeltstruktur sind die Ausführungskosten für Anleger um bis zu 86 Prozent gesunken und liegen damit deutlich unter den Konditionen auch umsatzstärkerer Börsenplätze. Das elektronische Handelssystem Quotrix konnte seine Position als erfolgreiche Preisführerbörse bestätigen. Mit dem für Anfang 2018 vorgesehenen Anschluss zusätzlicher Institute wird sich die Reichweite der Plattform nochmals erhöhen. „Die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres mit teils stark steigenden Umsätzen sowohl mit dem Skontroführer Renell Bank AG auf Xontro als auch mit dem Market Maker ICF Bank AG auf Quotrix stimmen uns durchaus optimistisch“, erklärt Thomas Dierkes, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.

Börse Hamburg – Im Fondshandel bleiben Offene Immobilienfonds Umsatzspitzenreiter
In 2017 handelten Anleger über die Börse Hamburg Fondsanteile im Volumen von rund 925 Millionen Euro. Im Fokus der Anleger standen unverändert die in Liquidation befindlichen offenen Immobilienfonds, für die die Anteilsrücknahme seitens der Kapitalverwaltungsgesellschaft ausgesetzt wurde. Zunehmend werden die Handelsumsätze von aktiven Immobilienfonds sowie von Aktien-, Renten- und Mischfonds getragen. Der Fondshandel Hamburg gehört mit rund 4.000 Fonds zu den führenden Handelsplätzen für Investmentfonds in Deutschland. Anleger profitieren hier von der Möglichkeit, ihre Anteile ohne Ausgabeaufschlag zu Marktpreisen jederzeit kaufen und verkaufen zu können. „Wertpapiere sind wieder in den Fokus der Anleger gerückt und die Perspektive auf eine bessere Rendite hat auch das Interesse am Kauf von Investmentfonds über die Börse Hamburg gestärkt“, verdeutlicht Dr. Thomas Ledermann, Vorstand der BÖAG Börsen AG und Geschäftsführer der Börse Hamburg.

Börse Hannover – 10 Jahre GCX-Nachhaltigkeitsindex
Anfang September 2017 konnte der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover auf 10 Jahre erfolgreiche Entwicklung zurückblicken. Am 7.11.2017 erreichte der GCX mit 2.385 Punkten den historisch höchsten Indexstand seit seiner Auflage. Außerdem übertraf der GCX, der 50 internationale Aktien von besonders nachhaltig orientierten Unternehmen umfasst, seit seiner Auflage die Wertentwicklung des Deutschen Aktienindex (DAX) deutlich. So brachte der GCX den Anlegern der ersten Stunde bis zum heutigen Tag einen Wertzuwachs von rund 132 Prozent, wohingegen der DAX im gleichen Zeitraum lediglich um rund 73 Prozent zulegen konnte. „Der Erfolg des GCX zeigt, dass Nachhaltigkeit und Performance kein Widerspruch sind, sondern sehr gut zusammenpassen. Immer mehr Anleger setzen auf den GCX und kassieren so eine doppelte Dividende“, erläutert Janssen, der auch Geschäftsführer der Börse Hannover ist.

Fondsbörse Deutschland – Angebot um Erstmarkt.de erweitert
Die Fondsbörse Deutschland (www.fondsboerse-deutschland.de) blieb auch 2017 unangefochten Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds. Über die Zweitmarkt-Plattform der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG und ihrem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG konnte durch mehr als 7.400 Vermittlungen ein Nominalumsatz von 310 Millionen Euro erzielt werden. Bei den gehandelten Assetklassen dominierten weiterhin Immobilienfonds den Umsatz.
Seit März 2017 ist eine weitere Innovation online: Die Fondsbörse Deutschland erweiterte ihr Leistungsspektrum mit dem „Erstmarkt“ um eine Zeichnungsplattform für Sachwertinvestments. Über www.erstmarkt.de können Anleger Alternative Investmentfonds online zeichnen. Die neue Zeichnungsplattform kombiniert neutrale Informationen mit der Option zur direkten Zeichnung – KAGB- und WpHG-konform. Sie bietet alle relevanten Daten zu aktuellen Produkten und deren Anbietern sowie Hintergründe rund um das Thema Sachwertinvestments. Die Deutsche Zweitmarkt AG hat kürzlich im Internet unter www.zweitmarkt-direktinvestments.de einen Zweitmarkt für Direktinvestments gelauncht. Auf der neuen Handelsplattform können zum Start Direktinvestments in Containern und sogenannten Wechselkoffern vor dem Laufzeitende gehandelt werden.

Schuldscheinbörse Deutschland als neue Handelsplattform
Mit der „Schuldscheinbörse Deutschland“ ging am 1. März 2017 eine weitere Innovation der BÖAG Börsen AG an den Start. Institutionelle Investoren wie Kreditinstitute, Versicherungen, Fondsgesellschaften, Vermögensverwaltungen und Stiftungen haben seither die Möglichkeit, Kauf- und Verkaufaufträge für bestehende Schuldscheine anonym und kostenfrei über einen Vermittler auf der Plattform einstellen zu lassen. Auf Basis einer eigenen Marktordnung werden ausschließlich Schuldscheine mit einer Restlaufzeit zwischen einem und maximal zehn Jahren vermittelt. Als Dienstleister für die Plattform fungiert die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, die bereits seit vielen Jahren als Skontroführer an den Börsen Hamburg und Hannover tätig ist.

