BÖAG Börsen AG: Migration der Handelsplätze auf elektronisches Handelssystem T7 abgeschlossen und Handel erfolgreich gestartet
Düsseldorf/Hamburg/Hannover, 29. Juli 2026 – Die BÖAG Börsen AG, Trägergesellschaft der Börsen in Düsseldorf, Hamburg und Hannover, hat die Migration ihrer Handelsplätze von dem bisherigen elektronischen Handelssystem XONTRO auf das neue Handelssystem T7 gemeinsam mit den Projektpartnern abgeschlossen und den Handel erfolgreich gestartet.
Neues System für modernsten Handel
Das Orderrouting-, Handels- und Abwicklungssystem XONTRO wurde zum 24. Juli 2026 eingestellt und in diesem Zuge von dem neuen Handelssystem T7 abgelöst. Das von der Deutsche Börse AG entwickelte, leistungsstarke System setzt modernste Markttechnologie sowie eine hochskalierbare globale Infrastruktur ein und ist für den Handel mit hohen Volumina und hohen Geschwindigkeiten ausgelegt. Mit dem Handelssystem T7 werden bereits rund 20 Märkte weltweit betrieben, nun auch die Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover.
Bewährtes System wird nach mehr als 30 Jahren abgelöst
Das am Markt seit mehr als 30 Jahren etablierte elektronische Handelssystem XONTRO wurde von der BrainTrade betrieben. Es unterstützte den gesamten Handelsprozess vom Orderrouting über die maklergestützte Preisbildung bis hin zur Geschäftsabwicklung im Handel von börsennotierten nationalen und internationalen Wertpapieren und bot umfangreiche Funktionen für den OTC-Direkthandel.
„XONTRO hat uns technisch zuverlässig seit vielen Jahren im elektronischen Handel begleitet. Mit T7 blicken wir nun in die Zukunft und erhalten ein innovatives System, das ausgezeichnete Voraussetzungen für den schnellen und modernen Handel bietet“, erklärt Hendrik Janssen, Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG. „Wir danken den Projektpartnern Deutsche Börse AG und BrainTrade GmbH für die gute Zusammenarbeit bei der Migration und freuen uns über den erfolgreichen Handelsstart mit T7“, ergänzt Sven Marxsen, ebenfalls Mitglied des Vorstandes der BÖAG Börsen AG.
Weitere technische Informationen zur T7-Migration unter https://www.xontro.de/index.php/T7-Migration
BÖAG Börsen AG vollzieht vollständige Übernahme der vwd TransactionSolutions AG und erweitert Vorstand
Düsseldorf/Hamburg/Hannover, 29. Juni 2026 – Die BÖAG Börsen AG, Trägergesellschaft der Börsen in Düsseldorf, Hamburg und Hannover, übernimmt 100 Prozent der Geschäftsanteile an der vwd TransactionSolutions AG (vwdTS). Das in Frankfurt ansässige Unternehmen gehört zu den führenden IT-Dienstleistern mit Spezialisierung im Betrieb elektronischer Handelsplattformen.
Mit der vollständigen Übernahme der vwdTS stärkt die BÖAG Börsen AG ihre Position im wachsenden Markt des elektronischen Wertpapierhandels und das gemeinsame Wachstumspotenzial.
Gewinn von technischem Know-how und Flexibilität
Bereits seit 2017 sind die BÖAG Börsen AG und die vwdTS partnerschaftlich eng verbunden. Bei den elektronischen Handelssystemen Quotrix der Börse Düsseldorf und European lnvestor Exchange der Börse Hannover stellt die vwdTS bereits den technischen Betrieb sicher. Mit ihren innovativen Systemen und kundenorientierten Dienstleistungen aus einer Hand zählt sie zahlreiche namhafte europäische Banken, Broker und Finanzdienstleister zu ihren Kunden.
„Die vwdTS gehört seit vielen Jahren zu unseren engsten Partnern, auf deren Erfahrung und sichere Infrastruktur wir uns verlassen können“, sagt Sven Marxsen, Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG. „Mit der Übernahme gewinnen wir umfangreiches Know-how im technischen Betrieb unserer Handelsplätze und können diese zukünftig noch aktiver und flexibler gestalten. Damit ergänzen wir unser Portfolio in idealer Weise“, fügt Hendrik Janssen, Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG, hinzu.
Jens Meuser neu im Vorstand
Gleichzeitig wird der Vorstand der BÖAG Börsen AG zum 1. Juli 2026 um Jens Meuser erweitert, der seit 2016 die vwdTS leitet. „Jens Meuser bereichert unseren Vorstand mit seiner langjährigen Expertise, die die Entwicklung der BÖAG Börsen AG insbesondere im technischen Bereich weiter voranbringen wird“, ergänzt Dr. Thomas Ledermann, Aufsichtsratsvorsitzender der BÖAG Börsen AG. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben im Vorstand, sowie die vwdTS als Teil der BÖAG-Gruppe auszubauen und die vertrauensvolle Zusammenarbeit zu vertiefen“, erklärt Jens Meuser.
