Juni 2026: VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF

Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF gewährt Zugang zu Unternehmen, die bei den Dividendenzahlungen Konsistenz und Nachhaltigkeit aufweisen und die Kriterien für das Screening erfüllen. In den Index werden nur Aktien aus Industrieländern aufgenommen.

Im Aktionsmonat wird der ETF an der Börse Düsseldorf vom Skontroführer ICF BANK zu nochmals engeren Geld- und Brief-Kursen gehandelt. Ziel ist es, den niedrigsten Spread unter den deutschen Handelsplätzen bieten zu können. In der Zeit zwischen 09:00 und 17:30 Uhr ist die Geld-Brief-Spanne in diesem Papier niedriger (oder maximal gleich) wie am Handelsplatz Xetra. 
Die hier vorgestellten Produkte sind in keinem Fall als Anlageberatung oder Kaufempfehlung zu verstehen.

Name ISIN Briefkurs Stand Diff % Diff +/-
VanEck Mstr.DM Dividend.UC.ETF NL0011683594 0 25.09.2026 0,40% 0,2200

ETF des Monats – 06/2026

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Kurzsteckbrief A2JAHJ:

Indexabbildung: Physisch
Ertragsverwendung: Ausschüttend
Fondsgröße: 7,6 Mrd. EUR
Fondswährung: EUR
Total Expense Ratio: 0,38%
Anzahl Positionen: 100
(Datenquelle: extraETF.com vom 14.05.2026)

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(inkl. Factsheet und Anlegerinformationsblatt)

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Die Courtage für ETF-Geschäfte an der Börse Düsseldorf beträgt 0,08%. In Verbindung mit einem niedrigen Spread und abhängig von der Ordergröße kann dies für das einzelne Geschäft zu einem günstigeren Kauf- oder Verkaufspreis führen, als an einem Handelsplatz ohne explizite Nebenkosten. Vergleichen lohnt sich! (Ausschlaggebend für die Gebühren ist das Preisverzeichnis der depotführenden Banken bzw. Broker.)

Mai 2026: 21Shares Bitcoin Gold ETP

Der 21shares Bitcoin Gold ETP bietet Anlegern erstmals die Möglichkeit, gleichzeitig in die Wertentwicklung von Gold und Bitcoin zu investieren. Die Zusammensetzung des hybriden Produktes aus dem Edelmetall Gold und der Kryptowährung Bitcoin wird jeden Monat in basierend auf der inversen Volatilität der beiden Anlageklassen angepasst.
Im April 2026 war das Verhältnis ca. 53% zu 47% (XAU zu BTC).

Im Aktionsmonat wird der ETF an der Börse Düsseldorf vom Skontroführer ICF BANK zu nochmals engeren Geld- und Brief-Kursen gehandelt. Ziel ist es, den niedrigsten Spread unter den deutschen Handelsplätzen bieten zu können. In der Zeit zwischen 09:00 und 17:30 Uhr ist die Geld-Brief-Spanne in diesem Papier niedriger (oder maximal gleich) wie am Handelsplatz Xetra. 
Die hier vorgestellten Produkte sind in keinem Fall als Anlageberatung oder Kaufempfehlung zu verstehen.

Name ISIN Briefkurs Stand Diff % Diff +/-
21Shares AG CH1146882308 0 25.09.2026 -0,34% -0,1480

ETF des Monats – 05/2026

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Kurzsteckbrief A3GYXW:

Indexabbildung: Physisch
Ertragsverwendung: Thesaurierend
Fondsgröße: 36 Mio. EUR
Fondswährung: USD
Total Expense Ratio: 0,65%
Anzahl Positionen: 2
(Datenquelle: extraETF.com vom 24.04.2026)

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Die Courtage für ETF-Geschäfte an der Börse Düsseldorf beträgt 0,08%. In Verbindung mit einem niedrigen Spread und abhängig von der Ordergröße kann dies für das einzelne Geschäft zu einem günstigeren Kauf- oder Verkaufspreis führen, als an einem Handelsplatz ohne explizite Nebenkosten. Vergleichen lohnt sich! (Ausschlaggebend für die Gebühren ist das Preisverzeichnis der depotführenden Banken bzw. Broker.)

