Zitat der Woche: Helmut Kipp

„Der Fall Benko macht deutlich, wie gefährlich es für Unternehmer ist, #Transparenz und Kontrolle zu verweigern. Sie schaden sich damit selbst.“

Heltmut Kipp
Börsen-Zeitung
(Leitartikel „Was der Fall Benko zeigt“ vom 17.11.2023)

Der Weg ist das Ziel!

Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

Der frühe November ist jedes Jahr kein Moment, in dem die große Liebe als heller Sonnenschein durch die Türe tritt. Die meisten Fußballmannschaften (bis auf den Favoriten des Verfassers) liefern wirkliche Magerkost ab, die weder die Herzen noch den restlichen Körper wärmen. Das ist aber wenigstens vorhersehbar geblieben. Wirtschaftlich ist weltweit das Fahren auf Sicht angesagt und anscheinend muss momentan der Weg das Ziel sein.

Eine ähnliche Situation haben wir in unserem Standpunkt „Kabbelwasser oder auch der Hund ist tot“ im Januar 2021 beschrieben – bloß unter anderen Vorzeichen. Versuchen wir mal alle losen Enden, die es momentan gibt in die Hand zu nehmen. Die beiden Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten können noch direkte Auswirkungen auf die weltweite wirtschaftliche Entwicklung haben. Eine Energiekrise bei Sperrung der Straße von Hormus kann der sowieso schwächelnden Konjunktur den letzten röchelnden Atemzug bescheren. Der amerikanische Haushaltsstreit, der wie ein Damoklesschwert über uns hing, konnte nunmehr in letzter Sekunde durch einen Übergangshaushalt vermutlich beigelegt werden. Trotzdem sind mehrere Dinge noch nicht final absehbar: Was geschieht mit der finanziellen und damit auch militärischen Unterstützung der Ukraine und Israels? Was macht die FED?

Ein weiteres loses Ende: Die europäische und insbesondere deutsche Konjunkturschwäche wird unter den Tisch gekehrt. Wir feiern uns gerade dafür ab – der ehemalige Exportweltmeister – dass wir wieder gerade mal so aufs Exporttreppchen springen konnten: Der dritte Platz, noch nicht mal der erste Verlierer. Wenn alteingesessene und innovative mittelständische Maschinenbauunternehmen wie die MS Industrie AG einen entscheidenden Teil ihrer Produktion in die USA verlegen, weil es dort genügend Fachkräfte gibt und die Staaten sich bei Förderungen überbieten, dann sind dies Alarmsignale für die deutsche Wirtschaft. Es sind doch nur Marginalien, ob die Wirtschaft um 0,4% schrumpft oder im nächsten Jahr um 04% steigen soll. Ein ehemaliger Chefvolkswirt der KfW stellte fest, dass alles unter 0,7% sowieso ein Rechenfehler sei. „Das Vertrauen in den Standort Deutschland sei erschüttert“ lesen wir in der Wirtschaftspresse und die Neigung von Unternehmen abzuwandern oder künftige Investitionen ins Ausland zu verlagern nimmt zu. Das vor wenigen Tagen verabschiedete Industriestrompreispaket wird wegen der zeitlichen Begrenzung auf 5 Jahre als nicht hinreichend angesehen, um hier Planungssicherheit für langfristige Investitionen zu schaffen. 

Zusätzlich gibt es eine handfeste, teilweise durch dilettantische Kommunikation der Politik hausgemachte Immobilienkrise, die das Potenzial hat, dass es gesellschaftlich noch unruhiger wird. Wenn Ende dieses Jahres geschätzt 700.00 Wohnungen fehlen und die Politik keine wirklichen Lösungen hat, dann wird dies auf jeden Fall in weiter steigenden Mieten enden. Das ist die eine Seite der Medaille, auf die wir heute gar nicht eingehen wollen. Ohne Vollständigkeit und ohne Wertung folgende Immobilienunternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen zeigen zumindest Wunden, die sich lecken, bis hin zur Insolvenz: Adler Group, Eyemaxx, Euroboden, WeWork, Preos, Gore, Helma Eigenheimbau und jetzt auch die Signa-Gruppe.