Weitere Informationen zur vwdTS unter: https://www.infront.co/global/en/solutions/modules/transaction-solutions.html
Wechsel im Aufsichtsrat der BÖAG Börsen AG
- Dr. Friedhelm Steinberg verabschiedet sich nach über 23 Jahren aus dem Aufsichtsrat
- Börsenpräsident Frank Schriever tritt neu in das Gremium ein
Düsseldorf/Hamburg/Hannover, 30. April 2026 – Im Rahmen der heutigen Hauptversammlung der BÖAG Börsen AG – Trägergesellschaft der Börse Düsseldorf, der Börse Hamburg und der Börse Hannover – wurde Frank Schriever neu in den Aufsichtsrat gewählt.
Dr. Friedhelm Steinberg, der dem Aufsichtsrat seit 2002 angehörte und mehrfach den Vorsitz innehatte, verabschiedet sich aus dem Gremium. „Dr. Friedhelm Steinberg hat als langjähriger Wegbegleiter der BÖAG Börsen AG in seinen Funktionen als Aufsichtsrat wie auch als Börsenpräsident der Börse Hamburg die Entwicklung des Unternehmens maßgebend mitgeprägt. Wir danken ihm herzlich für seine hervorragende Arbeit und freuen uns, dass er uns als Ehrenpräsident der Hanseatischen Wertpapierbörse weiterhin unterstützt“, erklärt Dr. Thomas Ledermann, Aufsichtsratsvorsitzender der BÖAG Börsen AG. Steinberg wirkte maßgeblich bei der Fortentwicklung der BÖAG Börsen AG mit und leistete in den vergangenen Jahren wichtige Impulse bei der Umsetzung der Initiativen der Trägergesellschaft.
Nachfolger von Steinberg wird der aktuelle Börsenpräsident der Hanseatischen Wertpapierbörse Frank Schriever (Vice Chairman Wealth Management der Deutsche Bank AG), der bereits seit 2011 Mitglied des Börsenrates ist. „Auch nach über 23 Jahren bleibe ich der BÖAG Börsen AG weiter eng verbunden und gebe meine Aufgaben im Aufsichtsrat an einen sehr kompetenten und engagierten Nachfolger weiter. Ich bin mir gewiss, dass Herr Schriever als ausgewiesener Finanzexperte viele neue Impulse einbringen wird“, sagt Steinberg zu seinem Abschied. „Neben meiner Funktion als Börsenpräsident der Börse Hamburg freue ich mich sehr, die BÖAG Börsen AG als Aufsichtsrat in ihrer weiteren Unternehmensentwicklung mitgestalten zu können“, ergänzt Schriever. Die Attraktivität der verschiedenen Handelsplätze soll für Anleger fortlaufend gesteigert und der digitale Ausbau weiter vorangebracht werden.
Neuer Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat der BÖAG Börsen AG setzt sich aus führenden Vertretern der norddeutschen Financial Community zusammen. Er besteht aus folgenden Mitgliedern: Dr. Thomas Ledermann (Vorsitz), Matthias Battefeld (Vorstand Hannoversche Volksbank eG) als Stellvertretender Vorsitzender, Jasper Hanebuth (Finanzvorstand der Norddeutschen Landesbank Girozentrale), Dr. Hinrich Holm (Vorsitzender des Vorstands Investitionsbank Berlin), Frank Schriever (Vice Chairman Wealth Management der Deutsche Bank AG) und Dr. Jan Zurek (Bereichsvorstand der Hamburger Sparkasse AG).
Börse Düsseldorf: Elektronisches Handelssystem Quotrix erweitert Handelszeiten bis 23:00 Uhr
Düsseldorf, 14. Januar 2026 – Das elektronische Handelssystem der Börse Düsseldorf Quotrix erweitert erneut seine Handelszeiten: Ab dem 01. Februar 2026 kann börsentäglich nun von 7:30 bis 23:00 Uhr gehandelt werden. Bisher ist der Handel von 07:30 bis 22:00 Uhr möglich.
Mit dem zunehmend internationalen Handel in verschiedenen Zeitzonen kommt die Börse Düsseldorf damit dem Wunsch der Handelsteilnehmer und Anleger nach mehr zeitlicher Flexibilität nach.
Quotrix startete 2001 als erste Market-Maker-Börse in Deutschland und verzichtet auf börsliche Kosten wie Transaktionsentgelt oder Maklercourtage. Das Handelsuniversum von mehr als 8.250 Aktien, 17.500 Anleihen, 2.550 Fonds sowie 3.400 ETPs umfasst praktisch alle relevanten in- und ausländischen Titel. Darin sind auch viele Fremdwährungsanleihen und die Möglichkeit zum Handel auf Kryptowährungen enthalten.
Weitere Informationen unter: https://www.quotrix.de/

Börse Düsseldorf: Liberation Day als Börsen-Unwort 2025 gewählt
- Trumps Zollpolitik nach dem „Liberation Day“ wirbelte die Märkte durcheinander
- Kandidaten „Big Beautiful Bill“ und „Friedensangst“ landen auf den Folgeplätzen
- Profis aus dem Börsenumfeld bestimmten zum 25. Mal das Unwort der Branche
Düsseldorf, 13. Januar 2026 – Der „Liberation Day“ bleibt als prägendes Unwort der Börsen- und Finanzwelt für das Jahr 2025 in Erinnerung. Zu diesem einhelligen Urteil kam sowohl die Experten-Umfrage unter den Mitarbeitenden der Börsen, Market Maker und Gremien, als auch das öffentliche Online-Voting. Auf das Gewinnertreppchen schafften es des Weiteren die Kandidaten „Big Beautiful Bill“ und „Friedensangst“, während für „Fiskal-Bazooka“ und „Demokratisierung der Geldanlage“ nur die Folgeplätze blieben. Es ist das 25. Mal, dass am Düsseldorfer Handelsplatz das offizielle Börsen-Unwort für das vergangene Jahr ermittelt wird. Begonnen hatte es mit dem Begriff „Gewinnwarnung“ für das Jahr 2001.
