BÖAG Börsen AG: Erneut erfolgreiches Jahr der Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover
- Börse Düsseldorf und Quotrix mit Anleihe-Hoch – Primärmarkt mit Listing-Rekord
- Börse Hamburg weiterhin stark mit LS Exchange – HASPAX mit Tech-Zuwachs
- Börse Hannover erweitert NISAX und Nachhaltigkeitsindex-Familie
- Fondsbörse Deutschland nach wie vor Marktführer
Düsseldorf/Hamburg/Hannover, 29. Dezember 2023 – Die BÖAG Börsen AG, Trägergesellschaft der Skontroführerbörsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover sowie der elektronischen Handelssysteme LS Exchange und Quotrix, beendet das Jahr 2023 erneut erfolgreich. Mit einem Handelsvolumen von rund 67,2 Milliarden Euro konnten die BÖAG-Handelsplätze ihren Vorjahreswert (Umsätze von 63,5 Mrd. Euro) übertreffen.
„Im Jahr 2023 haben wir vieles erlebt, was Börsenkurse in den Sinkflug bringen kann: eskalierende geopolitische Konflikte, anhaltende Inflation, radikale Zinserhöhungen und Rezession. Die Finanzmärkte begegneten diesen Herausforderungen mit erstaunlicher Resilienz und starkem Fokus auf die großen Tech-Werte und Künstliche Intelligenz (KI). Investierten Anlegern bescherten sie mit einem überraschend positiven Start im Januar und einer frühen Jahresendrally im November große Gewinnchancen. Wir blicken mit Spannung auf das Börsenjahr 2024, das mit vom Markt erwarteten Zinssenkungen viel Potenzial verspricht“, sagt Dr. Thomas Ledermann, Vorstand der BÖAG Börsen AG.
Anziehende Anleiheumsätze bei Börse Düsseldorf und Quotrix – Primärmarkt mit Listing-Rekord
Mehr oder weniger im Gleichtakt mit dem Gesamtmarkt entwickelten sich die Umsätze an der Börse Düsseldorf sowie bei ihrem elektronischen Market-Maker-Handelsplatz Quotrix. Sie lagen 2023 in Summe leicht unter dem Vorjahr.
Anders sieht es in der Anlageklasse Anleihen aus: Nach zahlreichen Leitzinsanhebungen in kurzer Folge nutzten Anleger das „Comeback der Zinsen“ und handelten vermehrt Staats- und Unternehmensanleihen, um sich die inzwischen wieder attraktiven Renditen zu sichern. Ihre Stärke im Bereich der Exchange Traded Products (ETFs, ETNs, ETCs) konnte die Börse Düsseldorf trotz Umsatzrückgang im ETP-Gesamtmarkt verteidigen. Ebenso konnten auf Quotrix die Umsätze mit Investmentfonds gegen den Trend leicht gesteigert werden.
Bei der Anzahl neuer Listings an der Börse Düsseldorf fiel das Qualitätssegment Primärmarkt mit fünf neu notierten Aktiengesellschaften und einem Upgrade positiv auf. Es war das stärkste Wachstum seit der Neuausrichtung im Jahr 2015. Insgesamt 28 Gesellschaften haben ihre Aktiennotiz im Düsseldorfer Primärmarkt, der strenge Transparenzpflichten im allgemeinen Freiverkehr von den kleineren und mittelgroßen Unternehmen verlangt. In Summe haben 43 (Vorjahr: 41) Aktiengesellschaften, Anleihepapiere und Zertifikate dieses Jahr ihre Notierung an der Börse Düsseldorf aufgenommen. „Mit drei neuen Kapitalmarktpartnern hat sich auch unser Netzwerk an Begleitern für Eigenkapital- und Fremdkapital-Finanzierungen erweitert. Während die Anzahl großer Börsengänge in Deutschland erneut eher enttäuschend war, verspüren wir unverändert eine hohe Nachfrage nach Listing-Möglichkeiten“, erklärt Börse-Düsseldorf-Geschäftsführer Dr. Rolf Deml.