Gold, Silber und Bitcoin nach dem Kurssturz

Carsten Mumm

Seit Ende Januar hatten die vermeintlichen „sicheren Häfen“ heftige Kursverluste zu verzeichnen. Während beim Bitcoin allerdings schon im Herbst des letzten Jahres ein erster Rücksetzer erfolgte, stiegen die Preise für Gold und Silber am Anfang des neuen Jahres zunächst auf neue Rekordstände.
Der Einbruch bei Gold und Silber kann daher als notwendige Korrektur einer kurzfristig überzogenen Rallye in einem weiterhin intakten Aufwärtstrend gesehen werden. Auslöser für den vorangegangenen besonders steilen Anstieg waren insbesondere zunehmende Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed vor dem Hintergrund der bevorstehenden Nominierung eines Nachfolgers für den aktuellen Fed-Präsidenten Jerome Powell. Dass US-Präsident Trump mit Kevin Warsh einen ausgewiesenen Geldpolitik-Experten benannt hat, sorgte diesbezüglich für Beruhigung und die entsprechende Gegenbewegung.

Der Hintergrund für die schon seit Anfang 2025 anhaltende beschleunigte Aufwärtsbewegung der Gold- und Silbernotierungen sind allerdings strategische und damit langfristige Käufe von Notenbanken und großen internationalen Kapitalsammelstellen, die versuchen, zumeist sehr hohe US-Dollaranteile in ihren Portfolien zu reduzieren. Mangels Alternativen im Segment der klassischen Währungen weichen sie auch auf Edelmetalle aus. Da sowohl der Standort USA als auch der Dollar seit dem Amtsantritt Trumps an Vertrauen eingebüßt haben, dürfte diese neue Nachfragekomponente am Markt für Edelmetalle weiter relevant sein und perspektivisch für eine Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends sorgen. Zudem lassen weltweit steigende Staatsschulden, Versuche der Fiskalpolitik auf die Geldpolitik einzuwirken, um tiefere Leitzinsen zu erzwingen (fiskalische Dominanz) und die Aussicht auf höhere Inflationsraten in den kommenden Jahren sinkende Realzinsen erwarten. Gold- und Silber-Investments würden dadurch attraktiver werden.

Der gleiche Wirkungszusammenhang sollte auch beim Bitcoin für eine Stabilisierung der Kurse sorgen, denn im Vergleich zu stärker unter Inflation leidenden verzinslichen Staatsanleihen kann die Krypto-Anlage langfristig als besserer Wertspeicher dienen. Allerdings dürfte der doppelte Kurssturz seit den Höchstnotierungen im Oktober 2025 auch auf die Liquidierung großer Bitcoin-Bestände und kreditfinanzierter Positionen zurückzuführen sein. Kurzfristig ist es daher kaum möglich, ein Ende der Abwärtsbewegung zu prognostizieren.

Newsletter vom 18. Februar 2026

Carsten Mumm – Chefvolkswirt und
Leiter der Kapitalmarktanalyse
Privatbank Donner & Reuschel

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10.02.2026 – Forum Bundesbank: „Ein Jahr Trump 2.0 – wie geht es weiter für die US-Wirtschaft?“

Die Veranstaltungsreihe „Forum Bundesbank“ der Hauptverwaltung in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt richtet sich an ein interessiertes allgemeines Publikum. Vertreter der Bundesbank und/oder externe Fachleute referieren im Rahmen der Reihe allgemein verständlich zu Grundlagen und aktuellen Fragen des Geldwesens und der Notenbankpolitik.

