BÖAG Börsen AG: Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover auch im dritten gemeinsamen Geschäftsjahr auf Wachstumskurs

> Börse Düsseldorf wächst mit Quotrix

> Börse Hamburg startet mit LS Exchange durch

> Börse Hannover punktet mit GCX

> Fondsbörse Deutschland behauptet Marktführerschaft

30.12.2019  – Zwanzig Jahre seit ihrem Bestehen befindet sich die BÖAG Börsen AG weiterhin auf Wachstumskurs. Die zum Start 1999 aus zwei Börsen bestehende Trägergesellschaft hat sich mittlerweile zu einer Gruppe mit drei Skontroführer-Börsen, zwei elektronischen Handelsplattformen und einer Fondshandelsplattform entwickelt. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr können die Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover in einem schwierigen Marktumfeld auf zwölf erfolgreiche Monate zurückblicken.

Insgesamt haben die BÖAG-Handelsplätze einschließlich Quotrix und LS Exchange 2019 ein Handelsvolumen von 31,4 Milliarden Euro erzielt. Damit liegen sie mit plus 11 Prozent nicht nur über dem Niveau des Vorjahres (28,3 Mrd. Euro), sondern konnten sich auch deutlich von einem insgesamt rückläufigen Gesamtmarkt lösen. „2019 konnten zwar die Kursverluste am deutschen Aktienmarkt wieder aufgeholt werden, die Handelsumsätze an den Börsen waren insgesamt jedoch rückläufig. Dabei konnte die BÖAG Börsen AG gegen den Trend ihre Position behaupten, was nicht zuletzt auf die erfolgreiche Entwicklung unserer elektronischen Handelssysteme Quotrix und LS Exchange zurückzuführen ist. Es zeigt sich, dass wir trotz eines herausfordernden Wettbewerbs mit unseren insgesamt fünf börslichen Plattformen gut positioniert sind“, erläutert Dr. Thomas Ledermann, Vorstand der BÖAG Börsen AG.

Börse Düsseldorf wächst mit Quotrix

Das seit 2001 an der Börse Düsseldorf betriebene Market-Maker-System Quotrix hat 2019 neue Marktteilnehmer wie Commerzbank, comdirect oder den neuen Kostenlos-Broker justTRADE hinzugewonnen und das Geschäft mit Währungsanleihen ausgebaut. Der Skontroführerhandel ist in den Asset-Klassen Aktien, Anleihen und Investmentfonds zurückgegangen; lediglich die Exchange Traded Products, inklusive der bei Anlegern beliebten ETFs, konnten mit über 30 Prozent erneut einen deutlichen Umsatzzuwachs vorweisen. Insgesamt ergab sich für die beiden Düsseldorfer Handelsplätze eine Umsatzsteigerung von rund 16 Prozent.
Daneben erfreute sich das Primärlisting-Geschäft weiter steigender Nachfrage. Neu hinzu kamen acht Aktiengesellschaften und 26 Anleihen. Das Qualitätssegment „Primärmarkt“ wuchs durch Upgrades aus dem allgemeinen Freiverkehr sowie über Dual-Listings. „Mit sechs neuen Kapitalmarktpartnern zeigen auch die Emissionsbegleiter ein erhöhtes Interesse an den Listing-Möglichkeiten der Börse Düsseldorf“, freut sich Geschäftsführer Thomas Dierkes.
Unverändert sammeln sich an der Börse Düsseldorf Unternehmen, deren Geschäftsfeld im Themenbereich von Blockchain-Technologie und Kryptowährungen angesiedelt ist. Im Umfeld der in diesem Jahr spürbar zunehmenden Aktivitäten rund um die Tokenisierung von Vermögensgegen-ständen und deren Handel ergeben sich auch für die Börse neue Perspektiven.