US-Präsident Donald Trump proklamierte am 2. April 2025 den „Liberation Day“, als er ankündigte, für rund 180 Länder und Territorien neue Zölle auf in die USA importierte Waren zu erheben. Während der Name eine Befreiung der US-Wirtschaft von vermeintlich unfairen Handelspartnern suggerierte, verbarg sich dahinter die Ankündigung der aggressivsten Zollpolitik seit Jahrzehnten. An den internationalen Börsen lösten die Zölle einen massiven Kursrutsch aus, führten zu einer höheren Volatilität und belasteten insbesondere Branchen, die von globalen Lieferketten abhängen. Für private wie institutionelle Anleger bedeutete dieser Tag keine Befreiung, sondern der Beginn erheblicher Marktunsicherheit. Mit „America First“ wurde dem US-Präsidenten bereits für das Jahr 2018 ein Börsen-Unwort zugeschrieben.
„Alle Äußerungen von US-Präsident Donald Trump – egal ob in Interviews, offiziellen Statements oder auf Social Media – werden von der Börse sehr aufmerksam verfolgt und können oftmals Auslöser für steigende oder fallende Kurse sein“, so Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. „Auch wenn die angekündigten Zölle durch intensive Nachverhandlungen und bilaterale Abkommen inzwischen vielfach gesenkt wurden, markiert der Liberation Day einen Wendepunkt im globalen Welthandel und hat die Beziehungen der USA zu Deutschland und Europa nachhaltig belastet“, so der Börsenchef weiter.
Das zweitplatzierte Börsen-Unwort „Big Beautiful Bill“ geht auf Trumps Wirtschafts- und Steuerpolitik im letzten Jahr zurück. Die „Friedensangst“ kam 2025 bei manchen Aktionären von im Kurs hoch gelaufenen Rüstungsaktien auf, wenn sich in militärischen Konfliktherden eine Entschärfung der Lage abzeichnete. Als „Fiskal-Bazooka“ wurde das im Parlament als Sondervermögen verabschiedete milliardenschwere Investitionspaket bezeichnet, unter anderem zur Modernisierung von Infrastruktur und Verteidigung. Und unter dem Deckmantel einer „Demokratisierung der Geldanlage“ wurde Privatanlegern ein niederschwelliger Zugang zur riskanten Assetklasse Private Equity ermöglicht, die bisher nur besonders vermögenden oder professionellen Investoren vorbehalten war.
Seit 25 Jahren ermittelt das Team der Börse Düsseldorf ein Börsen-Unwort im jährlichen Rückblick. Die Wahl erfolgt in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser. Die bisherigen Börsen-Unwörter lauten: „StaRUG“ (2024), „Ultradiversifikation“ (2023), „Zufallsgewinne“ (2022), „Taschengeld-Trader“ (2021), „Corona-Gewinner“ (2020), „Finanztransaktionssteuer“ (2019), „America First“ (2018), „Bitcoin Boom“ (2017), „Anlagenotstand“ (2016), „Zinswende“ (2015), „Guthabengebühr“ (2014), „Billiges Geld“ (2013), „Freiwilliger Schuldenschnitt“ (2012), „Euro-Gipfel“ (2011), „Euro-Rettungsschirm“ (2010), „Bad Bank“ (2009), „Leerverkauf“ (2008), „Subprime“ (2007), „Börsen-Guru“ (2006), „Heuschrecken“ (2005), „Seitwärtsbewegung“ (2004), „Bester Preis“ (2003), „Enronitis“ (2002) und das erste Düsseldorfer Börsen-Unwort war „Gewinnwarnung“ (2001).

Über die Börse Düsseldorf
Die Börse Düsseldorf ist einer der wichtigsten Handelsplätze für Privatanleger in Deutschland. Im maklergestützten Handel sichert das seit 1999 bestehende Quality Trading erstklassige Handelsbedingungen und Leistungsgarantien, beispielsweise Courtage-Befreiung für alle Aktiengeschäfte. Zudem können Anleger seit 2001 über das elektronische Handelssystem Quotrix ganz ohne börsliche Kosten, schnell und direkt mit dem Market Makern handeln oder Limitorders platzieren – inklusive neutraler Handelsüberwachung. Neben den handelsseitigen Leistungen bietet die Börse Düsseldorf im Freiverkehr unter anderem mit dem Qualitätssegment Primärmarkt attraktive Listing-Möglichkeiten für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Die nordrhein-westfälische Börse hat ihren Ursprung im Jahr 1553 in Köln, 1875 fand die erste Düsseldorfer Börsenversammlung statt. Seit 2017 ist die BÖAG Börsen AG Trägerin der öffentlich-rechtlichen Börse Düsseldorf. Sie betreibt zudem die Börse Hamburg und Börse Hannover inklusive deren elektronische Handelssysteme LS Exchange und European Investor Exchange.
