Name ist nicht alles
Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
Ein Kollege und Daueroptimist hatte drei Dinge, die er immer wieder mantraartig wiederholte. Das wird ein spannendes Jahr, ich habe ein gutes Gefühl und das sind super Typen, mit denen wir zusammenarbeiten.
Schauen wir uns die „Jahresendrally“ für KMU-Anleihen an. Hier hat der Kollege Recht: „spannend“. Selbst ins Handelsblatt brachte es eine Anleihe, die eher bittere Schokolade war. „Gubor lockt mit acht Prozent Zinsen. Europas Marktführer für Weihnachtsmänner und Osterhasen aus Schokolade begibt erstmals eine Anleihe. Nach harten Einschnitten will das Familienunternehmen Gubor im Ausland wachsen.“
Es wird suggeriert, dass Gubor mit dem Geld der Investoren im Ausland wachsen möchte. Nach harten Einschnitten. Im Interview mit dem Medium Anleihen-Finder hört es sich eigentlich ganz anders an. Der CFO: „Mit dem Emissionserlös wollen wir eine bestehende Bankfinanzierung reduzieren sowie zukünftig die Sockelfinanzierung durch die Anleihemittel abdecken. Nur noch die Saison-Spitzenfinanzierung soll durch Banken dargestellt werden. Sie müssen wissen, dass unser Geschäft stark durch Vorfinanzierungen geprägt ist und wir bereits heute mit den Vorbestellungen und der Produktion für das Ostergeschäft 2025 beginnen.“ Also kein Wachstum mehr im Ausland, sondern die Auslösung von Bankkrediten. Kein gutes Gefühl.
Dann sehen wir uns mal den Prospekt und den angehängten Konzernbericht des Wirtschaftsprüfers an. Der wird uns doch wohl Aufschluss geben. Stark verklausuliert, weil Bericht eines Wirtschaftsprüfers: „Wir verweisen auf Angaben (…), dass die Fortführung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und des Konzerns von der Umsetzung einer über den 30.04.2024 hinausgehenden Finanzierung abhängig ist.“ Oder: Das Unternehmen geht aus heutiger Sicht mit überwiegender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Finanzierung über das Geschäftsjahr 2023/2024 hinaus gesichert werden kann.“ Also nicht verklausuliert: Wenn die Anleihe Minimum von 50 Mio. EURO durchgeht, dann hat das Unternehmen eine Chance zu überleben. Man bietet für dieses nicht unerhebliche Risiko 8% Zinsen. Da hat noch nicht mal der Privatanleger zugeschlagen. Die Anleihe wurde abgesagt. Bittere Schokolade. Die anfallenden Kosten für Berater und Anwälte bezüglich der KMU-Anleihe sind nirgendwo berechnet oder aufgeführt.
Wenn der Bericht des Wirtschaftsprüfers richtig ist, dann steht wohl die nächste Insolvenz eines renommierten Unternehmens in Deutschland vor der Türe.
Investoren-Transparenz sieht anders aus. Einen komplett anderen Weg geht eine zumindest bei Insidern ebenfalls bekannte Marke Sanha. Das Unternehmen hat seine erste Anleihe im Jahr 2013 begeben und geriet spätestens im Jahr 2017 in ein gefährliches Fahrwasser. Statt davor die Augen zu verschließen, wurde eine – mit allem Risiko – transparente Kommunikation eingeleitet. Regelmäßige Newsletter, die Interessierte über die wirtschaftliche Situation des Unternehmens informieren. Selbstverständlich ist seitdem auch nicht alles Gold, was glänzt – aber Investoren sind informiert und stehen nicht vor einer Black-Box. Gerade hat Sanha eine neue Anleihe, die bis 2029 läuft, platziert. Bis zu 30 Mio. EURO waren angestrebt, fast die Hälfte des Volumens wurde gezeichnet. In diesen unsicheren Zeiten, in denen, jeder versucht sein Geld zusammen zu halten, gar nicht mal so schlecht.
Erfolgreich ist die Anleihe der „The Platform Group“. Die in diesem Jahr platzierte vierjährige Anleihe hat ein Volumen von 30 Mi. EURO. Jetzt möchte man nochmals aufstocken. Der Markt scheint mitzugehen und zeigt deutliches Interesse. Das Geschäftsmodell des Unternehmens überzeugt wohl. Der Kupon ist höher als bei Gubor. Nicht zu unterschätzen: Der CEO ist in der Lage sein Unternehmen punktgenau und transparent vorzustellen. Etwas, was die Investoren honorieren.
Zusammenfassend: Aus unserer Sicht gibt es am Markt für KMU-Anleihen keine Jahresendrally. Kleinteilig gibt es aber sehr viele interessante Momente, die beachtenswert sind.
