Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Elf Unternehmen neu im Index

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Elf Unternehmen neu im Index

Hannover, 04. Februar 2021 – Im Rahmen des regulären jährlichen Rebalancings des GERMAN GENDER INDEX steigen mit Wirkung zum 12. Februar 2021 elf Unternehmen in den Index auf. Die gleiche Anzahl muss den Index im Gegenzug verlassen.

Der GERMAN GENDER INDEX ist der bundesweit erste Aktienindex, der die Gender Diversität in den Führungsetagen börsennotierter, deutscher Unternehmen abbildet. Von den Aufsteigern gehören ein Unternehmen dem DAX30, vier dem MDAX und sieben dem SDAX an. Insgesamt zählen 17 Unternehmen im GERMAN GENDER INDEX zum DAX30, die somit 34 Prozent des Index abbilden. 18 Unternehmen stammen aus dem MDAX, 14 aus dem SDAX und lediglich ein Unternehmen gehört keinem der führenden deutschen Indizes an. Bei der Branchenverteilung der im GERMAN GENDER INDEX vertretenen Unternehmen dominieren Konsumgüterhersteller (22 Prozent), gefolgt von Finanzdienstleistern (16 Prozent) und Automobil/-zulieferern (12 Prozent).

Anteil weiblicher Vorstände steigt weiter an

Von den 255 Vorständen der 50 Unternehmen, die ab 12. Februar 2021 im GERMAN GENDER INDEX vertreten sein werden, sind 65 weiblich und 190 männlich. Der Anteil weiblicher Vorstände steigt damit von durchschnittlich 22 auf 25 Prozent im Vergleich zum Rebalancing vom Februar 2020.

Auf den ersten drei Plätzen beim Einzelwerte-Ranking ergeben sich folgende Veränderungen: Die CECONOMY AG behauptet Platz 1, gefolgt von der Bilfinger SE auf Platz 2 und der Osram Licht AG als Indexaufsteiger auf Platz 3.

88 Prozent der Unternehmen erfüllen gesetzliche Frauenquote im Aufsichtsrat

Bei den Aufsichtsräten haben sich die Zahlen wie folgt verändert: Von den 662 Aufsichtsratsmitgliedern aller 50 Indexunternehmen sind 243 weiblich. Das ist eine leichte Zunahme auf durchschnittlich 37 Prozent gegenüber 36 Prozent im Vorjahr.

Die gesetzlich vorgeschriebene Quote von mindestens 30 Prozent weiblichen Mitgliedern im Aufsichtsrat erfüllen 88 Prozent der Unternehmen. Damit ist die Frauenquote im Vergleich zum Vorjahr (90 Prozent) wieder etwas gesunken.

„Seit Auflage des GERMAN GENDER INDEX im April 2015 sehen wir insgesamt eine positive Entwicklung bei der Zusammensetzung von Vorständen und Aufsichtsräten, wobei wir vom Optimum einer paritätischen Besetzung noch weit entfernt sind. Wir werden diese Entwicklung weiter mit Spannung verfolgen“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 12. Februar 2021

AusgeschiedenISINNeu im INDEXISIN
CONTINENTAL AGDE0005439004DERMAPHARM HOLDING SEDE000A2GS5D8
DEUTSCHE BANK AGDE0005140008HOME24 SEDE000A14KEB5
DEUTSCHE POST AGDE0005552004HORNBACH BAUMARKT AGDE0006084403
DIC ASSET AGDE000A1X3XX4HORNBACH HOLDING AGDE0006083405
FUCHS PETROLUB SEDE0005790430LEG IMMOBILIEN AGDE000LEG1110
New Work SEDE000NWRK013NORMA GROUP SEDE000A1H8BV3
PFEIFFER VACUUM TECHNOLOGY AGDE0006916604OSRAM LICHT AGDE000LED4000
SIEMENS AGDE0007236101PROSIEBENSAT.1 MEDIA SEDE000PSM7770
SOFTWARE AGDE000A2GS401RWE AGDE0007037129
TUI AGDE000TUAG000SIEMENS ENERGY AGDE000ENER6Y0
VOLKSWAGEN AGDE0007664039WESTWING GROUP AGDE000A2N4H07

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 börsennotierten deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen, börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet.