Börse Hamburg – LS Exchange startet durch

Das an der Börse Hamburg angesiedelte elektronische Handelssystem LS Exchange konnte 2019 entscheidende Meilensteine erreichen. Neu angeschlossene Handelsteilnehmer wie die Commerzbank, comdirect, S-Broker, BAWAG PSK, easybank, TRADE REPUBLIC und justTRADE sorgten für deutlich höhere Handelsumsätze und Trades in allen Assetklassen. Die LS Exchange erreichte bis Jahresende 2019 ein Umsatzvolumen von 1,6 Mrd. Euro bei überdurchschnittlichen Wachstumsraten in den letzten drei Monaten.
Der maklergestützte Fondshandel der Börse Hamburg konnte 2019 seine Position mit einem Umsatz in Höhe von 560 Mio. Euro ebenfalls gut behaupten. Der rückläufige Handel von in Liquidation befindlichen Offenen Immobilienfonds (OIFs) wurde durch zusätzliche Umsätze in neuen Immobilienfonds, Aktien- und Mischfonds und insbesondere durch ETFs kompensiert. Mit mehr als 3.500 Fonds gehört der Fondshandel Hamburg unverändert zu den führenden Handelsplätzen für Investmentfonds in Deutschland. Anleger haben hier die Möglichkeit, ihre Anteile ohne Ausgabeaufschlag zu Marktpreisen jederzeit kaufen und verkaufen zu können.

Börse Hannover mit Global Challenges Index „nachhaltig“ erfolgreich

Wie bereits in den zurückliegenden Jahren konnte der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover auch im Jahr 2019 bei Performance und investiertem Volumen deutlich zulegen. Während Indizes wie der DAX oder der MSCI World auf Jahressicht eine Performance von 26 bzw. 29 Prozent erzielten, beendete der GCX das Jahr 2019 mit einem deutlichen Plus von 38 Prozent. Seit seiner Auflage am 3. September 2007 konnte der GCX insgesamt eine Wertsteigerung von 225 Prozent verzeichnen. Zudem konnte das Anlagevolumen in Lizenzprodukte auf den GCX auf rund 650 Millionen Euro (Vorjahr: 500 Mio. Euro) gesteigert werden.
Auch der German Gender Index konnte sich 2019 mit einem Plus von 24 Prozent erfreulich entwickeln. Im Index sind 50 börsennotierte, deutsche Aktien enthalten, die sich durch eine hohe Diversität in der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat auszeichnen. „Wir sind mit der Entwicklung unserer Indizes sehr zufrieden. Insbesondere der GCX hat bei Performance und investiertem Volumen unsere Erwartungen sogar übertroffen“, erläutert Hendrik Janssen, Vorstand der BÖAG Börsen AG.

Fondsbörse Deutschland – Zweitmarkt und Erstmarkt

Die Fondsbörse Deutschland blieb 2019 unangefochtener Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds. Über die Zweitmarkt-Plattform (www.zweitmarkt.de) der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG und ihrem Tochterunternehmen Deutsche Zweitmarkt AG wurde mit mehr als 7.300 Vermittlungen ein Nominalumsatz von rund 300 Millionen Euro erzielt. Bei den gehandelten Assetklassen dominierten weiterhin Immobilienfonds mit einem Umsatzanteil von 70 Prozent.
Ende September 2019 wurde die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG Mehrheitsgesellschafter bei der digitalen Zeichnungsplattform „Capital Pioneers“ für Anlageprodukte aus dem Bereich der alternativen Investmentfonds, Vermögensanlagen und Direktinvestments.
Der Bereich „Erstmarkt“ wurde ebenfalls weiterentwickelt. Der Ausbau eines B2B-Partnerportals wurde in 2019 optimiert und dadurch ein erfreuliches erstes Umsatzergebnis erzielt. Über www.erstmarkt.de können Anleger Alternative Investmentfonds (AIFs) online zeichnen. Die neue Zeichnungsplattform kombiniert neutrale Informationen mit der Option zur direkten Zeichnung – KAGB- und WpHG-konform. Sie bietet alle relevanten Daten zu aktuellen Produkten und deren Anbietern sowie Hintergründe rund um das Thema Sachwertinvestments.