Elektronische Handelssysteme entwickeln sich vielversprechend
Im abgelaufenen Jahr 2017 konnten auf den beiden elektronischen Handelssystemen die Umsätze als auch die Anzahl der gelisteten Wertpapiere weiter gesteigert werden.
Bereits im August 2016 startete die Börse Hamburg in Partnerschaft mit dem Market Maker Lang & Schwarz TradeCenter AG & Co. KG das elektronische Handelssystem „LS Exchange“. Über dieses Handelssystem können Anleger derzeit rund 7.500 Wertpapiere – neben deutschen Standardaktien auch zahlreiche ausländische Aktien, ETFs und festverzinsliche Wertpapiere – montags bis freitags zwischen 7:30 und 23:00 Uhr nach dem Quote-Request-Verfahren handeln.
Darüber hinaus können Anleger über das elektronische Handelssystem Quotrix der Börse Düsseldorf von 8 bis 22 Uhr ohne börsliche Kosten schnell und neutral überwacht mit einem Market Maker handeln. Zurzeit können über Quotrix mehr als 11.000 Wertpapiere gehandelt werden, darunter Aktien, Anleihen, Investmentfonds, ETFs und ETCs. „Die LS Exchange und Quotrix sind strategische Meilensteine, um die BÖAG Börsen AG mit ihren drei Börsen in einem intensiven Wettbewerbsumfeld erfolgreich für die Zukunft zu positionieren“, sagt Ledermann.

Börse Düsseldorf unter dem Dach der BÖAG Börsen AG

  • Zusammenschluss erfolgreich umgesetzt
  • Handelsplätze der BÖAG Börsen AG profitieren von Synergien
  • Börse Düsseldorf punktet mit Courtagebefreiung und Quotrix

23.11.2017 – (Düsseldorf, Hamburg, Hannover) Nach dem Start der operativen Zusammenarbeit zwischen der BÖAG Börsen AG und der Börse Düsseldorf mit Wirkung zum 1. Januar 2017 sind zwischenzeitlich auch sämtliche formalen Anforderungen für einen Zusammenschluss vollzogen. Damit ist die Börse Düsseldorf neben den Börsen in Hamburg und in Hannover die dritte Börse in der Trägerschaft der BÖAG Börsen AG. Markt- und Handelsangebote der öffentlich-rechtlichen Börsen in Düsseldorf, Hamburg und Hannover bleiben unverändert selbstständig nebeneinander bestehen; für Emittenten und Anleger waren keine Umstellungen notwendig.

Börsen profitieren von Synergien und Know-how

Durch Bündelung und Vernetzung des Know-hows der einzelnen Handelsplätze profitieren die drei Börsen künftig von Synergien unter dem gemeinsamen Dach der BÖAG Börsen AG. Diese verbreiterte Basis ebnet den Weg für weitere innovative und attraktive Angebote im Handel von Finanzprodukten und damit letztlich zu einer deutlichen Stärkung der Wettbewerbsposition in einem herausfordernden Marktumfeld. Einen positiven Effekt gibt es auch bei der Umsetzung der ständig wachsenden Anforderungen im Bereich der Regulierung.

Erfolgreiche Entwicklung bei der Börse Düsseldorf

Die Einbeziehung der Börse Düsseldorf unter das Dach der neuen Trägerin BÖAG Börsen AG verlief planmäßig. Der maklergestützte Handel (Xontro) und das elektronische Handelssystem Quotrix der Börse Düsseldorf sind gut im Markt positioniert; Handelsumsätze und Orderzahlen liegen im laufenden Jahr über den Erwartungen. Dazu beigetragen haben u. a. die attraktiven Handelsbedingungen und Konditionen, die kürzlich weiter signifikant verbessert wurden. Neben Vollausführungs- und Referenzmarktgarantien gilt im Maklerhandel seit Oktober 2017 eine Courtagebefreiung für alle Aktien- und Anleihengeschäfte. Durch einen konsequenten Umbau der Entgeltstruktur sind die Ausführungskosten für Anleger um bis zu 86 Prozent gesunken und liegen damit deutlich unter den Konditionen umsatzstärkerer Börsenplätze.

Darüber hinaus können Anleger über das elektronische Handelssystem Quotrix von 8 bis 22 Uhr ohne börsliche Kosten schnell und neutral überwacht mit einem Market Maker handeln. Das innovative System ist „Mehrfachsieger“ in den Best-Execution-Auswertungen verschiedener Kreditinstitute und steht nach Umsätzen in DAX-Werten inzwischen auf Rang 4 der deutschen Handelsplätze.

„Die Börse Düsseldorf ist gut im Markt positioniert und wir freuen uns, sie an Bord zu haben. Unter dem Dach der BÖAG Börsen AG werden wir alles tun, um die Marktchancen unserer Handelsplätze weiter bestmöglich auszubauen“, erläutert Dr. Friedhelm Steinberg, Aufsichtsratsvorsitzender der BÖAG Börsen AG.

„Der Wechsel auf Seiten des Börsenträgers verlief reibungslos und war für die Marktteilnehmer an der Börse Düsseldorf praktisch nicht spürbar. Die Zahlen des laufenden Geschäftsjahres mit teils stark steigenden Umsätzen sowohl mit dem Skontroführer Renell auf Xontro als auch mit dem Market Maker ICF Group auf Quotrix stimmen uns optimistisch“, ergänzt Thomas Dierkes, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. Neben den handelsseitigen Leistungen bietet die Börse Düsseldorf zudem im Freiverkehr unter anderem mit dem Qualitätssegment „Primärmarkt“ attraktive Listing-Möglichkeiten für kleinere und mittlere Unternehmen.