Zu mwb:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassener Wertpapierdienstleister mit Niederlassungen in Gräfelfing bei München, Hamburg, Hannover, Frankfurt und Berlin. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet. 1999 erfolgte der Börsengang. Heute ist die mwb-Aktie (ISIN DE000A3EYLC7, WKN A3EYLC) an der Börse München im Segment m:access notiert wie auch im Freiverkehr an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic Board), Hamburg und Stuttgart. mwb ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv: Wertpapierhandel und Corporates & Markets. Im Wertpapierhandel betreut mwb rund 46.000 Orderbücher für deutsche und internationale Wertpapiere. Dabei handelt es sich sowohl um Aktien als auch um festverzinsliche Wertpapiere und offene Investmentfonds. Damit ist mwb einer der größten Skontroführer in Deutschland.
Disclaimer:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist Herausgeber des vorliegenden Dokumentes. Obwohl die Informationen in diesem Dokument aus Quellen stammen, die die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG für zuverlässig erachtet, kann für die Richtigkeit der Informationen in diesem Dokument keine Gewähr übernommen werden.
Dieses Dokument stellt keinen Prospekt dar und ist nicht geeignet, als Grundlage zur Beurteilung der in dem Dokument vorgestellten Wertpapiere herangezogen zu werden. In diesem Dokument enthaltene Schätzungen und Meinungen stellen ausschließlich die Beurteilungen, der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokumentes dar und können zu jedem Zeitpunkt ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG oder ihre verbundenen Unternehmen können von Zeit zu Zeit Bestände an den in diesem Dokument genannten Wertpapieren oder an darauf basierenden derivaten Finanzinstrumenten halten, können andere Dienstleistungen (einschließlich solcher als Berater) für jedes in diesem Dokument genannte Unternehmen erbringen oder erbracht haben, und können – soweit gesetzlich zulässig – die hierin enthaltenen Informationen oder die Recherchen, auf denen sie beruhen, vor ihrer Veröffentlichung verwendet haben.
Ein wie auch immer geartetes Beratungsverhältnis zwischen der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG und dem Empfänger dieses Dokumentes wird durch die Übersendung oder Weitergabe dieses Dokuments nicht begründet. Jeder Empfänger muss eigene Anstrengungen unternehmen und Vorkehrungen zu treffen, um die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit einer Anlageentscheidung unter Berücksichtigung seiner persönlichen und wirtschaftlichen Belange zu prüfen. Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG haftet weder für Konsequenzen aus dem Vertrauen auf in diesem Dokument enthaltenen Meinungen oder Aussagen noch für Unvollständigkeiten in diesem Dokument. Jede US-Person, die dieses Dokument erhält und Transaktionen mit hierin genannten Wertpapieren tätigen möchte, ist verpflichtet, dies durch einen in den USA zugelassenen Dienstleister.

mwb Kapitalmarkt-Standpunkt
vom 11. Dezember 2024
Zum Newsletter anmelden
Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kontakt und weitere Informationen:
mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kai Jordan
Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
Tel: +49 40-360995-20
E-Mail: kjordan@mwbfairtrade.com
Der erste Mann auf dem Mond…

Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
…spielen Kinder oft im Winter, wenn sie die erste Spur im frischen Pulverschnee hinterlassen. Sie kommen sich vor wie Neil Armstrong, als er am 21. Juli 1969 unbekanntes Terrain betrat. Genauso ist die derzeitige Situation in den Kapitalmärkten. Es gibt keine vergleichbare Situation in der Geschichte, aus der man Lehren und Erfahrungen zur Analyse heranziehen könnte. Das es gerade die Zentralbanken sind, die hier ins Ungewisse voranschreiten müssen, darauf haben wir u.a. in den Standpunkten „in die Falle getappt“ und „Auf Turkey“ immer wieder hingewiesen.
Nun hat der Angriff Russlands auf die Ukraine die Auftriebskräfte bei den Preissteigerungen enorm beschleunigt und die Zwickmühle der Zentralbänker in eine Richtung aufgebrochen, die ohne den Konflikt vermutlich anders verlaufen wäre. Die Explosion bei den Preisen für Energie, Nahrungsmittel und alle Produkte und Dienstleistungen mit Lieferkettenproblemen, sowie die sich in den ersten Ankündigungen der Gewerkschaften abzeichnenden Zweitrundeneffekte, führen nun auch bei der EZB zwangsweise zu einem Umdenken und dem Bruch mit allen Aussagen die Frau Schnabel und Co. noch vor ein paar Monaten getroffen haben. Wir hatten immer auf den Bund-Future hingewiesen dessen Stabilität lange Zeit die Sprache der EZB-Granden reflektiert hat. Nun hat das Äquivalent der 10-jährigen Bundesanleihe einen beispiellosen Absturz hingelegt und reflektiert damit die neue Situation. Gleichzeitig explodieren die Spreads der Anleihen der sogenannten Club-Med-Staaten und beleben die Erkenntnis neu, dass die Eurozone immer noch unter einem ebenso dilettantischen Statikfehler leidet – eine fehlende Exekutive bzw. keine ernsthafte Integration der europäischen Finanzpolitik. Dieser Riss im Mauerwerk der Gemeinschaftswährung wurde lediglich durch die „quasi-Staatsfinanzierung“ der Zentralbank zugekleistert. Mit der halbherzigen Ankündigung des 0,25 Schrittes nach der letzten EZB Sitzung und der Einstellung der Anleihekäufe blieb Frau Lagarde offensichtlich viele Antworten schuldig und die Anleihemärkte haben sie hierfür gnadenlos abgewatscht.
