Automotive bremst – Bitcoin gibt Gas
Hiobsbotschaften der Autobauer aus Wolfsburg und Stuttgart dominierten mit Margen-Verfall, Milliarden-Abschreibungen sowie drohenden Entlassungen und Werksschließungen die nationalen Wirtschaftsnachrichten. Die mit dem Stern liegen beim Aktienkurs seit Jahresbeginn rund 30 Prozent im Minus. Beim Konzern mit dem Golf, der gerade seinen angestammten Platz im Euro Stoxx 50 verloren hat, ist es ähnlich. Hier prägt der Absturz im Juni von 90 auf 70 Euro den Chart. Zwischenzeitliche Erholungen nähren immer wieder die Hoffnung, um anschließend doch zu enttäuschen. Die tiefgreifenden Strukturprobleme, der zähe Umstieg auf die Elektromobilität und der Druck aus China machen der deutschen Schlüsselindustrie spürbar zu schaffen. Die deutschen PKW-Exporte sinken 2026 bisher um 4 Prozent, während die Importe um 16 Prozent zulegen.
Zum Glück lässt sich der DAX davon nicht mehr so leicht nach unten ziehen. Die historische Abhängigkeit von den Automobil-Aktien hat sich in den letzten 10 Jahren vom zweistelligen in den einstelligen Prozentbereich halbiert. Nach einem schwachen Wochenabschluss, und von politischen Wahlen erneut unbeeindruckt, legte der DAX am Montag satte 1,3 Prozent zu. Doch heute wackelt wieder die Marke von 25.500 Punkten. Derweil konnte an den US-Märkten der Dow Jones am Dienstag sein 37. Rekordhoch des laufenden Jahres verzeichnen und die Technologiebörse Nasdaq stand gestern so hoch wie noch nie. Autoaktien spielen da keine große Rolle, der auf unter 100 USD gefallene Ölpreis vielleicht schon eher.
Als energiehungrig galt immer der Bitcoin, wo seit dem Peak vom Oktober zuletzt Kurseinbrüche um 50 Prozent das Bild prägten. Statt unter 60.000 USD notiert die bekannteste und wertvollste Digitalwährung aktuell über 86.000 USD und hat damit seit dem Jahrestief Anfang Juli in kurzer Zeit knapp 50 Prozent zugelegt. Das starke Momentum vertreibt die Gerüchte um einen Krypto-Winter, aber die Strecke bis zum alten Rekordhoch von fast 126.000 USD ist nochmal genauso lang. Hoffentlich reicht der Sprit dafür.


Newsletter vom 23. September 2026
Thomas Strelow, Börse Düsseldorf

Juni 2026: VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF
Der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF gewährt Zugang zu Unternehmen, die bei den Dividendenzahlungen Konsistenz und Nachhaltigkeit aufweisen und die Kriterien für das Screening erfüllen. In den Index werden nur Aktien aus Industrieländern aufgenommen.

Im Aktionsmonat wird der ETF an der Börse Düsseldorf vom Skontroführer ICF BANK zu nochmals engeren Geld- und Brief-Kursen gehandelt. Ziel ist es, den niedrigsten Spread unter den deutschen Handelsplätzen bieten zu können. In der Zeit zwischen 09:00 und 17:30 Uhr ist die Geld-Brief-Spanne in diesem Papier niedriger (oder maximal gleich) wie am Handelsplatz Xetra.
Die hier vorgestellten Produkte sind in keinem Fall als Anlageberatung oder Kaufempfehlung zu verstehen.
| Name ISIN | Briefkurs Stand | Diff % Diff +/- |
|---|---|---|
| VanEck Mstr.DM Dividend.UC.ETF NL0011683594 | 0 25.09.2026 | 0,40% 0,2200 |

ETF des Monats – 06/2026
Kurzsteckbrief A2JAHJ:
Indexabbildung: Physisch
Ertragsverwendung: Ausschüttend
Fondsgröße: 7,6 Mrd. EUR
Fondswährung: EUR
Total Expense Ratio: 0,38%
Anzahl Positionen: 100
(Datenquelle: extraETF.com vom 14.05.2026)
Mehr Informationen bei extraETF.com:

(inkl. Factsheet und Anlegerinformationsblatt)

Die Courtage für ETF-Geschäfte an der Börse Düsseldorf beträgt 0,08%. In Verbindung mit einem niedrigen Spread und abhängig von der Ordergröße kann dies für das einzelne Geschäft zu einem günstigeren Kauf- oder Verkaufspreis führen, als an einem Handelsplatz ohne explizite Nebenkosten. Vergleichen lohnt sich! (Ausschlaggebend für die Gebühren ist das Preisverzeichnis der depotführenden Banken bzw. Broker.)
Mai 2026: 21Shares Bitcoin Gold ETP
Der 21shares Bitcoin Gold ETP bietet Anlegern erstmals die Möglichkeit, gleichzeitig in die Wertentwicklung von Gold und Bitcoin zu investieren. Die Zusammensetzung des hybriden Produktes aus dem Edelmetall Gold und der Kryptowährung Bitcoin wird jeden Monat in basierend auf der inversen Volatilität der beiden Anlageklassen angepasst.
Im April 2026 war das Verhältnis ca. 53% zu 47% (XAU zu BTC).

Im Aktionsmonat wird der ETF an der Börse Düsseldorf vom Skontroführer ICF BANK zu nochmals engeren Geld- und Brief-Kursen gehandelt. Ziel ist es, den niedrigsten Spread unter den deutschen Handelsplätzen bieten zu können. In der Zeit zwischen 09:00 und 17:30 Uhr ist die Geld-Brief-Spanne in diesem Papier niedriger (oder maximal gleich) wie am Handelsplatz Xetra.
Die hier vorgestellten Produkte sind in keinem Fall als Anlageberatung oder Kaufempfehlung zu verstehen.
| Name ISIN | Briefkurs Stand | Diff % Diff +/- |
|---|---|---|
| 21Shares AG CH1146882308 | 0 25.09.2026 | -0,34% -0,1480 |

ETF des Monats – 05/2026
Kurzsteckbrief A3GYXW:
Indexabbildung: Physisch
Ertragsverwendung: Thesaurierend
Fondsgröße: 36 Mio. EUR
Fondswährung: USD
Total Expense Ratio: 0,65%
Anzahl Positionen: 2
(Datenquelle: extraETF.com vom 24.04.2026)
Mehr Informationen bei extraETF.com:

(inkl. Factsheet und Anlegerinformationsblatt)

Die Courtage für ETF-Geschäfte an der Börse Düsseldorf beträgt 0,08%. In Verbindung mit einem niedrigen Spread und abhängig von der Ordergröße kann dies für das einzelne Geschäft zu einem günstigeren Kauf- oder Verkaufspreis führen, als an einem Handelsplatz ohne explizite Nebenkosten. Vergleichen lohnt sich! (Ausschlaggebend für die Gebühren ist das Preisverzeichnis der depotführenden Banken bzw. Broker.)
Trumps Zolloffensive schockt die Märkte
Das Jahr 2025 hat ruhig begonnen, aber das war wohl nur die Ruhe vor dem Sturm. Nach dem „DeepSeek“-Schock vor gut einer Woche, den insbesondere die Tech-Aktien noch gar nicht richtig verdaut haben, läuft Donald Trump jetzt zur Höchstform auf. Am Wochenende wurden drastische Zölle gegenüber Mexiko, Kanada und China verkündet. Das jagte am Montag eine neue Schockwelle durch die Märkte, wobei besonders Aktien und Kryptowährungen zu leiden hatten. Der Bitcoin verlor seit seinem Allzeithoch am 30. Januar bis vergangenen Montag rund 12 Prozent. Zwischenzeitlich ist etwas Entspannung angesagt, die Zollanhebungen gegenüber Kanada und Mexiko wurden für einen Monat ausgesetzt, aber das ist keine dauerhafte Lösung. China hat bereits mit Gegenzöllen reagiert. Die Blicke richten sich jetzt nach Europa, vor allem die EU gilt als nächster Kandidat für Trumps Zollkeule.
So gingen am Montag vor allem die Automobilwerte in die Knie, mit Verlusten von bis zu 7 Prozent bei Daimler Truck und Volkswagen sowie 5,5 Prozent bei BMW und 5 Prozent bei Porsche.
Experten setzen auf schnelle Verhandlungen mit den USA, um einen langwierigen Handelskrieg zu vermeiden. Denn der kostet Wachstum, Arbeitsplätze und vor allem Nerven. Die ersten 100 Tage nach Amtsübernahmen von Regierungschefs sind im Normalfall gekennzeichnet durch moderate Töne. Nicht so bei US-Präsident Trump, er macht seinem Ruf alle Ehre und lässt den Rest der Welt erst gar nicht zur Ruhe kommen. Schauen wir mal, was uns die kommenden Tage, Wochen und Monate noch bringen? Vielleicht ist ja auch etwas Erfreuliches dabei, wie z. B. ein Ende des Krieges in der Ukraine!