Über die BÖAG Börsen AG
Die BÖAG Börsen AG ist Träger der maklergestützten Börsen in Düsseldorf, Hamburg und Hannover sowie der elektronischen Handelsplattformen Quotrix und L&S Exchange. Zusammen zählen die drei Börsenplätze einschließlich ihrer Handelsplattformen mehr als 50.000 Listings von Wertpapieren, darunter Aktien, offene Fonds/ETFs, Anleihen, Genussscheine sowie Zertifikate/ETCs. Zu den Handelsteilnehmern zählen eine große Zahl inländischer Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsunternehmen. Anleger handeln an den Börsen Hamburg und Hannover die wichtigsten deutschen und alle ausländischen Aktien bis zu bestimmten Volumina courtagefrei. An der Börse Düsseldorf werden alle Aktien und Anleihen im Maklerhandel ohne Courtage gehandelt.

Weiter betreibt die BÖAG Börsen AG unter der Bezeichnung „Fondsbörse Deutschland“ einen Initiatoren-unabhängigen Marktplatz für geschlossene Fonds und mit der „Schuldscheinbörse Deutschland“ eine bankenunabhängige, handelsüberwachte Vermittlungsplattform für Schuldscheine im Sekundärmarkt. Mit dem Global Challenges und dem German Gender Index ist sie zudem im Bereich der nachhaltigen und alternativen Geldanlage aktiv. Weitere Informationen finden Sie unter www.boersenag.de

Die BÖAG Börsen AG, die Börse Düsseldorf, die Börse Hamburg, die Börse Hannover, Quotrix und die L&S Exchange erteilen keine Anlageempfehlungen und veröffentlichen ausschließlich produktbezogene oder allgemeine Informationen. Historische Wertentwicklungen sind keine geeignete Indikation für künftige Renditen.

22. Börsentag Hamburg vermittelt Wissen für die Geldanlage

  • Börse verständlich erklärt – ob Vermögensaufbau oder Altersvorsorge
  • Tipps für Einsteiger und Profis in mehr als 70 Fachvorträgen
  • Mehr als 80 Aussteller auf Deutschlands größtem Börsentag in der Handelskammer Hamburg

Hamburg, 1. November 2017 – Wie lege ich mein Geld in Zeiten von Null- und Negativzinsen am besten an? Sollte ich Indexfonds/ETFs für die Altersvorsorge nutzen? Und lohnt es sich, auf Gold und Immobilien zu setzen? Antworten auf diese Fragen rund um die persönliche Geldanlage und Altersvorsorge erhalten Besucher auf dem 22. Börsentag Hamburg. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen können sie sich zum Thema Vermögensaufbau mit Wertpapieren, wie zum Beispiel Aktien und Investmentfonds, informieren.

Von Strategien in unsicheren Zeiten über das Potenzial nachhaltiger Geldanlagen bis hin zu neuen Trends wie „Robo-Advice“: Die Experten der mehr als 80 Aussteller laden Einsteiger und Profis am 4. November 2017 in die Räume der Handelskammer Hamburg ein, um mit ihnen über die richtige Geldanlage zu diskutieren. Vertreten sind Banken und Sparkassen, Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter, Fachmedien und Organisationen – darunter auch die Deutsche Bundesbank und Social-Trading-Plattformen. Eine Liste der Aussteller finden Sie hier: http://www.boersentag.de/index.php?id=115

Mehr als 70 Fachvorträge, „Speakers‘ Corner“ und Podiumsdiskussion

Interessierte Anleger können sich in mehr als 70 Fachvorträgen kostenlos und gezielt zu Anlagethemen informieren und Fragen stellen. Ein Highlight ist unter anderem der Vortrag von Wallstreet-Legende Markus Koch: „Die Wall Street zwischen Hoffen und Bangen“ (11.00 Uhr Albert-Schäfer-Saal). Basiswissen und Anregungen für den preiswerten Fondskauf vermittelt zum Beispiel Martin Braun von den Börsen Düsseldorf-Hamburg-Hannover in seinem Vortrag „Das 1×1 der Börse: Basiswissen und wie man Fonds günstig über die Börse handelt“ (13.00 Uhr Alster-Zimmer). Etwas spezieller wird es im Vortrag „Einfach in Sachwerte investieren“ (10.00 Uhr Comptoir30). Kai von Ahnen von der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG gibt einen Einblick in das Universum geschlossener Fondsbeteiligungen.

Wer es lieber kurz und bündig mag, ist an der „Speakers‘ Corner“ richtig. In Anlehnung an das Londoner Vorbild werden unterschiedliche Themen in wenigen Minuten dargestellt. An den jeweiligen Messeständen besteht anschließend die Möglichkeit, Themen mit den Referenten zu vertiefen.

Im Rahmen der abschließenden Podiumsdiskussion diskutieren ab 16.00 Uhr mehrere Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft die mögliche Entwicklung der Finanzmärkte im Jahr 2018.

Im vergangenen Jahr nutzten mehr als 5.500 Besucher das Angebot des Börsentags Hamburg. Der Informationstag wird von der Börse Hamburg zusammen mit den Studenten des Hanseatischen Börsenkreises der Universität zu Hamburg e. V. in Kooperation mit der Handelskammer Hamburg veranstaltet.