BÖAG Börsen AG: 2025 erneut Rekordergebnis – Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover weiter auf Erfolgskurs
- Börse Düsseldorf steigert Listings und erreicht Umsatzhoch bei Quotrix
- Börse Hamburg weiter auf Wachstumskurs
- Börse Hannover erfolgreich mit European Investor Exchange
- Fondsbörse Deutschland erweitert Anlageuniversum
Düsseldorf/Hamburg/Hannover, 30. Dezember 2025 – Die BÖAG Börsen AG – Trägergesellschaft der Skontroführerbörsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover sowie der elektronischen Handelssysteme LS Exchange, Quotrix und European Investor Exchange – erreichen 2025 erneut ein Rekordergebnis. Die BÖAG-Handelsplätze konnten ihre Umsätze des Vorjahres (146 Mrd. Euro) mit einem Handelsvolumen von rund 318 Milliarden Euro nochmals verdoppeln. Gleichzeitig konnte mit über 110 Millionen ausgeführten Transaktionen (Vorjahr 57,1 Mio.) die Marke von 100 Millionen Trades durchbrochen werden.
„Das Börsenjahr 2025 glich einer Achterbahnfahrt: Höchststände und Einbrüche lagen direkt beieinander. Nach wie vor bestimmten politische Entwicklungen stark die Finanzmärkte. Mit der zweiten Amtszeit Donald Trumps, seinem erratischen Entscheidungsstil und einem durch Zölle und Sanktionen ausgelösten Handelskonflikt kam massive Unsicherheit in die Märkte, die für hohe Volatilität sorgte und selbst den beliebten internationalen Aktienindex MSCI World temporär einbrechen ließ. Gold als wertstabiler Inflationsschutz erreichte neue Höchststände und auch der Bitcoin war vielfach als Anlagealternative gefragt. Angesichts der weiterhin angespannten weltpolitischen Lage gewannen Aktien im Bereich Verteidigung neben den nach wie vor gehypten Technologieaktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz deutlich an Beliebtheit. Doch auch Zweifel an der hohen Bewertung vieler Tech-Unternehmen machten sich zunehmend breit, zumal die gegenseitigen Abhängigkeiten Risiken bergen. Für Anlegerinnen und Anleger galt es, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen, aber umso mehr Ruhe zu bewahren und sich diversifiziert aufzustellen,“ erläutert Sven Marxsen, Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG.
Börse Düsseldorf: Wachstum bei Listings | Quotrix mit neuem Marktteilnehmer
Stabil zeigen sich die Gesamtumsätze 2025 an der Börse Düsseldorf, wobei der Aktienhandel erneut zulegen konnte. Der Handel mit Anleihen hat sich nach seinem Zwischenhoch im Jahr 2023 wieder reduziert. Größte Assetklasse in Düsseldorf bleibt das Geschäft mit Exchange Traded Products (ETPs), auch wenn dieser Marktanteil hart umkämpft bleibt. Die elektronische Börse Quotrix verzeichnet die höchsten Umsätze seit 2020, insbesondere getragen aus Wachstum in den Bereichen Aktien und ETPs. Mit dem Anschluss der Consorsbank im Herbst erweiterte sich der Kreis der Marktteilnehmer nochmal um einen bei Privatanlegern beliebten Online-Broker.
Unverändert bietet die Börse Düsseldorf die größte Auswahl börsengehandelter Krypto-Produkte. Inzwischen sind 160 Papiere gelistet, mit denen sich aus jedem klassischen Wertpapierdepot fast 50 einzelne Kryptowährungen sowie gemischte Körbe handeln lassen.
Im allgemeinen Freiverkehr der Düsseldorfer Börse ist bei den Erstlisting-Aktivitäten ein neuer Rekord zu vermelden: Insgesamt 81 (Vorjahr: 65) Aktiengesellschaften, Anleihepapiere und Zertifikate haben hier 2025 ihre Notierung aufgenommen (14 Listings im Aktienbereich). Der Düsseldorfer Primärmarkt zählt zum Jahresende 28 Unternehmen (Vorjahr: 26). Er ist das Qualitätssegment für Aktien im allgemeinen Freiverkehr und bietet ein aufmerksamkeitsstarkes Börsenlisting, das immer von einem qualifizierten Kapitalmarktpartner begleitet wird.
„Die Diskussionen um die Attraktivität des deutschen Kapitalmarkts wurde dieses Jahr zeitweise lautstark geführt, bis hin zum Ruf nach einer zentralen Europabörse. Gegen diesen Trend verzeichnen wir hier mehr Anfragen und Listings denn je“, resümiert Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.
Börse Hamburg: Deutliches Wachstum im Handel
Auch im Jahr 2025 konnte das elektronische Handelssystem LS Exchange der Börse Hamburg (LSX) seine Handelsumsätze und Trades des Vorjahres noch einmal deutlich steigern. Besonders umsatzstark waren weiterhin die Aktien aus den Bereichen Technology, Künstliche Intelligenz (KI) sowie Rüstungsgüter mit den Unternehmen NVIDIA, Rheinmetall, Tesla, D-Wave Quantum, Renk Group und Amazon. Die am meisten gehandelte deutsche Aktie an der LSX war erneut Rheinmetall.
