BÖAG Börsen AG: Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover mit breitem Angebot und stabilem Jahresergebnis
- Börse Düsseldorf und Quotrix positionieren sich mit ETPs und Krypto
- Börse Hamburg feiert 20 Jahre Fondshandel und weiterhin stark mit LS Exchange
- Börse Hannover wächst erfolgreich mit nachhaltiger Index-Familie
- Fondsbörse Deutschland bleibt Marktführer
Düsseldorf/Hamburg/Hannover, 30. Dezember 2022 – Die BÖAG Börsen AG, Trägergesellschaft der Skontroführerbörsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover sowie der elektronischen Handelssysteme LS Exchange und Quotrix, blickt trotz krisengeprägter Finanzmärkte auf ein erfolgreiches Jahr 2022 zurück. Mit einem Handelsvolumen von 63,5 Milliarden Euro erreichten die BÖAG-Handelsplätze trotz leicht rückläufiger Umsätze an den Handelsplätzen ein stabiles Ergebnis. Der Handelserfolg des Vorjahres (Umsätze von 76 Mrd. Euro) konnte im Zuge der Kurskorrekturen im Aktien- und Anleihebereich nicht gehalten werden. Die Handelsumsätze liegen damit rund 16 Prozent unter denen von 2021, aber immer noch deutlich höher als 2020 (50 Mrd. Euro).
„Die kurz hintereinander ausgelösten, weltweiten Krisen durch die Corona-Pandemie und den Ukrai-ne-Krieg haben Wirtschaft und Gesellschaft hart getroffen und wirken sich natürlich ebenso auf die Finanzmärkte aus. Mit dem rapiden Anstieg der Inflation und der deutlichen Erhöhung der Zinsen durch die führenden Notenbanken sind Wirtschaft, Verbraucher und Anleger stark verunsichert“, sagt Dr. Thomas Ledermann, Vorstand der BÖAG Börsen AG. „Alle Krisen haben irgendwann ein Ende und bieten damit die Chance zum günstigen Einstieg. Bei einer Erholung und Stabilisierung der Aktienmärkte winken Kursgewinne bei steigenden Handelsumsätzen“, fährt Ledermann fort.
Börse Düsseldorf und Quotrix punkten mit ETPs und Krypto-Produkten, Nachfrage bei Listings bleibt stabil
Den rückläufigen Aktivitäten an den Finanzmärkten im Jahr 2022 konnten sich auch die Börse Düsseldorf und ihr elektronischer Market-Maker-Handelsplatz Quotrix nicht entziehen. Positiv festzuhalten bleibt, dass der Umsatz in Düsseldorf in ETPs deutlich gesteigert wurde. Auch im Fondsbereich konnte der Marktanteil trotz rückläufigem Gesamtmarkt gesteigert werden. Auf Quotrix verzeichnete der Handel mit Anleihen im zurückliegenden Jahr Zuwächse, da Fremdwährungspapiere schon etwas länger wieder mit attraktiven Zinscoupons aufwarten.
Das Angebot börsennotierter Krypto-Produkte hat sich 2022 an den Handelsplätzen Düsseldorf und Quotrix verdoppelt: Mit aktuell 106 ETPs bzw. Zertifikaten bieten sie die größte Auswahl in Deutschland. Wertpapiere auf insgesamt 25 unterschiedliche Coins können gehandelt werden, aber auch rund 20 Produkte, die einen gemischten Korb von Digitalwährungen enthalten. Die über das bestehende Wertpapierdepot handelbaren Krypto-Produkte stoßen nicht nur bei den Kunden der angeschlossenen Neobroker und Onlinebanken auf Interesse, sondern auch im breiten Publikum.
Trotz schwachem Kapitalmarktumfeld blieb die Anzahl neuer Listings an der Börse Düsseldorf mit insgesamt 41 Wertpapieren stabil: Es wurden 11 neue Aktiengesellschaften im Freiverkehr sowie 1 Upgrade in das Qualitätssegment Primärmarkt gezählt. Eine leichte Steigerung zeigte sich bei den 29 neuen Anleihen und Zertifikaten. „Wir verzeichnen ein anhaltend großes Interesse von Listing-Anfragen für die Börse Düsseldorf und den Primärmarkt. Das Netzwerk von Kapitalmarktpartnern schätzt unsere unkomplizierten und zügigen Prozesse sowie den persönlichen Kontakt bei Projekten rund um Going Public oder Corporate Actions“, erklärt Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.
Börse Hamburg: 20 Jahre Fondshandel und LS Exchange weiterhin stark
Das elektronische Handelssystem LS Exchange der Börse Hamburg liegt im Jahr 2022 bei Handelsumsätzen und Trades nur leicht unter dem Vorjahresniveau. Die umsatzstärksten Aktien sind aus dem Bereich der Technologiewerte, mit Unternehmen wie Tesla, Amazon, BioNTech, Apple und NVIDIA.