Der 22. Börsentag Hamburg im Überblick:

  • Samstag, 4. November 2017
  • Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg
  • Messezeit: 9.30 Uhr – 17.00 Uhr, Vorträge: 10.00 Uhr – 18.00 Uhr
  • Der Eintritt ist frei – keine Anmeldung erforderlich
  • Informationen zu Vorträgen, Ausstellern und Themen: www.boersentag.de

Global Challenges Index der Börse Hannover: Auch im dritten Quartal auf Performance-Kurs

Hannover, 5. Oktober 2017 – Das dritte Quartal 2017 beendete der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover mit einem Plus von 1,5 Prozent. Der Nachhaltigkeitsindex liegt damit unter dem DAX, der im gleichen Zeitraum plus 4,1 Prozent erreichte und dem EuroStoxx50, welcher das Quartal mit plus 4,7 Prozent abschloss. Seit seiner Auflage im September 2007 liefert der GCX dagegen mit einer Wertsteigerung von rund 125 Prozent gegenüber dem DAX (+71 Prozent) und dem EuroStoxx50 (+16 Prozent) bis heute die mit Abstand beste Performance ab. Er spiegelt die Aktien 50 internationaler Unternehmen wider, die sich wirtschaftlich in besonderem Maße dem Thema Nachhaltigkeit widmen.

Zur Beurteilung der Performance sollten vorzugsweise längerfristige Zeiträume betrachtet werden. Der GCX der Börse Hannover existiert seit gut zehn Jahren und lässt damit eine belastbare Aussage über die langfristige Wertentwicklung von nachhaltigen Kapitalanlagen zu. Für den GCX kann dabei festgestellt werden, dass die Ziele über einen Zeitraum von zehn Jahren mit einer Rendite von rund 8,5 Prozent p. a. bei Wiederanlage der Erträge in hohem Maße erfüllt wurden. Zudem konnten Kritiker widerlegt werden, die nachhaltigen Anlageformen eine niedrigere Rendite unterstellen. Am Beispiel des GCX konnte der Beweis erbracht werden, dass sich nachhaltig wirtschaftende Unternehmen vergleichsweise besser entwickeln. Entscheidende Gründe dafür sind die rechtzeitige Positionierung der Unternehmen für die Herausforderungen der Zukunft und grundsätzlich weniger Risiken in den Geschäftsmodellen.

Strenge Auswahlkriterien bei GCX-Unternehmen

Die Unternehmen des Global Challenges Index müssen aktiv etwas zur Bewältigung der sieben globalen Herausforderungen Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Erhalt der Artenvielfalt, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen beitragen. Um dies sicherzustellen, wird die Zusammensetzung des Index von der Börse Hannover und der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research regelmäßig überprüft und angepasst. Erfüllt eines der Unternehmen die strengen Auswahlkriterien nicht mehr, wird an seine Stelle ein neuer Titel in den Index aufgenommen. Ein unabhängiger Beirat berät und unterstützt die Börse Hannover und oekom research bei der Auswahl der Unternehmen.

Der Global Challenges Index im Vergleich zum DAX und EuroStoxx50

GCX (schwarz); DAX (blau); EuroStoxx50 (rot) – Zeitraum: 03.09.2007 bis 29.09.2017

Quelle: Börse Hannover

Die Top 5 Performer im dritten Quartal 2017: Von Halbleitern, über Dämmsysteme bis hin zur Hardware

Den ersten Platz nach Performance im dritten Quartal 2017 sicherte sich mit einem Plus von rund 30 Prozent der Halbleiterproduzent und Apple-Lieferant STMicroelectronics (WKN: 893438). Auf Platz zwei schaffte es mit einem Wertzuwachs von rund 19 Prozent der führende Hersteller von Dämmstoffen- und -systemen Rockwool International (WKN: 889488). Platz drei eroberte mit einem Plus von 15 Prozent die Berkeley Group Holdings PLC (WKN: A0DKWY), ein britisches Bauunternehmen mit einem hohen Standard im Bereich nachhaltiges Bauen. Platz vier nach Performance belegt mit 13,6 Prozent das US-Unternehmen Herman Miller Inc. (WKN: 863205), das sich auf die Erforschung, Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Inneneinrichtungen für verschiedene Anwendungen spezialisiert hat, unter anderem in den Bereichen Büro, Gesundheitsversorgung, Bildung und für den Privathaushalt. Auf Platz fünf liegt mit einer Quartalsperformance von rund 13 Prozent die Xerox Corp. (WKN: A2DSTA). Der US-amerikanische Drucker- und Kopiergerätehersteller entwickelt und vermarktet eine umfangreiche Palette von Produkten, Dienstleistungen und Lösungen rund um die Erstellung, Verwaltung und Weiterverarbeitung von Dokumenten.

Börse Düsseldorf streicht Courtage für Aktien- und Anleihen-Geschäfte

  • Neue Entgeltstruktur ab Oktober führt zu signifikanten Kostensenkungen
  • Anleger sparen künftig bis zu 86 Prozent bei den Börsengebühren

29.09.2017 – Ab dem 2. Oktober 2017 baut die Börse Düsseldorf ihre Gebührenstruktur radikal um und verzichtet im Maklerhandel (Xontro) auf die Courtage für alle Geschäfte in Aktien und Anleihen. Dieses Vermittlungsentgelt für die Tätigkeit des Skontroführers, dem sogenannten Börsenmakler, entfällt und führt im Zusammenspiel mit Adjustierungen bei den Transaktionsentgelten zu erheblichen Reduzierungen bei den Ausführungskosten.

Mit dieser Maßnahme wird der durch das Düsseldorfer Quality Trading ohnehin schon sehr attraktive Maklerhandel nochmals deutlich interessanter. Bisher waren nur Aktienorders im DAX bis 10.000 Euro courtagefrei. „Die Kosten für die Ausführung einer 5.000-Euro-Aktienorder, zum Beispiel im MDax oder bei Auslandswerten, sinken um 64 Prozent. Bei einer Anleihenorder über 10.000 Euro spart der Anleger gar 86 Prozent Börsenkosten“ erklärt Thomas Dierkes, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.