Das nächste reguläre Rebalancing findet am 11. Februar 2022 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX – wie z. B. die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“, die Aufstellung der 50 Indexwerte, deren Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit sowie die Auswahlkriterien – finden Anleger unter www.boersenag.de/GERMANGENDERINDEX.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Zwölf Unternehmen neu im Index

Hannover, 29. Januar 2021 – Im Rahmen des regulären jährlichen Rebalancings des GERMAN GENDER INDEX steigen mit Wirkung zum 12. Februar 2021 zwölf Unternehmen in den Index auf. Die gleiche Anzahl muss den Index im Gegenzug verlassen.

Der GERMAN GENDER INDEX ist der bundesweit erste Aktienindex, der die Gender Diversität in den Führungsetagen börsennotierter, deutscher Unternehmen abbildet. Von den Aufsteigern gehören ein Unternehmen dem DAX30, vier dem MDAX und sieben dem SDAX an. Insgesamt zählen 17 Unternehmen im GERMAN GENDER INDEX zum DAX30, die somit 34 Prozent des Index abbilden. 18 Unternehmen stammen aus dem MDAX, 14 aus dem SDAX und lediglich ein Unternehmen gehört keinem der führenden deutschen Indizes an. Bei der Branchenverteilung der im GERMAN GENDER INDEX vertretenen Unternehmen dominieren Konsumgüterhersteller (22 Prozent), gefolgt von Finanzdienstleistern (16 Prozent) und Automobil/-zulieferern (12 Prozent).

Anteil weiblicher Vorstände steigt weiter an

Von den 255 Vorständen der 50 Unternehmen, die ab 12. Februar 2021 im GERMAN GENDER INDEX vertreten sein werden, sind 65 weiblich und 190 männlich. Der Anteil weiblicher Vorstände steigt damit von durchschnittlich 22 auf 25 Prozent im Vergleich zum Rebalancing vom Februar 2020.

Auf den ersten drei Plätzen beim Einzelwerte-Ranking ergeben sich folgende Veränderungen: Die CECONOMY AG behauptet Platz 1, gefolgt von der Bilfinger SE auf Platz 2 und der Osram Licht AG als Indexaufsteiger auf Platz 3.

88 Prozent der Unternehmen erfüllen gesetzliche Frauenquote im Aufsichtsrat

Bei den Aufsichtsräten haben sich die Zahlen wie folgt verändert: Von den 662 Aufsichtsratsmitgliedern aller 50 Indexunternehmen sind 243 weiblich. Das ist eine leichte Zunahme auf durchschnittlich 37 Prozent gegenüber 36 Prozent im Vorjahr.

Die gesetzlich vorgeschriebene Quote von mindestens 30 Prozent weiblichen Mitgliedern im Aufsichtsrat erfüllen 88 Prozent der Unternehmen. Damit ist die Frauenquote im Vergleich zum Vorjahr (90 Prozent) wieder etwas gesunken.

„Seit Auflage des GERMAN GENDER INDEX im April 2015 sehen wir insgesamt eine positive Entwicklung bei der Zusammensetzung von Vorständen und Aufsichtsräten, wobei wir vom Optimum einer paritätischen Besetzung noch weit entfernt sind. Wir werden diese Entwicklung weiter mit Spannung verfolgen“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 12. Februar 2021

AusgeschiedenISINNeu im INDEXISIN
AXEL SPRINGER SEDE0005501357DERMAPHARM HOLDING SEDE000A2GS5D8
CONTINENTAL AGDE0005439004HOME24 SEDE000A14KEB5
DEUTSCHE BANK AGDE0005140008HORNBACH BAUMARKT AGDE0006084403
DEUTSCHE POST AGDE0005552004HORNBACH HOLDING AGDE0006083405
DIC ASSET AGDE000A1X3XX4LEG IMMOBILIEN AGDE000LEG1110
FUCHS PETROLUB SEDE0005790430NORMA GROUP SEDE000A1H8BV3
PFEIFFER VACUUM TECHNOLOGY AGDE0006916604OSRAM LICHT AGDE000LED4000
SIEMENS AGDE0007236101PROSIEBENSAT.1 MEDIA SEDE000PSM7770
SOFTWARE AGDE000A2GS401RWE AGDE0007037129
TUI AGDE000TUAG000SAF-HOLLAND SEDE000SAFH001
VOLKSWAGEN AGDE0007664039SIEMENS ENERGY AGDE000ENER6Y0
WIRECARD AGDE0007472060WESTWING GROUP AGDE000A2N4H07

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 börsennotierten deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen, börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet.

