ASSET CLASS: Compounder statt Hypes

Der Podcast von Scalable Capital über Wachstum & Werte

In „Asset Class“, dem Podcast von Scalable Capital, die seit Ende 2024 zusammen mit der Börse Hannover den neuen Handelsplatz European Investor Exchange betreiben, dreht sich alles um die Welt der Investments – von Aktien und ETFs bis zu spannenden Geschäftsmodellen und wirtschaftlichen Trends. Scalable Chief Economist Christian W. Röhl gibt Einblicke hinter die Kulissen der Finanzmärkte und spricht mit inspirierenden Gästen über clevere Strategien für langfristigen Vermögensaufbau.

Kapitalanlagen bergen Risiken. Keine Anlageberatung.

Die aktuelle Folge:

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ASSET CLASS #82 vom 22.09.2026

Noah Leidinger erreicht mit „Ohne Aktien Wird Schwer“ jeden Morgen über 30.000 Hörerinnen und Hörer. Obwohl er täglich zahlreiche Unternehmen und Geschäftsmodelle analysiert, bleibt sein eigenes Depot überraschend klassisch. In dieser Folge erklärt Leidinger im Gespräch mit Christian W. Röhl, warum der MSCI World das Fundament seiner Geldanlage bildet und welche Einzelaktien es trotzdem in sein Portfolio schaffen. Es geht um strukturell starke Compounder fernab von Technologiegiganten – etwa die polnische Supermarktkette Dino Polska oder den finnischen Discount-Baumarkt Puuilo. Außerdem: Bewertungsmethoden abseits des KGV, die Grenzen von KI bei der Analyse von Earnings Calls und die Faszination für Roll-up-Strategien und „Serial Acquirers“ wie Brad Jacobs.

Weitere Folgen:

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ASSET CLASS #81 vom 15.09.2026

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ASSET CLASS #80 vom 08.09.2026

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Playlist ASSET CLASS (YouTube – Scalable Capital)

Börsenbegriffe einfach erklärt – Unser neues Börsenlexikon ist da!

Die Börse verwendet oft ihre eigene Sprache – nur wer sie versteht, kann mitreden!

Aus den Börsenlexikon-Videos des ICF BANK stellen wir mehr als 250 Begriffe mit einer Kurzbeschreibung und dem Link an die entsprechende Stelle des Videos versehen.

Es ist wichtig, die Fachbegriffe der Börse zu kennen, weil die Finanzmärkte komplex sind und eine Vielzahl von Begriffen und Konzepten verwendet werden, die für das Verständnis von Handelsstrategien, Marktanalysen und Investitionsentscheidungen wichtig sind.

Die vier zentralen Aspekte sind:

1. Verständnis der Märkte: Fachbegriffe helfen dabei, die Funktionsweise der Märkte zu verstehen. Ohne dieses Wissen kann es schwierig sein, Marktbewegungen und -trends zu interpretieren.

2. Kommunikation: Wenn du mit anderen Investoren, Finanzberatern oder in Foren sprichst, ist es wichtig, die gleiche Sprache zu sprechen. Fachbegriffe ermöglichen eine präzise und effektive Kommunikation.

3. Informierte Entscheidungen: Ein gutes Verständnis der Begriffe hilft dir, informierte Entscheidungen zu treffen. Du kannst besser einschätzen, welche Investitionen für dich geeignet sind und welche Risiken damit verbunden sind.

4. Vermeidung von Missverständnissen: Viele Begriffe haben spezifische Bedeutungen, die sich von der Alltagssprache unterscheiden. Ein Missverständnis kann zu falschen Entscheidungen führen.

Ein Börsen-Lexikon ist für Einsteiger besonders hilfreich, weil es:

… einen schnellen Zugang zu Informationen bietet: Ein Lexikon ermöglicht es, schnell nach Begriffen zu suchen und deren Bedeutung zu verstehen, ohne lange suchen zu müssen.

… Klarheit schafft: Es erklärt komplexe Begriffe in einfachen Worten, was besonders für Anfänger hilfreich ist, die möglicherweise mit der Fachsprache schnell überfordert sind.

… eine Lernressource ist: Ein Lexikon kann als Nachschlagewerk dienen, um das Wissen kontinuierlich zu erweitern und zu vertiefen.

Insgesamt trägt das Verständnis der Fachbegriffe und die Nutzung eines Börsen-Lexikons dazu bei, dass Einsteiger sicherer und kompetenter im Umgang mit den Finanzmärkten werden.