Newsletter vom 5. Februar 2025
Martin Braun, Börse Hannover

„Düsseldorfer Börsengeschichte beweist pragmatischen Optimismus“
Gastbeitrag von Dr. Rolf Deml, Börsen-Zeitung vom 27.09.2023, Sonderbeilage Finanzplatz Düsseldorf
Vorteile durch unbürokratische Wege und kostengünstige Prozesse

Die Wurzeln der Düsseldorfer Börse haben ihren Ursprung Mitte des 16. Jahrhunderts in Köln, denn dessen rund 300 Jahre älterer Handelsplatz komplettierte mit den beiden Ende des 18. Jahrhunderts in Düsseldorf und Essen gegründeten Börsen ab 1935 die „Rheinisch-Westfälische Börse zu Düsseldorf“. Dieses Dreier-Zweckbündnis war weder in der ewig konkurrierenden Domstadt noch in der damaligen Stahlmetropole Essen besonders geliebt, wurde aber vom eigenen Erfolg überstrahlt. Die Landeshauptstadt entwickelte sich in den Wirtschaftswunderjahren zum Schreibtisch des Ruhrgebiets und seine Börse bis in die 1970er Jahre zur Nummer eins im Effektengeschäft.
Deutschlands erste Market-Maker-Börse
Im Börsenboom der späten 1990er Jahre mit dem einsetzenden Siegeszug des Internets veränderte sich das Banking und auch das Brokerage. Die neuen Selbstentscheider wollten möglichst nah am Markt sein, die volle Kontrolle haben und vor allem günstig handeln. Gänzlich ohne börsliche Kosten ausgestattet startete 2001 das elektronische Handelssystem Quotrix, parallel zum klassischen Skontoführerhandel in Düsseldorf, mit börslich überwachtem Direkthandel gegen den Market Maker per „Request for Quote“. Wenig später ergänzte ein Limit-Order-Management das Angebot zum vollwertigen Handelsplatz. Dabei sind die im „Quotrix-LOM“ vorliegenden, teils mit intelligenten Limits versehenen Kauf- und Verkaufsorders aber für den Market Maker nicht einsehbar, was bis heute als Alleinstellungsmerkmal im Anlegerschutz gilt. Die Preisqualität wissen verschiedenen Direktbanken, Online- oder Neo-Brokern sowie Kunden von Sparkassen oder VR-Banken zu schätzen. Falls nicht per aktiver Kundenweisung, finden zudem zahlreiche Orders per „Best Execution“-Vorgabe ihren Weg zu Quotrix.
ETPs demokratisieren die Geldanlage – sogar in Krypto-Coins
Anleger, die einfach, kostengünstig und diversifiziert investieren möchten, kommen an Exchange Traded Products nicht vorbei. Zuletzt wurden knapp 3.000 dieser börsengehandelten Produkte in Europa gezählt. Unter den Regionalbörsen bekleidet Düsseldorf hier mit einer breiten Auswahl Rang drei nach Handelsvolumen. Nicht nur klassische ETFs sind bei Privatanlegern gefragt. Das Angebot erweitert sich ständig und neben Themen-ETFs und Rohstoff-ETCs sind inzwischen auch Krypto-ETPs etabliert. Die umfangreichste Auswahl börsengehandelter Krypto-Produkte in Deutschland findet sich an der Börse Düsseldorf und auf Quotrix. Über rund 100 Papiere kann die Wertentwicklung von 25 verschiedenen Coins und rund 20 gemischten Baskets aus der bestehenden Bank- und Depotverbindung heraus mit gewohnter börslicher Qualität und Steuerabrechnung gehandelt werden.
Erstlistings sorgen für Neuzugänge am Kapitalmarkt
Ohne Listing kann keine Börsenstory starten und nicht jedes Going public ist ein vielbeachtetes Großevent. Gerade kleinere und mittelgroße Unternehmen nutzen die attraktiven Listingmöglichkeiten im Düsseldorfer Freiverkehr, speziell im Qualitätssegment Primärmarkt mit Perspektive zum Handel auf Xetra. Erhöhte Transparenzpflichten für die Aktiengesellschaften machen den Primärmarkt auch für ambitionierte Anleger auf der Suche nach besonderen Investment-Chancen interessant. Für die professionelle Begleitung von Emissionen steht ein Netzwerk zugelassener Kapitalmarktpartnern bereit, um die Unternehmen in den verschiedenen Vorbereitungs- und Umsetzungsschritten professionell zu unterstützen. Unbürokratische Wege, kostengünstige Prozesse und klarer Kundenfokus dürfen als typische Vorteile der Börse Düsseldorf gelten, die seit 2017 unter der Trägerschaft der BÖAG Börsen AG im Verbund mit den Börsen in Hamburg und Hannover operiert.
GoingPublic Magazin: Börsen in Deutschland – „Wettbewerb belebt in jedem Fall das Geschäft“
Falko Bozicevic im Interview mit Dr. Rolf Deml, der seit 2022 neuer Geschäftsführer der Börse Düsseldorf ist.