Marc Renell, Vorstand bei der Renell Wertpapierhandelsbank AG, dem Skontroführer an der Börse Düsseldorf, ergänzt: „Bei der Preisqualität waren wir bislang schon ganz vorne dabei. Mit der Courtagebefreiung sind wir nun auch noch erheblich günstiger als die anderen großen Maklerbörsen und erwarten einen spürbaren Anstieg der Orderzahlen.“

Neben der Orderprovision des depotführenden Instituts (Bank, Sparkasse oder Online-Broker) werden Anlegern bei jedem Wertpapiergeschäft auch die „Börsenspesen“ bzw. „Kosten Dritter“ weitergereicht. Diese Nebenkosten sind oft kompliziert und nur schwer in den Preisverzeichnissen der Banken zu finden.

An der Börse Düsseldorf können mehr als 2.400 verschiedene Aktien, auch von internationalen Unternehmen, börsentäglich von 8 bis 20 Uhr gehandelt werden. Das Angebot bei den Anleihen, von Börsianern auch Renten genannt, erstreckt sich über 8.400 Papiere mit Handel bis 17:30 Uhr.

Redaktioneller Hinweis: Die Courtagebefreiung für Anleihen wurde mit Regelwerksänderung zum 01.01.2024 wieder abgeschafft.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Zehn neue Unternehmen und erneut mehr Frauen im Vorstand

Hannover, 22. September 2017 – Der GERMAN GENDER INDEX, der bundesweit erste Index, der die Gender Diversität in der Führungsebene deutscher Unternehmen abbildet, hat das reguläre halbjährliche Rebalancing abgeschlossen. Mit Wirkung zum 6. Oktober 2017 steigen zehn neue Unternehmen in den Index auf, allein drei davon gehören dem DAX an. Bei der Indexzugehörigkeit kann der GERMAN GENDER INDEX jetzt 20 DAX-Unternehmen vorweisen, die somit 40 Prozent des Index abbilden. 13 Unternehmen stammen aus dem SDAX, 9 Unternehmen aus dem MDAX und 6 aus dem TecDAX. Bei den Branchen zeigen sich die Neuzugänge vielfältig: von Konsumgüter und Gesundheit, über Immobilien bis hin zu IT sind mehrere Branchen vertreten.

Bewegung im Vorstand

Während bislang eher die Aufsichtsräte weibliche Mitglieder gewannen, geraten nun die Vorstandsreihen in Bewegung. Mehrere Unternehmen steigen mit weiblicher Verstärkung im Vorstand deutlich im Ranking auf: Die Medigene AG, im April noch mit einem Drittel Frauen im Vorstand auf Platz 3, hat jetzt die Spitzenposition dank 50 Prozent Frauen in der Führungsetage. Die Aareal Bank verteidigt Platz 2, auf Platz 3 rückt die Evonik Industries auf, die den Frauenanteil im Vorstand von 20 auf 33 Prozent steigern konnte. GFT Technologies fällt von Platz 4 auf Platz 21 zurück und gibt seinen Platz an die Münchner Rück ab. Der beste Index-Newcomer SAP erobert Platz 11 mit 25 Prozent Frauen im Vorstand und 28 Prozent im Aufsichtsrat. Insgesamt hat sich der Anteil der Unternehmen mit mindestens einem weiblichen Vorstandsmitglied seit der letzten Erhebung im März 2017 von 68 auf 82 Prozent deutlich erhöht. Der durchschnittliche Anteil der weiblichen Vorstände bei allen Indexunternehmen erhöhte sich von 15 auf 17 Prozent. „Das ist eine bemerkenswerte Steigerung innerhalb eines Zeitraums von nur sechs Monaten. Wir sind gespannt, wie sich diese Entwicklung bis zur nächsten Auswertung fortsetzt“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Wenig Veränderung in Aufsichtsräten

Bei den Aufsichtsräten sind die Zahlen weitestgehend gleich geblieben: Alle 50 Unternehmen haben jetzt mindestens ein weibliches Mitglied, bei 52 Prozent sind es sogar mindestens 5. Die Quote von 30 Prozent weiblichen Mitgliedern erreichen nun 66 Prozent, vor sechs Monaten waren es noch 70 Prozent. Allerdings liegt die Durchschnittsquote weiblicher Aufsichtsräte bei 32 Prozent unter allen 50 Indexunternehmen und ist damit konstant zum Frühjahr 2017. Aus dem GERMAN GENDER INDEX ausscheiden mussten u. a. Covestro, Fielmann und Hella KGaA Hueck & Co.

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Für Privatanleger bietet der Ampega GenderPlus Aktienfonds (WKN: A12BRD) die Möglichkeit, an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX zu partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 6. April 2018 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unter www.boersenag.de/germangenderindex. Unter diesem Link finden sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 6. Oktober 2017

AusgeschiedenISINNeuISIN
Covestro AGDE0006062144Adidas AGDE000A1EWWW0
Fielmann AGDE0005772206CECONOMY AGDE0007257503
Grand City Properties SALU0775917882DIC Asset AGDE000A1X3XX4
HAMBORNER REIT AGDE0006013006Fresenius SE & Co. KGaADE0005785604
Hella KGaA Hueck & Co.DE000A13SX22Patrizia Immobilien AGDE000PAT1AG3
Infineon Technologies AGDE0006231004SAP SEDE0007164600
JENOPTIK AGDE0006229107Sartorius AGDE0007165631
KOENIG & BAUER AGDE0007193500Tele Columbus AGDE000TCAG172
SILTRONIC AGDE000WAF3001TOM TAILOR Holding AGDE000A0STST2
Wüstenrot& Württembergische AGDE0008051004Zooplus AGDE0005111702