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Börsenlexikon YouTube-Playlist (ICF Bank)

Jubiläum: 150 Jahre „Erste Düsseldorfer Börsenversammlung“

Am 18. Januar 1875 fand die erste Düsseldorfer Börsenversammlung im Rittersaal der (alten) Tonhalle statt. Ein kurzer historischer Abriss über die Gründung des Börsenvereins und die ersten 50 Jahre der Börse Düsseldorf:

Bereits 1853 entwickelte sich in Düsseldorf aus dem Getreidemarkt eine Zentralhandelsbörse. Um die Mitte der 1860er Jahre verzeichnete Düsseldorf die ersten börsenmäßigen Umsätze in Wertpapieren. In die bewegte Gründerzeit fiel 1874 die Errichtung eines Börsenvereins. Ins Leben riefen ihn die gleichen Männer, die wenige Jahre zuvor den stark beachteten „Verein zur Wahrung der gemeinsamen wirtschaftlichen Interessen in Rheinland und Westfalen“ gegründet hatten: William Thomas Mulvany und Henry Axel Bueck sowie Bankier Christian Trinkaus und der Handelskammerpräsident Gustav Bloem.

Erst in späteren Dezennien kam der Name „Montan-“ oder „Bergwerksbörse“ auf, der die Sonderstellung Düsseldorfs wie auch Essens im Kreise der deutschen Börsen unterstrich. Diese Verankerung war nicht von Anfang an der bestimmende Wesenszug der Börse zu Düsseldorf. Als der Börsenverein am 18. Januar 1875 seine erste Börsensitzung abhielt, spannte er Ziel und Zweck viel weiter. Der Verein sollte allen an Industrie, Handel und Gewerbe Interessierten Gelegenheit zur Aussprache, zum Austausch von Ideen, Erfahrungen und Anregungen bieten.

Aus den zwanglosen Zusammenkünften einiger Interessenten ohne feste Richtlinien und Handelsgebräuche wurden im Laufe der Jahre regelmäßige Börsenversammlungen, aus denen sich bald Usancen für den börsenmäßigen Geschäftsverkehr entwickelten. Im Jahre 1880 waren als wichtigste börsengängige Werte umschrieben: „Mobile Werte als Kuxe, Aktien und Obligationen, so­dann Getreide, Saaten, Spiritus, Öl und Fett, Felle, Häute, Leder und Wolle, Webstoffe und Manufakturen, Kolonial­waren, Drogen und Chemikalien, Tabak und Glas, Kohlen und Erze, Baumaterialien.“

Düsseldorf war damit zu Beginn eine ausgesprochene Warenbörse. Sie zählte bereits bei ihrer Entstehung über 300 Mitglieder. Im Jahre 1880 wurde die erste „Börsenordnung“ und „Maklerordnung“ erlassen. Am 18. Juni 1884 erhielt die Börse durch Genehmigung ihrer Ordnung staatliehe Anerkennung und amtlichen Charakter. Regierungskommissar wurde der Vorsitzende des Börsenvereins und vormalige Mitbegründer Christian Trinkaus. Aus der lockeren Börsenvereinigung entstand eine festgefügte Börse. Immer mehr trat jedoch die Produktenbörse zurück, und Düsseldorf entwickelte sich Schritt für Schritt zu einer Effektenbörse mit dominierendem Montaneinschlag. Außerdem wurden in zunehmender Zahl Kaliwerte gehandelt.

Im Zuge ihres Wachstums wechselte die Börse ihren Versammlungsort mehrfach. Nacheinander fanden die Sitzungen in den Räumen des Hotels Heck, der Tonhalle und des Rheinhofes statt. Nach 1911 hospitierte die Börse bei der Gesellschaft zur Ludwigsburg, bis sie 1924 in ihren neuen Sitz im Hochhaus „Wilhelm-Marx“ übersiedeln konnte. Ein glücklicher Zufall fügte es, dass ein lang gehegter Wunsch der Börsenbesucher sich just in dem Jahre erfüllte, in dem die Börse das Jubiläum ihres fünfzig­jährigen Bestehens feiern konnte.

In diesem halben Jahrhundert hatte sich die Düsseldorfer Börse zu einem gewichtigen Wirtschaftsfaktor des Reviers emporgearbeitet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Eisen- und Kohlenbörse wieder und die Schrottbörse neu ins Leben gerufen. Eine weitere Ausweitung des Aktionsbereichs erfolgte durch die Aufnahme der nichtamtlichen Notierung von Devisen. Der Börsenverkehr selbst belebte sich dermaßen, dass Ende 1921 die amtlichen und nichtamt­lichen Notierungen getrennt wurden. Im Jahre 1924 notierte die Börse 182 Werte, davon 66 Kuxe, 71 Aktien aus dem Bereiche des Kohlen-, Kali- und Erzbergbaus, ferner 45 Obligationen von Industrieunternehmen und öffentlichen Körperschaften.