Neuer Börsenrat der Börse Düsseldorf gewählt

Düsseldorf, 04. Dezember 2019 – Die Börse Düsseldorf hat den neuen Börsenrat sowie sein neues Präsidium für die Amtsperiode 2020 bis 2022 gewählt. Bei der konstituierenden Sitzung am 03. Dezember 2019 wurde Paul Hagen, Aufsichtsratsmitglied der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Andreas Schmitz, Vorsitzender des Aufsichtsrates der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, der seit 2005 Mitglied des Börsenrates war und von Ende 2007 an das Amt des Präsidenten innehatte.

Erste Stellvertreter des Vorsitzenden sind Thomas Empelmann, Head of Corporate Finance der thyssenkrupp AG, Horst Küpker, Mitglied des Vorstandes der Erste Abwicklungsanstalt, und Marco Swoboda, Corporate Senior Vice President der Henkel AG & Co. KGaA. Als weiterer Stellvertreter wurde Ulrich Endemann, Managing Director, Leiter Wealth Management Düsseldorf der Deutsche Bank AG, gewählt.

Der Börsenrat, zentrales öffentlich-rechtliches Organ der Börse Düsseldorf, ist für die Bestellung und Überwachung der Geschäftsführung sowie den Erlass der wichtigsten Regelwerke zuständig und besteht aus 23 Mitgliedern. Zum Gremium gehören sowohl Vertreter von Kreditinstituten, Finanzdienstleistern, Market Makern, Börsenhändlern und Emittenten, als auch Anlegerschützer:

Der Börsenrat Düsseldorf 2020 bis 2022
Vorsitzender
Paul HagenMitglied des Aufsichtsrates der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Erste stv. Vorsitzende
Thomas EmpelmannHead of Corporate Finance der thyssenkrupp AG
Horst KüpkerMitglied des Vorstandes der Erste Abwicklungsanstalt
Marco SwobodaCorporate Senior Vice President der Henkel AG & Co. KGaA
Stv. Vorsitzender
Ulrich EndemannManaging Director, Leiter Wealth Management Düsseldorf der Deutsche Bank AG
Weitere Mitglieder
Bernd BeckerVice President, Head of Treasury & Corporate Finance der GEA Group Aktiengesellschaft
Christian BonnenMitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Köln
Univ.-Prof. Dr. Christoph J. BörnerProfessor am Lehrstuhl der Betriebswirtschaftslehre der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
André BütowGeschäftsführer der Lang & Schwarz Broker GmbH
Dr. Stefan DahmMitglied des Vorstandes der Sparkasse Aachen
Alexander von EchelpoelBereichsleiter Treasury der Deutsche Apotheker und Ärztebank eG
Ingo EngelmannLeiter Funding, APM & Kontrahentenmanagement der IKB Deutsche Industriebank AG
Bernd GegenheimerVorsitzender des Vorstandes der ICF Bank AG
Stefan GentenMitglied des Vorstandes der ALTANA AG
Thomas KlantenMitglied des Vorstandes der Deutsche WertpapierService Bank AG
Jens KoschikVorsitzender der Geschäftsleitung, Niederlassungsleiter Mittelstand Düsseldorf der Mittelstandsbank West Commerzbank AG
Oliver MaierHead of Investor Relations der Bayer AG
Jens MöbitzManaging Director der flatex AG
Thomas SalzMitglied des Vorstandes Sparkasse Aachen
Marc TünglerHauptgeschäftsführer der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V.
Rudolf WeichertMitglied des Vorstandes der INDUS Holding AG
Christoph WeidenederVorstand der SMC Small & Mid Cap Investmentbank
Gunther WölfgesVorsitzender des Vorstandes der Stadtsparkasse Wuppertal

BÖAG Börsen AG: Mitinitiator beim Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland

Düsseldorf/Hamburg/Hannover, 29. November 2019 – Die BÖAG Börsen AG, Trägergesellschaft der Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover, ist Mitinitiator des „Bündnis Ökonomische Bildung Deutschland“ (BÖB). Die Initiative aus Lehrkräften, Verbänden und Organisationen aus Wissenschaft und Wirtschaft setzt sich aktiv für die Integration ökonomischer Bildung im allgemeinbildenden Schulsystem ein. Die Initiatoren treffen sich am 29. November 2019 in Berlin zur gemeinsamen Auftaktveranstaltung.