Börse Hamburg: LS Exchange weiterhin stark – HASPAX mit Tech-Zuwachs
Im Jahr 2023 konnte das elektronische Handelssystem LS Exchange der Börse Hamburg (LSX) bei Handelsumsätzen und Trades das Vorjahresniveau leicht übertreffen. Die umsatzstärksten Aktien stammen aus dem Bereich der US-Technologiewerte, mit Unternehmen wie Tesla, Amazon, Microsoft und Apple. Umsatzstärkste deutsche Aktie an der LSX war die Aktie von Rheinmetall.
Beim Aktien-, Anleihen- und Fondshandel der Börse Hamburg waren die Handelsumsätze im Jahr 2023 marktbedingt leicht rückläufig. Am meisten wurden Investmentfonds mit Anlageschwerpunkt Immobilien gehandelt. Bei den ETFs dominierten Produkte auf führende Aktienindizes wie MSCI World, S&P500 und DAX, aber zunehmend auch ETFs auf Anleihen- und Geldmarkt-Indizes. Die Börse Hamburg zählt unverändert zu den führenden Handelsplätzen im Fondshandel, an dem mehr als 3.000 Investmentfonds/ETFs börsentäglich ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Marktpreisen gehandelt werden können.
Der von der Börse Hamburg und der Hamburger Sparkasse initiierte Regionalindex HASPAX gewann im Jahr 2023 mit der Nynomic AG ein weiteres innovatives Technologieunternehmen aus dem Bereich Optotronic hinzu. In den letzten 20 Jahren konnte der HASPAX eine Performance von +463 Prozent erzielen und damit den deutschen Leitindex DAX40 (+321 Prozent) übertreffen. Zum Jahresende 2023 liegt der HASPAX mit einer Performance von 1,4 Prozent hinter dem DAX (+20,2 Prozent). Die erfolgreichsten HASPAX-Unternehmen des Jahres 2023 stammen aus den Branchen Immobilien, Finanzdienstleistungen, Logistik und HealthCare.
| HASPAX – TOP 5 | Kursentwicklung 2023 (29.12.2023) |
| TAG Immobilien AG | + 121,3 % |
| Hypoport SE | + 80,9 % |
| Hamburger Hafen u. Logistik AG | + 38,9 % |
| Evotec SE | + 37,7 % |
| Fielmann Group AG | + 32,6 % |
Börse Hannover: NISAX und Global Challenges Index legen deutlich zu – GCX Paris Aligned neu in der nachhaltigen Indexfamilie
Auch der niedersächsische Aktienindex NISAX der Börse Hannover konnte im Jahr 2023 deutlich zulegen. Seit seinem Start im Jahr 2002 kann er bis heute mit rund 7.230 Punkten ein Plus von 623 Prozent verzeichnen und übertrifft damit Vergleichsindizes wie den DAX40 oder den EuroStoxx50 deutlich. Die beste Performance der niedersächsischen Unternehmen erreichte im Jahr 2023 der hannoversche Versicherungskonzern Talanx AG mit einem Plus von 43 Prozent.
| NISAX – TOP 5 | Kursentwicklung 2023 (29.12.2023) |
| Talanx AG | + 43,0 % |
| Continental AG | + 35,5 % |
| Hannover Rück SE* | + 16,1 % |
| CEWE Stiftung & Co. KGaA | + 14,1 % |
| LPKF Laser & Electronics SE | + 1,9 % |
Der auf das Thema Nachhaltigkeit ausgerichtete Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover konnte im Jahr 2023 mit +23,8 Prozent wieder deutlich zulegen und mit 4.395 Punkten (29.12.2023) seit seinem Start im Jahr 2007 ein Plus von rund 340 Prozent erzielen. Damit liegt der GCX wieder nah an seinem Allzeithoch vom November 2021 bei über 4.600 Punkten. Mit dem Global Challenges Index Paris Aligned (GCX PA) hat der GCX im Oktober 2023 einen weiteren Schwesterindex hinzugewonnen, der sich an den Vorgaben der Dekarbonisierung zum Pariser Klimaabkommen orientiert und über den gleichzeitig aufgelegten BANTLEON Global Challenges Paris Aligned Index-Fonds investierbar ist. Auch im Anleihesegment entwickelte sich der GCX weiter: Beim Global Challenges Corporates (GCC), der einen Basket von aktuell rund 1.200 Anleiheemittenten abbildet, die den strengen Nachhaltigkeitsanforderungen des GCX entsprechen müssen, ist die KANON AG als neue Lizenznehmerin hinzugekommen.