Im Zuge der umfassenden Konzentration der Montan­ und Kaliindustrie wurde Düsseldorf zu einem der Brennpunkte des wirtschaftlichen Geschehens im Revier. Hier domizilierten gewichtige Gebilde der deutschen Industrie und residierten die Verbände bedeutender Wirtschaftsgruppen. Zu nennen sind in erster Linie der Stahlwerks­verband, der Verein deutscher Eisengießereien, der Verein deutscher Eisenhüttenleute, der Verein deutscher Maschi­nenbauanstalten, die Röhrenvereinigung, der Drahtverband und der Verein Deutscher Zementwerke. Düsseldorf wurde Sitz der Vereinigten Stahlwerke, des führenden Stahltrusts Europas und größten Konzerns Deutschlands. Die Stadt erlangte das eindeutige ökonomische Übergewicht im nordwestdeutschen Raum. Hand in Hand damit trat die Börse zu Düsseldorf unaufhaltsam in den Vordergrund.

„An der Börse“ von Ferdinand Brütt, Düsseldorf, 1888

Düsseldorf, Alte Tonhalle auf der Schadowstraße 1863-1888
Foto: Landesbildstelle/Stadtarchiv Düsseldorf

Alte Tonhalle auf der Schadowstraße 1863-1888

Düsseldorf: Neubau Tonhalle auf der Schadowstraße ab 1892
Foto: Landesbildstelle/Stadtarchiv Düsseldorf

Neubau Tonhalle auf der Schadowstraße ab 1892

Düsseldorf: Rittersaal Neubau Tonhalle - Foto von 1910
Foto: Julius Söhn/Stadtarchiv Düsseldorf

Rittersaal im Neubau Tonhalle – Foto von 1910

DAI-Studie: 484.000 weniger direkte Aktionäre in Deutschland als 2023!

Das Deutsche Aktieninstitut hat am 15. Januar 2025 seine jährliche Aktionärsstudie unter dem Titel „Zeit für politische Impulse“ veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der direkten und indirekten Aktionäre in Deutschland zum zweiten Mal in Folge gesunken.

Im Jahr 2024 besaßen 12,1 Millionen Menschen in Deutschland Aktien, Aktienfonds oder ETFs, also jeder Sechste ab 14 Jahren. Trotz eines leichten Rückgangs um 180.000 bleibt die Zahl der Aktionäre zum fünften Mal in Folge über der 12-Millionen-Marke und damit deutlich über dem Niveau des vergangenen Jahrzehnts.

https://www.dai.de/detail/aktionaerszahlen-2024-zeit-fuer-politische-impulse-1

484.000 weniger direkte Aktionäre in Deutschland als 2023! 🤯

🙄 Ok, wenn man die Zuwächse bei ETFs dagegen rechnet sind „nur noch“ 183.000 weniger Anlegende. Aber die Zahl schrumpft nun 2 Jahre in Folge! Der wiederholte Rückgang enttäuscht und kommt überraschend. Dass es weiterhin (seit 2020) über 12 Mio. Aktienbesitzende sind ist positiv, aber nur ein schwacher Trost. Die Wahrnehmung innerhalb der Branche und mit Blick auf die Rally an Märkten kann also trügerisch sein.

📈 Der Trend hin zu ETFs (+28%) und zu spezialisierten (Neo-)Brokern scheint weiter intakt und noch nicht abgeschlossen. Knapp die Hälfte aller Anlegenden (47%) bedient Sparpläne. Die unter 40-jährigen (Generationen Y und Z) legen zu und auch in Ostdeutschland steigen die Zahlen wieder. Die Gruppe „nur ETFs/Fonds“ zählt 301.000 Bürger mehr – mit 7,95 Mio. insgesamt ein neuer Rekordwert.

📉 Die Zahl bei den über 50-jährigen (Boomer-Generation) nimmt weiter ab, wie auch direkte/indirekte Aktionäre in Westdeutschland insgesamt. Bei den Frauen sind es 300.000 weniger geworden, während die Männer nochmal zulegen konnten. „Nur in Aktien“ investieren laut der Studie 1,66 Mio. Deutsche, das sind 363.000 weniger und bisheriger Tiefpunkt dieser Zahlenreihe.

