Zitat der Woche: André Kostolany

„Inflation ist die Hölle der Gläubiger und das Paradies der Schuldner.“

André Kostolany
Börsenaltmeister

Iran-Krise treibt Energiepreise und Inflation

Offiziell gilt zwar noch die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, allerdings hängt sie nach jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump nur noch am seidenen Faden. Zu groß sind offensichtlich die Meinungsunterschiede, und der Faktor Zeit wird immer mehr zum Belastungsfaktor. Vor allem für Trump, denn steigende Energiepreise heizen auch in den USA die Inflation an und die Midterm-Wahlen rücken immer näher. Jeder Tag ohne wirkliche Lösung des Konflikts läuft zurzeit gegen den Präsidenten. Seine Stimmungswerte sinken und es wird immer schwieriger für ihn, als Sieger aus den Zwischenwahlen hervorzugehen, um nicht als „Lame Duck“ den Rest seiner Amtsperiode erleben zu müssen.

Das Inflationsgespenst bestimmt längst das Tagesgeschehen, und zwar weltweit. Die US-Verbraucherpreise lagen im April bei +3,8 Prozent zum Vorjahresmonat und +0,6 Prozent zum Monat März. Seit 62 aufeinander folgenden Monaten ist die Zielmarke von 2 Prozent überschritten und die Schwelle von 4 Prozent rückt in greifbare Nähe. Ein Überspringen wäre keine Überraschung, da sich höhere Energiepreise oft erst mit zeitlicher Verzögerung entlang der Wertschöpfungskette bis hin zum Endverbraucher durchsetzen. Selbst schnell sinkende Rohölpreise würden daher nicht automatisch zu zeitnah sinkenden Verbraucherpreisen führen.
Die Notenbanken sind gewarnt, von Zinssenkungen kann hüben wie drüben auf absehbare Zeit keine Rede sein. EZB-Direktorin Isabel Schnabel warnte unlängst vor den Risiken steigender Preise und stimmt das Publikum für diesen Fall auf Zinserhöhungen der EZB ein.

Eine große Herausforderung auch für den neuen FED-Chef Kevin Warsh. Der Wunschkandidat von Donald Trump könnte genötigt sein, anstelle einer vom Präsidenten geforderten Zinssenkung, über eine Zinsanhebung entscheiden zu müssen.

Erstaunlich stabil zeigen sich vor diesem Hintergrund noch die von Speicher- und KI-Werten hoch gelaufenen Aktienmärkte, denn steigende Zinsen sind bekanntlich Gift für die weitere Kursentwicklung. Der Anleihenmarkt hat bereits mit steigenden Renditen reagiert.

Ihr Martin Braun, Börse Hannover

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Newsletter vom 13. Mai 2026

Martin Braun, Börse Hannover

Achterbahnfahrt an den Märkten hält an

April, April, macht, was er will! Was wettertechnisch zutrifft, passt auch zu den Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump in der aktuellen Lage. Heute hü, morgen hott und aktuell zeichnet sich eine Rolle rückwärts ab, eine Strategie im Irankrieg war von Anfang an nicht erkennbar.
Ratlos lässt er Verbündete, die US-Bevölkerung und den Rest der Welt auf der Zuschauerbank sitzen. Dieser politische Zick-zack-Kurs spiegelt sich seit Wochen in einer Achterbahnfahrt an den Märkten wider. Der befürchtete Crash blieb zwar aus, aber die Performance der vergangenen Wochen lässt zu wünschen übrig. Aktien, Anleihen, Bitcoins und selbst die Edelmetalle haben Federn lassen müssen, ein Phänomen, das es in dieser Form bisher auch noch nicht gab. Zum Quartalsende liegen die führenden Aktienindizes einstellig im Minus, lediglich der Nikkei kann ein leichtes Plus verzeichnen. Und warum schichten die Investoren nicht wenigstens einen Teil ihrer Assets in sichere Anlagen um? Ganz einfach, weil es den sogenannten „Safe haven“ nicht mehr gibt! Angesichts einer ausufernden Staatsverschuldung in den USA, in den meisten Ländern der EU und in Japan sowieso, haben Staatsanleihen diesen Nimbus längst verloren und werden teilweise sogar schlechter bewertet als Anleihen erstklassiger Unternehmen des jeweiligen Landes. Lediglich die Öl- und Gaspreise haben deutlich zugelegt, worüber sich allenfalls die Aktionäre von Produzenten in diesem Bereich freuen können, der Rest der Wirtschaft und vor allem die Verbraucher zahlen bereits die Zeche. Die Inflation ist in Deutschland im März bereits bei 2,7 Prozent angekommen, ein sprunghafter Anstieg von 1,9 Prozent im Februar.
Pünktlich zum 1. April hat die Bundesregierung ihr Gesetz zur Regulierung der Spritpreise lanciert. Danach dürfen diese lediglich täglich um 12 Uhr erhöht werden, Preissenkungen sind dagegen unbegrenzt möglich.
Dieses aus Österreich übernommene Modell ist jedoch umstritten und hat sich auch im Nachbarland nicht wirklich bewährt. Die BÖAG Börsen AG hat eine ähnliche „Spritpreisbremse für das Depot“ entwickelt.
Nach Trumps‘ Ankündigung eines Rückzugs der USA aus dem Irankrieg erholten sich die US-Aktienmärkte bereits gestern und heute zeigt sich auch der DAX deutlich erholt oberhalb der Marke von 23.000.
Das ist noch keine Entwarnung, die Kuh ist damit noch nicht vom Eis. Für heute wünsche ich erst einmal frohe Ostertage und nicht vergessen an diesen Tagen: Regenschirm mitnehmen und Liquidität sichern!

