Der DAX im Januar 2023

Den Jahresauftakt im Januar 2023 beendete der DAX mit einem Indexstand von 15.128,27 Punkten und lag damit 8,65 Prozent (+1.204,68 Punkte) höher als zum Jahresschluss 2022. Von den 22 Handelstagen beendete der Index ganze 16 positiv und nur 6 negativ. Das Verlaufshoch in diesem Monat wurde bei 15.269,71 Punkten und der Intraday-Tiefstand bei 13.871,32 Punkten markiert. Daraus ergibt sich für den Monat eine Handelsspanne von 1.398,39 Punkten.
Monatsdaten für den US-Markt (Euro Gross Total Return):
- S&P 500: +4,8 %
- Nasdaq 100: +9,1 %
Der Deutsche Aktien Index („DAX“) wird an allen Handelstagen zwischen 9:00 und 17:30 Uhr sekündlich im System Xetra der Frankfurter Wertpapierbörse ermittelt. Der Index umfasst die nach Marktkapitalisierung 40 größten deutschen börsennotierten Unternehmen.
DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG.
Zahlen-Zauber im Januar
„So wie der Januar, so wird das Jahr“ – auch wenn diese vermeintliche Börsenregel schon als widerlegt gilt, hält sie sich hatnäckig. Und in der Tat verdienen die ersten Wochen des neuen Jahres besondere Aufmerksamkeit. Praktisch alle großen Indizes kämpfen mit der 200-Tage-Linie. Ob dies nun für Trendende, -pause oder -umkehr steht, bleibt erstmal unklar. Die gestiegene Nervosität der Märkte zeigt sich in der Volatilität, auch im DAX: Das deutsche Börsenbarometer schloss den letzten Monat mit einem Minus von 2,6 Prozent ab, schwankte aber zwischen Intraday-Hoch und -Tief um 1.333 Punkte oder 8,2 Prozent. Dramatischer war es zuletzt im November 2020. Mit der angelaufenen Berichterstattung für das vierte Quartal 2021 sorgen jetzt die Unternehmen selbst für eine Faktenlage, die nicht immer im Einklang mit den Erwartungen der Börse stehen. Gestern Abend überraschte der Google-Konzern Alphabet, was den Kurs um 11 Prozent steigen ließ. Gleichzeitig enttäuschte der Zahlungsdienstleister PayPal (erneut), was bei der Aktie zu einem Einbruch um 15 Prozent führte. Diese Stunden der Wahrheit könnten in den kommenden Wochen noch für Überraschungen sorgen.
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Newsletter vom 02. Februar 2022
Thomas Strelow, Börse Düsseldorf