Auch im Aktien-, Anleihen- und Fondshandel legte die Börse Hamburg im Jahr 2025 wieder zu. Umsatzspitzenreiter im Fondshandel war der Stuttgarter-Aktien-Fonds, gefolgt vom grundbesitz europa. Im ETF-Handel belegten auch in diesem Jahr Produkte auf führende Aktienindizes wie MSCI World, DAX und S&P500 die vorderen Plätze beim Umsatz. Mit rund 4.500 Investmentfonds/ETFs, die börsentäglich ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Marktpreisen gehandelt werden können, gehört die Börse Hamburg unverändert zu den führenden Handelsplätzen in diesem Segment.
Der von der Börse Hamburg und der Hamburger Sparkasse initiierte Regionalindex HASPAX konnte im Jahr 2025 wieder an Fahrt gewinnen und rund 12,6 Prozent zulegen. Die nach Kursentwicklung stärksten HASPAX-Unternehmen des Jahres 2025 stammen aus den Branchen Anlagenbau, Energie und Technologie, wobei die Friedrich Vorwerk Group SE mit rund +195,05 Prozent klarer Spitzenreiter ist. Seit seiner Auflage im Jahr 1996 hat der HASPAX eine Performance von +471,5 Prozent erzielt.
| HASPAX – TOP 5 | Kursentwicklung 2025 (Stand 12:00 Uhr) |
| Friedrich Vorwerk Group SE* | + 195,05 % |
| Basler AG | + 159,17 % |
| Nordex SE** | + 156,13 % |
| Aurubis AG** | + 60,70 % |
| EUROKAI GmbH & Co. KGaA | + 51,54 % |
Börse Hannover: Erfolgreiches 1. Jahr der European Investor Exchange – Global Challenges Index-Fonds wieder unter den besten nachhaltigen Fonds
Index-Fonds wieder unter den besten nachhaltigen Fonds
Ein Jahr nach Lancierung der European Investor Exchange zieht die Börse Hannover eine sehr positive Bilanz: „Mit stetig wachsenden Nutzerzahlen hat sich unser neuer Handelsplatz bestens im Markt positioniert. Wir freuen uns sehr über diese Entwicklung und darauf, die European Investor Exchange weiter auszugestalten“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstandsmitglied der BÖAG Börsen AG. Die elektronische Handelsplattform der Börse Hannover in Kooperation mit Scalable Capital ist speziell auf die Bedürfnisse von Privatanlegern aus dem europäischen Raum ausgerichtet, mit dem Ziel, dem Anlegerpublikum einen fairen und effizienten Wertpapierhandel sowie den Zugang zu transparenten Märkten zu ermöglichen. Auch im Bereich der Indizes entwickelte sich die Börse Hannover positiv:
Der auf nachhaltige Aktien spezialisierte Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover konnte seine Performance im Jahr 2025 mit 4.162 Punkten rund 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Auch die Schwesterindizes GCX Paris Aligned (GCX PA +3,5 Prozent) und Global Ethical Values Index (GEVX +4 Prozent) gewannen hinzu. In den letzten 18 Jahren seit seiner Auflegung 2007 konnte der GCX insgesamt rund 316 Prozent Performance erzielen. Drei Lizenznehmer bieten aktuell Fondsprodukte auf Basis des GCX an und ermöglichen damit auch Privatanlegern, in die 50 nachhaltigen Unternehmen zu investieren. Auch 2025 wurden wieder mehrere dieser GCX-Investmentfonds von FNG und der Stiftung Warentest für ihre strenge Nachhaltigkeit besonders ausgezeichnet.
| GCX – TOP 5 | Kursentwicklung 2025 (Stand 12:00 Uhr) |
| Nordex SE** | + 156,13 % |
| Solaria Energia Y Medio Ambi. | + 125,00 % |
| Intel Corp. | + 61,52% |
| Aurubis AG ** | + 60,70 % |
| Ormat Technologies Inc. | + 47,10 % |
Der regional ausgerichtete Aktienindex NISAX der Börse Hannover, der die wichtigsten börsennotierten Unternehmen in Niedersachsen widerspiegelt, konnte sich 2025 rund 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern. Insgesamt legte er seit seiner Auflage im Jahr 2002 bis heute um 781 Prozent auf 8.811 Punkte zu und übertrifft damit Vergleichsindizes wie den DAX40 oder den EuroStoxx50. Wie im letzten Jahr erzielte der Pipeline- und Anlagenbauer im Energiebereich Friedrich Vorwerk Group SE 2025 auch im NISAX die beste Performance unter den niedersächsischen Unternehmen.
| NISAX – TOP 5 | Kursentwicklung 2025 (Stand 12:00 Uhr) |
| Friedrich Vorwerk Group SE* | + 195,05 % |
| Salzgitter AG | + 149,60 % |
| Talanx AG | + 38,62 % |
| H&R GmbH & Co. KGaA | + 31,90 % |
| Viscom SE | + 27,10 % |
Fondsbörse Deutschland stellt Weichen für die strategische Weiterentwicklung
Im Jahr 2025 konnte die Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG Ihre Stellung als unangefochtener Marktführer im Handel mit geschlossenen Fonds weiter festigen. Über die Zweitmarkt-Plattform der Fondsbörse Deutschland wurden über 5.500 Transaktionen abgewickelt. Es entstand ein Nominalumsatz von rund 200 Millionen.
Bei den gehandelten Assetklassen dominierten wie gewohnt Immobilienfonds, die mit einer Umsatzsteigerung von über 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Handelsanteil von rund 74 Prozent das Geschäft noch deutlicher prägten als bereits im Vorjahr.