Zwar bekräftigte Lagarde die Entschlossenheit der EZB die Fragmentierung zu verhindern – notfalls würde man „bestehende Instrumente anpassen oder neue auflegen“. Aber konkrete aktuelle Maßnahmen in dieser Richtung verkündete Sie nicht. Die Reinvestitionen der fällig werdenden Staatsanleihen könnten notfalls hochflexibel im Kampf gegen die Fragmentierung eingesetzt werden. Kann man die aktuellen 2,35 Prozent Spread nicht schon längst als Fragmentierung ansehen? Die italienischen, deutschen und griechischen Renditen konnten im Vergleich zum Stand kurz vor der EZB-Entscheidung immer weiter zulegen. Die Verschuldung der Südländer in der Eurozone wird nun immer teurer und teurer. „In die Falle getappt“.
Die Investoren in zahlreichen Assetklassen ziehen sich zunehmend in den „Risk-Off-Modus“ zurück. Die Pleiten oder Restrukturierungen bei Start-ups die vor kurzen noch abenteuerliche Milliardenbewertungen erreichten stehen hier nicht alleine. Auch an den Aktienmärkten haben nicht nur Small-Caps und einst hochbewertete Technologiewerte sondern mittlerweile auch die großen Indizes eine ordentliche Bremsspur hingelegt. „Auf Turkey“.
Wer direkt oder indirekt in den letzten Jahren in die um die Nullmarke rentierenden neuen und vermeintlich sicheren Bundesanleihen investiert hat, kann sich heute über Kursverluste je nach Laufzeit von 10 % bis zu 30 % bei den Langläufern „freuen“. Hier kann man nur noch renditefrei auf die Rückzahlung warten. Und dass bei den aktuellen Inflationsraten der Realzins diese Investments zum Desaster werden lässt, liegt auf der Hand. Auch bei den guten Mittelstandsbonds wurden hier- und da einige Prozentpünktchen abgezogen. Aber diese Anleihen hängen eben weniger an einer Benchmark als an erfolgreichen Geschäftsmodellen und in der Liga der guten Bonds bleibt trotz leichtem Kursverlust am Ende des Jahres noch aufgrund eines nennenswerten Kupons ein nominales Plus übrig. So lässt sich die unschöne Inflation schon besser verschmerzen.
Die sozialen Effekte der explodierenden Preise sind immens. Bei den Beziehern niedriger Einkommen frisst die Inflation sehr schnell alle disponiblen Beträge und auch darüber hinaus auf. Die Versuche der Bundesregierung hier durch Interventionen gegenzusteuern, erscheinen nicht sonderlich wirksam. Wenn aber die Kapitalmärkte den Glauben verloren haben, dass die EZB einen einheitlichen europäischen Zinstrend noch hinbekommt, ohne die Kontrolle über die Inflation zu verlieren, dann gibt es nur eine Möglichkeit, den derzeitigen Haupttreiber für die Entwicklung der Preise zu stoppen. Der Krieg muss so schnell wie möglich enden. Denn neben dem unendlichen menschlichen Leid, dass hier angerichtet wird, sind die Effekte eben Gift für Menschen und Märkte. Die Sanktionen schmerzen die Russen sicher, aber ihre Wirkung wird relativiert, weil man die betroffenen Rohstoffe einfach nach China oder Indien verkaufen kann. Die Gegner haben sich in der Ukraine in einem langwierigen Artilleriekrieg verbissen. Eine Friedenslösung kann nur am grünen Tisch erzwungen werden und dafür ist es leider erforderlich, dass die russische Position so weit wie möglich geschwächt wird. So bitter es einer pazifistischen Grundhaltung entgegensteht, dass erreicht man leider nicht mit heißen Reden oder Telefonaten. Die Ukraine muss schweres Gerät bekommen in hinreichendem Umfang. Hier beginnt der Groll der Staaten in West- und Osteuropa. So schreibt Spiegel Online im Kommentar „Drückeberger Deutschland“: „Statt als gestaltender Akteur und Schutzmacht für Osteuropa aufzutreten, produziert die Bundesregierung faule Kompromisse und verbales Leergut. Es mangelt an historischem Ehrgeiz.“
An Ehrgeiz mangelte es dem Bundeskanzler aber nicht, als er im Februar kurz vor dem Einmarsch zum Antrittsbesuch nach Moskau eilte, um Putin zu sprechen. Was immer dann Inhalt dieser Gespräche war. Doch neben dem Altkanzler sind auch weitere prominente Vertreter der Sozialdemokratie wie Sigmar Gabriel weiter im Dialog mit ranghohen russischen Vertretern. Als ehemaliger Wirtschaftsminister für explodierende deutsche Waffenexporte nach Nordafrika verantwortlich ist er nun auf einmal gegen solche Exporte in die Ukraine. Ob diese Haltung tatsächlich nur aus Sorge um eine Ausweitung des Konflikts mit nuklearen Waffen herrührt, wollen wir hier nicht weiter beurteilen. Aber gerade in der Ampelkoalition gibt es eben auch andere Stimmen. So titelte der Spiegel vor kurzem „die Olivgrüne“ über die einstige Friedenspartei. Die Wähler scheinen das zu goutieren – die Grünen ziehen in den jüngsten Umfragen an der SPD vorbei.