„Kenner entdecken eine versteckte Vielfalt am Rhein“
Gastbeitrag von Dr. Rolf Deml, Börsen-Zeitung vom 28.03.2023, Sonderbeilage NRW
Quotrix als Pionier unter den Market-Maker-Börsen – Größtes Angebot an börsengehandelten Krypto-Coins – Erstlistings am Kapitalmarkt über den Primärmarkt

Die Düsseldorfer Börse blickt auf eine lange Tradition zurück. 1553 aus ersten Börsenzusammenkünften hervorgegangen, entwickelte sie sich zunächst über den örtlichen Getreidemarkt ab Mitte des 19. Jahrhunderts zur Zentralhandelsbörse und mit Aufnahme der Kölner sowie Essener Börse 1935 hin zur „Rheinisch-Westfälischen Börse zu Düsseldorf“, die 2001 zur „Börse Düsseldorf AG“ firmierte. Heute agiert sie unter der Trägerschaft der BÖAG Börsen AG neben den Börsen Hamburg und Hannover als erfolgreicher Handelsplatz, der sich vor allem eines bewahrt hat: den engen Bezug zur regionalen Wirtschaft, eine offene Marktorientierung und die Nähe zum Anleger.
Börslicher Direkthandel
Mit attraktiven Handelsbedingungen und Leistungsgarantien, wie verbindlichen Quotes, Referenzmarkt- und Ausführungsgarantien oder den Verzicht auf Courtage für alle Aktiengeschäfte, ist die Börse Düsseldorf insbesondere auf die Bedürfnisse von Privatanlegern zugeschnitten. Gleichzeitig baut die Börse ihr Dienstleistungsangebot für unterschiedliche Zielgruppen stetig aus. So gibt es hier abseits des großen Scheinwerferlichts für Kenner der Szene eine versteckte Vielfalt zu entdecken.
Während Neo-Broker mit Smartphone-Apps zum sofortigen Handel dem Wertpapiergeschäft in den vergangenen Jahren neuen Schwung verliehen haben, startete die Börse Düsseldorf mit Quotrix bereits Ende 2001 Deutschlands erstes elektronisches Market-Maker-Handelssystem. Anleger können auf Quotrix börsentäglich von 8 bis 22 Uhr schnell und börsenüberwacht rund 20 000 Wertpapiere mit dem Market Maker handeln. Dazu gehören alle Aktien der wichtigsten Indizes sowie weitere in- und ausländische Titel, aber auch Anleihen, Fonds und Exchange Traded Products (ETPs).
Im sogenannten Quote-Request-Verfahren sendet der Market Maker nach Aufforderung durch den Anleger einen sofort handelbaren Kurs, dessen Gültigkeit nach kurzer Zeit wieder verfällt beziehungsweise aktualisiert werden muss. Praktisch ein börslicher Direkthandel. Alternativ können auch Orders mit verschiedenen Limitzusätzen wie Trailing-Stop oder One-Cancel-the-Other übermittelt werden. Diese werden im für den Market Maker nicht einsehbaren Limit-Order-Management-System fortlaufend überwacht und bei Erreichen der Parameter automatisch ausgeführt.
Beim Handel auf Quotrix fallen keine Gebühren seitens der Börse oder des Market Makers an. Seitens Bank oder Broker können Orderprovisionen und Handelsplatzentgelte aufgerufen werden, die jedoch allein dort verbleiben. Die Qualität der Preisbildung wird durch ein Regelwerk abgesichert und orientiert sich stets an der übergreifenden Marktsituation. Ein wesentlicher Unterschied zum außerbörslichen Handel besteht darin, dass die Geschäfte auf Quotrix von der neutralen Handelsüberwachungsstelle der Börse Düsseldorf überwacht werden und damit ein hohes Maß an Anlegerschutz gewährleistet ist.
Neben verschiedenen Direktbanken und Neo-Brokern wie justTRADE ist Quotrix über zahlreiche Banken erreichbar und steht auch Kunden von Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken als moderner Handelsplatz zur Verfügung. Falls nicht per aktiver Kundenweisung, finden zudem zahlreiche Orders per „Best-Execution“-Vorgabe von Banken ihren Weg zu Quotrix.
Krypto-Produkte noch Neuland
Der Handel von Kryptowährungen ist für viele Privatanleger noch Neuland, doch die neue Assetklasse etabliert sich zunehmend. Noch bis vor wenigen Jahren war es exotisch und umständlich in Bitcoin, Ethereum und Co. zu investieren. Digitalwährungen als Beimischung ins Depot aufzunehmen, ist mittlerweile durch den überwachten Börsenhandel von Krypto-Produkten genauso sicher und einfach möglich wie der Erwerb eines Exchange Traded Funds (ETF).
