Zahl der Woche: 245

Neuer Rekordstand beim Oktoberfest-Goldpreis-Index

Zum Start des Münchner Oktoberfests am 19. September 2026 beträgt der Durchschnittspreis für 1 Maß Bier 15,61 Euro. Beim aktuellen Goldkurs von 4.384 USD und einem Euro-Wechselkurs von 1,1485 (Daten vom 18.09.2026) ergibt sich ein Indexwert von 245 Maß Bier für 1 Unze Gold.

Der bisherige Rekord lag be 203 im Jahr 2025. Der Durchschnittswert seit 1970 liegt bei 101 Maß Bier für 1 Unze Gold. Der Bierpreis ist bisher in jedem Jahr gestiegen.

Rückblick auf die Wiesn-Eröffnung 2025 in einem Chart-Show-Spezial

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Börse Hannover legt neuen Nachhaltigkeitsindex auf: Den Global Ethical Values Index (GEVX)

Strenge, klimabezogene ESG-Kriterien erfüllen hohen Nachhaltigkeitsanspruch

Im Fokus stehen ethisch-nachhaltig und werteorientierte Anleger

Erfolgreiches Gemeinschaftsprojekt von Metzler Asset Management, Solactive AG, MSCI ESG Research, NKI und Börse Hannover


Hannover, 22. September 2021: Mit dem Global Ethical Values Index (GEVX) lanciert die Börse Hannover einen weiteren internationalen Nachhaltigkeits-Aktienindex, der hohen Ansprüchen an die ESG-Qualität gerecht wird und als Grundlage für ausgewählte Kapitalmarktprodukte dienen soll. Adressiert werden insbesondere ethisch und werteorientierte Anleger, die auf der Basis von stringenten ESG-Kriterien eine nachhaltige Geldanlage präferieren. Folglich fanden die Kriterien und Vorgaben der Evangelischen und Katholischen Kirche Deutschlands sowie der Katholischen Kirche Österreichs bei der Indexkonzeption besondere Berücksichtigung. Das Indexkonzept wurde maßgeblich begleitet durch die Metzler Asset Management GmbH und das NKI – Institut für nachhaltige Kapitalanlagen. Weitere Projektpartner sind die Solactive AG als Indexberechner und MSCI ESG Research als ESG Researchprovider. Diese Konstellation in der Aufgabenteilung stellt ein Novum dar und berücksichtigt die besonderen Kompetenzen der Projektpartner.

Stringente Ausschlusskriterien

Der GEVX (ISIN: DE000SL0EBW8) umfasst aktuell 679 internationale Unternehmen, die in einem dreistufigen Auswahlprozess selektiert werden. Als Grunduniversum und Benchmark dient dabei der GBS Developed Markets Large & Mid Cap USD Index (ISIN: DE000SLA41B6), der aktuell rund 1.630 Aktien internationaler Unternehmen umfasst.

Die Basis des Auswahlprozesses bilden normenbasierte, wertebasierte und klimabasierte Ausschlusskriterien, wie z. B. Kontroversen im Bereich Arbeits- und Menschenrechte, Korruption, Rüstungsgüter, Tabak u. Spirituosen, Gentechnik, Tierversuche, Atomenergie, fossile Energieträger und Biozide.

Best-in-Class und Best-in-Progress-Ansatz

Im zweiten Schritt erfolgt die Selektion nach dem bekannten Best-in-Class-Ansatz in Verbindung mit dem Best-in-Progress-Ansatz. Dabei werden die nach ESG-Bewertung besten Unternehmen der jeweiligen Branche ausgewählt und ergänzt um die Unternehmen, die in den zurückliegenden Jahren die größten Fortschritte bei den Herausforderungen, insbesondere im gesellschaftlichen Bereich oder beim Klimawandel vorweisen können. In einem dritten Schritt erfolgt eine Indexoptimierung, durch die eine nahezu neutrale Abbildung der Regionen- und Sektorengewichte des Benchmarkindex sichergestellt wird. Dadurch kann trotz umfangreicher Ausschlusskriterien eine ausgeglichene und breit diversifizierte Indexzusammensetzung gewährleistet werden.

CO2-Fußabdruck stark reduziert

Durch die klimabezogenen Ausschlusskriterien wird der CO2-Fußabdruck beim GEVX um mehr als 40 Prozent im Vergleich zur Benchmark reduziert (gemessen an der durchschnittlich verursachten Treibhausgasemission pro 1 Mio. Euro Umsatz).

Metzler AM mit Global Ethical Values Fonds im Markt

Als erster offizieller Lizenznehmer des GEVX und zeitgleich zum Indexstart emittiert die Metzler Asset Management GmbH den indexnahen Publikumsfonds „Metzler Global Ethical Values“ (WKN: A2QGBH). Der Fonds wird passiv gemanagt und investiert ausschließlich in die Unternehmen des GEVX. Fondsanteile können zeitnah u. a. über die Börse Hamburg zu aktuellen Marktpreisen gehandelt werden. „Der Metzler Global Ethical Values zielt darauf ab, Anleger bei der Reduzierung von Klimarisiken in ihren Portfolios zu unterstützen. Gleichzeitig ermöglicht er eine vollständige Partizipation am Ertragspotenzial globaler Aktienmärkte“, so Franz von Metzler, Geschäftsführer bei Metzler Asset Management.