Das nächste reguläre Rebalancing findet am 11. Februar 2022 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX – wie z. B. die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“, die Aufstellung der 50 Indexwerte, deren Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit sowie die Auswahlkriterien – finden Anleger unter www.boersenag.de/GERMANGENDERINDEX.

Außerplanmäßiges Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: SAF-HOLLAND ersetzt Axel Springer im Index

Hannover, 26. März 2020 – Im Rahmen eines außerplanmäßigen Rebalancings beim GERMAN GENDER INDEX rückt die SAF-HOLLAND S.A. am 27. März 2020 in den Index auf. Auslöser für das Rebalancing ist der bereits beschlossene Rückzug der Axel Springer SE von der Börse ab Anfang Mai 2020 vor dem Hintergrund des Einstiegs und Übernahmeangebots durch den US-Finanzinvestors Kohlberg Kravis Roberts (KKR).

Die SAF-HOLLAND S.A. mit Sitz in Luxemburg und operativer Zentrale in Bessenbach (LK Aschaffenburg) zählt zu den führenden globalen Nutzfahrzeugzulieferern und ist der größte unabhängige börsennotierte Hersteller von fahrwerksbezogenen Baugruppen und Komponenten. Das Unternehmen hatte beim letzten regulären Rebalancing im Februar 2020 mit Platz 51 nur knapp den Aufstieg in den Index verfehlt. Der mit dem Aufsichtsrat vergleichbare Board of Directors (6 Personen) besteht zu 50 Prozent aus weiblichen Mitgliedern, im Management Board (3 Personen) sind derzeit noch keine weiblichen Mitglieder vertreten.

Der GERMAN GENDER INDEX wurde von der Börse Hannover konzipiert und im April 2015 aufgelegt. Er ist der bundesweit erste Aktienindex, der die Gender Diversität in den Führungsetagen börsennotierter, deutscher Unternehmen abbildet. Das nächste reguläre Rebalancing ist für den 12. Februar 2021 vorgesehen.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Sieben neue Unternehmen im Index

Hannover, 31. Januar 2020 – Im Rahmen des regulären jährlichen Rebalancings des GERMAN GENDER INDEX steigen mit Wirkung zum 14. Februar 2020 sieben Unternehmen in den Index auf. Die gleiche Anzahl muss den Index im Gegenzug verlassen.

Der GERMAN GENDER INDEX ist der bundesweit erste Aktienindex, der die Gender Diversität in den Führungsetagen börsennotierter, deutscher Unternehmen abbildet. Von den Aufsteigern gehören ein Unternehmen dem DAX30, drei dem MDAX und drei dem SDAX an. Insgesamt zählen 23 Unternehmen im GERMAN GENDER INDEX zum DAX30, die somit 46 Prozent des Index abbilden. 16 Unternehmen stammen aus dem MDAX, neun aus dem SDAX und zwei gehören keinem der führenden deutschen Indizes an. Bei der Branchenverteilung der im GERMAN GENDER INDEX vertretenen Unternehmen dominieren nach wie vor Finanzdienstleister mit 18 Prozent, gefolgt von Automobil/-zulieferern (14 Prozent) und Konsumgüterherstellern (12 Prozent).