Die umfangreichste Auswahl börsengehandelter Krypto-Coins in Deutschland findet sich an der Börse Düsseldorf und auf Quotrix. Über rund 100 Krypto-ETPs oder -Zertifikate (Partizipationsscheine), die sich an der Wertentwicklung der jeweiligen Digitalwährung orientieren, können die gängigsten Coins aus der bestehenden Bank- und Depotverbindung heraus mit gewohnter börslicher Qualität gehandelt werden. Wichtig dabei: Es handelt sich um gekoppelte Finanzinstrumente, sodass die abgebildeten Kryptowährungen nicht für Zahlungen genutzt oder in persönliche Wallets übertragen werden können.
Wo liegen die Vorteile am börslichen Kryptohandel in Düsseldorf? Komplizierte Antragsstrecken bei ausländischen, meist unregulierten Krypto-Plattformen und Wallets zur sicheren Verwahrung werden überflüssig und die steuerliche Behandlung muss nicht selbst übernommen werden. Krypto-Puristen werfen an dieser Stelle gerne ein, dass nur ein direktes Halten der „Keys“ einen steuerfreien Kursgewinn nach einem Jahr Haltezeit ermögliche. Viele Krypto-Produkte werden inzwischen aber wie die steuerbefreiten physischen Gold-ETCs (Exchange Traded Commodities) behandelt. Andere Produkte berücksichtigen, dass die oft volatilen Krypto-Coins meist eher kurzfristig gehalten werden, um eben von den Kursbewegungen zu profitieren. In solchen Fällen dürfte die pauschale Abgeltungsteuer für viele Anleger günstiger sein als der persönliche Steuersatz.
Die Anzahl börsennotierter Wertpapiere mit Krypto-Bezug hat sich an den Handelsplätzen Düsseldorf und Quotrix im Jahr 2022 verdoppelt. Mit knapp 100 Krypto-Produkten von 15 verschiedenen Emittenten bietet derzeit keine andere deutsche Börse eine derart breite Auswahl. Aktuell lassen sich 25 unterschiedliche Coins kaufen und verkaufen – diese stehen für mehr als zwei Drittel der Marktkapitalisierung aller Digitalwährungen. Das Produktangebot entwickelt sich dynamisch. Mittlerweile 20 Produkte bieten zudem als „Baskets“ ein Investment in einen Mix von Digitalcoins. Ähnlich wie bei einem ETF kann dann mit nur einem Finanzprodukt in mehrere Kryptowährungen investiert werden.
Das Angebot der Börse deckt natürlich nicht das komplette Universum von mehr als 12 000 Kryptowährungen ab, aber das ist auch nicht nötig. Geneigte Anleger sollten sich im Zweifel den bekannteren Coins zuwenden, denn Kryptowerte bleiben an sich eine besonders riskante Anlageklasse, deren Risiko über das Investment in größere Coins und breite Streuung gesenkt werden kann. Selbst ein breiter Krypto-Korb sollte lediglich als Beimischung im Portfolio angesehen werden, denn ein Totalverlust ist selbst dann noch möglich.
Attraktives Listingangebot
Nicht nur Anlegern bietet die Börse Düsseldorf eine geeignete Handelsplattform. Auch kleinere und mittelgroße Unternehmen finden dort im Freiverkehr attraktive Listingmöglichkeiten. Zum Beispiel mit dem Qualitätssegment Primärmarkt, das als Teil des allgemeinen Freiverkehrs neben dem regulierten Markt die Erstnotierung von Aktien und Anleihen ermöglicht. Hier sind aufmerksamkeitsstarke Inital Public Offerings (IPOs) und Listings möglich, welche auch die Perspektive zum Handel im Xetra-System eröffnen. Erhöhte Transparenzpflichten zeichnen den Primärmarkt aus, was dieses Segment auch für ambitionierte Anleger auf der Suche nach besonderen Investment-Chancen interessant macht.
Für die professionelle Begleitung von Emissionen verfügt die Börse über ein Netzwerk von zugelassenen Kapitalmarktpartnern, die Unternehmen mit ihrer ganzen Erfahrung in den verschiedenen Vorbereitungs- und Umsetzungsschritten unterstützen. Schnelle, unbürokratische und kostengünstige Prozesse sind wesentliche Vorteile des Düsseldorfer Listingangebots.
Die Börse Düsseldorf stellt eine wichtige Säule des Kapitalmarktes in Nordrhein-Westfalen dar und ist als Mitglied der Finanzplatzinitiative Fin.Connect.NRW regional bestens vernetzt. Sie steht aber deutschlandweit Unternehmen in allen Fragen des „Going Public“ und „Being Public“ als Ansprechpartner offen. 2022 wurden bei den Erstlistings elf neue Aktiengesellschaften (2021: 15) sowie 29 neue Anleihen und Zertifikate (2021: 25) im allgemeinen Freiverkehr an die Börse gebracht. Damit zählt Düsseldorf zu den aktivsten Börsenplätzen und zeigt sein verstecktes Potenzial.