Alles Missmanagement? Oder Unfähigkeit? Es gibt unterschiedliche Gründe. Wir haben hier bewusst zwei Immobilien-Unternehmen-Gruppen miteinander vermischt. Auf der einen Seite die Bauträger – auf der anderen Seite die Bestandshalter oder sogar Vermieter. Viele haben eines gemeinsam – aber Vorsicht, es gibt auch Ausnahmen: Sie haben auf einen aggressiven Wachstumskurs gesetzt. Nach IFRS konnten Sie ihre Pipeline oder ihren Bestand immer weiter nach oben schreiben und sich schön rechnen. Selbstverständlich gaben die Baken das Geld gerne. Es waren Sicherheiten vorhanden. Ehrlicherweise diesen Totaleinbruch konnte Niemand erwarten. Ok, abgehakt, es ist so wie es ist. Das kann doch kein wirkliches Problem für unsere Wirtschaft sein. Falsch. Das Problem kommt gerade erst bei den Geldgebern an. Die PBB musste ihre Gewinnprognose massiv zurücknehmen. Julius Bär hat angeblich 600 Mio. EUR bei Signa im Feuer. Lebensversicherer wie die R&V sind auch betroffen. Die Hausinvest der Commerzbank scheint wohl auch betroffen zu sein. Städte stehen vor Bauruinen. Als WeWork an die Börse gekommen ist wurde die Marktkapitalisierung mit 47 Mrd. EUR bestimmt. Letzte Woche bei der Insolvenz waren es noch 47 Mio. EUR. Zuletzt kam nun noch die Meldung, dass das Bundesverfassungsgericht den Nachtragshaushalt der Ampel für 2021 für verfassungswidrig hält. Damit erlebt die 3er Koalition, die einst so hoffnungsvoll gestartet war den nächsten Bauchklatscher auf dem Weg zur nächsten Wahl. Gut gemeint ist oft nicht gut gemacht.

Durch diese Wolken kommen aber auch wieder erste Sonnenstrahlen am Horizont. UBS und andere große US-Banken begannen bereits vor wenigen Tagen für das Jahr 2024 5 ZINSSENKUNGEN der FED zu prognostizieren und die jüngsten Inflationsdaten in den USA riechen doch sehr stark danach, das der Markt diesen Weg jetzt einschlägt. Auf dem Weg vor uns liegen Licht und Schatten. Aber der ultimative Treiber allen Wirtschaftens und der Kapitalmärkte ist der Zins. War vor einer Woche noch „higher for longer“ in aller Munde, so keimt nun die Hoffnung, dass die Inflation und damit die Zinsen den nun eingeschlagenen Weg fortsetzen. Dann nimmt das Licht zu, trotz oft dilettantischer Politik.

Und auch wenn es Licht gibt, und dieses erleichtert auf Sicht zu fahren. Wir müssen weiter den Weg als Ziel verstehen.

Zu mwb:

Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassener Wertpapierdienstleister mit Niederlassungen in Gräfelfing bei München, Hamburg, Hannover, Frankfurt und Berlin. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet. 1999 erfolgte der Börsengang. Heute ist die mwb-Aktie (ISIN DE0006656101, WKN 6656101) an der Börse München im Segment m:access notiert wie auch im Freiverkehr an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic Board), Hamburg und Stuttgart. mwb ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv: Wertpapierhandel und Corporates & Markets. Im Wertpapierhandel betreut mwb rund 38.000 Orderbücher für deutsche und internationale Wertpapiere. Dabei handelt es sich sowohl um Aktien als auch um festverzinsliche Wertpapiere und offene Investmentfonds. Damit ist mwb einer der größten Skontroführer in Deutschland.

Disclaimer:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist Herausgeber des vorliegenden Dokumentes. Obwohl die Informationen in diesem Dokument aus Quellen stammen, die die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG für zuverlässig erachtet, kann für die Richtigkeit der Informationen in diesem Dokument keine Gewähr übernommen werden.
Dieses Dokument stellt keinen Prospekt dar und ist nicht geeignet, als Grundlage zur Beurteilung der in dem Dokument vorgestellten Wertpapiere herangezogen zu werden. In diesem Dokument enthaltene Schätzungen und Meinungen stellen ausschließlich die Beurteilungen, der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokumentes dar und können zu jedem Zeitpunkt ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG  oder ihre verbundenen Unternehmen können von Zeit zu Zeit Bestände an den in diesem Dokument  genannten Wertpapieren oder an darauf basierenden derivaten Finanzinstrumenten halten, können andere Dienstleistungen (einschließlich solcher als Berater) für jedes in diesem Dokument genannte Unternehmen erbringen oder erbracht haben, und können – soweit gesetzlich zulässig – die hierin enthaltenen Informationen oder die Recherchen, auf denen sie beruhen, vor ihrer Veröffentlichung verwendet haben.
Ein wie auch immer geartetes Beratungsverhältnis zwischen der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG und dem Empfänger dieses Dokumentes wird durch die Übersendung oder Weitergabe dieses Dokuments nicht begründet. Jeder Empfänger muss eigene Anstrengungen unternehmen und Vorkehrungen zu treffen, um die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit einer Anlageentscheidung unter Berücksichtigung seiner persönlichen und wirtschaftlichen Belange zu prüfen. Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG haftet weder für Konsequenzen aus dem Vertrauen auf in diesem Dokument enthaltenen Meinungen oder Aussagen noch für Unvollständigkeiten in diesem Dokument. Jede US-Person, die dieses Dokument erhält und Transaktionen mit hierin genannten Wertpapieren tätigen möchte, ist verpflichtet, dies durch einen in den USA zugelassenen Dienstleister.