Anteil weiblicher Vorstände steigt leicht

Von den 288 Vorständen der 50 Unternehmen, die ab 14. Februar 2020 im GERMAN GENDER INDEX vertreten sein werden, sind 62 (April 2019: 55) weiblich und 226 männlich. Der Anteil weiblicher Vorstände steigt damit von durchschnittlich 19 auf 22 Prozent im Vergleich zum Rebalancing vom April 2019. Auf den ersten fünf Plätzen beim Einzelwerte-Ranking ergeben sich folgende Veränderungen: Die CECONOMY AG rückt von Platz 5 auf Platz 1 vor, gefolgt von der KION GROUP AG, die weiterhin Platz 2 belegt. Auf den dritten Platz steigt die Allianz SE von Platz 24 auf, während die Bilfinger SE und Aareal Bank AG die Plätze 4 und 5 besetzen. Von den sieben Aufsteigern in den GERMAN GENDER INDEX konnte die COVESTRO AG den größten Sprung auf Platz 20 im Einzelwerte-Ranking machen. Das Unternehmen hat eine Frau von insgesamt vier Mitgliedern im Vorstand und vier Frauen von zwölf Mitgliedern im Aufsichtsrat. 

90 Prozent der Unternehmen erfüllen gesetzliche Frauenquote im Aufsichtsrat

Bei den Aufsichtsräten haben sich die Zahlen wie folgt verändert: Von den 722 Aufsichtsratsmitgliedern aller 50 Indexunternehmen sind 257 weiblich. Das ist eine leichte Zunahme auf durchschnittlich 36 Prozent gegenüber 34,5 Prozent im Vorjahr.

Die gesetzlich vorgeschriebene Quote von mindestens 30 Prozent weiblichen Mitgliedern im Aufsichtsrat erfüllen 90 Prozent der Unternehmen. Damit ist die Frauenquote im Vergleich zum letzten Jahr (78 Prozent) deutlich gestiegen. Die sieben Unternehmen Deutsche Beteiligungs AG, GEA Group, Grand City Property, Medigene, ProSiebenSat.1 Media, Rhön Klinikum und Steinhoff International müssen aus dem GERMAN GENDER INDEX ausscheiden.

„Gender- und Diversitätsfragen gehören heute zu der politischen Agenda und gewinnen auch gesellschaftlich immer mehr an Bedeutung. Eine aktuelle Studie des DIW findet Hinweise, dass sich eine Zunahme der Frauenquote im Aufsichtsrat auch auf die Quote in den Vorständen auswirkt. Das wäre ein positives Zeichen für Wandel in den Unternehmen zu mehr Parität. Wir verfolgen diese Entwicklung mit Spannung weiter“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 10. Februar 2020

AusgeschiedenISINNeuISIN
DEUTSCHE BETEILIGUNGS AGDE000A1TNUT7COVESTRO AGDE0006062144
GEA GROUP AGDE0006602006FUCHS PETROLUB SEDE0005790430
GRAND CITY PROPERTY SALU0775917882HAMBURGER HAFEN AGDE000A0S8488
MEDIGENE AGDE000A1X3W00JUNGHEINRICH AGDE0006219934
PROSIEBENSAT.1 MEDIA SEDE000PSM7770LANXESS AGDE0005470405
RHÖN-KLINIKUM AGDE0007042301LEONI AGDE0005408884
STEINHOFF INT NVNL0011375019SOFTWARE AGDE000A2GS401

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 börsennotierten deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen, börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Für Privatanleger bietet der Ampega Diversity Plus Aktienfonds (vorher Ampega Gender Plus Aktienfonds, WKN: A12BRD) die Möglichkeit, an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX zu partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 12. Februar 2021 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX – wie z. B. die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“, die Aufstellung der 50 Indexwerte, deren Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit sowie die Auswahlkriterien – finden Anleger unter www.boersenag.de/GERMANGENDERINDEX.

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Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Fünf Unternehmen rücken auf und erneut mehr Frauen in den Vorständen

Hannover, 22. März 2018 – Der GERMAN GENDER INDEX, der bundesweit erste Index, der die Gender Diversität in den Führungsetagen börsennotierter, deutscher Unternehmen abbildet, hat das reguläre halbjährliche Rebalancing abgeschlossen. Mit Wirkung zum 6. April 2018 steigen fünf neue Unternehmen in den Index auf, allein drei davon gehören dem MDAX an. Bei der Indexzugehörigkeit kann der GERMAN GENDER INDEX jetzt 21 DAX-Unternehmen vorweisen, die somit 42 Prozent des Index abbilden. 12 Unternehmen stammen aus dem MDAX, 10 aus dem SDAX und 5 aus dem TecDAX. Bei den Branchen zeigen sich die Neuzugänge vielfältig: Von Medien über Konsum- und Industriegüter bis zum Finanzdienstleister Commerzbank AG sind mehrere Branchen vertreten.