Wie immer es kommt, dieser Krieg muss ein baldiges Ende finden. Die Auswirkungen auf die Menschen in der Ukraine aber auch im Rest der Welt sind katastrophal. Und wer sich aus welchen Gründen auch immer gegen eine effektive Unterstützung der Ukraine wehrt ist für die desaströse Entwicklung für Menschen und für die Kapitalmärkte mitverantwortlich. Denn hier ist man nicht „der erste Mann auf dem Mond“. Wir denken hier in der Tradition Helmut Schmidts.
Disclaimer:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist Herausgeber des vorliegenden Dokumentes. Obwohl die Informationen in diesem Dokument aus Quellen stammen, die die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG für zuverlässig erachtet, kann für die Richtigkeit der Informationen in diesem Dokument keine Gewähr übernommen werden.
Dieses Dokument stellt keinen Prospekt dar und ist nicht geeignet, als Grundlage zur Beurteilung der in dem Dokument vorgestellten Wertpapiere herangezogen zu werden. In diesem Dokument enthaltene Schätzungen und Meinungen stellen ausschließlich die Beurteilungen, der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokumentes dar und können zu jedem Zeitpunkt ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG oder ihre verbundenen Unternehmen können von Zeit zu Zeit Bestände an den in diesem Dokument genannten Wertpapieren oder an darauf basierenden derivaten Finanzinstrumenten halten, können andere Dienstleistungen (einschließlich solcher als Berater) für jedes in diesem Dokument genannte Unternehmen erbringen oder erbracht haben, und können – soweit gesetzlich zulässig – die hierin enthaltenen Informationen oder die Recherchen, auf denen sie beruhen, vor ihrer Veröffentlichung verwendet haben.
Ein wie auch immer geartetes Beratungsverhältnis zwischen der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG und dem Empfänger dieses Dokumentes wird durch die Übersendung oder Weitergabe dieses Dokuments nicht begründet. Jeder Empfänger muss eigene Anstrengungen unternehmen und Vorkehrungen zu treffen, um die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit einer Anlageentscheidung unter Berücksichtigung seiner persönlichen und wirtschaftlichen Belange zu prüfen. Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG haftet weder für Konsequenzen aus dem Vertrauen auf in diesem Dokument enthaltenen Meinungen oder Aussagen noch für Unvollständigkeiten in diesem Dokument. Jede US-Person, die dieses Dokument erhält und Transaktionen mit hierin genannten Wertpapieren tätigen möchte, ist verpflichtet, dies durch einen in den USA zugelassenen Dienstleister zu tun.