Der Sekundärmarkt für institutionelle Spezialfonds nahm zunehmend an Fahrt auf, was sich in einer Vielzahl von erhaltenen Mandaten bemerkbar machte.
Ganz neu entstand eine eigenständige Plattform, die sich auf die digitale Zeichnung und Abwicklung von depotfähigen Private Markets Produkten im Primärmarkt konzentriert. PMX richtet sich gezielt an Asset Manager, Emittenten, Vermögensverwalter und Vertriebe und adressiert deren regulatorische, technische und operative Anforderungen.
Alex Gadeberg, Vorstand der Fondsbörse Beteiligungsmakler AG: „Private Markets gewinnen zunehmend Bedeutung für die private Kapitalanlage. Bislang fehlte es hier an einer belastbaren Infrastruktur für die Zeichnung und Abwicklung im Primärmarkt. Mit PMX schaffen wir diese Grundlage und ermöglichen es, Private Markets Produkte effizient und rechtssicher in den Vertrieb zu bringen. Unsere neue, erweiterte Ausrichtung mit dem Zweitmarkt der Fondsbörse und dem Primärmarkt der PMX ist Kern unserer strategischen Weiterentwicklung.“
Neuer Börsenrat der Börse Düsseldorf gewählt
Düsseldorf, 20. November 2025 – Die Börse Düsseldorf hat den neuen Börsenrat sowie sein neues Präsidium für die Amtsperiode 2026 bis 2028 gewählt. Bei der heutigen konstituierenden Sitzung wurde Dr. Michael Böhm, Member of the Executive Committee der HSBC Continental Europe S.A., Germany, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Dr. Rudolf Apenbrink für die HSBC Continental Europe S.A., Germany, der das Amt seit 2022 innehatte.
Erste Stellvertreter des Vorsitzenden sind Thomas Empelmann, Head of Corporate Finance der thyssenkrupp AG, Horst Küpker, Mitglied des Vorstandes der Erste Abwicklungsanstalt, und Marco Swoboda, CFO und Mitglied des Vorstandes der Henkel AG & Co. KGaA. Christian Bock, Director Wealth Management Düsseldorf der Deutsche Bank AG, übernimmt das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden.
Der Börsenrat, zentrales öffentlich-rechtliches Organ der Börse Düsseldorf, ist für die Bestellung und Überwachung der Geschäftsführung sowie den Erlass der wichtigsten Regelwerke zuständig. Zum Gremium gehören sowohl Vertreter von Kreditinstituten, Finanzdienstleistern, Market Makern, Börsenhändlern und Emittenten, als auch Vertreter der Anleger:
| Börsenrat Düsseldorf 2026 bis 2028 | |
| Vorsitzender: | |
| Dr. Michael Böhm | Member of the Executive Committee, HSBC Continental Europe S.A., Germany |
| Erste stv. Vorsitzende: | |
| Thomas Empelmann | Head of Corporate Finance der thyssenkrupp AG |
| Horst Küpker | Mitglied des Vorstandes der Erste Abwicklungsanstalt |
| Marco Swoboda | CFO und Mitglied des Vorstandes der Henkel AG & Co. KGaA |
| Stv. Vorsitzender: | |
| Christian Bock | Director Wealth Management Düsseldorf der Deutsche Bank AG |
| Weitere Mitglieder: | |
| Niels Ackermann | Leiter Kapitalmarktservice der Quirin Privatbank AG |
| Marcus Brinker | Mitglied des Vorstandes, S Broker AG & Co. KG |
| Univ.-Prof. Dr. Christoph J. Börner | Professor am Lehrstuhl der Betriebswirtschaftslehre der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf |
| Vera Calasan | Vorsitzende des Vorstandes der Excellence AG |
| Alexander van Echelpoel | Bereichsleiter Treasury der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG |
| Oliver Ertl | Mitglied des Vorstandes der Lang & Schwarz Trade Center AG & Co. KG |
| Tobias Feld | Investor Relations Officer der Bayer AG |
| Marc Heinrichs | Managing Director Securities Processing der flatexDEGIRO Bank AG |
| Andree Henkel | Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Köln |
| Sebastian Junker | Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Dortmund |
| Jens Koschik | Mitglied der Geschäftsleitung der Mittelstandsbank West Commerzbank AG |
| Kristina Lindenbaum | Mitglied des Vorstandes der dwpbank Deutsche WertpapierService Bank AG |
| Michael Röttgen | Mitglied des Vorstandes der Stadtsparkasse Düsseldorf |
| Dr. Matthias Schmitz | CFO / Mitglied der Geschäftsleitung der KSB SE & Co. KGaA |
| Oliver Szabries | Stv. Sprecher des Vorstandes der ICF BANK AG Wertpapierhandelsbank |
| Marc Tüngler | Hauptgeschäftsführer der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V. |
| Rudolf Weichert | Stv. Vorsitzender des Vorstandes der INDUS Holding AG |
| Christoph Weideneder | Vorstand der SMC Small & Mid Cap Investmentbank AG |

Kunden der Consorsbank können jetzt auf Quotrix handeln
Düsseldorf, 17. November 2025 – Die Consorsbank ist neuer Handelsteilnehmer auf Quotrix, dem elektronischen Handelssystem der Börse Düsseldorf. Damit steht den mehr als 1,8 Millionen Kunden der Consorsbank nun ein erweitertes Handelsspektrum zur Verfügung.