Ziel des Bündnisses ist es, die fachbezogene Qualifizierung der Lehrkräfte zu verbessern und Wirtschaft bundesweit als Pflichtfach fest in den Unterrichtsplan zu verankern. „Eine qualifizierte ökonomische Allgemeinbildung ist für Heranwachsende heute von zentraler Bedeutung. Nur wer Wirtschaftsthemen hinreichend versteht, ist in der Lage, sie richtig einzuordnen und entsprechend verantwortungsvoll zu handeln“, sagt Hendrik Janssen, Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG. Ökonomische Bildung macht Bürger in ihren Entscheidungen souverän und kompetent und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit. Dieser Aufgabe sieht sich die BÖAG Börsen AG speziell im Rahmen des Vermögensaufbaus verpflichtet.

Weitere Informationen zur Initiative unter www.boeb.net

BÖAG Börsen AG blickt auf 20 Jahre erfolgreiche Tätigkeit zurück

  • Im Jahr 1999 Start der Börsen AG mit den Börsen Hamburg und Hannover
  • Wichtige Meilensteine erreicht

Düsseldorf, Hamburg, Hannover, 27. August 2019 – Die BÖAG Börsen AG kann in diesem Monat auf 20 Jahre erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken. Am
27. August 1999 wurde die Börsen AG gegründet, um die Börse Hamburg und die Börse Hannover unter einem gemeinsamen Dach zusammenzuführen. Das Ziel damals wie heute: Kräfte bündeln, Synergien schaffen, gemeinsam neue Ideen und Produkte entwickeln. Von Anfang an wurde Wert darauf gelegt, dass beide Standorte als eigenständige Börsen erhalten bleiben, sich partnerschaftlich organisieren und sich mit ihren Produkten und Leistungen im Markt optimal ergänzen. Das Trägermodell der BÖAG Börsen AG wurde außerdem so gewählt, dass weitere Unternehmen ohne großen Aufwand und unter Erhalt höchster Eigenständigkeit unter die Trägergesellschaft treten können.

Erfolge der 20 Jahre

Mit der Integration der Börse Düsseldorf im Jahr 2017 fand ein weiterer bedeutender Schritt in der Geschichte der BÖAG Börsen AG statt. Seither operieren drei Börsenplätze erfolgreich gemeinsam. Darüber hinaus zählen der Aufbau des Fondshandels Hamburg im Jahr 2002 und die Initiierung des nachhaltigen Aktienindex Global Challenges Index der Börse Hannover im Jahr 2007 zu den wichtigen Meilensteinen. Neben dem klassischen Skontroführerhandel konnten zudem die elektronischen Handelssysteme Quotrix (Börse Düsseldorf) und LS Exchange (Börse Hamburg) erfolgreich auf- und ausgebaut werden. Zur Strategie der Börsen AG gehört auch, börsenähnliche Geschäftsfelder zu erschließen, wie zum Beispiel die Fondsbörse Deutschland, führend im Zweitmarkt von alternativen Investmentfonds (geschlossene Fonds).

Jürgen Kösters, damals wie heute Aufsichtsratsvorsitzender und einer der Gründungsväter der BÖAG Börsen AG zeigt sich zufrieden: „Das Trägermodell der BÖAG Börsen AG hat sich bewährt. Wir haben eine Basis geschaffen, um Börsen zusammenzuführen, ihre Position im Markt im Verbund zu stärken und dabei ihre jeweilige Identität zu erhalten. Wir arbeiten kontinuierlich daran, das Profil und die Stärken jeder einzelnen Börse so zu schärfen, dass sie in einem immer herausfordernderen Marktumfeld dauerhaft erfolgreich agieren können.“

Finanzwissen für alle“ beim Düsseldorfer Börsentag am 11. Mai

  • 15. Tag der offenen Tür in der Börse Düsseldorf von 10 bis 17 Uhr – Eintritt frei
  • Privatanleger informieren sich in Fachvorträgen und an Infoständen
  • Geldanlage- und Börsen-Know-how für Einsteiger und Fortgeschrittene
  • Trend-Themen: Bitcoin & Blockchain, Fonds & ETFs, finanzielle Freiheit