Ihr Martin Braun, Börse Hannover

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Newsletter vom 01. April 2026

Martin Braun, Börse Hannover

09.07.2025 – Forum Bundesbank: „KI – Hype, Fakten und mögliche Konsequenzen“

Thema: „KI – Hype, Fakten und mögliche Konsequenzen – Wie wirkt sich die künstliche Intelligenz auf die Wirtschaft aus? Was bedeutet das für die Bundesbank?“

Termin: Mittwoch, 9. Juli 2025
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Deutsche Bundesbank, Berliner Allee 14, 40212 Düsseldorf

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Wir bitten um Anmeldung über folgendem Link.

Durch Ihren Besuch dieser Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass entstandene Fotografien von Ihnen unentgeltlich und zeitlich unbefristet für interne Zwecke der Deutschen Bundesbank verwendet werden dürfen. Rechtsansprüche am eigenen Bild können nicht geltend gemacht werden.

Eine Veranstaltung der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Nordrhein-Westfalen

Kontakt: stab.hv-nrw@bundesbank.de

Hoffnungszeichen für die deutsche Wirtschaft

Carsten Mumm

Der ifo-Geschäftsklimaindex konnte im März leicht zulegen, befindet sich insgesamt aber immer noch auf sehr niedrigen Niveaus. Zahlreiche Unternehmen beschreiben ihre aktuelle Lage weiterhin als schwierig und vielfach von Auftragsmangel geprägt. Allerdings werden die Erwartungen an die zukünftige Geschäftsentwicklung weniger pessimistisch eingeordnet. Dazu dürfte unter anderem das von der Union und der SPD initiierte Investitionspaket für Sicherheit und Infrastruktur beigetragen haben. Ein resultierender positiver Konjunkturimpuls sowie eine langfristig wirkende Verbesserung der Standortqualität lassen sich daraus ableiten. Zur deutlichen Stimmungsverbesserung in der Industrie, die auch an den jüngsten HCOB-Einkaufsmanagerindizes ablesbar ist, hat auch der größte Produktionsanstieg seit rund drei Jahren beigetragen. Dieser könnte jedoch vor allem auf Vorzieheffekte zurückzuführen sein, denn weiterhin droht die Eskalation des Handelskonflikts mit den USA und damit anhaltend deutliche Zollanhebungen.

Damit befinden sich viele Unternehmen in einem Umfeld erhöhter Unsicherheit und geringer Planbarkeit. Umso wichtiger sind weitere richtungsweisende Akzente vonseiten der Politik zur Ertüchtigung des Standorts Deutschland und Europa. Relevant sind hierbei die altbekannten, vor allem kostenrelevanten Faktoren für Energie, Löhne, Steuern und die Abarbeitung teils überbordender regulatorischer Anforderungen. Zudem muss das Arbeitskräfteangebot verbessert werden, u.a. durch einen stärkeren Anreiz, eine Arbeit aufzunehmen oder die Arbeitszeit auszuweiten sowie durch vereinfachte Zuzugsmöglichkeiten von qualifiziertem Personal aus dem Ausland.