Neue Abendseminare – Börsenwissen für alle

  • Finanzbildung durch kompetente Referenten aus der Praxis
  • Bunter Themen-Mix, nach Feierabend in der Börse Düsseldorf
  • Geeignet für Einsteiger, Fortgeschrittene oder Interessierte

08.09.2017 – Auch im Herbst 2017 bietet die Börse Düsseldorf wieder ihre beliebten Börsenseminare für Privatanleger an. Am 14. und 21. September steht ein zweiteiliger Intensivkurs ‚Technische Analyse‘ mit Charttechniker Christoph Geyer auf dem Plan. Für Oktober und November werden sechs Termine als Basis-Seminare angeboten – kostenlos für Einsteiger, Fortgeschrittene oder Interessierte. Immer vermitteln Experten aus der Praxis ihr Fachwissen, geben hilfreiche Tipps und beantworten individuelle Fragen. Neue Themen und Referenten halten das Seminarangebot laufend attraktiv.

Mit dem Informationsangebot will die Börse Düsseldorf die Aufklärung in Finanzfragen fördern, denn viele Bürger haben Berührungsängste mit dem Thema Geldanlage. Geschäftsführer Thomas Dierkes verspricht: „Unser Grundkurs ‚Das kleine 1 x 1 der Börse‘ richtet sich gezielt an Einsteiger, die keine Vorkenntnisse mitbringen müssen. Da ist jede Frage erlaubt!“ Im Aufbaukurs ‚Grundzüge der fundamentalen und technischen Analyse‘ geht es vier Wochen später darum, das Erlernte zu vertiefen. „Hier werden wichtige Kennzahlen erläutert und berechnet sowie der Blick für Muster und Signale in den Chartverläufen der Wertpapiere geschärft“, erklärt Dierkes und will hierbei auch bereits erfahrene Privatanleger ansprechen. In weiteren Seminaren geht es diesen Herbst um einen aktuellen ‚Blick auf den Markt‘, das Entwickeln einer individuellen ‚Aktien-Anlage-Strategie‘ oder Handelsmöglichkeiten für geschlossene Fonds über den ‚Zweitmarkt‘. Auch die Freunde historischer Wertpapiere dürfen sich erstmals auf einen Vortrag freuen, bei dem in einer „Schnupperauktion“ zudem kunstvolle Sammlerstücke unter den Hammer kommen.

Die Abendseminare starten immer um 18:00 Uhr in der Börse Düsseldorf am Ernst-Schneider-Platz und dauern ca. 90 bis 120 Minuten. Eine Anmeldung ist ab sofort über die Internetseite der Börse unter dem Punkt Veranstaltungen möglich – solange es noch Plätze gibt. Jede erfolgreiche Anmeldung wird automatisch per Mail bestätigt, welche auch als Nachweis für den Einlass dient.

10 Jahre Global Challenges Index der Börse Hannover: Nachhaltigkeit mit bester Performance

Hannover, 1. September 2017 – In diesen Tagen blickt die Börse Hannover auf ein Jubiläum der besonderen Art zurück: Der Global Challenges Index (GCX) wird am 3. September 2017 zehn Jahre alt. 2007 fiel die richtungsweisende Entscheidung, die Börse Hannover im Bereich der nachhaltigen Anlageprodukte zu positionieren. In Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research wurde daraufhin der GCX als internationaler Nachhaltigkeits-Aktienindex konzipiert. Die Entwicklung seitdem beweist eindrucksvoll, dass nachhaltig aufgestellte Unternehmen bessere Wachstumschancen haben und damit auch eine höhere Performance erzielen können. Mit einer Performance von rund 114 Prozent seit Auflegung (Stand 31.08.2017) lässt der GCX führende Leitindizes wie den DAX30 (plus 60 Prozent) und den Euro Stoxx 50 (plus 10 Prozent) deutlich hinter sich.

„Die zehnjährige Erfolgsgeschichte vom GCX zeigt, dass es sich lohnt, bei Investitionsentscheidungen genau hinzusehen. Institutionellen Investoren wie Stiftungen gibt der GCX einen Anhaltspunkt, um wirksame Lösungen für die verantwortungsvolle Bewirtschaftung des Stiftungsvermögens zu entwickeln. Nachhaltigkeitskriterien können bereits in den Investitionsprozess eingebaut und von vornherein ethisch nicht vereinbare Investitionsbereiche ausgeschlossen werden“, erläutert Berenike Wiener, stellvertretende GCX-Beiratsvorsitzende und Verantwortliche für die Nachhaltigkeitsstrategie bei der Stiftung „Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung“.

Strenge Auswahlkriterien bei GCX-Unternehmen

Die Unternehmen des Global Challenges Index müssen einerseits den strengen Nachhaltigkeitsanforderungen von oekom research genügen und entsprechend mit dem oekom Prime Status ausgezeichnet sein. Andererseits müssen sie aktiv einen Beitrag zur Bewältigung der sieben globalen Herausforderungen Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Erhalt der Artenvielfalt, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen leisten. Um dies sicherzustellen, wird die Zusammensetzung des Index von der Börse Hannover und oekom research regelmäßig überprüft und angepasst. Erfüllt eines der Unternehmen die strengen Auswahlkriterien nicht mehr, wird an seine Stelle ein neuer Titel in den Index aufgenommen. Ein unabhängiger Beirat mit namhaften Experten berät und unterstützt die Börse Hannover und oekom research bei der Auswahl der Unternehmen.