„Wir sind sehr erfreut, dass es nach intensiven Vorbereitungen gelungen ist, einen Nachhaltigkeitsindex zu lancieren, der höchsten Ansprüchen gerecht wird und dabei den Anlegern eine Orientierung bietet, die besonderen Wert auf ethische, wertorientierte Geldanlagen legen. Mit Metzler Asset Management haben wir den idealen Partner für dieses Indexprojekt gewinnen können und freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, ergänzt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG.

Hinweise für Redakteure:

Die aktuelle Zusammensetzung des GEVX finden Sie unter:

www.boersenag.de/GEVX

www.solactive.com/

Informationen zu Metzler Asset Management und dem Metzler Global Ethical Values Fonds finden Sie unter:

www.metzler.com/asset-management

www.metzler.com/esg

Seit 2007 im Bereich Nachhaltigkeit aktiv

Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur ISS ESG entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen – die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen – leisten.

Mit dem Global Ethical Values Index (GEVX) wird ein neuer, innovativer Ansatz verfolgt. Institutionellen und Privatanlegern mit einer Präferenz für ethische, wertorientierte Geldanlagen soll eine Orientierung bei ihren Anlageentscheidungen gegeben werden. Besonderes Augenmerk bei der Indexkonzeption wurde daher auf die Einhaltung der Kriterien gemäß den Vorgaben der Evangelischen und Katholischen Kirche Deutschlands sowie der Katholischen Kirche Österreichs gelegt. Umfangreiche normbasierte, wertebasierte und klimabasierte Ausschlusskriterien sichern ein Höchstmaß an ESG-Qualität. Die Anwendung des Best-in-Class mit dem Best-in-Progress-Ansatz verbindet ein klassisches Auswahlkriterium mit dem innovativen Ansatz, auch die Unternehmen zu berücksichtigen, die die größten Fortschritte bei den Herausforderungen im gesellschaftlichen Bereich oder beim Thema Klimawandel vorweisen können. Durch klimabezogene Ausschlusskriterien wird der CO2-Fußabdruck des GEVX aktuell um mehr als 40 Prozent im Vergleich zur Benchmark reduziert. Der GEVX schließt kontroverse Geschäftsfelder, zum Teil mit marktüblichen Umsatzschwellen, aus. Einzelheiten dazu können dem GEVX-Indexleitfaden entnommen werden.

Der GEVX wird in drei Varianten berechnet und veröffentlicht:

GEVX Price Return (PR)                   ISIN: DE000SL0EBU2

GEVX Net Total Return (NTR)          ISIN: DE000SL0EBV0

GEVX Total Return (TR)                   ISIN: DE000SL0EBW8

Rebalancing des Global Challenges Index: Drägerwerk AG & Co. KGaA neu im Nachhaltigkeitsindex

Hannover, 03. September 2021 – Im Rahmen des halbjährlichen Rebalancings des Global Challenges Index (GCX) am 17. September 2021 wird ein neues Unternehmen in den Index aufgenommen: Drägerwerk AG & Co. KGaA, ein deutscher Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller, der neben Produkten für die medizinische Akutversorgung wie Beatmungs- oder Anästhesiegeräten auch Lösungen für den Feuerwehrbedarf und industriellen Arbeitsschutz anbietet. Mit seinem Produkt- und Dienstleistungsangebot fördert es Nachhaltigkeit und trägt zur zukünftigen nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens und Bewältigung globaler Herausforderungen bei.

Der GCX wurde am 03. September 2007 – also vor genau 14 Jahren – von der Börse Hannover initiiert und in Zusammenarbeit mit ISS ESG (ehem. oekom research) entwickelt. Der Index umfasst insgesamt 50 internationale Aktien, von global agierenden Großunternehmen bis hin zu kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die nach strengen Nachhaltigkeitskriterien bewertet werden. Die Unternehmen leisten bedeutende zukunftsweisende Beiträge zur Bewältigung von sieben globalen Herausforderungen, die mit der Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, der Sicherung einer angemessenen Trinkwasserversorgung, dem Stopp der Entwaldung, der Erhaltung von Biodiversität, der Bevölkerungsentwicklung, der Armutsbekämpfung sowie der Unterstützung verantwortungsvoller Governance-Strukturen zusammenhängen.

Die Entscheidung zur Aufnahme eines Unternehmens in den GCX wird von einem unabhängigen Experten-Beirat ratifiziert und ist von seiner aktuellen Leistung im ISS ESG Corporate Rating und insbesondere seinem Beitrag zur Erreichung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung geprägt. Der Beitrag wird durch das ISS ESG Sustainable Development Goals Assessment (SDGA) ermittelt. Die Konstituenten müssen nachweisen, dass sie weiterhin einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der globalen Herausforderungen leisten und gleichzeitig neue nachhaltige Marktchancen nutzen.

Die kontinuierlich starke Performance des GCX zeigt, dass sich das strenge Auswahlverfahren bewährt. „Seit seiner Auflegung hat der GCX um rund 325 Prozent zugelegt und das Volumen der Lizenzprodukte, die auf dem GCX basieren, beträgt aktuell rund 1,1 Mrd. Euro. Diese Entwicklung bestätigt, dass Anleger mit nachhaltigen Anlagen sogar bessere Renditen erzielen können als mit konventionellen Produkten. Nicht umsonst gewinnen nachhaltige Anlagen immer mehr Bedeutung am Kapitalmarkt“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG.