Auch die Handelsumsätze des Aktien-, Anleihen- und Fondshandels der Börse Hamburg waren im Jahr 2022 marktbedingt leicht rückläufig. Wie in den letzten Jahren wurden Immobilienfonds sowie Aktienfonds und ETFs mit Anlageschwerpunkten in den Bereichen Energie und Nachhaltigkeit am meisten gehandelt. Der Fondshandel Hamburg feierte 2022 sein 20-jähriges Jubiläum. Mit seiner Einführung im Jahr 2002 ermöglichte er Anlegern damals erstmalig in Deutschland, Investmentfonds an der Börse zu kaufen und zu verkaufen. Die Börse Hamburg zählt unverändert zu den führenden Handelsplätzen im Fondshandel, an dem mehr als 3.000 Investmentfonds/ETFs börsentäglich ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Marktpreisen gehandelt werden können.
Der von der Börse Hamburg und der Hamburger Sparkasse initiierte Regionalindex HASPAX konnte seit seiner Auflegung im Jahr 1996 bis heute eine Performance von + 418 Prozent erzielen und damit den deutschen Leitindex DAX40 (+ 390 Prozent) übertreffen. Die erfolgreichsten Unternehmen stammen aus den Branchen regenerative Energien, Immobilien, Mode und Konsumgüter.
| HASPAX – TOP 5 | Performance 2022 (30.12.2022) |
|---|---|
| PNE AG* | + 156,0 % |
| Bijou Brigitte mod. Access. AG | + 91,0 % |
| Deutsche EuroShop AG | + 52,2 % |
| ENCAVIS AG | + 19,8 % |
| Beiersdorf AG | + 18,4 % |
Börse Hannover: 20 Jahre NISAX20 und 15 Jahre Global Challenges Index – GCX Emerging Markets geht Mitte 2022 an den Start
Der niedersächsische Aktienindex NISAX20 der Börse Hannover blickt zu seinem 20-jährigen Jubiläum auf eine erfolgreiche Entwicklung zurück: Seit seinem Start vor 20 Jahren bei 1.000 Punkten kann er heute mit rund 6.900 Punkten ein Plus von 590 Prozent verzeichnen und damit Vergleichsindizes wie den DAX40 oder den EuroStoxx50 deutlich übertreffen. Mit 156 Prozent Plus erzielte die PNE AG die beste Performance im Jahr 2022.
| NISAX20 – TOP 5 | Performance 2022 (30.12.2022) |
|---|---|
| PNE AG* | + 156,0 % |
| EnviTec Biogas AG | + 44,8 % |
| Hannover Rück SE** | + 14,0 % |
| Talanx AG | + 9,6 % |
| GBK Beteiligungen AG | + 5,5 % |
**) Hannover Rück SE ist in NISAX und GCX enthalten
Der Nachhaltigkeitsindex Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover konnte zu seinem 15-jährigen Jubiläum das Jahr 2022 mit rund 3.600 Punkten (30.12.2022) abschließen und damit seit seiner Auflage im Jahr 2007 ein Plus von rund 260 Prozent erzielen. Mit Einführung des neuen Schwesterindex Global Challenges Index Emerging Markets (GCX EM) zur Jahresmitte bei gleichzeitiger Auflage eines Indexfonds durch den Lizenznehmer Warburg Invest AG sind nun auch nachhaltig wirtschaftende Unternehmen aus Schwellenländern investierbar geworden. Aktuell nutzen sechs Lizenznehmer den GCX als Grundlage für verschiedene Anlageprodukte, in die auch Privatanleger nachhaltig investieren können. Mehrere Investmentfonds, die in die Aktien des GCX investieren, können zudem Siegel vom FNG, das österreichische Umweltzeichen und gute Bewertungen von Stiftung Warentest vorweisen. Das investierte Volumen in den GCX konnte in den letzten 5 Jahren um mehrere hundert Prozent auf derzeit rund 1,1 Mrd. Euro gesteigert werden.
| GCX – TOP 5 | Performance 2022 (30.12.2022) |
|---|---|
| First Solar Inc | + 78,0 % |
| Pearson PLC | + 46,5 % |
| Ormat Technologies Inc. | + 22,6 % |
| Hannover Rück SE** | + 14,0 % |
| Canadian National Railway | + 4,5 % |
„In der kontinuierlichen Weiterentwicklung des GCX zu einer Indexfamilie mit verschiedenen Schwerpunkten zeigt sich der Erfolg unseres Indexkonzepts, das sich vor allem durch strengste Nachhaltigkeitskriterien auszeichnet. Auch die erneut positive Bewertung einzelner GCX-Fonds bei Stiftung Warentest ist eine erfreuliche Bestätigung, dass wir mit dem Index auf dem richtigen Weg sind. Wir freuen uns auf weitere Projekte, mit denen wir nachhaltig wirtschaftende Unternehmen weiter fördern können“, sagt Hendrik Janssen, Vorstand der BÖAG Börsen AG.