„Meine feste Überzeugung ist, dass im harten globalen Wettbewerb nur die Unternehmen erfolgreich bleiben, die die Prinzipien der Nachhaltigkeit berücksichtigen. Der GCX ist als Orientierungsrahmen in der Flut kurzfristiger Börsendaten ein Beleg dafür, dass Nachhaltigkeit und Profitabilität Geschwister im Erfolg sein können. Damit macht der GCX zugleich eine Aussage über die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens“, erklärt Walter Hirche, GCX-Beiratsvorsitzender und Wirtschaftsminister a. D. der Länder Niedersachsen und Brandenburg sowie Mitglied des Vorstands der Deutschen UNESCO-Kommission.

Index-Zusammensetzung zeigt hohe Kontinuität

Seit seiner Auflage vor zehn Jahren zeichnet sich der GCX neben der überdurchschnittlichen Wertentwicklung auch durch eine hohe Kontinuität aus: 42 Prozent der Aktien sind seit Auflage des GCX im September 2007 immer noch enthalten. Dazu zählen Unternehmen wie SAP, AMD, Henkel, Nordex, Vestas Wind und Union Pacific. Die beste Performance seit der ersten Stunde des GCX erzielten Coloplast (WKN: A1KAGC) mit plus 397 Prozent, Shimano (WKN: 865682) mit plus 395 Prozent und Union Pacific (WKN: 858144) mit plus 342 Prozent. Dominierende Branchen bei den GCX-Unternehmen sind Erneuerbare Energien, Technologie, Software und IT, Gesundheit und Pharma sowie der Bereich Transport und Logistik.

„Die Wertentwicklung des GCX zeigt einmal mehr, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen sich besser entwickeln, weil sie sich bereits heute für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen und grundsätzlich weniger Risiken haben. Das macht sie wettbewerbsfähiger und zu einem interessanten Investment“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG, der Trägergesellschaft der Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover.

Lizenznehmer und Anlageprodukte auf den GCX

Zu den Lizenznehmern, die den GCX als Grundlage für verschiedene Anlageprodukte nutzen, zählen die NORD/LB Asset Management AG, die PRIMA Fonds Service GmbH, die österreichische Privatbank Schelhammer & Schattera sowie die GENEON Vermögensmanagement AG. Mit dem NORD/LB AM Global Challenges-Index-Fonds (WKN: A1T756) und dem PRIMA – Global Challenges A (WKN: A0JMLV) stehen dem Anleger zwei Investmentfonds zur Verfügung, die an den Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover gehandelt werden. Das investierte Volumen in diese Produkte auf den GCX und den Global Challenges Corporates (GCC), der nach gleichen Kriterien Anleiheemittenten auswählt, erreichte im August 2017 rund 360 Mio. Euro.

Aktuelles Rebalancing zeigt keine Veränderungen im GCX

Die Index-Zusammensetzung wird routinemäßig halbjährlich einer Prüfung unterzogen. Beim aktuellen Rebalancing zum 15. September 2017 erfüllen alle im GCX enthaltenen Unternehmen die definierten Kriterien, somit bleibt die Index-Zusammensetzung unverändert. „Das positive Ergebnis unserer Auswertung bestätigt die Qualität und Stabilität der ausgewählten Aktienwerte im GCX und damit auch die Aussagekraft unserer Nachhaltigkeitsratings“, erläutert Kristina Rüter, Head of Research von oekom research. „Es ist außerdem ein Beleg dafür, dass ein aktives und nachhaltiges Engagement bei gleichzeitiger Einhaltung von hohen ethischen, sozialen und ökologischen Standards in diesen Unternehmen konsequent weiterverfolgt werden.“

Sustainable Development Goals und Dekarbonisierung aufgenommen

Bereits Anfang dieses Jahres wurde vom GCX-Beirat im Einvernehmen mit der Börse Hannover und oekom research beschlossen, die 17 UN Sustainable Development Goals in den Auswahlprozess für den GCX zu integrieren. Dabei wird untersucht, inwieweit Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen zur Erreichung dieser Ziele förderlich sind oder diesen widersprechen.

Außerdem wurde beschlossen, Tätigkeiten von Unternehmen im Bereich der Förderung, Aufbereitung und Verwendung fossiler Brennstoffe als hartes Ausschlusskriterium für den GCX aufzunehmen. Der Dekarbonisierungsfilter wird gleichermaßen in den Auswahlprozess für GCX-Unternehmen und das GCC Universum integriert. Eine Veränderung der aktuellen Zusammensetzung des GCX ergibt sich dadurch nicht.

Entwicklung des Global Challenges Index seit Auflage

(seit Auflage 03.09.2007, Stichtag 31.08.2017)

BÖAG Börsen AG (Hamburg/Hannover) startet unabhängige Internetplattform für Sachwertinvestments

Die neue Hamburger Plattform soll das Tor zur Welt der geschlossenen alternativen Investmentfonds (AIF) werden. Das Spektrum reicht von der Vermittlung von Grundlagenwissen über aktuelle Nachrichten bis hin zu qualifizierten Produktinformationen.

Hamburg, 1. August 2017: Ab sofort finden Interessierte unter der Dachmarke Fondsbörse Deutschland (www.fondsboerse-deutschland.de) ein unabhängiges Portal für Alternative Investments. Das Informationsportal deckt sowohl Erst- als auch Zweitmarktaspekte der Anlageklasse ab. Es soll für Anleger und Anbieter geschlossener Fonds gleichermaßen zu einer zentralen Anlaufstelle werden und für mehr Transparenz und Aktivität in der Sachwertbranche sorgen.