Der neue GCX-Konstituent Drägerwerk AG & Co. (Vorzugsaktie, WKN: 555063) erfüllt die strengen Anforderungen für den ISS ESG Prime Status. Diesen Status erhalten Unternehmen, die ein aktives Nachhaltigkeitsmanagement mit positiven Auswirkungen nachweisen, das durch die gleichzeitige Nutzung von Chancen und erfolgreichem Management sektorspezifischer Risiken erreicht wird. Strenge Ausschlusskriterien stellen zudem sicher, dass die Prinzipien des UN Global Compact eingehalten werden. Im Zuge des aktuellen Rebalancings ersetzt Drägerwerk das bisherige Index-Mitglied Tarkett S.A., welches aufgrund einer Kapitalmaßnahme bereits am 21. Juli 2021 ausgeschieden ist.

Hinweise für Redakteure

Die aktuelle Zusammensetzung des GCX finden Sie hier:

https://www.boerse-hannover.de/gcx/gcx-einzelwerte/

Das nächste Rebalancing des GCX findet im März 2022 statt.

Über den Global Challenges Index und Global Challenges Corporates

Die Börse Hannover unterstützt Anleger seit vielen Jahren mit mehreren Produkten bei der Anlageentscheidung nach ethischen und sozialen Standards. Der Global Challenges Index (GCX) wurde von der Börse in Zusammenarbeit mit der Nachhaltigkeitsrating-Agentur oekom research AG, München (seit 2018 Teil von ISS ESG), entwickelt und am 3. September 2007 lanciert. Er umfasst 50 Unternehmen, die substanzielle und richtungsweisende Beiträge zur Bewältigung der großen globalen Herausforderungen – die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von Governance-Strukturen – leisten. Die Aufnahme in den Index würdigt die Aktivitäten der Unternehmen in diesen globalen Handlungsfeldern. Ein Beirat, dem Vertreter der evangelischen und der katholischen Kirche, der deutschen UNESCO-Kommission, vom WWF sowie von Hochschulen und weiteren internationalen Organisationen angehören, hat die beiden Initiatoren bei der Konzeption und Weiterentwicklung des Index beraten und begleitet den Index aktiv.

Der Global Challenges Corporates ist ein Korb besonders nachhaltig wirtschaftender Anleihe-Emittenten, die nach den identischen Kriterien des GCX selektiert werden. Folglich müssen die Unternehmen im Rahmen des ISS ESG Corporate Ratings ebenfalls den Best-in-Class-Status erreichen und dürfen nicht gegen umfangreiche Ausschlusskriterien verstoßen.

Mehr Informationen zum GCX und den auf dem Index basierenden Finanzprodukten finden Sie unter www.boersenag.de/nachhaltigkeit.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Elf Unternehmen neu im Index

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Elf Unternehmen neu im Index

Hannover, 04. Februar 2021 – Im Rahmen des regulären jährlichen Rebalancings des GERMAN GENDER INDEX steigen mit Wirkung zum 12. Februar 2021 elf Unternehmen in den Index auf. Die gleiche Anzahl muss den Index im Gegenzug verlassen.

Der GERMAN GENDER INDEX ist der bundesweit erste Aktienindex, der die Gender Diversität in den Führungsetagen börsennotierter, deutscher Unternehmen abbildet. Von den Aufsteigern gehören ein Unternehmen dem DAX30, vier dem MDAX und sieben dem SDAX an. Insgesamt zählen 17 Unternehmen im GERMAN GENDER INDEX zum DAX30, die somit 34 Prozent des Index abbilden. 18 Unternehmen stammen aus dem MDAX, 14 aus dem SDAX und lediglich ein Unternehmen gehört keinem der führenden deutschen Indizes an. Bei der Branchenverteilung der im GERMAN GENDER INDEX vertretenen Unternehmen dominieren Konsumgüterhersteller (22 Prozent), gefolgt von Finanzdienstleistern (16 Prozent) und Automobil/-zulieferern (12 Prozent).

Anteil weiblicher Vorstände steigt weiter an

Von den 255 Vorständen der 50 Unternehmen, die ab 12. Februar 2021 im GERMAN GENDER INDEX vertreten sein werden, sind 65 weiblich und 190 männlich. Der Anteil weiblicher Vorstände steigt damit von durchschnittlich 22 auf 25 Prozent im Vergleich zum Rebalancing vom Februar 2020.

Auf den ersten drei Plätzen beim Einzelwerte-Ranking ergeben sich folgende Veränderungen: Die CECONOMY AG behauptet Platz 1, gefolgt von der Bilfinger SE auf Platz 2 und der Osram Licht AG als Indexaufsteiger auf Platz 3.

88 Prozent der Unternehmen erfüllen gesetzliche Frauenquote im Aufsichtsrat

Bei den Aufsichtsräten haben sich die Zahlen wie folgt verändert: Von den 662 Aufsichtsratsmitgliedern aller 50 Indexunternehmen sind 243 weiblich. Das ist eine leichte Zunahme auf durchschnittlich 37 Prozent gegenüber 36 Prozent im Vorjahr.

Die gesetzlich vorgeschriebene Quote von mindestens 30 Prozent weiblichen Mitgliedern im Aufsichtsrat erfüllen 88 Prozent der Unternehmen. Damit ist die Frauenquote im Vergleich zum Vorjahr (90 Prozent) wieder etwas gesunken.