mwb Kapitalmarkt-Standpunkt

vom 16. November 2023
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Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

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Tanz in den Mai

Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

Ende April ist die kalte Jahreszeit vorbei. Das Frieren und Bibbern hat ein Ende. Hoffnungsfroh tanzen alle in den Mai. Die Tage werden länger und automatisch sind wir an sonnigen Tagen optimistischer. Dafür haben wir auch allen Grund. Es ist alles nicht so schlecht, wie es uns durch die Medien oder neudeutsch „Mouth to Mouth“ vermittelt wird.

Wenn wir den Kapitalmarkt ab Sommer 2022 betrachten, dann sehen wir, politische Börsen haben lange Beine und die Märkte sind auf „Zins-turkey“. Alle schauen auf die Schlange Kaa: Die Zinsen; die Inflation – alle sind hypnotisiert und trauen sich nicht, sich zu bewegen. – Oder; Beamtenmikado: Wer zuerst zuckt, der verliert.

Der Aktienmarkt erholt sich. Aber wird wirklich viel gehandelt? Eher nicht. Der gesamte Kapitalmarkt scheint „frozen“. Der DAX liegt fast bei seinem 52 Wochen-Hoch. Irgendwie löst es noch keine positive Stimmung aus. Die Quartalszahlen der im DAX-notierten Unternehmen überzeugen. Auch die internationalen Unternehmens-Zahlen überzeugen. Der DAX versucht, zu alten Höchstmarken von über 16.000 Punkten zurückzukehren. Ein kleiner Einschub, vor 21 Jahren am 30.12.2002 notierte der DAX bei 2.893 Punkten. Man wagt es kaum zu sagen, das sind fast 13.000 Punkte niedriger als heute, mehr als 300 Prozent.

Aber jetzt kommt erst der Hammer. Der effektive Hypotheken-Zinssatz lag Ende 2002 durchschnittlich bei 5,2 %. Momentan bei rund 3,7 %. Anfang des Jahrtausends vertraute kaum jemand den Aktienmärkten und trotz eines Zinssatzes von 5,2 % wollte jedermann Bau-Gold oder sichere Anleihen.

Am besten sogar Bundesanleihen – erinnern Sie sich noch an die Fernsehwerbung mit der Schildkröte? Oder an den fast schon verzweifelten Versuch der Deutschen Telekom oder der Deutschen Post, Aktien mithilfe des damals beliebten Tatort-Kommissars Manfred Krug an den Mann oder die Frau zu bringen?

Ist die Vergangenheit interessant? Ja, wir denken schon, denn wir sind wie viele andere Kapitalmarktteilnehmer verblüfft. Wir sehen eine Inflation, die von der EZB mit steigenden Zinsen bekämpft wird. Wir sehen gleichzeitig bei Bürgern ein Realvermögen, was nicht mehr „auf“ der Bank angelegt wird, weil es sich nicht lohnt. Dennoch ist die Psyche nicht nur der Privat- sondern auch der institutionellen Anleger nicht mehr zu verstehen.

Verunsicherung ist als Wort noch zu harmlos – Angst macht sich breit. Immer wenn ein bisschen Optimismus aufkommt, wird von der deutschen Bundesregierung oder auch durch die EU das zarte Pflänzchen gerupft.

Thema Autoindustrie: Klimapolitisch ist es selbstverständlich nötig, dass man handelt. Die gewollt umgesetzte Radikalität ist aber offensichtlich für den Wirtschaftsstandort Deutschland Gift. Auch für den Kapitalmarkt. Die großen Automobilfirmen mögen auf den ersten Blick den Switch schaffen und sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. Was ist aber mit den mittelständischen Zulieferbetrieben, die für ihre Liquidität Anleihen begeben haben?