Unter der Bezeichnung „Fondsbörse Deutschland“ betreibt die Börsen AG bereits seit Jahren einen Sekundärmarkt für den Handel von alternativen Investmentfonds. Anfang 2017 ist ein Erstmarkt für geschlossene Fonds (www.erstmarkt.de) hinzugekommen. Die neue Domain www.fondsboerse-deutschland.de verbindet nun beide Produktwelten und bietet unabhängige Informationen aus erster Hand.

„Die neue Informationsseite schließt eine Wissenslücke um die Anlageklasse der Alternativen Investmentfonds, die wir seit längerem beobachten und die sich auch aufgrund einiger Verschiebungen innerhalb der Branche auftut“, erläutert Dr. Thomas Ledermann, Vorstandsmitglied der Börsen AG. „Wir sind überzeugt davon, dass Sachwertinvestments eine gute Portfoliobeimischung sein können. Doch dazu ist es notwendig, diese Anlageklasse zu verstehen und ihre Angebote beurteilen zu können. Hierzu soll unsere unabhängige Informationsplattform beitragen“, betont Ledermann die strategische Zielsetzung.

Kay Homann, Prokurist der Börsen AG und Projektverantwortlicher, unterstreicht: „Die neue Branchenplattform soll allen an Sachwerten interessierten Personen einen Mehrwert bieten – Einsteigern,  Experten und Emittenten. Wir möchten dazu beitragen, dass Alternative Investments wieder Gesprächsthema in einer breiteren Öffentlichkeit werden.“

Auf der Startseite des neuen Portals befinden sich Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Sachwertbranche. Weiter werden in einem speziellen Wissensbereich auch grundlegende Fragen zu Alternativen Investmentfonds beantwortet. In einem eigenen Produktbereich erhalten die Besucher Informationen zu aktuellen Produkten aus dem Erst- und Zweitmarkt für geschlossene Fonds. Über entsprechende Verlinkungen gelangt der Anleger direkt auf die Zeichnungs- bzw. Handelsplattformen der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG.

Global Challenges Index der Börse Hannover: Im zweiten Quartal weiterhin im Plus

Hannover, 4. Juli 2017 – Das zweite Quartal 2017 beendet der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover mit einem knappen Plus von 1,08 Prozent. Der Nachhaltigkeitsindex liegt damit auf Augenhöhe mit dem DAX, der im gleichen Zeitraum 2,7 Prozent erreichte und dem EuroStoxx50, welcher das Quartal mit 2,6 Prozent abschloss. Seit seiner Auflage vor zehn Jahren liefert der GCX mit einer Wertsteigerung von rund 124 Prozent gegenüber DAX (+68 Prozent) und EuroStoxx50 (+13 Prozent) bis heute die deutlich bessere Performance ab. Er spiegelt die Aktien 50 internationaler Unternehmen wider, die sich wirtschaftlich in besonderem Maße dem Thema Nachhaltigkeit widmen.

„Nachhaltige Investments sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil der Portfolios geworden. Dabei spielen beim Anleger sowohl ein zunehmend ethisches Bewusstsein, als auch die Renditeperspektive eine wichtige Rolle. Denn nachhaltig wirtschaftende Unternehmen stellen sich bereits jetzt für die Herausforderungen der Zukunft gut auf. Das macht sie wettbewerbsfähig und zu einem interessanten Investment“, sagt Hendrik Janssen, Vorstand der BÖAG Börsen AG, der Trägergesellschaft der Börse Hannover und der Börse Hamburg.

Strenge Auswahlkriterien bei GCX-Unternehmen

Die Unternehmen des Global Challenges Index müssen aktiv etwas zur Bewältigung der sieben globalen Herausforderungen Klimawandel, Trinkwasserversorgung, Erhalt der Artenvielfalt, nachhaltige Waldwirtschaft, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen beitragen. Um dies sicherzustellen, wird die Zusammensetzung des Index von der Börse Hannover und der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research regelmäßig überprüft und angepasst. Erfüllt eines der Unternehmen die strengen Auswahlkriterien nicht mehr, wird an seine Stelle ein neuer Titel in den Index aufgenommen. Ein unabhängiger Beirat berät und unterstützt die Börse Hannover und oekom research bei der Auswahl der Unternehmen.

Entwicklung des Global Challenges Index seit Auflage

(seit Auflage 03.09.2007, Stichtag 30.06.2017)

Top 5 Performer im zweiten Quartal 2017: Von Photovoltaik über Dämmsysteme bis hin zu Rohstoffen

Den ersten Platz der Performanceliste im zweiten Quartal 2017 konnte sich mit rund 47 Prozent Wertzuwachs die Aktie des kalifornischen Photovoltaik-Herstellers SunPower Corp. (WKN: A1JNM7) sichern. Das nach eigenen Angaben weltweit zweitgrößte Solarunternehmen mit Sitz im Silicon Valley gab nach einem schwierigen letzten Jahr und Verlusten im ersten Quartal 2017 neue Aufträge für Solarprojekte in Frankreich und die University of California bekannt, was zu positiven Kurssprüngen verhalf. GCX-Neuling Rockwool International (WKN: 889488), führender Hersteller von Dämmstoffen und -systemen aus Steinwolle, schaffte es mit plus 18 Prozent auf Platz zwei, vor dem Schweizer Anbieter für Hörlösungen Sonova (WKN: 893484) mit plus 15 Prozent. Das japanische Unternehmen Benesse Holdings Inc. (WKN: 897627), in Deutschland vor allem als Muttergesellschaft der Berlitz Sprachschulen bekannt, schaffte es mit plus  14,9 Prozent dicht dahinter auf Platz vier, gefolgt vom deutschen Kupferkonzern Aurubis AG (WKN: 676650) mit einem Plus von rund 14,4 Prozent.