„Seit Auflage des GERMAN GENDER INDEX im April 2015 sehen wir insgesamt eine positive Entwicklung bei der Zusammensetzung von Vorständen und Aufsichtsräten, wobei wir vom Optimum einer paritätischen Besetzung noch weit entfernt sind. Wir werden diese Entwicklung weiter mit Spannung verfolgen“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 12. Februar 2021

AusgeschiedenISINNeu im INDEXISIN
CONTINENTAL AGDE0005439004DERMAPHARM HOLDING SEDE000A2GS5D8
DEUTSCHE BANK AGDE0005140008HOME24 SEDE000A14KEB5
DEUTSCHE POST AGDE0005552004HORNBACH BAUMARKT AGDE0006084403
DIC ASSET AGDE000A1X3XX4HORNBACH HOLDING AGDE0006083405
FUCHS PETROLUB SEDE0005790430LEG IMMOBILIEN AGDE000LEG1110
New Work SEDE000NWRK013NORMA GROUP SEDE000A1H8BV3
PFEIFFER VACUUM TECHNOLOGY AGDE0006916604OSRAM LICHT AGDE000LED4000
SIEMENS AGDE0007236101PROSIEBENSAT.1 MEDIA SEDE000PSM7770
SOFTWARE AGDE000A2GS401RWE AGDE0007037129
TUI AGDE000TUAG000SIEMENS ENERGY AGDE000ENER6Y0
VOLKSWAGEN AGDE0007664039WESTWING GROUP AGDE000A2N4H07

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 börsennotierten deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen, börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet.

Das nächste reguläre Rebalancing findet am 11. Februar 2022 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX – wie z. B. die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“, die Aufstellung der 50 Indexwerte, deren Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit sowie die Auswahlkriterien – finden Anleger unter www.boersenag.de/GERMANGENDERINDEX.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Zwölf Unternehmen neu im Index

Hannover, 29. Januar 2021 – Im Rahmen des regulären jährlichen Rebalancings des GERMAN GENDER INDEX steigen mit Wirkung zum 12. Februar 2021 zwölf Unternehmen in den Index auf. Die gleiche Anzahl muss den Index im Gegenzug verlassen.

Der GERMAN GENDER INDEX ist der bundesweit erste Aktienindex, der die Gender Diversität in den Führungsetagen börsennotierter, deutscher Unternehmen abbildet. Von den Aufsteigern gehören ein Unternehmen dem DAX30, vier dem MDAX und sieben dem SDAX an. Insgesamt zählen 17 Unternehmen im GERMAN GENDER INDEX zum DAX30, die somit 34 Prozent des Index abbilden. 18 Unternehmen stammen aus dem MDAX, 14 aus dem SDAX und lediglich ein Unternehmen gehört keinem der führenden deutschen Indizes an. Bei der Branchenverteilung der im GERMAN GENDER INDEX vertretenen Unternehmen dominieren Konsumgüterhersteller (22 Prozent), gefolgt von Finanzdienstleistern (16 Prozent) und Automobil/-zulieferern (12 Prozent).

Anteil weiblicher Vorstände steigt weiter an

Von den 255 Vorständen der 50 Unternehmen, die ab 12. Februar 2021 im GERMAN GENDER INDEX vertreten sein werden, sind 65 weiblich und 190 männlich. Der Anteil weiblicher Vorstände steigt damit von durchschnittlich 22 auf 25 Prozent im Vergleich zum Rebalancing vom Februar 2020.

Auf den ersten drei Plätzen beim Einzelwerte-Ranking ergeben sich folgende Veränderungen: Die CECONOMY AG behauptet Platz 1, gefolgt von der Bilfinger SE auf Platz 2 und der Osram Licht AG als Indexaufsteiger auf Platz 3.

88 Prozent der Unternehmen erfüllen gesetzliche Frauenquote im Aufsichtsrat

Bei den Aufsichtsräten haben sich die Zahlen wie folgt verändert: Von den 662 Aufsichtsratsmitgliedern aller 50 Indexunternehmen sind 243 weiblich. Das ist eine leichte Zunahme auf durchschnittlich 37 Prozent gegenüber 36 Prozent im Vorjahr.

Die gesetzlich vorgeschriebene Quote von mindestens 30 Prozent weiblichen Mitgliedern im Aufsichtsrat erfüllen 88 Prozent der Unternehmen. Damit ist die Frauenquote im Vergleich zum Vorjahr (90 Prozent) wieder etwas gesunken.

„Seit Auflage des GERMAN GENDER INDEX im April 2015 sehen wir insgesamt eine positive Entwicklung bei der Zusammensetzung von Vorständen und Aufsichtsräten, wobei wir vom Optimum einer paritätischen Besetzung noch weit entfernt sind. Wir werden diese Entwicklung weiter mit Spannung verfolgen“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 12. Februar 2021