Der Immobiliensektor ist zurzeit extrem schwierig. Da verraten wir nichts Neues. Zinsen, die zwar realiter gar nicht so hoch sind, verunsichern. Die Welt wird durch Boulevardblätter, Massenmedien, auch schlechter gemacht, als sie wirklich ist. Dann kommt die Politik. Neue Heizungen und Umbauten werden anscheinend am Bürger vorbei verordnet. Die Kommunikation ist ein Debakel. Koalitionsparteien beharken sich gegenseitig – eine Moderation ist nicht zu erkennen. Konsequenzen: Kein Mensch kauft verunsichert eine Immobilie. Direkte Auswirkung auf den Kapitalmarkt. Niemand möchte etwas mit Aktien oder Anleihen von Immobilienunternehmen zu tun haben. Wir sehen einen zum größten Teil selbstverschuldeten Wahnsinn, der Deutschland lähmt.

Dennoch gehen wir davon aus, dass der sonnige Mai die trüben Gedanken vertreiben wird. Die Vernunft hat immer und wird auch dieses Mal siegen. Egal ob Privatanleger oder institutionelle Investoren: Beide werden wieder auf den Markt zurückkehren. Es muss Vertrauen geschaffen werden. Insbesondere von den Medien aber auch von den am Kapitalmarkt vertretenen Unternehmen. Durch Corona hat die kommunikative Transparenz gelitten. Standards, die errungen worden sind, müssen wieder hergestellt werden. Nach dem Motto: Alles ist Kommunikation.

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Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassener Wertpapierdienstleister mit Niederlassungen in Gräfelfing bei München, Hamburg, Hannover, Frankfurt und Berlin. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet. 1999 erfolgte der Börsengang. Heute ist die mwb-Aktie (ISIN DE0006656101, WKN 6656101) an der Börse München im Segment m:access notiert wie auch im Freiverkehr an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic Board), Hamburg und Stuttgart. mwb ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv: Wertpapierhandel und Corporates & Markets. Im Wertpapierhandel betreut mwb rund 38.000 Orderbücher für deutsche und internationale Wertpapiere. Dabei handelt es sich sowohl um Aktien als auch um festverzinsliche Wertpapiere und offene Investmentfonds. Damit ist mwb einer der größten Skontroführer in Deutschland.

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mwb Kapitalmarkt-Standpunkt

vom 20. April 2023
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Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

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Und es kam schlimmer…

Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

Die gegenwärtige Situation an den Märkten ist geprägt von den drastischen Entzugserscheinungen ausgelöst durch eine restriktive Geldpolitik, die in einem historisch einmaligen Tempo umgesetzt wird. Wir haben die Problematik aus einem anderen Umfeld heraus in 2021 und zu Jahresbeginn 2022 zum Beispiel in unserem Beitrag „Auf Turkey“ behandelt.

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat dann aber die Inflationsraten durch die Decke gejagt und nun sehen wir trotz der ersten Basiseffekte bei den Energiepreisen die Angst vor Sekundäreffekten (Lohn-Preis-Spirale). Und die restriktive Geldpolitik setzt die Wirtschaft und die Märkte langsam auf Entzug. Und Entzug ist schmerzhaft für den Abhängigen – bis er neuen Stoff bekommt. Im Vorkriegsumfeld sind wir aber eher davon ausgegangen, dass die alte Kölsche Weisheit gilt: „et hätt noch immer jot jejange“ und „es könnte schlimmer kommen“.

Doch siehe da: „es kam schlimmer“.

Die Abschreibungen vieler Banken bei den Beständen in festverzinslichen Wertpapieren sind alleine im Inland schon beeindruckend. In den meisten Fällen sind die Institute und das System aber so stabil, dass man diese Situation im Allgemeinen als temporär betrachtet.

Allerdings ist es eben so, dass zuerst immer die schwächsten Glieder einer Kette reißen. Bei den Immobilienunternehmen hatten wir das bereits gesehen und bei den Banken sind es eben solche die Fehler machen bzw. bei denen es langfristige strukturelle Defizite gibt. Das Problem der Credit Suisse entstand nicht ausschließlich durch die Marktsituation. Man kann aber sehr gut sehen, wie wichtig die Einhaltung nachvollziehbarer Grundsätze geschäftlicher Ethik im Banking geworden ist. Und hier ist ein Vertrauensverlust entstanden, der sich sehr langfristig aufgebaut hat und in diesem schwierigen Umfeld einfach nur viel deutlicher zum Tragen kommt. Wer wissen will, was wir meinen, braucht sich nur die wöchentliche Meldungslage des Hauses der letzten 24 Monate anschauen. Geldwäschevorwürfe und Compliance-Themen in einem Haus, das auch als erste Anlaufstelle für russische Oligarchen galt.