Thema: Ein Jahr Trump 2.0 – wie geht es weiter für die US-Wirtschaft
Referent: Dr. Johannes Ludwig, Repräsentanz der Deutschen Bundesbank in New York
Termin: Dienstag, 10.02.2026, 17:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr

Ort: Digital

Inhalt: Seit dem Amtsantritt von Donald Trump im Januar 2025 wurden mehrere bedeutende wirtschaftspolitische Weichenstellungen in den USA vorgenommen: Die aggressive Handelspolitik hat Importe in die USA verteuert und internationale Lieferketten durcheinandergewirbelt. Die restriktive Migrationspolitik hat die Zuwanderung drastisch reduziert und die Dynamik des Arbeitsmarkts verlangsamt. Mit dem Haushaltsgesetz „One Big Beautiful Bill“ wurden Steuern gesenkt und Sozialleistungen eingeschränkt. Gleichzeitig soll durch Deregulierungsmaßnahmen neue Dynamik im Unternehmens- und Bankensektor entstehen.

Wie wirkt sich die Wirtschaftspolitik unter Trump 2.0 in den USA aus? Der Vortrag gibt einen Überblick über die bedeutendsten Schritte der US-Administration im vergangenen Jahr und ihre Effekte auf Wirtschaftswachstum, Inflation und den Arbeitsmarkt. Ebenfalls thematisiert wird, wie sich die Wirtschaftspolitik auf die Federal Reserve und ihre Geldpolitik auswirkt.

Die Teilnahme ist unentgeltlich.



Eine Veranstaltung der Deutschen Bundesbank

Bei Interesse melden Sie sich bitte an unter: veranstaltungen.hv-bns@bundesbank.de

2026 – Was für ein Auftakt

Dr. Martin Moryson

Der erste Monat des noch jungen Jahres hat Schlagzeilen in einem Umfang geliefert, die sonst für ein ganzes Jahr reichen: Die Entführung des venezolanischen Machthabers durch die USA, der Wunsch des US-Präsidenten, Grönland zu US-Territorium zu machen, Eskalation im Iran und ein Ermittlungsverfahren der US-Staatsanwaltschaft gegen Fed-Chef Jerome Powell. All das garniert mit historisch rasanten Preisanstiegen bei Gold und Silber, die jedoch just zum Monatsultimo ebenfalls historisch rasante Preiseinbrüche erlitten. Schwierige Zeiten, um einen kühlen Kopf zu bewahren, aber umso wichtiger. Was also tun?

Zunächst einmal muss man festhalten, dass Donald Trump nach wie vor auf die Kapitalmärkte hört. Nachdem die Aktienkurse empfindlich auf die unklaren Ansprüche gegenüber Grönland reagiert haben und überdies viele Manager in Davos deutlich gemacht hatten, dass Europa für sie ein durchaus attraktiver Absatzmarkt ist, den sie über einem Zerwürfnis mit Europa verlieren könnten, hat der US-Präsident eingelenkt: keine Gebietsansprüche, keine „Strafzölle“ oder ähnliches. Auch die Nominierung des künftigen Fed-Präsidenten fiel auf einen „normalen“ Kandidaten, der durchaus auch mit der Unterstützung einiger Demokraten rechnen darf. Eine allzu unorthodoxe Wahl hätte die US-Renditen und damit die Zinslast des ohnehin fragilen US-Haushalts belastet.

Wenn man überdies einen Schritt zurücktritt, stellt man fest, dass die Wirtschaft mit all dem gut zurechtkommt. Wenn einem die vorangegangenen Krisen etwas gelehrt haben, dann dass die Menschen, und damit letztlich auch die Unternehmen und Volkswirtschaften, sehr anpassungsfähig sind. Sie stellen sich auf neue Umstände eben ein. So haben die US-Zölle zwar die Inflation ein wenig angetrieben, aber im Großen und Ganzen kommen die Firmen mit der neuen Steuer gut zurecht. Die Wirtschaft in den USA wuchs im dritten und vierten Quartal sehr ordentlich und die Einkaufsmanagerindizes zeigen weiteres Wachstum an. Der Welthandel legte im vergangenen Jahr real um rund 4,5 Prozent zu. Europa erlebt einen Aufschwung, der vor allem durch die Investitionen in die eigene Verteidigungsfähigkeit geprägt ist, aber auch von zunehmend robustem Konsum getragen wird.