AusgeschiedenISINNeu im INDEXISIN
AXEL SPRINGER SEDE0005501357DERMAPHARM HOLDING SEDE000A2GS5D8
CONTINENTAL AGDE0005439004HOME24 SEDE000A14KEB5
DEUTSCHE BANK AGDE0005140008HORNBACH BAUMARKT AGDE0006084403
DEUTSCHE POST AGDE0005552004HORNBACH HOLDING AGDE0006083405
DIC ASSET AGDE000A1X3XX4LEG IMMOBILIEN AGDE000LEG1110
FUCHS PETROLUB SEDE0005790430NORMA GROUP SEDE000A1H8BV3
PFEIFFER VACUUM TECHNOLOGY AGDE0006916604OSRAM LICHT AGDE000LED4000
SIEMENS AGDE0007236101PROSIEBENSAT.1 MEDIA SEDE000PSM7770
SOFTWARE AGDE000A2GS401RWE AGDE0007037129
TUI AGDE000TUAG000SAF-HOLLAND SEDE000SAFH001
VOLKSWAGEN AGDE0007664039SIEMENS ENERGY AGDE000ENER6Y0
WIRECARD AGDE0007472060WESTWING GROUP AGDE000A2N4H07

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 börsennotierten deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen, börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet.

Das nächste reguläre Rebalancing findet am 11. Februar 2022 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX – wie z. B. die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“, die Aufstellung der 50 Indexwerte, deren Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit sowie die Auswahlkriterien – finden Anleger unter www.boersenag.de/GERMANGENDERINDEX.

Börse Hannover: Nachhaltiger GCX markiert neues Allzeithoch

Hannover, 26. November 2020 – Der Global Challenges Index (GCX) der Börse Hannover hat gestern die Marke von 3.600 Punkten überschritten und damit ein neues Allzeithoch erreicht. Seit Jahresanfang hat der Index mit besonderem Schwerpunkt im Bereich Nachhaltigkeit damit rund 12 Prozent zugelegt und den allgemeinen Kurseinbruch aus der Coronakrise deutlich hinter sich gelassen. Europäische Leitindizes wie der DAX30 und der EuroStoxx 50 konnten bisher noch nicht ihre absoluten Hochs aus dem Februar erreichen.

Seit Auflage im Jahr 2007 konnte der GCX einen Wertzuwachs von rund 260 Prozent verzeichnen (Wertentwicklung zum 25.11.2020). Das auf den Index investierte Volumen liegt derzeit bei mehr als 900 Mio. Euro.

Im Fokus des GCX, der 50 internationale Aktien besonders nachhaltig handelnder Unternehmen umfasst, stehen sieben globale Herausforderungen: Klimawandel, Trinkwasserversorgung, nachhaltige Waldwirtschaft, Artenvielfalt, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen. Die GCX-Unternehmen tragen aktiv zur Bewältigung dieser Herausforderungen bei.

Nachhaltiges Engagement

„An der positiven Entwicklung des GCX in diesem Krisenjahr sehen wir so deutlich wie nie zuvor die Vereinbarkeit von Rendite und nachhaltigem Engagement. Selbst der Corona-bedingte Markteinbruch konnte schnell wieder aufgeholt werden. Investoren erkennen immer mehr: Der reine Wachstums- und Profitgedanke reicht bei Unternehmen heute nicht aus, um langfristig erfolgreich am Markt zu bestehen“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG.

Selber setzt sich die BÖAG Börsen AG, Trägergesellschaft der Börsen Düsseldorf, Hamburg und Hannover, auch in diesem Jahr wieder für die Reduzierung des CO2-Ausstoßes und den Erhalt der biologischen Vielfalt ein: „Jeder im Einzelnen trägt Verantwortung für die Gestaltung der eigenen Zukunft. Wir möchten daher nachhaltige Projekte aktiv unterstützen und spenden im Rahmen der jährlichen Baumpflanzaktion „EINHEITSBUDDELN“ 500 Bäume“, ergänzt Dr. Thomas Ledermann, ebenfalls Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG.  

Die aktuelle Zusammenstellung des GCX ist einsehbar unter: http://www.boersenag.de/GCX/Einzelwerte.

Außerplanmäßiges Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: SAF-HOLLAND ersetzt Axel Springer im Index

Hannover, 26. März 2020 – Im Rahmen eines außerplanmäßigen Rebalancings beim GERMAN GENDER INDEX rückt die SAF-HOLLAND S.A. am 27. März 2020 in den Index auf. Auslöser für das Rebalancing ist der bereits beschlossene Rückzug der Axel Springer SE von der Börse ab Anfang Mai 2020 vor dem Hintergrund des Einstiegs und Übernahmeangebots durch den US-Finanzinvestors Kohlberg Kravis Roberts (KKR).

Die SAF-HOLLAND S.A. mit Sitz in Luxemburg und operativer Zentrale in Bessenbach (LK Aschaffenburg) zählt zu den führenden globalen Nutzfahrzeugzulieferern und ist der größte unabhängige börsennotierte Hersteller von fahrwerksbezogenen Baugruppen und Komponenten. Das Unternehmen hatte beim letzten regulären Rebalancing im Februar 2020 mit Platz 51 nur knapp den Aufstieg in den Index verfehlt. Der mit dem Aufsichtsrat vergleichbare Board of Directors (6 Personen) besteht zu 50 Prozent aus weiblichen Mitgliedern, im Management Board (3 Personen) sind derzeit noch keine weiblichen Mitglieder vertreten.

Der GERMAN GENDER INDEX wurde von der Börse Hannover konzipiert und im April 2015 aufgelegt. Er ist der bundesweit erste Aktienindex, der die Gender Diversität in den Führungsetagen börsennotierter, deutscher Unternehmen abbildet. Das nächste reguläre Rebalancing ist für den 12. Februar 2021 vorgesehen.