Die rund 30.000 Wertpapiere auf Quotrix umfassen praktisch alle relevanten internationalen Aktien sowie Anleihen, Fonds und ETPs. Die Titel können schnell und direkt zwischen Anleger und Market Maker unter der Handelsüberwachung der Börse Düsseldorf gehandelt werden – ohne Maklercourtage und Börsenentgelt. Anleger profitieren somit von Kostenvorteilen und der Sicherheit und Qualität einer regulierten Wertpapierbörse sowie der Flexibilität langer Handelszeiten von 7:30 bis 22:00 Uhr.
Selbstbestimmt und günstig handeln
„Mit Quotrix gewinnen wir einen seit vielen Jahren etablierten elektronischen Handelsplatz hinzu, der das Angebot für unsere Kunden optimal ergänzt und ihnen attraktive Konditionen zum Vermögensaufbau bietet“, erklärt Svenja Weith, Head of Brokerage der Consorsbank. Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf, ergänzt: „Wir freuen uns auf die Consorsbank als renommierten Partner mit einem breiten Kundenspektrum, der sich aktiv für die Selbstbestimmung und Finanzbildung von Anlegern engagiert“.
Die Consorsbank gehört als Marke der französischen Großbank BNP Paribas zu den führenden Direktbanken in Deutschland und verwaltet ein Kundenvermögen von rund 99 Milliarden Euro. Mit Fokus auf das Banking der Zukunft im digitalen Zeitalter versteht sie sich als Partner ihrer Kunden auf dem Weg zur finanziellen Selbstbestimmung und bietet mit Online-Brokerage, Girokonten, Tages- und Festgeldern, Kreditkarten, Wertpapiersparplänen und Immobilienfinanzierungen sowie verschiedenen Weiterbildungsangeboten ein breites Produkt- und Serviceportfolio.
Weitere Informationen unter: https://www.quotrix.de/


Börse Düsseldorf schließt sich Interessenverband Kapitalmarkt KMU an – Gemeinsam engagiert für einen starken Kapitalmarktstandort Deutschland
Düsseldorf, 25. September 2025 – Die Börse Düsseldorf – ein Handelsplatz der Börsen AG – ist dem Interessenverband kapitalmarktorientierter kleiner und mittlerer Unternehmen e.V. (Kapitalmarkt KMU) als neues Mitglied beigetreten. Der Verband gewinnt damit einen renommierten Partner und stärkt seine Position als Stimme des kapitalmarktorientierten Mittelstands.

Mit dem Beitritt zählt der Verband nun zwei wichtige deutsche Börsenplätze zu seinen Mitgliedern. Als Handelsplatz der BÖAG Börsen AG bringt die Börse Düsseldorf ein großes Netzwerk und eine hohe Glaubwürdigkeit mit in den Verband ein, um den gemeinsamen Interessen ein noch stärkeres Gewicht zu verleihen.
Ingo Wegerich, Präsident des Kapitalmarkt KMU Interessenverbands: „Unsere Arbeit konzentriert sich auf vier zentrale Ziele: bessere Finanzierungsbedingungen für KMUs schaffen, bürokratische Hürden abbauen, Deutschland als attraktiven Börsenstandort stärken und eine kapitalmarktbasierte Altersvorsorge etablieren. Um diese Ziele zu erreichen, brauchen wir starke Mitstreiter. Daher freuen wir uns sehr über den Beitritt der Börse Düsseldorf als einer der wichtigsten Handelsplätze für den kapitalmarktorientierten Mittelstand.“
Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf, ergänzt: „Wir teilen die Anliegen des Verbands und sind davon überzeugt, dass eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen am Kapitalmarkt nur gemeinsam erreicht werden kann. Als Handelsplatz erleben wir täglich, welche Bedürfnisse der Mittelstand hat und welche Herausforderungen diese Unternehmen bei der Finanzierung bewältigen müssen. Deshalb haben wir uns entschieden, dem Verband beizutreten und aktiv an den notwendigen Veränderungen mitzuwirken.“
Der Beitritt stärkt die Position des Verbands im Dialog mit Politik, Gesetzgebungsorganen und Aufsichtsbehörden. Angesichts einer Vielzahl negativer Entwicklungen, darunter die kontinuierliche Abnahme der Anzahl börsennotierter Unternehmen sowie die strukturelle Benachteiligung von Small- und Midcaps am deutschen Kapitalmarkt, ist politisches Handeln existenziell notwendig für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
Kontinuierliches Wachstum gegen den Markttrend
Der Interessenverband Kapitalmarkt KMU verzeichnete im Jahr 2025 bisher gegen den allgemeinen Markttrend ein solides Mitgliederwachstum. Insgesamt konnten bereits fünf neue Mitglieder gewonnen werden: die Leef Blattwerk GmbH, die stock3 AG, die Montega Markets GmbH, die HausVorteil AG und nun die Börse Düsseldorf. „Unsere Arbeit für bessere Rahmenbedingungen am Kapitalmarkt findet Anklang und wir werden als starke Stimme für den Mittelstand wahrgenommen. Um noch mehr Gehör und Gewicht zu bekommen, laden wir weitere Unternehmen herzlich dazu ein, sich uns anzuschließen“, so Wegerich.