Nicht zuletzt braucht Deutschland möglichst bald eine handlungsfähige Regierung, um den bereits angetretenen Weg einer zunehmenden geo- und verteidigungspolitischen Emanzipation Europas bzw. der Formierung eines „Europa der Willigen“ zur stärkeren und von den USA unabhängigen Unterstützung der Ukraine aktiv begleiten zu können. Der Anspruch an die Politik bleibt weiterhin hoch. Die Planungssicherheit für unternehmerisches Handeln muss deutlich gesteigert werden, um aus dem bisher zaghaften Beginn eines zyklischen Aufschwungs einen dynamischen Aufschwung resultieren zu lassen.

Newsletter vom 2. April 2025

Carsten Mumm – Chefvolkswirt und
Leiter der Kapitalmarktanalyse
Privatbank Donner & Reuschel

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21.05.2025 – Forum Bundesbank: „Die unsichtbare Bedrohung: Kritische Infrastrukturen in Zeiten des Cyberkriegs“

Thema: „Die unsichtbare Bedrohung: Kritische Infrastrukturen in Zeiten des Cyberkriegs“

Termin: Mittwoch, 21. Mai 2025
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Deutsche Bundesbank, Berliner Allee 14, 40212 Düsseldorf

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
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Durch Ihren Besuch dieser Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass entstandene Fotografien von Ihnen unentgeltlich und zeitlich unbefristet für interne Zwecke der Deutschen Bundesbank verwendet werden dürfen. Rechtsansprüche am eigenen Bild können nicht geltend gemacht werden.

Eine Veranstaltung der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Nordrhein-Westfalen

Kontakt: stab.hv-nrw@bundesbank.de

Warum Donald Trump die US-Inflation im Blick behalten sollte

Carsten Mumm

Die seit 2021 rasant gestiegenen Verbraucherpreise waren das wichtigste Thema für Wählerinnen und Wähler bei den US-Präsidentschaftswahlen. Donald Trump schob Joe Biden und Kamala Harris die direkte Verantwortung dafür zu. Umso mehr sollte er als jetzt amtierender Präsident das Thema im Blick behalten – trotz des aktuell großen Fokus auf geo-, handels- und migrationspolitische Aspekte sowie das Bemühen um die Reduktion der Staatsausgaben.

Denn im Januar stieg die US-Inflation mit 0,5 Prozent stärker als erwartet an und setzte den seit Juli letzten Jahres intakten Trend monatlich steigender Teuerungsraten fort. Deutlich höher sind neben einigen Energiekomponenten direkt für Verbraucher relevante Güter und Dienstleistungen wie Kfz-Versicherungen, Flugtickets, medizinischer Pflegebedarf, Wohnkosten und Nahrungsmittel ausgefallen. Statistisch irrelevant, aber sehr offensichtlich und direkt spürbar ist besonders der Anstieg der Eierpreise um 15 Prozent im Monats- und 53 Prozent im Vorjahresvergleich. Die gesamte Inflationsrate stieg auf Jahressicht im Januar auf 3,0 Prozent und entfernte sich damit weiter vom Inflationsziel der Fed von 2 Prozent.

Entsprechend wurden die Leitzinssenkungserwartungen des Marktes auf nur noch einen Zinsschritt in diesem Jahr korrigiert. Trump dürfte hingegen weiter sinkende Zinsen fordern und damit einen Konflikt mit der US-Notenbank Fed befeuern. Doch selbst wenn die Leitzinsen stärker gesenkt würden – was derzeit nicht absehbar ist – würden die Renditen von Staatsanleihen bei längeren Laufzeiten bei weiter steigender Teuerung voraussichtlich zulegen und die Refinanzierung von Krediten, Hypotheken und Anleihen verteuern, also wachstumsbremsend wirken.

Anders als in der Eurozone bleibt die Inflation in den USA daher auch aus Kapitalmarktsicht ein wesentlicher Faktor. Entsprechend sollten Anleger in den kommenden Wochen die preisrelevanten Daten beachten, kurzfristig vor allem die Preiskomponenten der Einkaufsmanagerindizes als wichtige Vorlaufindikatoren und die Entwicklung der für die Fed besonders maßgeblichen PCE-Preisindizes. Sollten auch diese das Bild eines weiter zulegenden Preisdrucks untermauern, dürften Marktzinsen und US-Dollar steigen und Kurse zinssensitiver Aktien dadurch belasten. Donald Trump könnte versuchen, die Leitzinsen selbst zu steuern oder die Berechnung der Inflationsstatistik zu beeinflussen – beides kaum denkbar. Es ist daher gut möglich, dass er mittelfristig bei potenziell inflationstreibenden politischen Akzenten, wie der Anhebung von Zöllen oder der massenhaften Abschiebung von Migranten Abstriche machen wird, um das Wählervertrauen nicht zu stark zu beanspruchen.