Rebalancing des Global Challenges Index: bioMérieux, First Solar, Ørsted und Steelcase neu im Nachhaltigkeitsindex

Hannover, 06. März 2020 – Im Rahmen des Rebalancings des Global Challenges Index (GCX) werden vier Unternehmen zum 20. März 2020 neu in den Aktienindex aufgenommen: bioMérieux, mit Hauptsitz in Frankreich, Produzent von in-vitro Diagnostiklösungen mit Fokus auf Infektionskrankheiten; das US-Unternehmen First Solar, aktiv in der Herstellung von Solarmodulen; der dänische Energiekonzern Ørsted, der sich vor allem auf die erneuerbaren Energien Windkraft und Biomasse fokussiert; und der in den USA beheimatete Büroausstatter Steelcase. Die genannten Unternehmen konnten sowohl durch ihre Produkt- und Dienstleistungsportfolios, als auch durch den Fokus auf Nachhaltigkeit in der Ausgestaltung ihrer Geschäftsprozesse überzeugen. Dies bestätigten die Initiatoren – die Börse Hannover und die Nachhaltigkeits-Experten von ISS ESG – sowie der hochkarätig besetzte Beirat des GCX.

Im Fokus des GCX, der 50 internationale Aktien besonders nachhaltig handelnder Unternehmen umfasst, stehen sieben globale Herausforderungen: Klimawandel, Trinkwasserversorgung, nachhaltige Waldwirtschaft, Artenvielfalt, Bevölkerungsentwicklung, Armutsbekämpfung und verantwortungsvolle Führungsstrukturen. GCX-Mitglieder leisten wertvolle Beiträge zur Bewältigung dieser Herausforderungen.

Nachhaltig in Prozessen und Produkten

bioMérieux, First Solar, Ørsted und Steelcase erfüllen die strengen Anforderungen für den ISS ESG Prime Status (ehemals oekom Prime Status). Unternehmen, die den Prime Status erreicht haben, zeigen aktives Nachhaltigkeitsmanagement durch die Nutzung von Chancen, das Erzielen eines positiven Impacts und den erfolgreichen Umgang mit branchenbezogenen Risiken.

Zudem überzeugen die Unternehmen durch ihr Produkt- und Dienstleistungsportfolio, das einen klaren Bezug zu wichtigen Nachhaltigkeitskriterien hat: Die in-vitro Diagnostikprodukte von bioMérieux ermöglichen die Erkennung und Identifikation zahlreicher Infektionskrankheiten und somit deren Behandlung und Bekämpfung. First Solar ist auf die Herstellung von Cadmiumtellurid (CdTe) Dünnschicht-Solarmodulen spezialisiert, die erheblich zum Ausbau erneuerbarer Energiequellen und zur Eindämmung des Klimawandels beitragen. Ørsted investiert massiv in den Ausbau erneuerbarer Energien, die bis 2025 einen Anteil von ca. 99 Prozent am Energiemix des Unternehmens erreichen sollen, und hat umfassende Vorkehrungen getroffen, um negative soziale sowie umweltbezogene Begleiterscheinungen dieser Strategie bestmöglich zu reduzieren. Steelcase legt den Fokus auf soziale (ergonomisches Design, Produktsicherheit) und ökologische (Kreislaufwirtschaft, nachhaltige Beschaffung) Nachhaltigkeit und trägt damit sowohl zum Erhalt der Gesundheit der Nutzer seiner Büromöbel und Büroraumkonzepte, als auch zu einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen bei.

Mark Widmar, CEO von First Solar, kommentiert: „Der Global Challenges Index ist eine wichtige Maßeinheit für die wachsenden Synergien zwischen Nachhaltigkeit, Finanzwirtschaft und Geldanlagen. Bei First Solar stellt Nachhaltigkeit die Basis unserer Geschäftstätigkeiten dar. Dadurch ist es uns möglich, das Photovoltaik-/Solarenergie-Produkt mit dem derzeit geringsten CO2-Fußabdruck herzustellen. Die Aufnahme von First Solar in den Index, mit seinen strengen Nachhaltigkeitskriterien, spiegelt unsere führende Rolle in der Branche wider, sowie die wichtige Rolle die unsere Technologie dabei spielt, einige der drängendsten Themen unserer Zeit anzugehen.“

Marianne Wiinholt, CFO von Ørsted: „Wir fühlen uns geehrt, dass Ørsted in den Global Challenges Index aufgenommen wird, der dazu beiträgt, Kapital für die Erreichung der UN Sustainable Development Goals bereitzustellen. Im letzten Jahrzehnt hat sich Ørsted von einem Energieversorger mit starkem Fokus auf fossile Brennstoffe zum weltweit größten Entwickler im Bereich Offshore-Windenergieanlagen gewandelt. Unser Ziel ist es, die Energieerzeugung sowie den Geschäftsbetrieb bis 2025 CO2-neutral zu gestalten. Außerdem wollen wir bis zum Ende dieses Jahrzehnts ausreichend erneuerbare Energie produzieren, um mehr als 55 Millionen Menschen damit zu versorgen. Die Indexaufnahme von Ørsted ist eine wertvolle Anerkennung unserer Klimaschutzbemühungen und Initiativen hinsichtlich umwelt- und governancebezogener sowie sozialer Belange unserer Geschäftstätigkeiten.“