mwb Kapitalmarkt-Standpunkt
vom 15. Juni 2022
Zum Newsletter anmelden
Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kontakt und weitere Informationen:
mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kai Jordan
Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
Tel: +49 40-360995-20
E-Mail: kjordan@mwbfairtrade.com
Der Weg ist das Ziel

Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
Eine unkonventionelle Umfrage unter Kapitalmarktteilnehmern hatte Ende des Jahres 2021 einen optimistischen Ausblick an der Anzahl an notwendigen KMU-Emissionen für die erste Jahreshälfte 2022 ergeben. „Es fielen Worte wie „Lass jetzt endlich mal Corona vorbei sein, dann kommen die Emittenten an den Kapitalmarkt zurück. Der Kapitalmarkt wird gebraucht.“
Wir haben mittlerweile Mitte Mai und so richtig viel hat sich im KMU-Markt nicht getan. Dafür gibt es ein Potpourri an Gründen. Fangen wir mal mit dem Offensichtlichen an. Die Pandemie hat uns bis heute im Griff. Immer wieder werden wir mit Zahlen konfrontiert, die kaum verifizierbar sind. Der Gesundheitsminister und der RKI-Chef liefern Zahlen ab und erklären gleichzeitig, dass diese Zahlen auch falsch sein können. Erneut wissen wir nicht, welche Zahlen maßgeblich sind. Die Gesetzgebung ist verwirrend. Jedes Bundesland macht sein eigenes Ding. Und viele Bürger folgen deshalb ohnehin nur noch ihren eigenen Regeln. Das sind verunsichernde Indikatoren, die der Kapitalmarkt hasst und die dementsprechend auch die Emittenten abschrecken.
Ein Turbo der Abschreckung für die Emittenten, die notwendig Geld vom Kapitalmarkt brauchen, ist der Angriffskrieg von Wladimir Putin auf die Ukraine. Auch hier haben wir ein Informationsproblem, was die Planung von Maßnahmen erschwert. Abgesehen von der Grausamkeit der kriegerischen Auseinandersetzungen ist es nicht berechenbar, wie der Krieg ausgeht. Wie lange dauert der Krieg? Welche Maßnahmen werden von den beteiligten Parteien ergriffen? Was für Auswirkungen hat dies auf die Planungen der Unternehmen und das wirtschaftliche Umfeld? Gibt es jetzt einen Verzicht auf russisches Gas oder wird Europa der Hahn abgedreht? Was ist mit den russischen Öllieferungen? Verändert dies als Unternehmer meine Einkaufsbedingungen? Welche Auswirkungen hat dies auf meine Lieferketten?
„Wirtschaftliches Umfeld“ ist das nächste Stichwort. Wir haben uns häufiger in diesem Standpunkt mit möglichen Leitzinserhöhungen auseinandergesetzt. Wir haben unsere Lupe auf die Inflation gerichtet. Bis jetzt sind unsere Prognosen eingetreten. In Europa haben wir keine Leitzinserhöhung. Aber es ist unbestritten, dass die EZB momentan einen großen Spagat macht. Inflationsraten um die sieben Prozent sind für Deutschland gefühlt eher italienische Verhältnisse. Betrachten wir den ifo-Geschäftsklimaindex, der eigentlich als simple unternehmerische Abfrage funktioniert. Wenige Fragen, die in den IR-Abteilungen größtenteils durch Ankreuzen ausgefüllt werden. Monatliche Wechsel, wie momentan, gab es bisher kaum. Eher war immer eine Tendenz über mehrere Monate hinweg erkennbar. Das ist die momentane Krux der EZB: Würgt sie das zarte Pflänzchen Konjunktur auf Seiten der Unternehmer oder auf Seiten der Verbraucher ab? Es ist auch klar, dass egal in welchem europäischen Land, die Bürger nicht ständig mehr für existenznotwendige Dinge wie Wohnung, Heizung und Lebensmittel zahlen können. Dieser Strauß an Verunsicherungen führt dazu, dass sich Investoren und Emittenten zurückhalten. Aber auch in USA werden die Falken langsam wieder leiser. Eine Abkehr von den erwarteten Zinserhöhungen ist das noch lange nicht aber die ersten Hinweise auf die tektonischen Auswirkungen, die nachhaltig höhere Zinsen haben können. Das Wort Stagflation ist in Mode gekommen und erste Auguren spekulieren darüber, dass die FED ihren Kurs zumindest abmildern könnte; vor allem wenn es am Corporate-Bondmarkt lauter quietschen sollte.
Im Markt für KMU-Anleihen in Deutschland müssen in den nächsten 15 Monaten nach Informationen des Special-Interest-Mediums Bondguide Minimum 12 KMU-Anleihen, die getilgt werden – üblicherweise wird dafür mit einem zeitlichen Abstand eine neue Anleihe begeben, deren Mittel für die Ausbezahlung der alten genutzt wird. Die Verunsicherung der Markteilnehmer ist zurzeit so groß, dass übliche Timings nicht eingehalten werden. Zusätzlich sind die Kuponanforderungen der Investoren aufgrund des hohen Inflationsabschlages auch schwer stemmbar. Dann kommt noch ein hausgemachtes Problem dazu: Seit 2018 wurden vermehrt Immobilienanleihen begeben, die jetzt in 2023 fällig werden. Institutionelle Investoren sind häufig in diesem Segment am Limit und können nicht noch weiter investieren. Die Pleite von Eyemaxx, die Fast-Insolvenz der Adler-Gruppe und die jüngsten Veröffentlichungen von Consus schaffen nicht unbedingt mehr Vertrauen. Aber es sind immer die schwächsten Glieder einer Kette, die zuerst reißen und es gibt auch andere Emittenten, deren Papiere hier zu Recht Stabilität zeigen. Worauf wir ebenfalls immer hingewiesen haben.