Aktuell nutzen sechs Lizenznehmer den GCX als Grundlage für verschiedene Anlageprodukte, in die auch Privatanleger nachhaltig investieren können. Mehrere dieser GCX-Investmentfonds wurden auch in diesem Jahr wieder mit Siegeln vom FNG und sehr positiven Bewertungen durch Stiftung Warentest ausgezeichnet. Das in Produkte auf den GCX und GCC investierte Volumen beläuft sich derzeit auf rund 1,1 Mrd. Euro.
| GCX – TOP 5 | Kursentwicklung 2023 (29.12.2023) |
| Intel Corp. | + 85,4 % |
| Steelcase Inc. | + 84,9 % |
| Firstgroup PLC | + 69,7 % |
| STMicroelectronics N.V. | + 35,8 % |
| Dassault Systemes SE | + 30,8 % |
„Der GCX hat sich als feste und verlässliche Größe unter den Nachhaltigkeitsindizes etabliert, der mit strengsten Auswahlkriterien und regelmäßigen Auszeichnungen kontinuierlich seine Stärken beweist. Erst jüngst wurde der GCX in einer Auswertung von Anlageausschüssen für grüne Fonds als einziger Index mit einem Nachhaltigkeitsbeirat von Stiftung Warentest positiv hervorgehoben. Seine Nähe zum Markt spiegelt er über die stetig wachsende Index-Familie wider, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten den Bedürfnissen der Anleger entgegenkommt. Wie die nachhaltigen Unternehmen, entwickeln auch wir uns mit dem Index kontinuierlich weiter“, sagt Hendrik Janssen, Vorstand der BÖAG Börsen AG.
Fondsbörse Deutschland
Auch im Jahr 2023 war die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG unangefochtener Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds. Über die Zweitmarkt-Plattform der Fondsbörse Deutschland wurden mehr als 4.700 Transaktionen abgewickelt. Dabei entstand ein Nominalumsatz von rund 210 Mio. Euro.
Bei den gehandelten Assetklassen dominierten weiterhin Immobilienfonds, die mit einem Umsatzanteil von rund 63 Prozent ähnlich dominant blieben wie im Vorjahr (Umsatzanteil 62,34 Prozent). Schiffsfonds erreichten in 2023 abermals vergleichswiese hohe Kurse, konnten dabei aber nicht an die hohen Umsätze des Vorjahres anknüpfen. Bei den unter „Sonstige Beteiligungen“ geführten Assetklassen wie Private Equity, Erneuerbare Energien und Flugzeugfonds gab es dagegen ein deutliches Umsatzplus. Insbesondere waren Beteiligungen an Erneuerbare Energien Fonds gut nachgefragt.
Neu im Portfolio: Seit Oktober 2023 vermittelt die Fondsbörse Private Markets als neutraler Partner Spezial-AIF-Anteile von und an professionelle und semiprofessionelle Anleger. Damit wurde erstmals in Deutschland ein professioneller Handelsplatz für den Kauf bzw. Verkauf von Spezial-AIF geschaffen, der auch während deren Laufzeit einen strukturierten Handel ermöglicht. Der neu gestartete Private Markets-Handelsplatz (https://pm.fondsboerse.de) ist bereits mit den ersten Verkaufsaufträgen mandatiert.
Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Beteiligungsmakler AG: „Die Fondsbörse Private Markets haben wir in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus dem Bereich der Spezial-AIFs, u.a. HANSAINVEST, entwickelt. Sie ist ein weiterer Meilenstein auf unserem Weg zur ersten Adresse im professionellen Handel mit illiquiden Assets. Hier werden wir unsere Marktführerschaft weiter ausbauen. Bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder profitieren wir dabei mehr und mehr von Skalenvorteilen, unserem Know-how und unserem Netzwerk. Unabhängig von Markttrends sind wir damit bestens für den Weg in die Zukunft aufgestellt.“
Börse Düsseldorf: LM PAY S.A. neu im Primärmarkt
Düsseldorf, 21. November 2023 – Die Börse Düsseldorf begrüßt die LM PAY S.A. im Primärmarkt, dem Spezialsegment für innovative Small und Mid Caps. Das Unternehmen mit Sitz in Warschau ist auf die Finanzierung medizinischer und ästhetischer Dienstleistungen für Privatkunden spezialisiert und in diesem Gebiet marktführend auf dem polnischen Markt. Die 620.779 Inhaber-Stückaktien der LM PAY S.A. wurden am 21. November 2023 in den Börsenhandel am Primärmarkt der Börse Düsseldorf einbezogen. Die Börseneinführung begleitete die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG als Antragsteller und Kapitalmarktpartner. Die ICF BANK AG übernimmt die Skontroführung.
Finanzierungslösungen für ein breites medizinisches Spektrum
Die LM PAY S.A. bietet Verbraucherkredite und „care now pay later“ Lösungen für die Vorfinanzierung und zur Kostendeckung medizinischer und zahnmedizinischer Behandlungen sowie von Krankenhausaufenthalten hauptsächlich in Polen an. Das Spektrum medizinischer Behandlungen, die durch die von der Emittentin gewährten Darlehen finanziert werden, umfasst unter anderem: Rehabilitation, Laryngologie, Bariatrie, Gynäkologie, Urologie, Diagnostik (einschließlich Genetik), Zahnmedizin und Optik, plastische Chirurgie, ästhetische Medizin, kosmetische Dienstleistungen, Orthopädie sowie tierärztliche Dienstleistungen. Zu den Marken des Unternehmens gehören MediRaty, MediPay und MediKod.
„Unser Erfolg auf dem polnischen Markt ist das beste Beispiel dafür, wie Raten- und Ratenzahlungssysteme in Form einer innovativen, schnellen und bequemen Zahlungsmethode für Patienten den Bedürfnissen der Verbraucher entsprechen und gleichzeitig den Kliniken die Möglichkeit bieten, ihr Geschäft zu erweitern. Das Debüt auf dem Primärmarkt ist Teil unserer langfristigen Wachstumsstrategie. Wir sehen, dass der Markt für die Finanzierung medizinischer Dienstleistungen wächst, daher wollen wir gemeinsam mit unseren Investoren den Umfang unserer Aktivitäten erweitern,“ erklärt Jakub Czarzasty, CEO der LM PAY S.A. „Der Primärmarkt gewinnt mit der LM PAY S.A. ein weiteres innovatives Unternehmen mit großem Zukunftspotenzial. Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit,“ ergänzt Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.
Primärmarkt der Börse Düsseldorf
Der Primärmarkt der Börse Düsseldorf ist ein Listing-Segment im Freiverkehr, in dem sowohl Aktien, Anleihen als auch weitere Wertpapiere, wie z. B. Genussscheine notieren. Emittenten im Primärmarkt haben sich durch das Regelwerk der Börse dazu verpflichtet, besondere Publizitätsstandards einzuhalten und das Anlegerpublikum fortlaufend mit allen wichtigen Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.
Weiterführende Links:

Börse Düsseldorf: Consortiello GmbH neuer Kapitalmarktpartner am Primärmarkt
Düsseldorf, 06. November 2023 – Die Börse Düsseldorf begrüßt die Consortiello GmbH als neuen Kapitalmarktpartner am Primärmarkt. Das Beratungsunternehmen aus München begleitet junge und mittelständische Unternehmen in Fragen rund um den Kapitalmarkt. Dazu gehören u. a. die Vorbereitung und Durchführung von Börsengängen und Kapitalerhöhungen sowie die Emission von Anleihen.