Fondsbörse Deutschland
Auch 2022 war die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG unangefochtener Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds. Über die Zweitmarkt-Plattformen der Fondsbörse Deutschland und des Tochterunternehmens Deutsche Zweitmarkt AG wurden mehr als 6.600 Transaktionen abgewickelt. Dabei wurde ein Nominalumsatz von rund 266 Millionen erzielt. Im Oktober 2022 wurden die beiden Gesellschaften verschmolzen. Die Handelsabwicklung verläuft seitdem zentral über das Handelsportal der Fondsbörse Deutschland.
Bei den gehandelten Assetklassen dominierten weiterhin Immobilienfonds mit einem Umsatzanteil von rund 63 Prozent, wobei im Jahresverlauf in Gestalt sinkender Umsätze und nachgebender Kurse immer deutlicher die Folgen der Zinswende spürbar waren. Schiffsfonds setzten hingegen ihre Renaissance des Vorjahres fort und erreichten in Folge anhaltend hoher Frachtraten gute Umsätze und einen hohen Durchschnittskurs von annähernd 62 Prozent bezogen auf die Nominalen.
Als Wachstumstreiber erwies sich die strategische Initiative, das Geschäftsfeld der Kaufofferten auszubauen. Die Direktansprache von Fondsinhabern im Auftrag professioneller Investoren inklusive rechtskonformer Ansprache und Abwicklung erwies sich als sehr gut nachgefragter Service.
Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Beteiligungsmakler AG: „Trotz Zinswende und eines insgesamt herausfordernden Umfeldes blicken wir auf ein erfolgreiches Jahr zurück und sind gut aufgestellt für 2023.“
Neuer Börsenrat der Börse Düsseldorf gewählt
Düsseldorf, 09. Dezember 2022 – Die Börse Düsseldorf hat den neuen Börsenrat sowie sein neues Präsidium für die Amtsperiode 2023 bis 2025 gewählt. Bei der konstituierenden Sitzung am 08. Dezember 2022 wurde Dr. Rudolf Apenbrink, Mitglied der Geschäftsführung HSBC Trinkaus & Burkhardt GmbH zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Paul Hagen, Vorsitzender des Aufsichtsrats der HSBC Trinkaus & Burkhardt GmbH, der das Amt seit 2019 innehatte.
Erste Stellvertreter des Vorsitzenden sind Thomas Empelmann, Senior Vice President und Head of Corporate Finance der thyssenkrupp AG, Horst Küpker, Mitglied des Vorstandes der Erste Abwicklungsanstalt, und Marco Swoboda, CFO und Mitglied des Vorstandes der Henkel AG & Co. KGaA. Christian Bock, Director Wealth Management der Deutsche Bank AG Düsseldorf, übernimmt das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden.
Der Börsenrat, zentrales öffentlich-rechtliches Organ der Börse Düsseldorf, ist für die Bestellung und Überwachung der Geschäftsführung sowie den Erlass der wichtigsten Regelwerke zuständig und besteht aus 23 Mitgliedern. Zum Gremium gehören sowohl Vertreter von Kreditinstituten, Finanzdienstleistern, Market Makern, Börsenhändlern und Emittenten, als auch Anlegerschützer:
| Börsenrat Düsseldorf 2023 bis 2025 | |
| Vorsitzender: | |
| Dr. Rudolf Apenbrink | Mitglied der Geschäftsführung der HSBC Trinkaus & Burkhardt GmbH |
| Erste stv. Vorsitzende: | |
| Thomas Empelmann | Senior Vice President und Head of Corporate Finance der thyssenkrupp AG |
| Horst Küpker | Mitglied des Vorstandes der Erste Abwicklungsanstalt |
| Marco Swoboda | CFO und Mitglied des Vorstandes der Henkel AG & Co. KGaA |
| Stv. Vorsitzender: | |
| Christian Bock | Director Wealth Management der Deutsche Bank AG Düsseldorf |
| Weitere Mitglieder: | |
| Niels Ackermann | Bereichsleiter Firmenkundengeschäft der Quirin Privatbank AG |
| Dr. Heiko Beck | Vorsitzender des Vorstandes der dwpbank Deutsche WertpapierService Bank AG |
| Bernd Becker | Senior Vice President, Corporate Treasury der GEA Group Aktiengesellschaft |
| Christian Bonnen | Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Köln |
| Uwe Borges | Mitglied des Vorstandes Sparkasse KölnBonn |
| Univ.-Prof. Dr. Christoph J. Börner | Professor am Lehrstuhl der Betriebswirtschaftslehre der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf |
| Dr. Stefan Dahm | Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Düsseldorf |
| Alexander van Echelpoel | Bereichsleiter Treasury der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG |
| Oliver Ertl | Mitglied des Vorstandes der Lang & Schwarz Trade Center AG & Co. KG |
| Stefan Genten | Mitglied des Vorstandes der ALTANA AG |
| Jens Koschik | Mitglied der Geschäftsleitung, Niederlassungsleiter Mittelstand Düsseldorf der Mittelstandsbank West Commerzbank AG |
| Oliver Maier | Head of Investor Relations der Bayer AG |
| Jens Möbitz | Managing Director der flatexDEGIRO Bank AG |
| Thomas Salz | Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Aachen |
| Oliver Szabries | Stv. Sprecher des Vorstandes der ICF BANK AG Wertpapierhandelsbank |
| Marc Tüngler | Hauptgeschäftsführer der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V. |
| Rudolf Weichert | Mitglied des Vorstandes der INDUS Holding AG |
| Christoph Weideneder | Vorstand der SMC Small & Mid Cap Investmentbank AG |
Börse Düsseldorf: „Taschengeld-Trader“ ist Börsen-Unwort 2021
- Spott über geringe Ordergrößen beim Handel über Neobroker oft unbegründet
- Platz 2 für „Meme-Aktien“ und Platz 3 für „virtuelle Hauptversammlung“
- Umfrage unter Maklern, Händlern und Mitarbeitern erfolgte zum 21. Mal
Düsseldorf, 12. Januar 2022 – Bei der inzwischen 21. Suche nach dem Börsen-Unwort des abgelaufenen Jahres wählten die Wertpapier-Makler und -Händler sowie Handelsplatz-Mitarbeiter den „Taschengeld-Trader“ zum Sieger. Der Begriff zielt auf eine zunehmende Zahl junger Menschen, die sich bereits in der Schul- und Ausbildungszeit mit noch überschaubaren Geldbeträgen an der Börse engagieren. Die Umschreibung würdigt dabei nicht, dass die Generation Z ein praktisches Interesse an Finanzthemen zeigt, welche im Unterrichtsplan der Schulen regelmäßig vermisst werden, sowie moderne und kostengünstige Brokerage-Angebote inklusive Sparpläne nutzen. Bei der Abstimmung landet „Meme-Aktien“ nur knapp hinter dem Siegerbegriff, gefolgt von „virtuelle Hauptversammlung“ vor „Dividendenschock“ und „Finfluenzer“.
„Die Betitelung als Taschengeld-Trader klingt despektierlich und unangebracht“, erläutert Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. „In den Punkten Technik und Finanzbildung sind junge Menschen heute in der Regel weiter, als es die Generationen vor ihnen waren.“
Nach der letzten Erhebung des Deutschen Aktieninstituts ist im Jahr 2020 die Zahl der direkten und indirekten Aktienbesitzer um knapp 2,7 Millionen auf rund 12,4 Millionen beachtlich gestiegen. Dieser über alle Altersgruppen gemessene Zuwachs von 27 Prozent wird bei den 14 bis 29-jährigen mit einem Plus von 67 Prozent, absolut fast 600.000 junge Erwachsene, nochmals klar übertroffen. Für 2021 wird allgemein eine Fortsetzung des Trends erwartet.
Ordergrößen auch im dreistelligen Eurobereich können inzwischen wirtschaftlich angebracht sein: Während klassische Filialbanken ihren Kunden für Wertpapiergeschäfte meist ab 30 Euro und viele Online-Banken nicht unter 10 Euro Provisionsgebühren berechnen, ermöglichen die in den letzten drei Jahren auftretenden Neobroker den Handel per Smartphone-App für nur 1 Euro oder weniger. Zudem werden Sparpläne in ETF oder Aktien oft kostenfrei angeboten und vielfach zum langfristigen Vermögensaufbau genutzt.
Das Team der Börse Düsseldorf ermittelt seit 2001 im jährlichen Rückblick das Börsen-Unwort. Die Wahl erfolgt in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser. Die bisherigen Börsen-Unwörter lauten: „Corona-Gewinner“ (2020) „Finanztransaktionssteuer“ (2019), „America First“ (2018), „Bitcoin Boom“ (2017), „Anlagenotstand“ (2016), „Zinswende“ (2015), „Guthabengebühr“ (2014), „Billiges Geld“ (2013), „Freiwilliger Schuldenschnitt“ (2012), „Euro-Gipfel“ (2011), „Euro-Rettungsschirm“ (2010), „Bad Bank“ (2009), „Leerverkauf“ (2008), „Subprime“ (2007), „Börsen-Guru“ (2006), „Heuschrecken“ (2005), „Seitwärtsbewegung“ (2004), „Bester Preis“ (2003), „Enronitis“ (2002) und „Gewinnwarnung“ (2001).