Düsseldorf, 07. Mai 2019 – Die Börse Düsseldorf veranstaltet am Samstag, 11. Mai 2019 von 10 bis 17 Uhr am Ernst-Schneider-Platz ihren 15. Tag der offenen Tür. Unter dem Motto „Finanzwissen für alle“ kann sich jeder aus erster Hand in mehr als 20 Fachvorträgen über die Börse und die wichtigsten Regeln zu Geldanlage und Vermögensaufbau informieren. Um 10:30 Uhr erfolgt die Begrüßung durch Thomas Dierkes, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. Ab 11 Uhr stehen zu jeder vollen Stunde vier Vorträge zur Auswahl.

Das Programm bietet praktisches Know-how für Einsteiger und Experten – von jung bis alt. Neben Basiswissen rund um Aktien & Co. werden auch Spezialthemen wie Bitcoin und Blockchain, Technische Analyse, Fonds & ETFs, Historische Wertpapiere oder der demografische Wandel behandelt. Prominente Redner, wie Margarete Müller, Präsidentin der Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbank in NRW, Oliver Flaskämper, Unternehmer und Gründer von bitcoin.de, das Experten-Duo Mick Knauff und Jürgen Schmitt von aktienlust.tv sowie die Buchautoren Rolf Morrien oder Hartmut Jaensch versprechen eine abwechslungsreiche Veranstaltung.

Aussteller vor Ort sind neben der Börse Düsseldorf auch deren Skontroführer Renell Bank und Market Maker ICF BANK. Des Weiteren können Informationsstände der Deutschen Bundesbank, des Kölner Börsenvereins, der Fondsbörse Deutschland und der KFM Deutsche Mittelstand besucht werden. Liebhaber historischer Wertpapiere finden interessante Stücke am Stand von Sammler und Auktionator Klaus Schiefer.

Der Eintritt ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Die komplette Programmübersicht findet sich auf der Website: www.duesseldorfer-boersentag.de

Börse Düsseldorf begrüßt die futurum bank als neuen Kapitalmarktpartner

19.03.2019 – Der Kreis der Kapitalmarktpartner an der Börse Düsseldorf erweitert sich um die futurum bank GmbH aus Frankfurt am Main. Die ehemalige Tremmel Wertpapierhandelsbank hat Ende 2018 durch ein Management-Buyout des Geschäftsleiters Rainer Bergmann und die anschließende Übernahme durch die Bitcoin Group SE eine strategische Neuausrichtung vorgenommen. Als weiterer Geschäftsleiter der Bank fungiert Marco Bodewein, der auch geschäftsführender Direktor der Bitcoin Group SE ist. Herr Bodewein ergänzt das bestehende Serviceportfolio von Sales-Trading in Bonds und Equities, Designated-Sponsoring, Market Making und Electronic Trading der futurum bank um den Bereich Corporate Markets, für den er aus früheren Engagements bei verschiedenen Banken große Expertise mitbringt.

„Die Verbindung aus traditioneller Bankenwelt und innovativen digitalen Themen der Muttergesellschaft der futurum bank steht für eine spannende Entwicklung am Kapitalmarkt“, erklärt Thomas Dierkes, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.

Rainer Bergmann, Geschäftsleiter der futurum bank, ergänzt: „Als mittelständische Investmentbank sind wir spezialisiert auf Transaktionenvolumina im Small und Mid-Cap Bereich. Neben unserer langjährigen Erfahrung mit neuen Märkten und Produkten unterstützen wir unsere Kunden in allen Bereichen der Bond-, Equity- und Debt-Strukturierung sowie -Platzierung und dem Handel und der Betreuung im Sekundärmarkt. Der Primärmarkt der Börse Düsseldorf ist für uns ein interessantes Segment, das wir sowohl für Kunden als auch unsere eigenen Produkte aktiv nutzen möchten.“

Der Primärmarkt der Börse Düsseldorf ist ein Listing-Segment im Freiverkehr, in dem sowohl Aktien, Anleihen als auch weitere Produkte wie z.B. Genussscheine notieren. Emittenten im Primärmarkt haben sich durch das Regelwerk der Börse dazu verpflichtet, besondere Publizitätsstandards einzuhalten und den Anleger fortlaufend mit allen wichtigen Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.