Bewegung in den Vorständen

Während bislang eher die Aufsichtsräte weibliche Mitglieder gewannen, geraten zunehmend die Vorstandsreihen in Bewegung. Von den 277 Vorständen der 50 Unternehmen, die im GERMAN GENDER INDEX vertreten sind, sind 51 weiblich und 226 männlich. Der Durchschnitt der weiblichen Vorstände erhöhte sich damit leicht von 17 auf 18 Prozent im Vergleich zum Rebalancing vom Oktober 2017. Die ersten drei Plätze im Einzelwerte-Ranking bleiben mit der Medigine AG (Platz 1), der Aareal Bank AG (Platz 2) und der Evonik Industrie AG (Platz 3) unverändert im Vergleich zum Oktober 2017. Von Platz 10 auf Platz 4 rückte die Siemens AG auf. Sie konnte bei unverändert 2 Frauen (25 Prozent) im Vorstand die Anzahl der Frauen im Aufsichtsrat weiter von 6 auf 7 und somit die Quote von 30 auf 35 Prozent steigern. Platz 5 verteidigte erfolgreich die Hamburger Hafen und Logistik AG. Der beste Index-Newcomer Pfeiffer Vacuum Technology AG erobert Platz 24 mit 25 Prozent Frauenanteil im Vorstand und 20 Prozent im Aufsichtsrat. Insgesamt hat sich der Anteil der Unternehmen mit mindestens einem weiblichen Vorstandsmitglied seit der letzten Erhebung im Oktober 2017 von 82 auf 88 Prozent deutlich erhöht. „Die Entwicklung geht schneller, als viele glauben. Wir sind gespannt, wie sich dieser Trend bis zur nächsten Auswertung fortsetzt“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Veränderungen auch in den Aufsichtsräten

Bei den Aufsichtsräten sind die Zahlen weitestgehend gleich geblieben: Von den 689 Aufsichtsratsmitgliedern aller 50 Indexunternehmen sind 33 Prozent weiblich, im Oktober 2017 waren es 32 Prozent. 45 von 50 Unternehmen (90 Prozent) haben mindestens ein weibliches Mitglied, bei 64 Prozent der Indexunternehmen wird die gesetzlich vorgeschriebene Quote von 30 Prozent weiblichen Mitgliedern mindestens erreicht. Aus dem GERMAN GENDER INDEX ausscheiden mussten die fünf Unternehmen CEWE, Morphosys, SAF Holland, Sartorius und Tele Columbus.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 6. April 2018

AusgeschiedenISINNeu im IndexISIN
CEWE STIFTUNG & CO.DE0005403901AXEL SPRINGER SEDE0005501357
MORPHOSYS AGDE0006632003COMMERZBANK AGDE000CBK1001
SAF-HOLLAND SALU0307018795METRO AG (St.)DE000BFB0019
SARTORIUS AGDE0007165631PFEIFFER VACUUM TECHNOLOGY AGDE0006916604
TELE COLUMBUS AGDE000TCAG172OSRAM Licht AGDE000LED4000

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Für Privatanleger bietet der Ampega GenderPlus Aktienfonds (WKN: A12BRD) die Möglichkeit, an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX zu partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 5. Oktober 2018 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unter www.boersenag.de/germangenderindex.