Vor diesem Hintergrund ist man mit einem breit diversifizierten Portfolio immer noch sehr gut aufgestellt. Die Anleiherenditen sind auf einem auskömmlichen Niveau. Mit der Erwartung einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung sind die Aussichten für Aktien weiterhin gut – in den USA und in Europa. Also kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

Newsletter vom 04. Februar 2026

Dr. Martin Moryson – Chefvolkswirt Europa
DWS

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Gold – Rallye ohne Ende?

Dr. Martin Moryson

Welcher Anleger braucht Künstliche Intelligenz, wenn er auf natürliches Gold setzen kann? Das Edelmetall muss dieses Jahr nur mit anderen Metallen um den ersten Platz auf dem Rendite-Podium kämpfen. Mehr als 50 Prozent seit Jahresbeginn und in der Spitze 30 Prozent allein seit Ende August – das schafft Aufmerksamkeit. Bei diesen Zahlen schmerzt auch eine Korrektur wie Mitte Oktober – zumindest die Altanleger – kaum. Wie sieht es für Neuanleger aus? Der Versuch einer Einordnung.

Goldpreisprognosen sind heikel. Um nur drei Probleme zu nennen: 1. Mangels laufender Rendite wird eine fundamentale Bewertung stark erschwert. 2. Verstärkt wird dieses Problem durch die hohe Emotionalität, die Gold bei vielen Käufern auslöst. 3. Der Goldpreis macht, was er will. Er korreliert immer mit irgendwas. Mal mit Realrenditen, mal mit der Nachfrage der Zentralbanken, mal mit dem wahrgenommenen geopolitischen Risiko, mal mit der Schmucknachfrage aus Indien. Diese Korrelationen können Jahre andauern, nur um dann in kurzer Zeit einzubrechen. In den 2010er Jahren etwa bewegten sich Goldpreis und reale US-Anleiherenditen in nahezu perfekter negativer Korrelation. Doch seit drei Jahren steigen Goldpreis und Realrenditen gleichermaßen. Seitdem geben sich Erklärungsversuche für die Rally die Klinke in die Hand. Zurzeit beliebt ist die Sorge vor einer Geldentwertung. Und wer will, der kann einen Gleichlauf der Staatsverschuldung relativ zum BIP der G7 Staaten von 2002 bis 2022 mit dem Goldpreis sehen. Doch seit wiederum drei Jahren stieg Gold weit stärker als die Verschuldung und ist auch den Schuldenprojektionen des IMF für die kommenden Jahre weit enteilt.

Fangen wir mal bei Null, also bei Angebot und Nachfrage an. Auf der Angebotsseite war das Produktionsvolumen in den vergangenen zehn Jahren erstaunlich stabil; egal was Produktionskosten, Nachfrage oder Preis gemacht haben.

Ähnlich auf der Nachfrageseite. Zwar kauft immer irgendjemand mehr als im Vorjahr. Ob Zentralbanken in Summe (seit 2010 kräftige Nettokäufer), einzelne Zentralbanken (China 2023), ETF-Käufer (seit 2024 wieder) oder Indiens Hochzeitspaare. Allerdings halten sich letztere derzeit mit Käufen zurück. Besser gesagt: sie geben zwar die gleiche Summe aus, erhalten dafür aber weniger Material. Weniger preissensitiv zeigen sich deutsche Privatanleger, deren Kauflust im Tandem mit dem Preis zu steigen scheint. Aber im Aggregat ist die Nachfrage seit Jahren stabil und erklärt demnach die mittelfristigen Preisschwankungen auch nicht.

