Mit Geostrategie +30% seit 2021

Jochen Reichert

Das ist das stolze Ergebnis einer Anlagestrategie, die gezielt geostrategische Faktoren in den Mittelpunkt der Portfolio-Struktur stellt. Das in der Praxis umgesetzte Konzept hat so ziemlich alle relevanten Vergleichsindizes hinter sich gelassen. Doch, worum geht es eigentlich genau?  
Erinnern Sie sich? Die beiden geostrategischen Ereignisse ‚Corona-Pandemie‘ und ‚Ukraine-Krieg‘ führten zu massiven Verwerfungen an den Märkten. Auf Beides hat die Politik mit einschneidenden Maßnahmen reagiert. Im Fall der Corona-Pandemie waren die Instrumente ‚Lock-Downs‘. Als Resultat profitierten Internet- und Technologieaktien.
Der Ukraine-Krieg führte dann zu einer fundamentalen Neubewertung von Rüstungsaktien. Und der brutale Überfall der Hamas auf Israel ist bisher als ein wenig beeinflussendes Ereignis wahrgenommen worden. Momentan wird wohl davon ausgegangen, dass es sich um einen regionalen Konflikt handelt. Ob dies so bleibt, kann zum jetzigen Zeitpunkt schwer eingeschätzt werden.

Die Beispiele zeigen: Die Welt befindet sich in einer neuen Dekade der geopolitischen Unsicherheit, in der das Risiko für geopolitisch ausgelöste Marktschocks deutlich gestiegen ist. Derzeit schauen wir beispielsweise auch besonders auf die Themen ‚Dekarbonisierung‘ und ‚Deglobalisierung‘, die Anlegern gute Chancen bieten dürften.

Was die praktische Umsetzung anbelangt, so investieren wir einen Teil des Portfolios in Unternehmen die von geostrategischen Trends profitieren oder gegen geostrategische Marktschocks einen hohen Grad an Resilienz aufweisen. Neben dem ‚Geostrategie-Portfolio‘ betreiben wir ein ‚Alpha-Portfolio‘, in dem wir gezielt in Unternehmen mit einem interessanten Chancen-Risiko-Profil investieren. Je nach Einschätzung der geostrategischen Lage passen wir die Gewichtungen zwischen beiden Portfolien an. Ziel ist es, das Gesamtportfolio bei Markteinbrüchen abzufedern und zugleich Performance-Chancen wahrzunehmen.

Wer an dieser zukunftsweisenden Strategie Interesse hat: Das Anlagekonzept wird im Geostrategy Fund (WKN: A1111G) umgesetzt. Verwahrstelle ist die renommierte Donner & Reuschel AG und natürlich kann der Fonds über die Börse Hamburg erworben werden.

Newsletter vom 18. Oktober 2023

Jochen Reichert – Geschäftsführer 
GSF Aristoteles GmbH

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Geostrategische Risiken

Frank Rothauge

Die letzten drei Jahre haben allen Anlegern gezeigt, wie gravierend der Einfluss solcher Risikofaktoren auf die Kapitalmärkte und damit auf Portfoliorenditen ist. Zuerst wirbelte die Corona-Pandemie vieles durcheinander. Nur zwei Jahre später hatte der Überfall Russlands auf die Ukraine nochmals einschneidende Konsequenzen für viele Unternehmen. Beide Ereignisse führten zunächst zu tiefen Verlusten für die Anleger. Aber ein Aspekt wirkt noch viel schwerer.

Investoren, die ihre Anlagepolitik nicht anpassten, haben nämlich auch viel weniger von der nachfolgenden Erholung profitiert.
 
Aktive Anlagepolitik lohnt sich!
So lautet die wichtigste Erkenntnis der letzten Jahre. Investoren sollten nicht ausschließlich auf passive Produkte wie ETFs setzen, da innerhalb eines ETF keinerlei Anpassung an eine geänderte geostrategische Lage möglich ist. Das heißt nicht, dass man bestimmte Portfoliobausteine nicht auch mit ETFs umsetzen kann. Aber der Anleger muss ggf. solche Bausteine im Hinblick auf geostrategische Risiken aktiv austauschen.
 
Kernporfolio absichern
Viele Assetmanager sichern ihre Portfolios mit Hilfe von Derivaten, also Optionen oder Futures, ab. Prinzipiell kann das auch funktionieren, wenn es dem Manager gelingt, die Kosten des Derivateeinsatzes durch konsequente Regeln im Rahmen zu halten. Aber die beiden jüngsten geostrategischen Risikophasen an den Kapitalmärkten haben gezeigt, dass nicht nur Gesamtmarktbewegungen relevant sind, sondern dass die Risikoereignisse zu einer Neubewertung ganzer Branchen führten. In der Pandemie war es sicherlich schwierig, die Gewinner im Rennen um den ersten Corona-Impfstoff heraus zu finden. Wer konnte schon erahnen, das BionTech und Moderna das Rennen machen, aber Curevac oder Sanofi nicht. Aber in der Diagnostik haben nahezu alle Unternehmen profitiert, beispielsweise Roche oder Qiagen. Mit dem Einmarsch Russlands büßten dann viele Unternehmen Umsatz in Russland ein, dagegen kam es zu einer Neubewertung von Verteidigungsunternehmen.
 
Erfolgreich mit geostrategischen Risiken umgehen
Das ist das Ziel der Berater des Aristoteles Fonds (WKN: A1111G), die sich mit einer ganz speziellen Strategie darauf eingestellt haben. In dem mit Donner & Reuschel betriebenen und an der Börse Hamburg gelisteten Sondervermögen, wurden Teilportfolios geschaffen, die kritische Felder abdecken. Hierzu gehören beispielsweise Gesundheit & Ernährung, kritische Infrastruktur & Technologie sowie Sicherheit. Der Kursanstieg einiger Investments in den Bereichen Sicherheit und Ernährung kompensierte im Jahr 2022 einen Großteil der Verluste anderer Anlagen. Der Erfolg: Während der DAX im Jahr 2022 um ‑12,3 Prozent, der MDAX um ‑28,5 Prozent und der Nasdaq Composite sogar ‑33,7 Prozent einbrachen, verlor der Aristoteles Fonds vergleichsweise geringe -3,1 Prozent. Aktuell sind die Fondsanleger gegenüber Jahresbeginn 2022 schon wieder deutlich im Plus.

Newsletter vom 15. Februar 2023

Frank Rothauge – Geschäftsführer
AHP Capital Management GmbH

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