Koalitionsvertrag bleibt Lippenbekenntnis – Petition fordert konkretes Handeln
Angesichts der anhaltenden Untätigkeit der Bundesregierung verstärkt der Verband den politischen Druck. Während im Koalitionsvertrag 2025 ein „leistungsfähiger Kapitalmarkt“ als industriepolitisches Ziel verankert wurde, sind seither keine konkreten Maßnahmen zur Stärkung des kapitalmarktorientierten Mittelstands erfolgt. „Das bleibt bisher nur ein Lippenbekenntnis, wie wir es seit Jahrzehnten kennen“, kritisierte Wegerich bereits bei der Veröffentlichung des Koalitionsvertrags. „Politischen Absichtserklärungen müssen endlich konkrete Schritte folgen.“ Die Petition „Kapitalmarktorientierte KMUs stärken – JETZT!“ richtet sich direkt an die Bundesregierung und fordert die Umsetzung der vier Kernforderungen des Verbands.

Unterstützen Sie unsere Petition:
Kapitalmarktorientierte KMUs stärken – JETZT!
Setzen Sie ein Zeichen für bessere Rahmenbedingungen für den deutschen Mittelstand:
https://www.kapitalmarkt-kmu.de/petition/
Über den Interessenverband kapitalmarktorientierter kleiner und mittlerer Unternehmen e.V.
Der Verband mit Sitz in Frankfurt am Main setzt sich seit 2017 insbesondere für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Kapitalmarktfinanzierung ein und tritt aktiv für die Belange des kapitalmarktorientierten Mittelstandes im Dialog mit der Politik, den Gesetzgebungsorganen, den Aufsichtsbehörden, den Institutionen des Kapitalmarkts, den Interessenverbänden und der Öffentlichkeit ein. Mitglieder sind KMU, Dienstleister, Finanzinstitute und Medien. Zum Vorstand gehören Ingo Wegerich (Rechtsanwaltskanzlei Wegerich), Holger Clemens Hinz (Quirin Privatbank AG), Dr. Marc Feiler (Bayerische Börse AG), Falko Bozicevic (BondGuide Media GmbH), Martin Schmeißer (Montega Markets GmbH), Dr. Mirko Sickinger (Heuking Kühn Lüer Wojtek) sowie Christoph Weideneder (Small & Mid Cap Investmentbank AG).
Über die Börse Düsseldorf
Die Börse Düsseldorf ist einer der wichtigsten Handelsplätze für Privatanleger in Deutschland. Im maklergestützten Handel sichert das seit 1999 bestehende Quality Trading erstklassige Handelsbedingungen und Leistungsgarantien, beispielsweise Courtage-Befreiung für alle Aktiengeschäfte. Zudem können Anleger seit 2001 über das elektronische Handelssystem Quotrix ganz ohne börsliche Kosten, schnell und direkt mit dem Market Makern handeln oder Limitorders platzieren – inklusive neutraler Handelsüberwachung. Neben den handelsseitigen Leistungen bietet die Börse Düsseldorf im Freiverkehr unter anderem mit dem Qualitätssegment Primärmarkt attraktive Listing-Möglichkeiten für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Die nordrhein-westfälische Börse hat ihren Ursprung im Jahr 1553 in Köln, 1875 fand die erste Düsseldorfer Börsenversammlung statt. Seit 2017 ist die BÖAG Börsen AG Trägerin der öffentlich-rechtlichen Börse Düsseldorf. Sie betreibt zudem die Börse Hamburg und Börse Hannover inklusive deren elektronische Handelssysteme LS Exchange und European Investor Exchange.
Kontakt:
Interessenverband kapitalmarktorientierter KMU e.V.
z. H. Herrn Präsident Ingo Wegerich
bei Airport Club Frankfurt Frankfurt Airport Center
Hugo-Eckener-Ring
60549 Frankfurt am Main
wegerich@wegerich-law.com
www.kapitalmarkt-kmu.de
Medienkontakt:
Florian Kirchmann / Robin Terrana
T +49 211 / 914 09 711
kapitalmarkt-kmu@ir-on.com
Börse Düsseldorf: Erweiterung der Handelszeiten für Anleihen beim elektronischen Handelssystem Quotrix
Düsseldorf, 24. Juni 2025 – Quotrix – das elektronische Handelssystem der Börse Düsseldorf – erweitert seine Handelszeiten nun auch für Anleihen: Ab dem 01. Juli 2025 können diese börsentäglich bis 22:00 Uhr gehandelt werden. Bisher ist der Handel von 07:30 bis 20:00 Uhr möglich.
Mit der Verlängerung der Handelszeiten kommt Quotrix dem Wunsch vieler Handelsteilnehmer und Anleger nach, die nun von mehr Flexibilität im Handel mit ausländischen Börsen profitieren.
Quotrix startete 2001 als erste Market-Maker-Börse in Deutschland und verzichtet auf börsliche Kosten wie Transaktionsentgelt oder Maklercourtage. Das Handelsuniversum von mehr als 7.800 Aktien, 16.000 Anleihen, 2.700 Fonds sowie 2.600 ETPs umfasst praktisch alle relevanten in- und ausländischen Titel. Darin sind auch viele Fremdwährungsanleihen und die Möglichkeit zum Handel auf Kryptowährungen enthalten.
Weitere Informationen unter: https://www.quotrix.de/