Unter diesem Link finden sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Zehn neue Unternehmen und erneut mehr Frauen im Vorstand

Hannover, 22. September 2017 – Der GERMAN GENDER INDEX, der bundesweit erste Index, der die Gender Diversität in der Führungsebene deutscher Unternehmen abbildet, hat das reguläre halbjährliche Rebalancing abgeschlossen. Mit Wirkung zum 6. Oktober 2017 steigen zehn neue Unternehmen in den Index auf, allein drei davon gehören dem DAX an. Bei der Indexzugehörigkeit kann der GERMAN GENDER INDEX jetzt 20 DAX-Unternehmen vorweisen, die somit 40 Prozent des Index abbilden. 13 Unternehmen stammen aus dem SDAX, 9 Unternehmen aus dem MDAX und 6 aus dem TecDAX. Bei den Branchen zeigen sich die Neuzugänge vielfältig: von Konsumgüter und Gesundheit, über Immobilien bis hin zu IT sind mehrere Branchen vertreten.

Bewegung im Vorstand

Während bislang eher die Aufsichtsräte weibliche Mitglieder gewannen, geraten nun die Vorstandsreihen in Bewegung. Mehrere Unternehmen steigen mit weiblicher Verstärkung im Vorstand deutlich im Ranking auf: Die Medigene AG, im April noch mit einem Drittel Frauen im Vorstand auf Platz 3, hat jetzt die Spitzenposition dank 50 Prozent Frauen in der Führungsetage. Die Aareal Bank verteidigt Platz 2, auf Platz 3 rückt die Evonik Industries auf, die den Frauenanteil im Vorstand von 20 auf 33 Prozent steigern konnte. GFT Technologies fällt von Platz 4 auf Platz 21 zurück und gibt seinen Platz an die Münchner Rück ab. Der beste Index-Newcomer SAP erobert Platz 11 mit 25 Prozent Frauen im Vorstand und 28 Prozent im Aufsichtsrat. Insgesamt hat sich der Anteil der Unternehmen mit mindestens einem weiblichen Vorstandsmitglied seit der letzten Erhebung im März 2017 von 68 auf 82 Prozent deutlich erhöht. Der durchschnittliche Anteil der weiblichen Vorstände bei allen Indexunternehmen erhöhte sich von 15 auf 17 Prozent. „Das ist eine bemerkenswerte Steigerung innerhalb eines Zeitraums von nur sechs Monaten. Wir sind gespannt, wie sich diese Entwicklung bis zur nächsten Auswertung fortsetzt“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Wenig Veränderung in Aufsichtsräten

Bei den Aufsichtsräten sind die Zahlen weitestgehend gleich geblieben: Alle 50 Unternehmen haben jetzt mindestens ein weibliches Mitglied, bei 52 Prozent sind es sogar mindestens 5. Die Quote von 30 Prozent weiblichen Mitgliedern erreichen nun 66 Prozent, vor sechs Monaten waren es noch 70 Prozent. Allerdings liegt die Durchschnittsquote weiblicher Aufsichtsräte bei 32 Prozent unter allen 50 Indexunternehmen und ist damit konstant zum Frühjahr 2017. Aus dem GERMAN GENDER INDEX ausscheiden mussten u. a. Covestro, Fielmann und Hella KGaA Hueck & Co.

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Für Privatanleger bietet der Ampega GenderPlus Aktienfonds (WKN: A12BRD) die Möglichkeit, an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX zu partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 6. April 2018 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unter www.boersenag.de/germangenderindex. Unter diesem Link finden sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 6. Oktober 2017

AusgeschiedenISINNeuISIN
Covestro AGDE0006062144Adidas AGDE000A1EWWW0
Fielmann AGDE0005772206CECONOMY AGDE0007257503
Grand City Properties SALU0775917882DIC Asset AGDE000A1X3XX4
HAMBORNER REIT AGDE0006013006Fresenius SE & Co. KGaADE0005785604
Hella KGaA Hueck & Co.DE000A13SX22Patrizia Immobilien AGDE000PAT1AG3
Infineon Technologies AGDE0006231004SAP SEDE0007164600
JENOPTIK AGDE0006229107Sartorius AGDE0007165631
KOENIG & BAUER AGDE0007193500Tele Columbus AGDE000TCAG172
SILTRONIC AGDE000WAF3001TOM TAILOR Holding AGDE000A0STST2
Wüstenrot& Württembergische AGDE0008051004Zooplus AGDE0005111702

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Zwölf neue Unternehmen und mehr Frauen im Vorstand