Krypto-Mix: 20 Basket-Produkte bieten Investoren einen ETF-Ansatz für Digitalwährungen
Exchange Traded Funds (ETFs) haben in den letzten 25 Jahren das Investieren revolutioniert, weil hier in nur einem Produkt die Wertentwicklung von hunderten oder sogar tausenden Wertpapieren eines Index nachvollzogen werden konnte. Einfach, transparent und kostengünstig.
Auch bei Kryptowährungen, als relativ neue Asset-Klasse, ist dieser Ansatz inzwischen möglich – mit sogenannten Basket-Produkten. 20 solcher „Krypto-Körbe“ notieren an der Börse Düsseldorf und auf Quotrix – handelbar über das normale Wertpapierdepot.
18. Januar 2023
Deutschlands größte Auswahl börsengehandelter Krypto-Produkte gibt es an der Börse Düsseldorf und bei Quotrix: Mehr als 100 Krypto-ETPs bzw. Zertifikate von 15 verschiedenen Emittenten auf 25 Digitalwährungen. Und eben 20 gemischte Körbe (Baskets) mit unterschiedlichen Kryptowährungen.
Übersicht Krypto-Baskets nach 1-Monats-Performance
Detaillierte Informationen zu den Zusammensetzungen sowie Produktinformationsblätter finden sich auf den Internetseiten der Emittenten.
Kauf und Verkauf börsengehandelten Krypto-Produkten erfolgt als normales Wertpapiergeschäft über das bestehende Depot bei Bank, Sparkasse oder Online-Broker. Über diesen etablierten Weg erhalten Investoren auch die komfortablen Erträgnis- und Jahressteueraufstellungen.
Wichtig beim Thema Krypto-Währungen und -Produkte bleibt der nebenstehende Risikohinweis und eine umfassende, neutrale Finanzberatung.