Wir wollen keine Verschwörungstheorien in die Welt setzen, aber dass die CS am 09.03. eigentlich den Geschäftsbericht veröffentlichen wollte und das am Morgan aufgrund noch offener Fragen der SEC verschiebt, fanden wir an diesem Tag schon spannend. Und offensichtlich gab es ja Gründe, dass die 50 Mrd. CHF Liquiditätshilfe der SNB nahezu verpufft ist und hinten und vorne nicht gereicht hat.

Man muss wohl auch davon ausgehen, dass bei einer Zwangsfusion dieser Größenordnung eine internationale Abstimmung mit den Amerikanern stattgefunden hat. Im internationalen Wettbewerb haben die beiden Schweizer Großbanken mit dem starken Heimatmarkt im Rücken (40 % des „World-Wide-Wealth“ lagen jedenfalls vor einigen Jahren noch in den Tresoren von Schweizer Instituten ) den angelsächsischen Instituten starke Konkurrenz gemacht und US-Regulierungen wie FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) sind das Resultat davon. Das haben die USA auch immer mit auf der Agenda.

Die UBS hatte allerdings unter Axel Weber schon seit der Finanzkrise 2008/09 mit dem Umbau des Geschäftsmodelles vom Investmentbanking weg hin zu mehr Asset-Management begonnen und war dem Mitbewerber hier unseres Erachtens weit voraus. Nun bekommt sie die CS auf Entzug zu jedenfalls auf den ersten Blick sensationell günstigen Bedingungen. Aber wir wissen nicht, was wirklich hinter den Kulissen und auf den Konten der CS los war.

Klar ist allerdings, dass diese Entwicklung vor den Gerichten überprüft werden wird und das wird dauern. Das diese Zwangsfusion ohne HV-Beschluss und bei Totalverlust der eigenkapitalähnlichen AT1- Bankanleihen durchgezogen wird, müssen viele Eigentümer der Papiere (die AT1-Bonds dürfte ja weniger bei anderen Banken als bei Vermögensverwaltern und Pensionskassen liegen) für diese Situation vermutlich eine gerichtliche Klärung der Rechtmäßigkeit herbeiführen. Da muss deutlich mehr Druck auf dem Kessel gewesen sein, als uns die Kennzahlen glauben machen sollten. Was bei derartigen Gerichtsverfahren im Land wo mittlerweile die Uhren genauer gehen als die Bankbilanzen herauskommen kann, wagen wir nicht zu prognostizieren.

Was bedeutet das nun für unsere Markteinschätzung. Wir glauben zwar, dass sich die Situation nun erstmal wieder beruhigen wird. Solche Mega-Bauchklatscher sind in der Regel das Ende solcher Entwicklungen und die Airbags sind nun doch sehr gut ausgepolstert. Die Schweiz hat nun ein Bankmonster „FAR TOO BIG TOO FAIL“ und damit muss sie sorgfältig umgehen, denn hier stehen Volumina zur Debatte, die für das Land recht groß sind. Der Staat hat hier nun deutlich die Finger drauf und die Amerikaner werden das ganze ebenfalls sorgfältig monitoren. Ob der Kometeneinschlag bei den AT1-Bonds durch den Ausfall der CS-Papiere diesen Markt dauerhaft beschädigen wird, bezweifeln wir. Hier hat die EZB für den Rest Europas sofort klar Position bezogen. Aber fürs erste war das ein Schlag ins Kontor und mancher im Markt spekuliert auf weitere Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe.

Nun möchten wir nicht in der Zwickmühle der Zentralbanken stecken. Die Kollateralschäden durch die Inflationsbekämpfung werden weiter zunehmen und insofern können weitere Zinsschritte nur noch mit Augenmaß vorgenommen werden. Denn sonst könnte es noch schlimmer kommen.

Unsere Prognose: die neue 2 heißt 4.

Und das bezieht sich auf die mittelfristig zu tolerierenden Inflationsraten. Das wird ein schmaler Grat und niemand gibt es zu. Rhetorik, Rhetorik.

Welche sind dann die Asset-Klassen, die einem Investor in dieser Welt weiterhelfen? Sind es die Bundesanleihen, deren Preise nun so heftig nach oben korrigiert haben mit einem negativen Realzins von 2 plus x? Hier geht es nicht um „return on equity“ sondern um „return of equity“. Sind es Industriepapiere die oft viel höhere Kupons haben? Hier gilt weiter „trau, schau, wem“.