Es sind für alle Beteiligten extrem schwierige Zeiten. Innerhalb kürzester Zeit hat es den dritten schwarzen Schwan gegeben: Finanzkrise im Jahr 2008, die Corona-Pandemie ab dem Jahr 2020 und nun noch den Brandbeschleuniger Ukrainekrieg. Wohin geht der Kapitalmarktweg für KMU in diesem Jahr. Es wird schwierig werden. Alle Seiten müssen sich recken. Emittenten, die Geld einsammeln wollen, werden noch transparenter sein müssen als bisher und wahrscheinlich auch höhere Kupons aufrufen müssen; selbst Unternehmen, die über eine längere und vertrauenswürdige Kapitalmarkthistorie verfügen. Egal ob Retail- oder institutionelle Investoren dürfen auch nicht weiter zögern, wenn Sie klug und langfristig investieren wollen. In jetzigen Kapitalmarktzeiten ist der Weg das Ziel und bietet auch zahlreiche Chancen – selbst wenn es ein steiniger Weg ist.
Disclaimer:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist Herausgeber des vorliegenden Dokumentes. Obwohl die Informationen in diesem Dokument aus Quellen stammen, die die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG für zuverlässig erachtet, kann für die Richtigkeit der Informationen in diesem Dokument keine Gewähr übernommen werden.
Dieses Dokument stellt keinen Prospekt dar und ist nicht geeignet, als Grundlage zur Beurteilung der in dem Dokument vorgestellten Wertpapiere herangezogen zu werden. In diesem Dokument enthaltene Schätzungen und Meinungen stellen ausschließlich die Beurteilungen, der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokumentes dar und können zu jedem Zeitpunkt ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG oder ihre verbundenen Unternehmen können von Zeit zu Zeit Bestände an den in diesem Dokument genannten Wertpapieren oder an darauf basierenden derivaten Finanzinstrumenten halten, können andere Dienstleistungen (einschließlich solcher als Berater) für jedes in diesem Dokument genannte Unternehmen erbringen oder erbracht haben, und können – soweit gesetzlich zulässig – die hierin enthaltenen Informationen oder die Recherchen, auf denen sie beruhen, vor ihrer Veröffentlichung verwendet haben.
Ein wie auch immer geartetes Beratungsverhältnis zwischen der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG und dem Empfänger dieses Dokumentes wird durch die Übersendung oder Weitergabe dieses Dokuments nicht begründet. Jeder Empfänger muss eigene Anstrengungen unternehmen und Vorkehrungen zu treffen, um die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit einer Anlageentscheidung unter Berücksichtigung seiner persönlichen und wirtschaftlichen Belange zu prüfen. Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG haftet weder für Konsequenzen aus dem Vertrauen auf in diesem Dokument enthaltenen Meinungen oder Aussagen noch für Unvollständigkeiten in diesem Dokument. Jede US-Person, die dieses Dokument erhält und Transaktionen mit hierin genannten Wertpapieren tätigen möchte, ist verpflichtet, dies durch einen in den USA zugelassenen Dienstleister zu tun.

mwb Kapitalmarkt-Standpunkt
vom 18. Mai 2022
Zum Newsletter anmelden
Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kontakt und weitere Informationen:
mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kai Jordan
Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
Tel: +49 40-360995-20
E-Mail: kjordan@mwbfairtrade.com
Die neue finanzpolitische Weltordnung

Vor einem Jahr schrieb die FAZ „Die Welt zerfällt in Blöcke. (…) Ein Stratege sieht die Herausbildung zweier Blöcke – und Europa zwischen den Fronten.“ Die beiden finanz-politischen Blöcke – so fasst es Autor Martin Hock zusammen – sind China mit dem Appendix Afrika und Amerika im Lead auch für Lateinamerika. Europa wird eher abgeschlagen in seiner Stellung reduziert. Interessant: Russland spielt keine Rolle mehr. Russland, das sich ja selber als direkter Nachfolger der früheren Weltmacht Sowjetunion versteht. Wenn die Thesen des FAZ-Artikels stimmen, dann stellt sich die Frage, was bezweckt der kriegerische Aggressor Wladimir Putin? Vom Ende gedacht: Putin hat ein Ziel. Was ist sein Ziel?