Risikohinweis
Beim direkten oder indirekten Handel mit Kryptowährungen können Anleger erhebliche Verluste bis hin zum Totalausfall erleiden. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen nochmals besondere Risiken, die berücksichtigt werden müssen. (Siehe auch BaFin-Verbraucherwarnung vom 13.01.2021)
Zudem besteht systemisch über die Nachbildung in Schuldverschreibungen bzw. Zertifikate ein Kontrahentenrisiko.
Börse Düsseldorf und Quotrix positionieren sich 2022 mit Listings, ETPs und Krypto
Den rückläufigen Aktivitäten an den Finanzmärkten konnten sich auch die Börse Düsseldorf und ihr elektronischer Market-Maker-Handelsplatz Quotrix nicht entziehen. Der DAX schloss das Jahr 2022 mit einem Rückgang von -12,35 Prozent und einem Schlussstand von 13.923,59 Punkten, womit der deutsche Leitindex auf dem Niveau von Anfang 2021 notiert. Die Kennzahlen für die beiden Düsseldorfer Handelsplätze sind erfreulicher.
Positiv festzuhalten bleibt, dass der Umsatz in Düsseldorf in ETPs deutlich gesteigert wurde. Auch im Fondsbereich konnte der Marktanteil trotz rückläufigem Gesamtmarkt gesteigert werden. Auf Quotrix verzeichnete der Handel mit Anleihen im zurückliegenden Jahr Zuwächse, da Fremdwährungspapiere schon etwas länger wieder mit attraktiven Zinscoupons aufwarten.
Das Angebot börsennotierter Krypto-Produkte hat sich 2022 an den Handelsplätzen Düsseldorf und Quotrix verdoppelt: Mit aktuell 106 ETPs bzw. Zertifikaten bieten sie die größte Auswahl in Deutschland. Wertpapiere auf insgesamt 25 unterschiedliche Coins können gehandelt werden, aber auch rund 20 Produkte, die einen gemischten Korb von Digitalwährungen enthalten. Die über das bestehende Wertpapierdepot handelbaren Krypto-Produkte stoßen nicht nur bei den Kunden der angeschlossenen Neobroker und Onlinebanken auf Interesse, sondern auch im breiten Publikum.
Trotz schwachem Kapitalmarktumfeld blieb die Anzahl neuer Listings an der Börse Düsseldorf mit insgesamt 41 Wertpapieren stabil: Es wurden 11 neue Aktiengesellschaften im Freiverkehr sowie 1 Upgrade in das Qualitätssegment Primärmarkt gezählt. Eine leichte Steigerung zeigte sich bei den 29 neuen Anleihen und Zertifikaten. „Wir verzeichnen ein anhaltend großes Interesse von Listing-Anfragen für die Börse Düsseldorf und den Primärmarkt. Das Netzwerk von Kapitalmarktpartnern schätzt unsere unkomplizierten und zügigen Prozesse sowie den persönlichen Kontakt bei Projekten rund um Going Public oder Corporate Actions“, erklärt Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.