Consortiello verfügt über ein umfangreiches Netzwerk und langjährige Erfahrung im Investmentbanking, in der Kapitalbeschaffung und anderen Unternehmenstransaktionen. „Wir freuen uns, als Kapitalmarktpartner des Primärmarktes unser Kundenspektrum erweitern zu können und Emittenten mit unserer Beratungsleistung auf ihrem Weg an den Kapitalmarkt zu begleiten,“ erklärt Dr. Andreas Beyer, Geschäftsführer der Consortiello GmbH. „Mit unserem Partner Girolist AG können wir zudem wertpapiertechnische Dienstleistungen, wie z. B. die Girosammelverwahrung und Zahlstellenservices, anbieten – quasi alles aus einer Hand.“ Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf führt weiter: „Mit der Consortiello GmbH wächst der Primärmarkt und baut sein Angebot für Unternehmen und Anleger fortlaufend aus. Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.“
Primärmarkt der Börse Düsseldorf
Der Primärmarkt ist ein Listing-Segment im Freiverkehr der Börse Düsseldorf, in dem sowohl Aktien, Anleihen als auch weitere Produkte wie z. B. Genussscheine notiert sind. Emittenten verpflichten sich dort, besondere Publizitätsstandards einzuhalten und Anleger kontinuierlich mit umfassenden Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.
ARI Motors Industries SE neu im Primärmarkt der Börse Düsseldorf
Düsseldorf, 21. Juli 2023 – Die Börse Düsseldorf begrüßt die ARI Motors Industries SE im Primärmarkt, dem Spezialsegment für innovative Small und Mid Caps. Der Spezialist für Elektrofahrzeuge mit Sitz in Borna bei Leipzig (Sachsen) bietet eine große Auswahl an modularen, elektrischen Nutzfahrzeugen. Die 10 Mio. Inhaber-Stückaktien der ARI Motors Industries SE wurden am 20. Juli 2023 in den Börsenhandel am Primärmarkt der Börse Düsseldorf einbezogen. Kapitalmarktpartner für diesen Börsengang ist die Renell Corporate Finance GmbH. Die Skontroführung im Börsenhandel für die Aktien von ARI Motors liegt bei der ICF BANK AG Wertpapierhandelsbank.
„Wir freuen uns, mit ARI Motors ein weiteres innovatives Unternehmen am Primärmarkt begrüßen zu dürfen.“, erläutert Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.
Primärmarkt der Börse Düsseldorf
Der Primärmarkt der Börse Düsseldorf ist ein Listing-Segment im Freiverkehr, in dem sowohl Aktien, Anleihen als auch weitere Wertpapiere, wie z. B. Genussscheine notieren. Emittenten im Primärmarkt haben sich durch das Regelwerk der Börse dazu verpflichtet, besondere Publizitätsstandards einzuhalten und das Anlegerpublikum fortlaufend mit allen wichtigen Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.
Weiterführende Links:
www.ari-motors.com
www.renell.capital
Börse Düsseldorf: CapSolutions GmbH neuer Kapitalmarktpartner am Primärmarkt
Düsseldorf, 09. Mai 2023 – Die CapSolutions GmbH ist neuer Kapitalmarktpartner am Primärmarkt der Börse Düsseldorf. Das unabhängige Wertpapierunternehmen aus München begleitet u. a. KMU-Firmen im Börsenbereich als Bindeglied zwischen Investoren und dem Emittenten, beispielsweise bei Listings, IPOs und Kapitalmaßnahmen.
„Wir stehen unseren Kunden als bankenunabhängiger Partner bei ihren Projekten am Kapitalmarkt zur Seite, erkennen ihre Bedürfnisse und erarbeiten gemeinsam geeignete Strategien,“ erklärt Georg Neubauer, Geschäftsführer der CapSolutions GmbH. Dabei verfügt der Finanzdienstleister über ein umfangreiches Netzwerk zu nationalen und internationalen Investoren wie auch zu Anwälten, Wirtschaftsprüfern, Banken, IR-Beratungen und Research Häusern. „Wir freuen uns sehr, mit CapSolutions einen weiteren starken Kapitalmarktpartner für den Primärmarkt und allgemeinen Freiverkehr gewonnen zu haben und damit das Angebot für unsere Emittenten im Listing-Segment zu erweitern,“ ergänzt Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.