In dem Zusammenhang ist es auch wichtig, die Psychologie des einzelnen Menschen in Russland zu bedenken. Es ist sicherlich nicht vergleichbar, aber rational haben wir uns nicht vorstellen können, dass die Mehrheit der britischen Bürger einem Brexit zustimmen oder Donald Trump zum amerikanischen Präsidenten wählen. Vielleicht ist es das Ziel irgendwann nicht am „Katzentisch“ Platz nehmen zu müssen, während die drei großen Wirtschaftsblöcke miteinander konferieren.
Was sehen wir durch Krieg für Auswirkungen auf die Kapitalmärkte, auf die Zinspolitik der EZB aber auch auf die der FED? Besonders wollen wir einen Fokus auf kapitalmarktorientierte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) richten.
Wir haben in den letzten Standpunkten immer mal wieder Stellung zur Zinspolitik der EZB und den zu recht gestiegenen Inflationsängsten bezogen. In Deutschland und in Italien ist es zu erwarten, dass die Energiepreise, da fast alles mit Gas betrieben wird, durch den Krieg in den Himmel steigen. Der Ausbau der „Freiheitsenergie“, damit meint Christian Lindner neuerdings Ökostrom, dauert und kostet viel Geld. Das wird die Inflation massiv weiter anheizen. Frankreich oder die Niederlande setzen auf Atomstrom. Öl kann anders bezogen werden – entweder aus den USA oder aus dem Nahen Osten. Mittlerweile ist das Barrel Öl der Referenzmarke Brent auf deutlich mehr als 100 Dollar angestiegen. Die Bundesregierung wird die Bürger mit höheren Unterstützungen an der Stange halten. Die EZB kann die Zinsen nicht erhöhen – etwas was wir seit Monaten geschrieben haben, weil sie politisch nicht kann. Der von Russland initiierte Krieg könnte das zarte Pflänzchen Konjunktur, das noch immer nach oder vielleicht sogar während der Corona-Krise viel Pflege, Dünger und Wasser braucht, sonst sehr schnell für lange Zeit verdorren. Es mag sein, dass die EZB und gewisse Voraussetzungen in diesem Jahr die Zinsen um 0,25 Prozent erhöhen wird. Das ist aber dann einfache Symbolpolitik und wirtschaftlich zu vernachlässigen.
Die FED hat mehrere Zinsschritte angekündigt, aber letzten Monat auch schon etwas relativiert. Auch hier ist es wahrscheinlich, dass es durch diesen Krieg zu einer kompletten Neubewertung kommen wird. Es bleibt abzuwarten, wann und wie es zu einer Kommunikation mit den Kapitalmärkten kommt.
Auf den ersten Blick gibt es bei den KMUs nur direkte Verlierer. Die sind schnell benannt. Es sind Unternehmen, die in russischer Abhängigkeit stehen. Bei den Mit-telstandsanleihen sind das offensichtlich Ekosem, Ekotechnika und der Fußballverein Schalke 04, weil dort bis gestern der Hauptsponsor Gazprom geheißen hat. Der Kurs der Anleihen von Ekosem hat sich seit Beginn der massiven Kriegsrhetorik von Putin in den letzten Tagen mehr als halbiert. Die Anleger haben kein Vertrauen. Schalke 04 hat in seinen beiden Anleihen heute ein deutliches Plus verzeichnen können, weil der Verein durch seine klare Distanzierung zu Gazprom Investor Relations betrieben hat. Es bleibt aber abzuwarten, ob dies nicht ein Strohfeuer ist, denn irgendwoher muss der hochverschuldete Verein schließlich das Geld für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs generieren. Zuschauereinnahmen sind es momentan nicht. Ekotechnika hat Ende Januar noch sehr gute Geschäftszahlen für 2021 verkündet, was zu einem hohen Kursplus führte. In den letzten Tagen ist der Aktienkurs auf unter den Ausgabepreis abgestürzt.
Das ist das am Kapitalmarkt Offensichtliche. Was aber ist mit dem Mittelständler und dementsprechend seiner Kapitalmarktpositionierung, der zum Beispiel im Textilbereich in der Ukraine produziert? Oder Unternehmen, die Waren nach Russland geliefert haben und durch die Aussetzung von SWIFT nicht mehr bezahlt werden können? Dies ist alles noch nicht an den Kapitalmärkten angekommen. Momentan wird erst einmal über die Politik und die großen Unternehmen gesprochen. Wir sind uns sicher, die Auswirkungen auf die kapitalmarktorientierten Unternehmen werden auch vorhanden sein. Hier gilt es, aktiv auf die Investoren zuzugehen und offen zu kommunizieren.
Disclaimer:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist Herausgeber des vorliegenden Dokumentes. Obwohl die Informationen in diesem Dokument aus Quellen stammen, die die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG für zuverlässig erachtet, kann für die Richtigkeit der Informationen in diesem Dokument keine Gewähr übernommen werden.