Hannover, 24. März 2017 – Der GERMAN GENDER INDEX, der bundesweit erste Aktien-Index, der die Gender Diversität in der Führungsebene deutscher Unternehmen abbildet, hat das reguläre halbjährliche Rebalancing abgeschlossen. Mit Wirkung zum 7. April 2017 (Handelsende) steigen zwölf neue Unternehmen in den Index auf. Mit sechs Smallcaps unter den Aufsteigern fallen dieses Mal besonders kleinere Unternehmen durch ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis in der Unternehmensführung auf. Bei den Branchen zeigen sich die Neulinge vielfältig: von Biotech, über Logistik, Energie, Immobilien bis hin zu Automobilzulieferern ist eine große Bandbreite vertreten.

Bewegung im Vorstand

Während bislang vor allem die Aufsichtsräte weibliche Mitglieder gewannen, geraten nun auch die Vorstandsreihen in Bewegung. Drei Unternehmen steigen mit weiblicher Verstärkung im Vorstand deutlich im Ranking auf: Daimler rückt mit zwei  weiblichen Vorständen von Platz 26 auf Platz 14 in die Top 20 auf, ProSiebenSat.1 SE kehrt mit einer Frau im Vorstand von Platz 61 auf Platz 26 in den Index zurück, die Schaeffler AG zieht mit einer Vorstandsfrau auf Platz 38 neu in den Index ein. Insgesamt hat sich der Anteil der Unternehmen mit mindestens einem weiblichen Vorstandsmitglied seit der letzten Erhebung im September 2016 von 58 auf 68 Prozent, also um zehn Prozent erhöht. „Das ist eine beachtliche Steigerung innerhalb eines Zeitraums von nur sechs Monaten. Wir hoffen, dass sich diese Entwicklung bis zur nächsten Auswertung fortsetzt“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Wenig Veränderung in Aufsichtsräten

Bei den Aufsichtsräten sind die Zahlen weitestgehend gleich geblieben: 94 Prozent weisen mindestens ein weibliches Mitglied vor. Die Quote von 30 Prozent weiblichen Mitgliedern erreichen aber nur rund 70 Prozent der Index-Unternehmen. So wird beispielsweise die Commerzbank, mit einer Aufsichtsrätin weniger, aus dem Index ausscheiden. Die zooplus AG verlässt den Index, da sie die Anforderungen an Marktkapitalisierung und Liquidität der Aktie nicht mehr erfüllte.

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Für Privatanleger bietet der Ampega GenderPlus Aktienfonds (WKN: A12BRD) die Möglichkeit, an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX zu partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 6. Oktober 2017 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX, zu den enthaltenen Aktien sowie zu den Auswahlkriterien und der fortlaufenden Prüfung durch die Initiatoren finden Anleger unter www.boersenag.de/GERMANGENDERINDEX. Unter diesem Link finden sie zudem die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“ zum GERMAN GENDER INDEX mit der Aufstellung der 50 Indexwerte sowie einer Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 7. April 2017

AusgeschiedenISINNeu im IndexISIN
 STADA Arzneimittel AG DE0007251803 Medigene AG DE000A1X3W00
 Deutsche EuroShop AG DE0007480204 Deutsche Beteiligungs AG DE000A1TNUT7
 Gerresheimer AG DE000A0LD6E6 Hamburger Hafen u. Logistik AG DE000A0S8488
 Bechtle AG DE0005158703 Innogy SE DE000A2AADD2
 zooplus AG DE0005111702 ProSiebenSat. 1 Media SE DE000PSM7770
 Commerzbank AG DE000CBK1001 Washtec AG DE0007507501
 Symrise AG DE000SYM9999 GEA Group AG DE0006602006
 Celesio AG DE000CLS1001 SCHAEFFLER AG DE000SHA0159
 ElringKlinger AG DE0007856023 SAF-Holland SA LU0307018795
 Vonovia SE DE000A1ML7J1 Hamborner REIT AG DE0006013006
 Diebold Nixdorf AG DE000A0CAYB2 Wüstenrot & Württembergische AG DE0008051004
 alstria office REIT-AG DE000A0LD2U1 Siltronic AG DE000WAF3001