Was heißt all das für Anleger? Wenig. Außer, dass Gold eher zur langfristigen Anlage taugt: Seit die USA den Dollar nicht mehr an Gold gekoppelt haben – 1971 – hat der Greenback gegenüber Gold 99 Prozent seines Wertes verloren.

Newsletter vom 29. Oktober 2025

Dr. Martin Moryson – Chefvolkswirt Europa
DWS

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Gold eilt von Rekord zu Rekord

Violeta Todorova

Zinssenkungen, Unsicherheiten bei Zöllen und Geopolitik sorgen für Schwung. Warum die Rallye des Edelmetalls noch anhalten könnte.

Der Goldpreis scheint aktuell nur eine Richtung zu kennen – aufwärts! Mehr als 30 neue Höchststände verzeichnete das Edelmetall in diesem Jahr bereits. Zuletzt auf über 4.000 US-Dollar je Feinunze. Damit unterstreicht Gold seine anhaltende Attraktivität als sicherer Hafen inmitten wirtschaftlicher Unsicherheiten und politischer Turbulenzen. Der jüngste Aufschwung folgt auf neue Signale der US-Notenbank Federal Reserve. Deren Vorsitzender Jerome Powell sieht eine „verschiebende Risikobilanz“, die eine geldpolitische Lockerung notwendig machte.

Der Schritt erfolgt, während die Position des US-Dollar als Leitwährung weiter geschwächt wird und die Attraktivität von Goldbarren verstärkt. Nicht rentierende Anlagen wie Gold und Silber übertreffen Staatsanleihen typischerweise in einem Niedrigzinsumfeld.

Zölle, Trump und die Fed: Politische Risiken stärken Gold

Die Unsicherheit um die Handelstarife des US-Präsidenten Donald Trump bleibt ein dominanter Treiber für Gold. Ein US-Berufungsgericht hat die Tarife kürzlich für illegal erklärt, obwohl die Regierung angekündigt hat, vor dem Obersten Gerichtshof Berufung einzulegen. Der anhaltende Rechtsstreit und Trumps harte Konflikte mit der Federal Reserve haben das Vertrauen in die US-Politikgestaltung erschüttert und unterstreichen weiter den Status des Dollars als Weltreservewährung.

Trump verstärkte zuletzt den politischen Druck auf die Zentralbank und auf Fed-Gouverneurin Lisa Cook ab. Das Ziel seiner Bemühungen: sie aus dem politischen Gremium zu entfernen. Auch wenn Cooks Entlassung kürzlich durch den Surpreme Court gestoppt wurde, untergraben solche Interventionen die institutionelle Glaubwürdigkeit und könnten die Diversifikation ausländischer Anleger weg von dollarbasierten Vermögenswerten beschleunigen, was die strategische Bedeutung von Gold stärkt.

Inflation, Stagflationsängste und Erwartungen an eine Lockerung durch die Fed

Trotz stabilisierender Kerninflation befeuern anhaltende Bedenken hinsichtlich Stagnation die Nachfrage nach Goldbarren. Gold wird zunehmend als Absicherung gegen Stagnation gesehen, ein Szenario, in dem die Inflation anhält, während Wachstum und Arbeitsmärkte sich verschlechtern.

Die schwache Entwicklung der Lohnkosten und die höchste Arbeitslosenquote seit 2021 trieben die US-Notenbank Fed zuletzt bereits zu einer ersten Senkung des Leitzinses. Futures deuten auf mehr als 100 Basispunkte Lockerung unter Powells Aufsicht hin, bevor seine Amtszeit endet, wobei einige Ökonomen offen den Fall für eine 50-Basispunkte-Bewegung diskutieren. Benchmark-Revisionen zu Lohnkosten zeigen, dass das Jobwachstum massiv überschätzt wurde, was unterstreicht, wie lange der Abschwung bereits anhält. Kommende Inflations- und Beschäftigungsdaten könnten die Höhe beeinflussen, nicht jedoch die Richtung der Zinssatzbewegungen.