Newsletter vom 19. Februar 2025

Carsten Mumm – Chefvolkswirt und
Leiter der Kapitalmarktanalyse
Privatbank Donner & Reuschel

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09.04.2025 – Forum Bundesbank: „Bargeld, Karte oder Smartphone – Damit bezahlt Deutschland“

Thema: „Bargeld, Karte oder Smartphone – Damit bezahlt Deutschland“

Termin: Mittwoch, 9. April 2025
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Deutsche Bundesbank, Berliner Allee 14, 40212 Düsseldorf

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
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Eine Veranstaltung der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Nordrhein-Westfalen

Kontakt: stab.hv-nrw@bundesbank.de

13.02.2025 – Forum Bundesbank: „Das deutsche Finanzsystem hat den Zinsanstieg gut verarbeitet – Welche Risiken sollten wir dennoch im Blick behalten?“

Thema: „Das deutsche Finanzsystem hat den Zinsanstieg gut verarbeitet – Welche Risiken sollten wir dennoch im Blick behalten?“

Termin: Donnerstag, 13. Februar 2025
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Deutsche Bundesbank, Berliner Allee 14, 40212 Düsseldorf

Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Wir bitten um Anmeldung über folgenden Link.

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Eine Veranstaltung der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Nordrhein-Westfalen

Kontakt: stab.hv-nrw@bundesbank.de

Leitzinsen auf Sinkflug?

Dr. Martin Moryson

Die US-Fed hat die Zinsen stärker gesenkt als die meisten Beobachter angenommen hatten. Warum? Wie geht es weiter? Und was heißt das für die Märkte?

Für die meisten Beobachter etwas überraschend hat die amerikanische Zentralbank sich bei ihrem ersten Zinsschritt nach unten nicht auf 25 Basispunkte beschränkt, sondern hat gleich um 50 Basispunkte gesenkt. Auf der Pressekonferenz hat Fed-Chef Jerome Powell zugleich überdeutlich gemacht, dass er die US-Wirtschaft in sehr guter Verfassung sieht. Vermutlich wollte er damit verhindern, dass Marktbeobachter befürchteten, die Fed sänke die Zinsen deswegen so stark, weil sie etwas weiß, was andere nicht wissen. Das ist ihm offenbar gut gelungen, denn die Märkte haben fast euphorisch auf die Zinsentscheidung und die anschließende Pressekonferenz reagiert. Kann man jetzt erwarten, dass die Fed in dem Tempo weiter vorangeht? Vermutlich nicht, schließlich ist die Inflation noch nicht besiegt und die US-Wirtschaft ist ja tatsächlich noch in erstaunlich guter Verfassung. In Powells Worten ist die Fed geldpolitisch nicht im Rückstand und mit der beherzten Zinssenkung signalisiert sie, dass sie auch nicht in Rückstand geraten will. Zu tief sitzt noch die Erfahrung, zu spät mit den Zinserhöhungen angefangen zu haben.

Was heißt das für den Anleger? Die Senkung der Zinsen am kurzen Ende führt zu einer etwas steileren Zinsstrukturkurve. Für den Anleger ist das eine durchaus willkommene Entwicklung, da man durch das Halten langlaufender Rentenpapiere wieder stärker vom sogenannten Rolldown-Effekt profitieren kann. Der Rolldown-Effekt ergibt sich dadurch, dass eine Anleihe mit zehnjähriger Restlaufzeit nach einem Jahr nur noch eine Restlaufzeit von neun Jahren hat. Bei einer steilen Zinsstrukturkurve kann man sie dann mit einem kleinen Gewinn verkaufen.

Zum anderen ist das auch für Aktien eine positive Entwicklung. Schließlich refinanzieren sich viele Unternehmen eher kurzfristig. Mit der Zinssenkung verbessern sich also die Finanzierungskosten deutlich. Dies gilt insbesondere für Nebenwerte, die häufig einen höheren Anteil an kurzfristigen Verbindlichkeiten haben. Damit könnte die Performance der Aktienmärkte auf mehr Schultern aufgeteilt werden. In der jetzigen Marktphase eine ganz beruhigende Nachricht.

Newsletter vom 25. September 2024

Dr. Martin Moryson – Chefvolkswirt Europa
DWS

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