„America first“ ist Börsen-Unwort des Jahres 2018

  • Zum 18. Mal wurde in Düsseldorf das Börsen-Unwort des Jahres gewählt
  • Globaler Freihandel wird durch neuen US-Protektionismus herausgefordert
  • Folgeplätze für Salami-Crash, Künstliche Intelligenz, Soft Brexit und FOMO

15.01.2019 – Das 18. Börsen-Unwort geht im Wesentlichen auf das Konto des US-Präsidenten Donald Trump: „America first“. Das in diesen zwei Wörtern zusammengefasste Wahlkampfversprechen wird unter seiner Regierungsverantwortung aktiv umgesetzt. Dieser nationale Egoismus stimulierte zwar im zurückliegenden Jahr zeitweise die US-amerikanische Konjunktur, wirbelte aber gleichzeitig die bisherige Weltwirtschaftsordnung gehörig durcheinander. Errungenschaften des Freihandels und der Globalisierung wurden durch eine zunehmende Unsicherheit abgelöst. Ein Zustand, den die konsequent international ausgerichteten Börsen überhaupt nicht mögen.

Etablierte multilaterale Handelsabkommen wurden einseitig aufgekündigt, Strafzölle gegen Europa und Asien eingeführt und Handelskriege als probates Mittel zur Stärkung der nationalen Wirtschaft wiederentdeckt. Mauern bauen und Brücken abreißen. In einer vielfach undiplomatischen und sprunghaften Art erschüttert oder euphorisiert Trump mit seinen vorzugsweise über Twitter verbreiteten Gedanken die Börsenwelt. Von einer Steuerreform zum Jahresanfang profitierten zunächst viele US-amerikanische Unternehmen, wenn auch vielleicht nur als Einmaleffekt. Gleichzeitig wurden in Ungnade gefallene nationale Unternehmen an den Pranger gestellt, Minister und andere Mitarbeiter im Regierungsapparat scheinbar beliebig ausgetauscht und für innenpolitische Themen der Government Shutdown als Druckmittel eingesetzt.

„Viele Schwankungen an den Finanzmärkten fielen 2018 in die Kategorie ‚politische Börsen‘, die gemäß einer populären Wertpapierhändler-Weisheit zwar eigentlich ‚kurze Beine‘ haben, aber in ihrer außergewöhnlichen Häufigkeit trotz solider Wirtschaftsdaten eben doch die Märkte treiben konnten“, erklärt Thomas Dierkes, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. „Diese Unsicherheit ist Anfang des Börsenjahres 2019 immer noch präsent und auch für Probleme wie das Brexit-Verfahren und den Umgang mit der Staatsverschuldung in Italien stehen noch keine Lösung fest.“

Auf den Folgeplätzen der 2018er Unwort-Wahl landeten die Begriffe „Salami-Crash“, „Künstliche Intelligenz“, „Soft Brexit“ und „FOMO (Fear of missing out)“. Das Team der Düsseldorfer Börse ermittelt seit 2001 mit seinen Mitarbeitern, Maklern und Händlern im jährlichen Rückblick ein Börsen-Unwort, in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser.

Bisherige Börsen-Unwörter:
„Bitcoin Boom“ (2017), „Anlagenotstand“ (2016), „Zinswende“ (2015), „Guthabengebühr“ (2014), „Billiges Geld“ (2013), „Freiwilliger Schuldenschnitt“ (2012), „Euro-Gipfel“ (2011), „Euro-Rettungsschirm“ (2010), „Bad Bank“ (2009), „Leerverkauf“ (2008), „Subprime“ (2007), „Börsen-Guru“ (2006), „Heuschrecken“ (2005), „Seitwärtsbewegung“ (2004), „Bester Preis“ (2003), „Enronitis“ (2002), „Gewinnwarnung“ (2001)