Bei vielen kursverfallenen Papieren aus dem Immobiliensektor sind die Renditen astronomisch. So denn die Kapitaldienste geleistet werden können. Hier wird das Jahr noch einiges an Erkenntnissen liefern. Wir haben da ein Auge drauf. Oder ist die (Wohn)- Immobilie bei allen möglichen Verwerfungen doch das richtige Investment? Bei den paar Wohnungen, die hierzulande gebaut werden und die dann auch den künftigen Standards entsprechen dürfte das sicher der Fall sein. Die Multiples gehen zwar zinsinduziert zurück, aber die Mieten dürften weiter steigen. Allerdings clustern sich die Segmente deutlich auf. Treiber sind wie gesagt die kommenden, regulatorischen Anforderungen und die Lagen. Für Büroraum gilt ähnliches.

Wenn die Märkte sich irgendwann einpendeln, wird man es sehen. Und die Unternehmen, die sich damit beschäftigen, könnten dann davon mittelfristig profitieren. Ausgewählte Aktien können einen guten Inflationsschutz bieten, wenn die Unternehmen die Kostensteigerungen wiederum auf ihren Preisen weitergeben können.

Ganz so schlimm, wie es letzte Woche aussah kommt es nicht. Ruhe bewahren. Am Jahresende wird abgerechnet.

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mwb Kapitalmarkt-Standpunkt

vom 22. März 2023
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Deutschland auf der Achterbahn

Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

Die FED und die EZB bremsen die Bullen aus. Die Daten der letzten Wochen zeigen, dass die Inflation in Europa deutlich langsamer sinkt als von vielen erwartet, und dass die Zielmarke von 2 Prozent Inflationsrate in der Euro-Zone noch weit entfernt ist. Jüngste Äußerungen der EZB-Direktorin Schnabel deuten darauf hin, dass die FED – aber auch die EZB – weiter mit Zinserhöhungen die Inflation bekämpfen und dementsprechend den Märkten die Droge Liquidität weiter entziehen werden.

Dabei hatten es sich die Märkte seit Anfang des Jahres so bequem gemacht: IFO-Index steigt, Rekordgewinne der großen deutschen Unternehmen, noch nie sind so viele Menschen in Deutschland wie aktuell beschäftigt – da reibt man sich die Hände; alles im Lack. Und die meisten konjunkturellen Indikatoren zeigen weiter nach oben. Die Forderungen in den jüngsten Tarifverhandlungen dürften die Zentralbank auch nicht unbeeindruckt lassen und schüren weiter die Angst einer Lohn-Preis-Spirale.

Einzig und allein die Immobilienbranche zeigt in manchen Segmenten Probleme auf, die aber de Facto nicht so gravierend sind wie es manche Schlagzeile glauben machen will.  So hat der ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss) in seinem Frühjahrsgutachten von 1,4 Millionen Menschen gesprochen, die in diesem und dem kommenden Jahr keine Wohnung in Deutschland finden und gleichzeitig hat der Immobilienkonzern Vonovia alle Neubauprojekte für dieses Jahr gestoppt, weil er sonst Mietpreise von 20 Euro /qm verlangen müsste, dennoch fördert die Ampelkoalition keine Neubauten. Die Rückgänge bei den Immobilienpreisen sind daher auch segmentabhängig eher moderat. Siehe auch unseren letzten Standpunkt „Titanic“.

Als Anfang Februar die amerikanische FED und die EZB Zinserhöhungen vornahmen und auch deutlich machten, dass sie damit fortfahren wollen, glaubten die Märkte es besser zu wissen und machten es sich in der selbst kreierten Komfortzone schön kuschelig. Nun kommt raus, dass die FED im März wahrscheinlich um 0,5 statt wie erwartet um 0,25 Prozent den Leitzins erhöhen wird. Ist nun der Achterbahn Zins erst mal oben angekommen und bewegt sich leicht seitwärts? Oder folgt nach dem leichten Rücksetzer ein neuerlicher Gipfel?

Der Euro-Bund-Future hat seit Anfang Februar leider wieder eine nicht so schöne Richtung genommen. Von seinem Jahres-High von über 139 Prozent liegt er aktuell bei rund 134 Prozent. Ein klares Signal, dass die Märkte mittlerweile doch an weiter steigende Zinsen glauben.

Gleichzeitig beginnen die Investoren die Anleihe für sich wieder zu entdecken. Nach jahrelangen Null- oder Minusrenditen, wird wieder ein Kupon bezahlt. So sind bei Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit eine Rendite von 2,5 Prozent möglich. Bei Unternehmensanleihen aus dem DAX sind mehr als 3,5 Prozent drin.