Gold-Positionierung erreicht Extreme

Gold liegt aktuell bei deutlich über 4.000 US-Dollar und ist somit auf Kurs weiterhin neue Rekorde aufzustellen – angetrieben durch starke spekulative Zuflüsse, insbesondere durch institutionelle Anleger. Das macht den Markt anfällig für Umkehrungen, obwohl bisher flache Korrekturen keine lange Liquidation ausgelöst haben. Die Tendenz bleibt bullisch, da Trader sich gegen Risiken der Fed-Glaubwürdigkeit, geopolitische Turbulenzen in Europa, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Japan und die Aussicht auf tiefere US-Lockerungen absichern.

Über Leverage Shares: 
Leverage Shares ist der Pionier und größte Emittent von börsengehandelten Produkten (ETPs) aus dem Einzelaktien-Segment in Europa. Das mit den International Financial Awards (Bester ETP-Anbieter 2021) ausgezeichnete Unternehmen wurde 2017 gegründet und bietet mehr als 160 ETPs an, die sowohl gehebelte als auch ungehebelte Investments in Einzelaktien, ETFs und Rohstoffen beinhalten. IncomeShares ETPs sind darauf ausgelegt, durch den Verkauf von Optionen auf beliebte Vermögenswerte hohe monatliche Erträge zu erzielen. Sie bieten Anlegern eine einfache und transparente Möglichkeit, an ertragsorientierten Strategien teilzuhaben – ohne die Komplexität der selbstständigen Verwaltung von Optionen.
Der Basisprospekt für Leverage Shares wurde von der irischen Zentralbank als zuständiger Behörde gemäß der EU-Verordnung 2017/1129 und der Financial Conduct Authority (FCA), als zuständiger Behörde gemäß der britischen Fassung der Verordnung, genehmigt. Die EU-Verordnung 2017/1129  ist gemäß des EU-Austrittsgesetz (European Union Withdrawal Act 2018) ebenfalls Teil des britischen Rechts.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://leverageshares.com/de/
Newsletter vom 15. Oktober 2025

Gastkommentar von Violeta Todorova,
Senior Research Analyst bei Leverage Shares

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Passende Produkte:

Name ISIN Kurs Stand Diff % Diff +/-
Leverage Shares PLC XS2472195101 33,51 25.09.2026 +1,24% +0,4120
Name ISIN Kurs Stand Diff % Diff +/-
Leverage Shares PLC XS2472195283 0,3488 25.09.2026 -1,66% -0,0059