🧮 Die 2024er „Gesamtzahl der Aktienanleger“ hat sich mit 12,1 Mio. nun zwischen den Werten der Jahre 2020 und 2021 eingependelt. Trotz großer Umbrüche im Brokerage-Markt und zwei sensationellen Börsenjahren!

🦪 Wirklich Einzeltitel von Aktiengesellschaften liegen nur noch bei 3,5 Mio. Deutschen im Depot, wenn man die reinen Belegschaftsaktionäre abzieht. So wenige wie noch nie. Wir wünschen diesen Perlensuchern viel Freude und Erfolg!

Kritik an Zahlen und Erhebungsmethode

🕵 Zweifel an der DAI-Erhebung kommt immer wieder mal auf, insbesondere durch die relativ kleine Grundgesamtheit und Erhebung über Telefoninterviews. Und es gibt natürlich auch noch andere Studien zum Investitionsverhalten der Deutschen. Dennoch ist die Kontinuität der DAI-Umfrage und -Methode gerade für den langjährigen Vergleich die wohl beste Basis.

Die aktuelle BlackRock-Studie „People & Money“ (aus Oktober 2024 von YouGov mit über 3.000 Befragten in D) kommt – natürlich mit leicht anderem Ansatz und inkl. Krypto – zu abweichenden Werten und Aussagen, z.B.:

– 26 Mio. Deutsche investieren (38% der Erwachsenen)
– praktisch in allen Altersklassen Zuwachs im vgl. zu 2022
– Frauen und Männer legen ähnlich stark zu
– Aktien (52%) sind die beliebteste Anlageklasse (2022: 55%)
– ETFs mit 40% auch stark und mit 12% Zuwachs seit 2022
– Fonds mit 39% aber nur knapp dahinter starken 33% Zuwachs

Wer Interesse an der Thematik hat, sollte hier auch einen Blick drauf werfen:
https://www.blackrock.com/de/professionelle-anleger/themen/people-and-money

20.03.2024 – Webinar: „Hätte ich das früher gewusst, hätte es mir viel Geld gespart“ #GMW24 Special mit Christian W. Röhl

Hoher Besuch beim Börsen Bunch! Im Zuge der diesjährigen Global Money Week gibt sich Christian W. Röhl die Ehre! In dieser Episode haben wir Großartiges vor: Wir suchen nach wertvollen Tipps rund um das liebe Geld bzw. die Geldanlage, die man sich am liebsten selbst vor 20 Jahren gegeben hätte. Frei nach dem Motto „Hätte ich das früher gewusst, hätte es mir viel Geld gespart“ bzw. „Hätte ich das früher gewusst, wäre mein Leben um einiges leichter verlaufen“, steuern die Jungs jeweils zwei Tipps bei, die sie sich gerne selbst in der Vergangenheit gegeben hätten.

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Hier schlagen wir also den Bogen zum diesjährigen Motto der Global Money Week im Jahr 2024 „Protect your money, secure your future“, denn gerade beim Thema Geldanlage, ist man am Ende ja häufig klüger. Wie viel besser könnte es also werden, zusammen mit Christian W. Röhl über Fehler am Kapitalmarkt zu sprechen, die man rückblickend gerne vermieden hätte? Gerade für junge Menschen (aber selbstverständlich auch für jeden, der gerade am Kapitalmarkt angekommen ist) sollte es in dieser Episode eine ganze Menge wertvolles Wissen zu schnappen geben. Denn wenn man mal ehrlich ist, wenn´s ums Geld geht, muss man ja nun wirklich nicht jeden Fehler erst selbst machen, um am Ende draus zu lernen.

Aktuell zerbrechen sich unsere vier Protagonisten für diese Folge den Kopf darüber, welche zwei Tipps sie an die kommende Generation weitergeben möchten. Am Mittwoch in der GMW finden wir dann zusammen raus, zu welchen Schlüssen wir gekommen sind. In Summe wird das also ein echtes Feuerwerk der Finanzen, denn mit wem könnte man dieses Thema menschenmöglich besser besprechen, als mit Herrn Röhl?! Mit niemanden – das ist die Antwort!!

ES LOHNT SICH ALSO MEHR ALS JEMALS ZUVOR DEN KANAL ZUSAMMEN MIT DER GLOCKE ZU ABONNIEREN!!!!!

Alle Infos zum GMW-Programm in Deutschland: gmwgermany.de

Zitat der Woche: Christian W. Röhl

„Ein typischer ETF: (E)infach, (t)ransparent und (f)air.“

Christian W. Röhl, Autor und Investor
@CWRoehl

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