Spannend ist auch das Segment der KMU-Anleihen und fälliger Refinanzierungen. Dass die Zinskurve so schnell und so deutlich nach oben zeigt, ist doch für fast alle Marktteilnehmer überraschend gekommen. 2023 und 2024 müssen sehr viele Anleihen zurückgezahlt werden, die mit einem relativ niedrigen Kupon ausgestattet sind. In der Regel müssen dafür neue Anleihen emittiert werden, die aber nun mit einem deutlich höheren Zinssatz ausgestattet sein müssen, damit die Anleger sich überhaupt für das Produkt interessieren. Wenn man für Unternehmensanleihen von Weltkonzernen einen Zinssatz von mehr als 3, 5 Prozent bekommt, dann erwartet ein Investor von einer unbesicherten KMU-Anleihe einen Kupon, der deutlich darüber liegt. Die Emittenten werden diese Renditerealität nicht leugnen können. Auch an dieser Stelle bewegt sich die Achterbahn seitwärts und noch kann Niemand sagen, in welche Richtung es geht.

Ganz klare Signale des Kapitalmarktes gibt es momentan nicht. Klar scheint bloß, dass die Zinsen in diesem Jahr noch weiter steigen werden. Konsequenzen für den Immobilienmarkt dürften sich weiter in leichtem Rückgang der Preise und rückläufigen Umsätzen bewegen. Selbst wenn  die Ampelkoalition handelt – gerade auch mit der Aussicht von noch drei Landtagswahlen in diesem Jahr – werden die Effekte aus der Umsetzung lange auf sich warten lassen. Aktieninvestoren bleiben erst einmal gelassen, weil die Gewinne zumeist doch kräftig sprudeln. Etwas differenzierter stellt es sich momentan bei den Anleihen dar. Daumen hoch oder Daumen runter liegen dicht beieinander.

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vom 22. Februar 2023
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Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

Kontakt und weitere Informationen:
mwb Wertpapierhandelsbank AG         
Kai Jordan                 
Kleine Johannisstraße 4        
20457 Hamburg                     
Tel: +49 40-360995-20                    
E-Mail: kjordan@mwbfairtrade.com

August 2022: Credit Suisse FTSE EPRA Nareit Developed Green Blue UCITS ETF

Der Credit Suisse FTSE EPRA Nareit Developed Green Blue UCITS ETF (A2P4U0) ermöglicht Anlegern, weltweit in die Wertentwicklung von Immobilienunternehmen und börsennotierten Real Estate Investment Trusts (REITs) zu investieren. Dabei erfolgt eine Nachhaltigkeitsprüfung der Immobilien unter Berücksichtigung der Energieverbrauchswerte und der „Green Building“-Zertifizierung. Mit über 300 enthaltenen Wertpapieren aus allen Regionen der Industriewelt ist der ETF bereit gestreut. Die Top-10-Werte vereinigen auf sich aber mehr als 30 Prozent des Anlagevolumens.

Im Aktionsmonat wird der ETF an der Börse Düsseldorf vom Skontroführer ICF BANK zu nochmals engeren Geld- und Brief-Kursen gehandelt. Ziel ist es, den niedrigsten Spread unter den deutschen Handelsplätzen bieten zu können. In der Zeit zwischen 09:00 und 17:30 Uhr ist die Geld-Brief-Spanne in diesem Papier niedriger (oder maximal gleich) wie am Handelsplatz Xetra. 
Die hier vorgestellten Produkte sind in keinem Fall als Anlageberatung oder Kaufempfehlung zu verstehen.

Keine Daten gefunden.

ETF des Monats – 08/2022

Kurzsteckbrief A2P4U0:

Indexabbildung: Physisch
Ertragsverwendung: Thesaurierend
Fondsgröße: 335 Mio. EUR
Fondswährung: USD
Total Expence Ratio: 0,25 % 
(Datenquelle: extraETF vom 26.07.2022)

Artikel zum ETF des Monats August 2022:
https://de.extraetf.com/news/etf-news/investment-tipp-dies-ist-der-etf-des-monats-im-august-2022

Informationsblatt zum ETF:

Factsheet
Anlegerinformation

Die Courtage für ETF-Geschäfte an der Börse Düsseldorf beträgt 0,08%. In Verbindung mit einem niedrigen Spread und anhängig von der Ordergröße kann dies für das einzelne Geschäft zu einem günstigeren Kauf- oder Verkaufspreis führen, als an einem Handelsplatz ohne explizite Nebenkosten. Vergleichen lohnt sich! (Ausschlaggebend für die Gebühren ist das Preisverzeichnis der depotführenden Banken bzw. Broker.)

04.07.2022 – Forum Bundesbank: Digitaler €uro für eine digitale Wirtschaft? – Chancen und Risiken für Verbraucher, Wirtschaft, Staat.