Presseinfo der BÖAG Börsen AG zur Jahresschlussbörse 2022

Jetzt 25 verschiedene Krypto-Währungen börslich handelbar
Die Auswahl von Krypto-Coins, welche über ETPs bzw. Zertifikate aus jeden normalen Wertpapierdepot heraus gehandelt werden können, hat sich auf inzwischen 25 erhöht. Neu hinzugekommen sind die Digitalwährungen Aave, Decentraland sowie The Sandbox. Zum Jahresende 2022 bieten die Börse Düsseldorf und Quotrix damit insgesamt 106 Krypto-Produkte und somit weiterhin die größte Auswahl unter allen deutschen Börsenplätzen.
Die drei neuen Produkte kommen vom Emittenten 21Shares, der mehr als 30 börsengelistete Krypto-ETPs anbietet. Aave (AAVE) ist für smarte, dezentrale Krediteverträge auf der Blockchain bekannt; Decentraland (MANA) und The Sandbox (SAND) kommen bevorzugt im Metaverse-Umfeld zum Einsatz.
Als weitere Digitalwährungen ergänzen – über verschiedene Produkte und Ausprägungen via ETPs oder Zertifikate – an der Börse Düsseldorf und bei Quotrix folgende Coins das Angebot: Algorand (ALGO), ApeCoin (APE), Avalanche (AVAX), Binance (BNB), Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Cardano (ADA), Chainlink (LINK), Cosmos (ATOM), EOS (EOS), Ethereum (ETH), Fantom (FTM), FTX Token (FTT), Litecoin (LTC), Polkadot (DOT), Polygon (MATIC), Ripple (XRP), Solana (SOL), Stellar (XLM), Tezos (XTZ), TRON (TRX), Uniswap (UNI).

Detaillierte Informationen zu den einzelnen ETPs bzw. Zertifikaten bieten die Internetseiten der Emittenten. Um bei der Kursliste börsennotierter Krypto-Produkte den Überblick zu erleichtern, wurden zusätzliche Ansichten nach Coins und nach Emittenten hinzugefügt.
Kauf und Verkauf erfolgt als normales Wertpapiergeschäft über das bestehende Depot bei Bank, Sparkasse oder Online-Broker. So erhalten Investoren auch die komfortablen Erträgnis- und Jahressteueraufstellungen. Krypto-Puristen werfen an dieser Stelle gerne ein, dass nur ein direktes halten der „Keys“ einen steuerfreien Gewinn nach mehr als einem Jahr Haltezeit ermögliche. Die Praxis zeigt aber, dass die oft volatilen Krypto-Coins meist eher kurzfristig gehalten werden, um eben von den Kursschwankungen zu profitieren. In diesem Fall sind aber 25% Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer für viele Anleger günstiger, als der persönliche Steuersatz.
Wichtig beim Thema Krypto-Währungen und -Produkte bleibt der nebenstehende Risikohinweis und eine umfassende Finanzberatung.

Risikohinweis
Beim direkten oder indirekten Handel mit Kryptowährungen können Anleger erhebliche Verluste bis hin zum Totalausfall erleiden. Aus der hohen Volatilität und möglichen Illiquidität von Kryptowerten entstehen nochmals besondere Risiken, die berücksichtigt werden müssen. (Siehe auch BaFin-Verbraucherwarnung vom 13.01.2021)
Zudem besteht systemisch über die Nachbildung in Schuldverschreibungen bzw. Zertifikate ein Kontrahentenrisiko.