Dieses Dokument stellt keinen Prospekt dar und ist nicht geeignet, als Grundlage zur Beurteilung der in dem Dokument vorgestellten Wertpapiere herangezogen zu werden. In diesem Dokument enthaltene Schätzungen und Meinungen stellen ausschließlich die Beurteilungen, der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokumentes dar und können zu jedem Zeitpunkt ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG oder ihre verbundenen Unternehmen können von Zeit zu Zeit Bestände an den in diesem Dokument genannten Wertpapieren oder an darauf basierenden derivaten Finanzinstrumenten halten, können andere Dienstleistungen (einschließlich solcher als Berater) für jedes in diesem Dokument genannte Unternehmen erbringen oder erbracht haben, und können – soweit gesetzlich zulässig – die hierin enthaltenen Informationen oder die Recherchen, auf denen sie beruhen, vor ihrer Veröffentlichung verwendet haben.
Ein wie auch immer geartetes Beratungsverhältnis zwischen der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG und dem Empfänger dieses Dokumentes wird durch die Übersendung oder Weitergabe dieses Dokuments nicht begründet. Jeder Empfänger muss eigene Anstrengungen unternehmen und Vorkehrungen zu treffen, um die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit einer Anlageentscheidung unter Berücksichtigung seiner persönlichen und wirtschaftlichen Belange zu prüfen. Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG haftet weder für Konsequenzen aus dem Vertrauen auf in diesem Dokument enthaltenen Meinungen oder Aussagen noch für Unvollständigkeiten in diesem Dokument. Jede US-Person, die dieses Dokument erhält und Transaktionen mit hierin genannten Wertpapieren tätigen möchte, ist verpflichtet, dies durch einen in den USA zugelassenen Dienstleister zu tun.

mwb Kapitalmarkt-Standpunkt
Börsen Aktuell vom 2. März 2022
Zum Newsletter anmelden
Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kontakt und weitere Informationen:
mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kai Jordan
Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
Tel: +49 40-360995-20
E-Mail: kjordan@mwbfairtrade.com
IPONTIX CORPORATE FINANCE Beratungsgesellschaft mbH
IPONTIX CORPORATE FINANCE Beratungsgesellschaft mbH ist eine unabhängige, partnergeführte Beratungsgesellschaft für strategische Unternehmensfinanzierung und Unternehmensnachfolge mit Büros in Frankfurt am Main und Bremen. Mit den Geschäftsfeldern Kapitalmarktberatung, Mergers & Acquisitions (M&A) sowie Finanzierungsberatung für Fremd- und Eigenkapital berät IPONTIX branchenübergreifend primär mittelständische Unternehmen, oft Familienunternehmen, Family Offices sowie wachstumsstarke Technologieunternehmen. Mit den vier Geschäftsfeldern und ergänzenden Services wie Unternehmensbewertung und CFO-Support ist IPONTIX seit über 20 Jahren der strategische Berater für den deutschen Mittelstand in allen Fragen rund um das Thema Unternehmensfinanzierung und Börsengang.
Leistungsangebot
Ein Börsengang ist eine Entscheidung für Dekaden. Er verändert das Profil eines Unternehmens nachhaltig. Deshalb kommt es auf einen perfekten Start an. Wir beraten Unternehmen bei der Vorbereitung und erfolgreichen Umsetzung eines Börsengangs. Angefangen von der Bewertung der Börsenfähigkeit und Formulierung der Equity Story über die Entwicklung der Kapitalmarktstrategie, der Auswahl der passenden Partner wie Anwälte und IR Professionals, bis zur praktischen Umsetzung des Börsengangs: IPONTIX steht in allen Phasen beratend zur Seite. Nach dem Börsengang unterstützen und begleiten wir sehr gerne den CFO bei seiner börsenfinanzierten Wachstumsstrategie.
Wir sehen uns als Sparringspartner des Managements zu allen in Verbindung stehenden Corporate Finance-Fragen, wie z. B. einem Börsensegmentwechsel, Kapitalerhöhungen, PIPE-Investments, einem Going Private oder bei öffentlichen Angeboten, z. B. Pflichtangeboten. Genauso sind wir kompetenter Ansprechpartner, wenn es um ein Delisting geht.


Kontakt:
Heiko Backmann, CFA
Geschäftsführer
Telefon + 49 (0) 69 – 954 54 – 211
Telefax + 49 (0) 69 – 954 54 – 200
Mobil + 49 (0) 173 – 361 72 22
hbackmann@ipontix.com
IPONTIX CORPORATE FINANCE
Beratungsgesellschaft mbH
Melemstraße 2 / Ecke Eysseneckstraße
60322 Frankfurt am Main
Die Unternehmensprofile wurden von den Unternehmen selbst erstellt.