Vorträge und Podiumsdiskussion (Präsenzveranstaltung)

Unter dem Motto „Forum Bundesbank“ richtet die Hauptverwaltung in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt regelmäßig öffentliche, für jedermann zugängliche Vortragsveranstaltungen aus. Vertreter der Deutschen Bundesbank und externe Fachleute referieren im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe zu zentralen und aktuellen Themen rund um das Geld.

Thema: Digitaler €uro für eine digitale Wirtschaft? – Chancen und Risiken für Verbraucher, Wirtschaft, Staat.

Termin: Montag, 04.07.2022
Ort: Bundesbank-Hauptverwaltung, Georgsplatz 5, 30159 Hannover
Uhrzeit: 12:30 bis ca. 14:30 Uhr

PROGRAMM
12:30 – 12:35 Begrüßung
Corina Paetsch, Deutsche Bundesbank, Präsidentin der HV in BNS


12:35 – 12:45 Grußwort
Reinhold Hilbers, Finanzminister des Landes Niedersachsen


12:45 – 13:05 Impulsvortrag
Burkhard Balz, Deutsche Bundesbank, Mitglied des Vorstands


13:05 – 14:05 Podiumsdiskussion
Moderation: Corina Paetsch, Deutsche Bundesbank – HV in BNS, Präsidentin
Panel:
Burkhard Balz Deutsche Bundesbank, Mitglied des Vorstands
Reinhold Hilbers Finanzminister des Landes Niedersachsen
Thomas Mang Sparkassenverband Niedersachsen, Präsident
Mark Alexander Krack Handelsverband Niedersachsen-Bremen e.V., Hauptgeschäftsführer
Anne Grünkorn VW Payments S.A., CEO [angefragt]


14:05 – 14:10 Schlusswort
Corina Paetsch, Deutsche Bundesbank, Präsidentin der HV in BNS


14:10 – 14:30 Get together beim Imbiss



Eine Veranstaltung der Deutschen Bundesbank – Hauptverwaltung in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Bei Interesse melden Sie sich bitte über das Kontaktformular der Bundesbank an.

02.06.2022 – Forum Bundesbank: Wohnimmobilienmarkt in Deutschland

Unter dem Motto „Forum Bundesbank“ richtet die Hauptverwaltung in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt regelmäßig öffentliche, für jedermann zugängliche Vortragsveranstaltungen aus. Vertreter der Deutschen Bundesbank und externe Fachleute referieren im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe zu zentralen und aktuellen Themen rund um das Geld.

Thema: Wohnimmobilienmarkt in Deutschland
Referentin: Dr. Anke Wetzka, Zentralbereich Volkswirtschaft, Deutsche Bundesbank
Termin: Donnerstag, 02.06.2022
Ort: Bundesbank-Hauptverwaltung, Georgsplatz 5, 30159 Hannover
Uhrzeit: 17:00 bis ca. 18:30 Uhr

Inhalt: Die Pandemie prägt seit Anfang 2020 die weltweite Wirtschaftsentwicklung. Trotz ihrer globalen Natur sind einige Volkswirtschaften besser durch die Krise gekommen als andere. Worauf sind diese Unterschiede zIn dem Vortrag wird es um regionale Unterschiede und längerfristige Entwicklungen der Wohnimmobilienpreise gehen. Was ist ein Immobilienpreisindex und wie wird er gebildet? Welche Schlüsse kann man aus dem Verlauf eines solchen Index ziehen? Welche Faktoren beeinflussen die Wohnimmobilienpreise in Deutschland? Sind Wohnimmobilien in Deutschland überbewertet? Welche Auswirkungen hat die COVID-19-Pandemie auf die Wohnimmobilienpreise? Diese Fragen werden im Rahmen des Vortrags aufgegriffen und von verschiedenen Seiten beleuchtet.

Die Veranstaltung findet in hybrider Form statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte machen Sie bei Ihrer Anmeldung klar, ob Sie in Präsenz in Hannover oder virtuell via Videokonferenz teilnehmen möchten. Falls Sie virtuell teilnehmen möchten, benötigen wir eine E-Mail-Adresse, an welche wir die Einwahldaten senden können. Einige Tage vor der Veranstaltung erhalten Sie per E-Mail die Anmeldebestätigung sowie eine detaillierte Beschreibung für Ihre Teilnahme und die benötigten Einwahldaten.
Die Videokonferenz wird über das Programm Cisco Webex Meetings initiiert, die Teilnahme daran ist einfach und für Sie kostenfrei; das Programm können Sie auch auf mobilen Geräten (z.B. Smartphone oder Tablet) nutzen.



Eine Veranstaltung der Deutschen Bundesbank – Hauptverwaltung in Bremen, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt

Bei Interesse melden Sie sich bitte über das Kontaktformular der Bundesbank an.