Beth O’Shaughnessy, Senior Vice President, Chief Administrative Officer, General Counsel und Schriftführerin bei Steelcase: „Steelcase fühlt sich geehrt, an der Seite so vieler weiterer zukunftsorientierter Organisationen in den Global Challenges Index aufgenommen zu werden. Wir sind davon überzeugt, dass Wirtschaftsunternehmen positive Beiträge leisten können und dass es in unserer Verantwortung liegt, den Planeten zu schützen und die Gemeinschaften, in denen wir leben und arbeiten, zu stärken. Wir schätzen die Bemühungen unserer Angestellten, die dies möglich gemacht haben und sind der Meinung, dass wir zusammen neue Möglichkeiten schaffen und voranbringen können und dazu beitragen können, dass Menschen unterschiedlichster Herkunft Erfolg haben.“

Strenge Nachhaltigkeitskriterien als zentrales Qualitätsmerkmal

Die Index-Zusammensetzung des GCX wird regelmäßig halbjährlich einer Prüfung unterzogen, bei der alle 50 Unternehmen nach strengen, von der Börse Hannover und ISS ESG entwickelten Richtlinien bewertet werden.

Im Zuge des aktuellen Rebalancings ersetzen die vier zuvor genannten Emittenten die Unternehmen Boiron, OSRAM Licht, Umweltbank und Vossloh. OSRAM Licht scheidet aufgrund der absehbaren Übernahme durch ams aus, die zurzeit nicht die Anforderungen an den ISS ESG Prime Status erfüllen und somit von einer Aufnahme in den GCX ausgeschlossen sind. Der Ausschluss von Boiron, Umweltbank und Vossloh erfolgt aufgrund von regulatorischen Vorgaben (EU BenchmarkVO). Alle drei Unternehmen sind nicht in dem Benchmark-Index enthalten, durch den das Universum für die Auswahl der GC-Indexwerte seit Jahresanfang 2020 definiert sein muss.

„Der strenge Auswahlprozess der Unternehmen im GCX hinsichtlich der Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien stellt den hohen Qualitätsstandard des Index sicher. Dass dies der richtige Weg ist, belegt die kontinuierlich gestiegene Performance des GCX seit seiner Auflegung im Jahr 2007“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Die aktuelle Zusammenstellung des GCX kann eingesehen werden unter https://www.boersenag.de/GCX/Einzelwerte. Das nächste Rebalancing des GCX ist für den September 2020 vorgesehen.

Rebalancing GERMAN GENDER INDEX: Sieben neue Unternehmen im Index

Hannover, 31. Januar 2020 – Im Rahmen des regulären jährlichen Rebalancings des GERMAN GENDER INDEX steigen mit Wirkung zum 14. Februar 2020 sieben Unternehmen in den Index auf. Die gleiche Anzahl muss den Index im Gegenzug verlassen.

Der GERMAN GENDER INDEX ist der bundesweit erste Aktienindex, der die Gender Diversität in den Führungsetagen börsennotierter, deutscher Unternehmen abbildet. Von den Aufsteigern gehören ein Unternehmen dem DAX30, drei dem MDAX und drei dem SDAX an. Insgesamt zählen 23 Unternehmen im GERMAN GENDER INDEX zum DAX30, die somit 46 Prozent des Index abbilden. 16 Unternehmen stammen aus dem MDAX, neun aus dem SDAX und zwei gehören keinem der führenden deutschen Indizes an. Bei der Branchenverteilung der im GERMAN GENDER INDEX vertretenen Unternehmen dominieren nach wie vor Finanzdienstleister mit 18 Prozent, gefolgt von Automobil/-zulieferern (14 Prozent) und Konsumgüterherstellern (12 Prozent).

Anteil weiblicher Vorstände steigt leicht

Von den 288 Vorständen der 50 Unternehmen, die ab 14. Februar 2020 im GERMAN GENDER INDEX vertreten sein werden, sind 62 (April 2019: 55) weiblich und 226 männlich. Der Anteil weiblicher Vorstände steigt damit von durchschnittlich 19 auf 22 Prozent im Vergleich zum Rebalancing vom April 2019. Auf den ersten fünf Plätzen beim Einzelwerte-Ranking ergeben sich folgende Veränderungen: Die CECONOMY AG rückt von Platz 5 auf Platz 1 vor, gefolgt von der KION GROUP AG, die weiterhin Platz 2 belegt. Auf den dritten Platz steigt die Allianz SE von Platz 24 auf, während die Bilfinger SE und Aareal Bank AG die Plätze 4 und 5 besetzen. Von den sieben Aufsteigern in den GERMAN GENDER INDEX konnte die COVESTRO AG den größten Sprung auf Platz 20 im Einzelwerte-Ranking machen. Das Unternehmen hat eine Frau von insgesamt vier Mitgliedern im Vorstand und vier Frauen von zwölf Mitgliedern im Aufsichtsrat. 

90 Prozent der Unternehmen erfüllen gesetzliche Frauenquote im Aufsichtsrat

Bei den Aufsichtsräten haben sich die Zahlen wie folgt verändert: Von den 722 Aufsichtsratsmitgliedern aller 50 Indexunternehmen sind 257 weiblich. Das ist eine leichte Zunahme auf durchschnittlich 36 Prozent gegenüber 34,5 Prozent im Vorjahr.