Nikkei, US-Aktien, Gold und Bitcoin mit neuen Höchstständen

Die neue Woche startete turbulent an den Finanzmärkten. Am Montagmorgen gelang dem Nikkei225 ein Sprung von 4,75 Prozent auf ein neues Allzeithoch bei 47.945 Zählern. Mit Sanae Takaichi hat Japans Regierungspartei LDP eine neue Chefin. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Partei und demnächst wahrscheinlich auch Premierministerin. Sie befürwortet eine expansive Fiskal- und Geldpolitik. Das wirkte wie Balsam für den Aktienmarkt, allerdings nicht für den japanischen Yen, dieser verlor von Freitag auf Montag zum US-Dollar rund 2 Prozent.
„Aber wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe“ – hätte Wilhelm Busch es formuliert! Japan gehört zu den am höchsten verschuldeten Staaten der westlichen Welt, für 2025 wird eine Staatsschuldenquote von 235 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) prognostiziert, Tendenz bis 2030 leicht fallend. Dieses Ziel könnte mit der designierten Premierministerin jedoch ins Wanken geraten. Zum Vergleich: Die erwartete Staatsschuldenquote der USA für 2025 beträgt rund 123 Prozent, für Deutschland 63 Prozent. Tendenz in beiden Ländern steigend.
Schlechte Nachrichten aus dem EU-Kernland Frankreich schickten am Montag den CAC40 Richtung Süden. Der Rücktritt des französischen Premierministers Sébastien Lecornu nach nur vier Wochen im Amt hat die Finanzmärkte verunsichert. Mit 3,3 Billionen Euro Staatsschulden, einer Schuldenquote von 114 Prozent zum BIP und einem Haushaltsdefizit von 5,8 Prozent entwickelt sich die „Grande Nation“ zum Belastungsfaktor und Sorgenkind der EU. Besserung auf absehbare Zeit nicht in Sicht.
Neue Höchststände pünktlich zum Monatsanfang Oktober dagegen beim Dow Jones und dem Nasdaq100. Dem DAX gelang der erneute Sprung über die technisch wichtige Marke von 24.000, ihn trennen gestern weniger als 200 Zähler vom Allzeithoch im Juli dieses Jahres. Neue Rekorde im ansonsten eher als „Crashmonat“ bekannten Oktober auch beim Bitcoin. Der führenden Kryptowährung gelang am Sonntag (05.10.) erstmals der Sprung über die Marke von 125.000 US-Dollar. Auch das Gold kennt aktuell nur einen Weg und der zeigt nach oben. Am Dienstag wurde die magische Marke von 4.000 Dollar geknackt, im frühen Handel heute Morgen ging es bis 4.050 Dollar weiter aufwärts. Der Trend nach oben ist ungebrochen, neue Höchstmarken werden fallen.

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Newsletter vom 08. Oktober 2025

Martin Braun, Börse Hannover

https://twitter.com/zerohedge/status/1960131202578350207

Zitat der Woche: George Bernhard Shaw

„Sie haben die Wahl zwischen der natürlichen Stabilität von Gold und der Ehrlichkeit und Intelligenz der Regierungsmitglieder. Und mit allem notwendigen Respekt für diese Gentlemen, ich rate Ihnen, solange das kapitalistische System währt, entscheiden Sie sich für Gold.“

George Bernard Shaw
Irischer Dramatiker

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06.11.2025 – Forum Bundesbank: Gold – Eine Währungsreserve von besonderem Glanz

Die Veranstaltungsreihe „Forum Bundesbank“ der Hauptverwaltung in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt richtet sich an ein interessiertes allgemeines Publikum. Vertreter der Bundesbank und/oder externe Fachleute referieren im Rahmen der Reihe allgemein verständlich zu Grundlagen und aktuellen Fragen des Geldwesens und der Notenbankpolitik.

Thema: Gold – Eine Währungsreserve von besonderem Glanz
Referent: Wolfgang Schulte, Zentralbereich Zahlungsverkehr und Abwicklungssysteme, Deutsche Bundesbank
Termin: Donnerstag, 06.11.2025, 17:00 Uhr bis ca. 18:30 Uhr

Ort:
Deutsche Bundesbank, Hauptverwaltung in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Georgsplatz 5, 30159 Hannover

Inhalt: Gold erfreut sich nicht nur bei Zentralbanken, sondern auch in der Bevölkerung und bei privaten Investoren seit Jahren einer anhaltenden Beliebtheit. Doch was ist der Grund für diese Faszination?
Der Vortrag geht auf die Entstehung der deutschen Goldreserven, ihre Lagerorte, den internationalen Goldhandelszentren und den Motiven einer Zentralbank für die Goldhaltung ein. Mit vielen Fakten und Bildern soll das Thema „Gold“ möglichst illustrativ vorgestellt werden, um die Faszination erklärbar zu machen.

Die Teilnahme ist unentgeltlich.



Eine Veranstaltung der Deutschen Bundesbank – Hauptverwaltung Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Bei Interesse melden Sie sich bitte an unter: veranstaltungen.hv-bns@bundesbank.de