Primärmarkt der Börse Düsseldorf
Der Primärmarkt ist ein Listing-Segment im Freiverkehr der Börse Düsseldorf, in dem sowohl Aktien, Anleihen als auch weitere Produkte wie z. B. Genussscheine notiert sind. Emittenten verpflichten sich dort, besondere Publizitätsstandards einzuhalten und Anleger kontinuierlich mit umfassenden Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.
„Zufallsgewinne“ sind das Börsen-Unwort 2022
- Wortschöpfung aus der Übergewinnsteuer-Diskussion bleibt unangenehm hängen
- Politikbegriff „Sondervermögen“ landet auf Platz 2, gefolgt von „Kryptobörse“
- Umfrage unter Maklern, Händlern und Börsenmitarbeitern erfolgte im 22. Jahr
Die „Zufallsgewinne“ sind das Börsen-Unwort des abgelaufenen Jahres 2022. Der Abstimmungssieger wurde bei der 22. Umfrageaktion der Börse Düsseldorf ermittelt. Auf Platz 2 landete der Begriff „Sondervermögen“, gefolgt von „Kryptobörse“, „Putinflation“ und „Eingepreist“. Börsen-Makler, -Mitarbeiter und -Gremien konnten über eine Vorselektion von fünf Kandidaten abstimmen. Ein paralleles Online-Voting kam zum gleichen Ergebnis.
„Auffallend bei der Auswahl war, dass die verschiedenen Unwort-Kandidaten mehr aus der politischen Diskussion kamen und weniger aus dem direkten Börsen- und Bankenumfeld. So auch beim Kunstbegriff Zufallsgewinne“, bemerkt Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. Das 2022er Börsen-Unwort fand sich verstärkt ab September in der Wirtschaftsberichterstattung und traf insbesondere die heimischen Produzenten erneuerbarer Energien. Diese profitierten bei der Berechnung ihrer Strompreise unerwartet stark aus dem ‚Merit-Order-Prinzip‘ aufgrund rasant gestiegener Gas- und Ölpreise, was ursprünglich als Anreizsystem gedacht war. Die Idee, mit einer Übergewinnsteuer die Produzenten und Händler fossiler Energien zu treffen, lief ins Leere, zumal diese Unternehmen überwiegend im Ausland sitzen. „In bester Unwort-Manier wurden die ‚Zufallsgewinne‘ unter Börsianern schnell zum geflügelten Wort und man spekulierte humorvoll, ob etwa Speiseeishersteller oder Brauereien im Hitzesommer die nächsten Branchen seien“, ergänzt Deml.
Der nur knapp zweitplatzierte Begriff „Sondervermögen“ geht ebenfalls auf die Politik zurück, wo sich hinter der wohlklingenden Verpackung eigentlich nur neue Schulden verstecken. Die drittplatzierte „Kryptobörse“ eckte besonders bei den hochgradig regulierten und überwachten Finanzinstituten an, wo man das naive Anlegervertrauen in neue Digitalwährungen und deren undurchsichtige Tauschplattformen schon von den jüngsten Skandalen kritisch gesehen hat.
Seit 2001 ermittelt das Team der Börse Düsseldorf ein Börsen-Unwort im jährlichen Rückblick. Die Wahl erfolgt in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser. Die bisherigen Börsen-Unwörter lauten: „Taschengeld-Trader“ (2021) „Corona-Gewinner“ (2020) „Finanztransaktionssteuer“ (2019), „America First“ (2018), „Bitcoin Boom“ (2017), „Anlagenotstand“ (2016), „Zinswende“ (2015), „Guthabengebühr“ (2014), „Billiges Geld“ (2013), „Freiwilliger Schuldenschnitt“ (2012), „Euro-Gipfel“ (2011), „Euro-Rettungsschirm“ (2010), „Bad Bank“ (2009), „Leerverkauf“ (2008), „Subprime“ (2007), „Börsen-Guru“ (2006), „Heuschrecken“ (2005), „Seitwärtsbewegung“ (2004), „Bester Preis“ (2003), „Enronitis“ (2002) und „Gewinnwarnung“ (2001).