Die gesetzlich vorgeschriebene Quote von mindestens 30 Prozent weiblichen Mitgliedern im Aufsichtsrat erfüllen 90 Prozent der Unternehmen. Damit ist die Frauenquote im Vergleich zum letzten Jahr (78 Prozent) deutlich gestiegen. Die sieben Unternehmen Deutsche Beteiligungs AG, GEA Group, Grand City Property, Medigene, ProSiebenSat.1 Media, Rhön Klinikum und Steinhoff International müssen aus dem GERMAN GENDER INDEX ausscheiden.

„Gender- und Diversitätsfragen gehören heute zu der politischen Agenda und gewinnen auch gesellschaftlich immer mehr an Bedeutung. Eine aktuelle Studie des DIW findet Hinweise, dass sich eine Zunahme der Frauenquote im Aufsichtsrat auch auf die Quote in den Vorständen auswirkt. Das wäre ein positives Zeichen für Wandel in den Unternehmen zu mehr Parität. Wir verfolgen diese Entwicklung mit Spannung weiter“, sagt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover.

Rebalancing des GERMAN GENDER INDEX am 10. Februar 2020

AusgeschiedenISINNeuISIN
DEUTSCHE BETEILIGUNGS AGDE000A1TNUT7COVESTRO AGDE0006062144
GEA GROUP AGDE0006602006FUCHS PETROLUB SEDE0005790430
GRAND CITY PROPERTY SALU0775917882HAMBURGER HAFEN AGDE000A0S8488
MEDIGENE AGDE000A1X3W00JUNGHEINRICH AGDE0006219934
PROSIEBENSAT.1 MEDIA SEDE000PSM7770LANXESS AGDE0005470405
RHÖN-KLINIKUM AGDE0007042301LEONI AGDE0005408884
STEINHOFF INT NVNL0011375019SOFTWARE AGDE000A2GS401

So funktioniert das Rebalancing

Der GERMAN GENDER INDEX spiegelt die Aktien von 50 börsennotierten deutschen Unternehmen mit einer hohen Gender Diversität in Vorstand und Aufsichtsrat wider und wird regelmäßig auf seine Zusammensetzung geprüft. Basis bilden die nach Freefloat-Marktkapitalisierung 300 größten deutschen, börsennotierten Unternehmen, die definierte Liquiditätsanforderungen erfüllen müssen. Diese werden auf den Anteil weiblicher und männlicher Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder geprüft und gewichtet. Bei einer Verbesserung des Verhältnisses in Richtung der Geschlechterparität in beiden Gremien steigt ein Unternehmen in der Gesamtbewertung auf und ein anderes ab. Der Anteil weiblicher Vorstandsmitglieder wird bei der Bewertung doppelt gewichtet.

Für Privatanleger bietet der Ampega Diversity Plus Aktienfonds (vorher Ampega Gender Plus Aktienfonds, WKN: A12BRD) die Möglichkeit, an der Indexentwicklung des GERMAN GENDER INDEX zu partizipieren. Das nächste reguläre Rebalancing findet am 12. Februar 2021 statt.

Weitere Informationen zum GERMAN GENDER INDEX – wie z. B. die neuen „Zahlen, Daten, Fakten“, die Aufstellung der 50 Indexwerte, deren Aufschlüsselung nach Branchenzugehörigkeit sowie die Auswahlkriterien – finden Anleger unter www.boersenag.de/GERMANGENDERINDEX.

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Börse Hannover gewinnt weiteren Lizenznehmer für den Global Challenges Index (GCX)

Hannover, 14. Januar 2020 – Mit der KANON AG, Osnabrück, setzt seit Anfang des neuen Jahres ein weiterer Vermögensverwalter auf das erfolgreiche Nachhaltigkeitskonzept des Global Challenges Index (GCX). Am 2. Januar 2020 ging der von KANON in Kooperation mit der GENEON Vermögensmanagement AG initiierte neue Publikumsfonds GENEON Nachhaltige Aktien (WKN: A2PS2N) an den Start. Der Fonds investiert vorzugsweise in die 50 Aktien des GCX, die sich durch ein besonders nachhaltiges Engagement in Verbindung mit einem strengen Auswahlverfahren für den GCX qualifizieren. Fondsanteile können ohne den sonst üblichen Ausgabeaufschlag über Kreditinstitute und Fondsplattformen erworben werden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist auch der Handel an den Börsen in Hannover, Düsseldorf und Hamburg geplant.

„Die besondere Expertise von Andreas Enke als Vorstand der GENEON Vermögensmanagement AG in Sachen Nachhaltigkeit, sowie das durchdachte Nachhaltigkeitskonzept des Global Challenges Index haben uns von Anfang an überzeugt. Die Idee war daher recht naheliegend, unsere Kompetenzen zu bündeln, um den Kunden gemeinsam eine hochinteressante und in dieser Form einzigartige Strategie in diesem Bereich anbieten zu können“, freut sich Stefan Vonderheide, Direktor Investmentfonds der KANON AG. „Sozusagen das Beste aus zwei Welten: Verantwortung für Mensch und Ressourcen im Gewand einer sehr klaren Investmentstrategie mit überdurchschnittlichen Renditechancen.“

„225 Prozent Performance des GCX seit Auflage im September 2007 sind der Beleg dafür, dass Rendite und soziale wie ökologische Verantwortung bestens zusammenpassen“, ergänzt Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG.