Blick in die Zukunft: Was bringt das zweite Halbjahr 2026?

Die Weltwirtschaft befindet sich derzeit in einem Spannungsfeld, das von zwei gegenläufigen Impulsen geprägt wird: einem negativen Angebotsschock durch den Krieg im Nahen Osten und einem positiven Nachfrageschub durch mehr Investitionen, der vor allem durch Fortschritte und breite Anwendung Künstlicher Intelligenz getragen wird. Trotz der anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten und der in diesem Jahr deutlich gestiegenen Energiepreise hat sich die globale Wirtschaft bislang als widerstandsfähig erwiesen. Allerdings fallen die konjunkturellen Auswirkungen dieser Einflussfaktoren von Land zu Land unterschiedlich aus, je nach Energieabhängigkeit und Einbindung in die technologiegetriebene Wertschöpfung.
Der Internationale Währungsfonds geht von einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,0 Prozent im Jahr 2026 und 3,4 Prozent im Jahr 2027 aus. Diese Prognosen liegen nur etwas unter dem Durchschnitt der Jahre 2024/25. Hinter dieser scheinbaren Stabilität verbirgt sich jedoch eine stärkere Spreizung: Zu den potenziellen Gewinnern gehören einerseits Energieexporteure außerhalb des Nahen Ostens sowie Volkswirtschaften, die eng in den globalen Technologiezyklus eingebunden sind. Demgegenüber geraten Energieimporteure, die nicht gut in die Technologie-Wertschöpfungskette eingebunden sind unter Druck; dazu zählen nach Einschätzung des IWF vor allem Länder mit niedrigem Einkommen, für die höhere Energie und Nahrungsmittelpreise besonders belastend wirken.
In der Gesamtbetrachtung sieht der IWF die Risiken weiterhin tendenziell nach unten gerichtet. Die größte unmittelbare Gefahr bleibt eine erneute Eskalation im Nahen Osten mit anhaltender Rohstoffpreisvolatilität und potenziellen Versorgungsengpässen. Hinzu kommen Risiken durch eine zunehmende Handelsfragmentierung sowie durch erodierte fiskalische Puffer in hochverschuldeten Ländern, die bei neuen Schocks schnell zu einer Neubewertung von Tragfähigkeiten und zu strafferen globalen Finanzierungsbedingungen führen könnten. Auf der positiven Seite könnten eine schnellere Normalisierung der Energiepreise sowie anhaltend hohe Unternehmensinvestitionen in neue Technologien zu einem stärkeren Wachstum führen.
Was bedeutet dieses Umfeld nun für Unternehmer und Anleger? Während die USA dank ihrer führenden Rolle im globalen KI-Infrastrukturzyklus und einer vorteilhaften Energieautarkie ein robustes Wachstum verzeichnen, verharrt Europa in einer Phase der Stagflation. Unternehmen und Investoren sollten in ihren Planungen eine geografische Übergewichtung von US-Engagements und technologieintegrierten Märkten in Erwägung ziehen, während für den deutschen bzw. europäischen Markt so lange eine defensive Positionierung ratsam bleibt, bis fundamentale Strukturreformen bei Steuern, Energiepreisen und Arbeitsanreizen realisiert werden.

Newsletter vom 29. Juli 2026
Martin Schilling – Leiter Geschäftsstelle Private Banking Hannover
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Aktienrückkäufe in Rekordhöhe: Stärke-Signal oder Investitionsstau?

Aktienrückkäufe sind aktuell wieder sehr häufig zu beobachten. Für die jeweiligen Unternehmen ist es eine Form ihrer Mittelverwendung. Was bedeutet das aber für den Anleger in den entsprechenden Titeln?
Aktuell kaufen Unternehmen so viele eigene Aktien zurück wie noch nie. 23 der 40 Dax-Konzerne erwerben derzeit eigene Anteilsscheine oder beabsichtigen, dies im Jahr 2026 zu tun. Große Programme von SAP, DHL und Siemens sorgen dafür, dass im DAX 40 Rückkäufe in Rekordhöhe von 54,6 Milliarden Euro erwartet werden. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch an der Wall Street: In den USA wurden im vergangenen Jahr im S&P 500 Aktienrückkäufe in Rekordhöhe von über einer Billionen US-Dollar getätigt. Da die Aktienrückkäufe in der aktuellen Berichtssaison wieder stärker in den Fokus rücken, stellt sich die generelle Frage für den Anleger: Sind diese Rückkäufe Ausdruck von Zuversicht oder von Vorsicht?
Das hohe Niveau an Aktienrückkäufen ist zunächst einmal ein starkes Signal: Viele Unternehmen verfügen über robuste Cashflows, ausreichend Liquidität und den finanziellen Spielraum, um Kapital an ihre Aktionäre zurückzugeben. Gleichzeitig ist es aber kein eindeutiger Beleg für starke Zukunftsaussichten der jeweiligen Firmen. Denn Rückkäufe ersetzen keinen klaren Wachstumspfad. Sie sind oft auch ein Symptom dafür, dass Investitionen in einer unsicheren Phase politischer und regulatorischer Richtungswechsel von den Unternehmen schwerer zu planen und zu verantworten sind. Für Investoren ist damit entscheidend, nicht allein die Höhe, sondern auch die Qualität der Kapitalallokation zu bewerten: Wird zurückgekauft, weil die Aktie attraktiv bewertet ist und die Bilanz es nachhaltig zulässt oder weil strategische Alternativen fehlen, beziehungsweise in einer unsicheren Gesamtlage aufgeschoben werden?
Wichtig sind vor allem ein nachvollziehbarer Investitions- und Finanzierungsrahmen, die Balance zwischen Rückkäufen, Investitionsausgaben und Verschuldung sowie die Frage, ob Unternehmen trotz Unsicherheit an zentralen Zukunftsthemen, wie z.B. Digitalisierung, KI, Energie oder Resilienz der Lieferketten, konsequent festhalten. Somit sind Aktienrückkäufe weder pauschal positiv noch negativ. Wichtig für den Anleger ist vor allem die Frage, wofür das Kapital alternativ genutzt werden könnte und wie das Unternehmen für die Zukunft aufgestellt ist.

Newsletter vom 06. Mai 2026
Martin Schilling – Leiter Geschäftsstelle Private Banking Hannover
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Geopolitik belastet die Börsen

Nach einem guten Jahresbeginn ist die Unsicherheit an die Aktienmärkte zurückgekehrt. Vor dem Hintergrund immer neuer geopolitischer Krisen fragen sich die Anlegerinnen und Anleger zunehmend, wie es an den Börsen weitergeht?
Im gerade begonnenen Jahr hat Donald Trump einmal mehr seine Fähigkeit gezeigt, die Grenzen des Vorstellbaren weiter zu verschieben. Zunächst sorgte das Eingreifen der USA in Venezuela mit der Festnahme von Präsident Maduro für internationales Aufsehen. Eine weitere Eskalationsstufe zündete Donald Trump mit seinen Äußerungen hinsichtlich einer „Übernahme“ Grönlands durch die USA. Auch wenn zwischenzeitlich eine weitere militärische Eskalation in seiner Rede beim Wirtschaftsforum in Davos ausblieb und eine gewisse Deeskalation folgte, besitzt die aktuelle Nachrichtenlage eine extrem kurze Halbwertszeit und getroffene Absprachen können durch einen spontanen Kommentar des Präsidenten innerhalb von Sekunden obsolet werden.
Die zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten haben bislang nur relativ geringe Spuren an den Kapitalmärkten hinterlassen. Breite Aktienmarktindizes wie der S&P 500 oder Stoxx Europe 600 gaben zwar Teile ihrer Gewinne wieder ab, notieren seit Jahresstart aber weiterhin im positiven Bereich. Zu den klaren Profiteuren der aktuellen Gemengelage zählen Rüstungsaktien. Daneben erfüllt Gold erneut seine traditionelle Rolle als Stabilitätsanker.
Ist das nur die Ruhe vor dem Sturm und droht womöglich ein Einbruch der Märkte? Sollten Anlegerinnen und Anleger also aktiv werden und ihr Portfolio grundlegend umstellen? Unsere Meinung hierzu ist, dass solange sich die politischen Risiken nicht spürbar auf die wirtschaftliche Lage auswirken, es keinen Anlass für hektisches Handeln gibt. Ein Fokus auf langfristige Ziele und das Ausblenden tagespolitischer Schlagzeilen bleibt somit die sinnvollste Strategie. Bildlich gesprochen bedeutet dies: Scheuklappen aufsetzen und investiert bleiben. Diese Herangehensweise hat sich bereits im vergangenen Jahr während der Unruhen rund um den Liberation Day bewährt. Auch in der Corona Krise des Jahres 2020 zahlten sich ein kühler Kopf und ein langfristiger Anlagehorizont aus, während panikgetriebene Verkäufe sich als nachteilig erwiesen.

Newsletter vom 28. Januar 2026
Martin Schilling – Leiter Geschäftsstelle Private Banking Hannover
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Börsen im Höhenflug: Folgt dem Rausch der Kater?

Die Aktienkurse eilen von Rekord zu Rekord, doch gleichzeitig nehmen geopolitische Spannungen und Handelshemmnisse spürbar zu. Insbesondere China sorgt mit neuen Exportkontrollen für Unruhe: Der Zugang zu Seltenen Erden wird ebenso erschwert wie der zu Chips. Wie geht es an den Börsen weiter?
Anlegerinnen und Anleger wundern sich, wenn sie auf die Börsenentwicklung der vergangenen Wochen schauen. Anfang April schien nach der Verkündung deutlich erhöhter US-Zölle aus Sicht der Börse die Welt unterzugehen, heute jedoch ist von der damaligen Panik nichts mehr zu spüren. Die weltweiten Aktienmärkte sind seit dem Rückschlag von Anfang April spürbar angestiegen, und das ohne nennenswerte zwischenzeitliche Kursrücksetzer. Bei vielen Investoren schrillen mittlerweile sogar die Alarmglocken: Aktienmarktbewertungen auf oder in der Nähe von historischen Höchstständen und dazu mysteriöse und undurchsichtige Geldkreisläufe im KI-Sektor schüren die Sorge vor einem großen Crash. Doch eines sollte man dabei nicht vergessen: Bewertungskennzahlen sind schlechte Markttiming-Indikatoren. Denn was teuer ist, kann noch teurer werden, was günstig ist, kann noch billiger werden.
Die entscheidende Frage lautet: Basieren die hohen Bewertungen auf Fantasie oder auf Fakten? Die bisherigen Quartalszahlen für Q3 2025 liefern eine klare Antwort. 84 Prozent der S&P 500-Unternehmen übertrafen bisher die Gewinnerwartungen, bei den Umsätzen schlugen 79 Prozent die Prognosen. Trotz der Sorgen um die negativen Auswirkungen höherer Zölle auf das Wirtschaftswachstum und die Inflationsraten liegt die Gewinnmarge der Unternehmen mit 12,8 Prozent höher als im Vorjahr und höher als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Solange die Unternehmen in der Lage sind, die in sie gesetzten Erwartungen zu übertreffen, dürften die hohen Bewertungen weiteren Kursgewinnen an der Börse nicht entgegenstehen.
US-Präsident Trump und der chinesische Präsident Xi sind einer nachhaltigen Lösung des Handelskonflikts zwischen beiden Ländern mittlerweile einen wichtigen Schritt nähergekommen. Dies bedeutet zwar nicht die Rückkehr zum Freihandel, aber zumindest wurde eine weitere Verschärfung der Konflikte vermieden. Damit dürften die handelspolitischen Unsicherheiten nachlassen, was eine positive Kapitalmarktentwicklung in der nächsten Zeit unterstützen sollte. Als weiterer positiver Aspekt für die Aktienmärkte ist die US-Geldpolitik zu nennen. Zinssenkungen werden normalerweise in wirtschaftlich schwierigen Zeiten beschlossen, vor allem dann, wenn sich die Wirtschaft in einer Rezession befindet und/oder in einer Finanzkrise steckt. Beides ist derzeit nicht der Fall. Dieser positive Mix aus Geld- und Geopolitik und sehr starken Unternehmensergebnissen führt dazu, dass die Börsenstimmung in den kommenden Wochen weiterhin freundlich bleiben sollte. Den Lackmustest für die Aktienmärkte und die hohen Bewertungen dürfte es voraussichtlich erst geben, wenn die Notenbanken von Zinssenkungen auf Zinserhöhungen umschwenken. Dieser Zeitpunkt liegt nach aktueller Datenlage aber noch weit in der Zukunft.

Newsletter vom 19. November 2025
Martin Schilling – Leiter Geschäftsstelle Private Banking Hannover
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Shutdown in den USA: Was sind die möglichen Folgen?

Seit dem 1. Oktober 2025 befinden sich die USA im sogenanntem Shutdown. Nicht als „essentiell“ eingestufte Regierungsangestellte wurden beurlaubt und erhalten erst dann wieder Geld, wenn der Kongress die Mittel bewilligt und der Shutdown endet. Was bedeutet diese Situation für die USA und die Kapitalmärkte?
Der aktuelle Government Shutdown markiert bereits den 15. derartigen Stillstand seit 1981. Anders als bei früheren Episoden stehen diesmal nicht nur haushaltspolitische Differenzen im Mittelpunkt, sondern auch strukturelle Reformen des Regierungsapparats und die Zukunft der Gesundheitsversorgung für Millionen Amerikaner. Die Kapitalmärkte haben Government Shutdowns traditionell mit bemerkenswerter Gelassenheit aufgenommen. Eine Analyse der Stillstände seit 1990 zeigt ein überraschendes Muster: In den meisten Fällen verzeichnete der S&P 500 Index während des Shutdowns positive Renditen. Diese auf den ersten Blick verwunderliche Entwicklung erklärt sich durch mehrere Faktoren: Erstens verstehen Marktteilnehmer mittlerweile, dass Shutdowns nur vorübergehende politische Dramen sind, die keinen nachhaltigen Einfluss auf die Unternehmensgewinne haben. Zweitens haben sich die Märkte an die wiederkehrende Natur dieser Krisen gewöhnt.
Die aktuelle Marktentwicklung bestätigt einerseits diese historische Erfahrung, dass amerikanische Märkte und Wirtschaft solche Government Shutdowns meist glimpflich überstehen. Die Wahrscheinlichkeit einer raschen Einigung ist hoch, und langfristig haben Shutdowns die Märkte selten nachhaltig geschädigt. Für Investoren mit einem längeren Anlagehorizont bietet die Geschichte daher Grund zum Optimismus. Andererseits weist dieser Shutdown neue Charakteristika auf, von den angedrohten permanenten Stellenstreichungen bis zu den strukturellen Reformen des Regierungsapparats; diese gehen über traditionelle Haushaltskämpfe weit hinaus. Die Kombination aus schwächelndem Arbeitsmarkt, steigender Inflation und nun auch noch ausfallenden Wirtschaftsdaten schafft ein komplexeres Umfeld für die US-Notenbank und die Kapitalmärkte.
Letztendlich unterstreicht die aktuelle Entwicklung, dass eine Konfrontation in der Haushaltspolitik zwischen den politischen Parteien immer häufiger zu einem Normalfall in der amerikanischen Politik wird. Was früher eine Ausnahme war, nämlich die absichtliche Inkaufnahme eines finanziellen oder haushaltspolitischen Desasters, ist inzwischen zur Routine geworden. Für internationale Investoren und Partner ist dies ein Signal, dass das politische System der USA zunehmend dysfunktional wird – eine Entwicklung, die langfristig durchaus Auswirkungen auf die globale Rolle der US-Politik und auf die Attraktivität amerikanischer Assets haben könnte. Die unmittelbaren Marktrisiken mögen begrenzt sein, doch die strukturellen Herausforderungen für die amerikanische Demokratie und ihre internationale Glaubwürdigkeit werden mit jedem Shutdown größer.

Newsletter vom 15. Oktober 2025
Martin Schilling – Leiter Geschäftsstelle Private Banking Hannover
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Investments in europäische Verteidigungsaktien – zu spät oder perfekte Portfoliodiversifikation?

Lange Zeit galten europäische Verteidigungsaktien als relativ uninteressant. Die europäischen Staaten führen ihre Verteidigungsbudgets zurück und verließen sich implizit auf den Schutz der NATO respektive der USA. Außerdem wurden Verteidigungsaktien unter Nachhaltigkeitsaspekten bis vor rund drei Jahren uni solo sehr kritisch beurteilt. Diese Ausgangslage hat sich durch den russischen Einmarsch in die Ukraine und den bis heute andauernden russischen Angriffskrieg spürbar geändert.
Als Reaktion auf den Ukraine-Krieg muss Europa seine Verteidigungsausgaben massiv erhöhen, um seine strategische Autonomie zu sichern und die eigene Industrie zu stärken. Beim NATO-Gipfel in Den Haag haben sich die NATO-Staaten zu einer beispiellosen Verpflichtung bekannt: ihre Verteidigungsbudgets bis 2035 auf fünf Prozent des BIP auszuweiten. Dies stellt für alle NATO-Staaten fast eine Verdoppelung der aktuellen Ausgaben von durchschnittlich 2,71 Prozent dar. In absoluten Zahlen bedeutet dies allein für Europa ein zusätzliches Volumen gegenüber heute von gut 1,2 Billionen Euro. Parallel zur NATO-Entscheidung hat die Europäische Kommission das Programm „ReArm Europe/Readiness 2030“ vorgestellt, durch das weitere rund 800 Milliarden Euro mobilisiert werden können – der größte kontinentale Verteidigungsimpuls seit dem Ende des Kalten Krieges. Hierdurch wird ein mehrjähriger Verteidigungs-Superzyklus erzeugt mit verlässlichen Umsatzströmen in einem traditionell hochmargigen Sektor. Die europäischen Staaten wollen mit diesen Mitteln gezielt bei heimischen Unternehmen ordern, was für Europas Verteidigungsindustrie in den kommenden Jahren eine Sonderkonjunktur bedeutet.
Auf diese Ausgangslage haben europäische Verteidigungsaktien in der vergangenen Zeit bereits reagiert und vor allem einzelne große Unternehmen haben teilweise beträchtliche Kurszuwächse erfahren. Für den Anleger stellt sich vor diesem Hintergrund die Frage, ob man bei diesen Einzeltiteln auf dem aktuellen Kursniveau noch investieren soll? Die naheliegende Idee, auf einen breiter gestreuten Branchen-ETF auszuweichen, ist im speziellen Fall der Verteidigungsaktien auch nur bedingt zielführend. Aufgrund der wenigen hochkapitalisierten Verteidigungsaktien machen bereits wenige Aktien in den marktgängigen Verteidigungs-ETFs rund 2/3 des gesamten Fondsvolumens aus, wodurch weder eine gute Diversifikation erzielt wird, noch kleinere Aktien die Chance haben, durch eine positive Entwicklung nennenswert zum Gesamterfolg des ETFs beizutragen. In diesem speziellen Fall kann ein aktiver Fondsansatz, bei dem ein Fondsmanager bewusst kleinere Verteidigungsaktien oder Aktien von Zulieferern zur Verteidigungsindustrie, deren Kurse noch nicht so stark gestiegen sind, in höherem Umfang beimischt, viel Sinn machen.
Zusammenfassend lässt sich allgemein konstatieren, dass durch die Beimischung von Verteidigungsaktien die Depotstreuung wesentlich verbessert werden kann. Verteidigungswerte korrelieren historisch gering mit anderen zyklischen Konsum- oder Tech-Titeln und bieten damit Portfolioschutz in volatilen Phasen. Obwohl die meisten Aktien aus dem Verteidigungssektor traditionell als eher „zyklisch“ und damit konjunkturabhängig eingestuft werden, sind sie aufgrund der oben beschriebenen Sonderkonjunktur in den kommenden Jahren tendenziell „defensiv“, also konjunkturunabhängig. Damit sollten sich die Portfoliodiversifikation und mithin die Risiken des gesamten Aktiendepots verbessern lassen. Ob ein Anleger dies über Investments in Einzelaktien, Branchen-ETFs oder aktiv gemanagte Verteidigungsfonds realisiert, ist letztendlich individuelle Geschmackssache, wobei aktuell gute Gründe für einen aktiv gemanagten Verteidigungsfonds sprechen.

Newsletter vom 17. September 2025
Martin Schilling – Leiter Geschäftsstelle Private Banking Hannover
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Und was macht der US-Dollar?

Der US-Dollar hat im ersten Halbjahr 2025 in historischem Ausmaß gegenüber dem Euro an Wert verloren. Hierunter leiden nicht nur die deutschen Exportaussichten, sondern auch alle US-Investments deutscher Anleger. Wie geht es nun im restlichen Jahresverlauf mit der Entwicklung des Dollars weiter?
„Und was macht der Dollar?“ so lautete schon der Titel eines Buches von Börsenaltmeister André Kostolany. Und obwohl das jetzt schon rund 40 Jahre zurückliegt, ist die Frage aktueller denn je. Denn nicht nur für unsere deutsche Exportwirtschaft hat die Entwicklung des Dollar-Kurses einen immens hohen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg. Auch für international investierte Portfolios kann der Wechselkurs maßgeblich über die Wertentwicklung entscheiden.
So ist der US-Dollar seit Jahresbeginn gegenüber dem Euro um mehr als 12 Prozent gefallen. Für Investoren aus der Eurozone hat diese starke US-Dollar-Abwertung unerfreuliche Auswirkungen: US-Investitionen verlieren bei einem schwächeren Dollar an Wert, sobald die Erträge in Euro umgerechnet werden. Das zeigt sich eindrucksvoll an der Wertentwicklung des S&P 500 Index: Während der US-Aktienindex in Dollar gerechnet seit Jahresanfang einen Gewinn von rund 8 Prozent erzielt hat, ergibt sich für einen Euro-Anleger ein Verlust von 4 Prozent. Somit kommt diese Wertsteigerung bei Euro-Investoren trotz der positiven Kursdynamik vieler US-Aktiengesellschaften im aktuellen Jahr nicht an.
Mit Blick nach vorne stellt sich die Frage, ob sich die jüngste Abwertung des US-Dollars fortsetzt oder der „Greenback“ wieder an Wert gewinnt. Unseres Erachtens ist die aktuelle Dollar-Schwäche vor allem auf emotionale Faktoren und einen Vertrauensverlust in den US-Dollar zurückzuführen. Fundamental ist diese Entwicklung kaum zu begründen. Eine wichtige Kennzahl zur Beschreibung des Euro/US-Dollar-Wechselkurses ist die Zinsdifferenz zwischen den USA und der Eurozone – etwa gemessen an der Rendite-Differenz zweijähriger Staatsanleihen. Historisch besteht ein enger Zusammenhang zwischen dem Wechselkurs und der Zinsdifferenz: Wird die Verzinsung in der Eurozone attraktiver, steigt die Nachfrage nach dem Euro, und die Gemeinschaftswährung wertet auf.
Aktuell hat dieser fundamentale Zusammenhang jedoch keinen Bestand, was für eine Übertreibung spricht. Obwohl die Zinsdifferenz aus fundamentaler Sicht einen stärkeren US-Dollar impliziert, hat der Euro zuletzt aufgewertet. Wir gehen davon aus, dass sich diese Divergenz im weiteren Jahresverlauf zurückbildet und der US-Dollar einen Teil seines Vertrauensverlusts wieder aufholen kann. Mit nachlassenden Unsicherheiten dürften fundamentale Faktoren wie die Zinsdifferenz wieder stärker in den Fokus der Investoren rücken.
Hinzu kommt, dass die Wirtschaftsaussichten für die USA relativ attraktiver sind und das Inflationsrisiko in den USA bestehen bleibt. Beides spricht gegen einen deutlichen Rückgang der US-Zinsen und stützt den Dollar. Ferner erwarten wir, dass mit einer wieder optimistischeren Stimmung an den Märkten die Kapitalströme verstärkt in den US-Markt zurückkehren. Vor diesem Hintergrund können wir uns bis zum Jahresende eine moderaten Aufwertung des US-Dollars vorstellen.
Langfristig ist jedoch auch denkbar, dass der US-Dollar an globaler Bedeutung verliert: Der Anteil an den weltweiten Währungsreserven sinkt kontinuierlich, die Notenbanken setzen vermehrt auf Gold und alternative Währungen und auch als Handelswährung gerät der US-Dollar unter Druck. Technologische Innovationen und die steigende US-Staatsverschuldung könnten diesen Trend noch beschleunigen. Es gilt für einen internationalen Anleger also auch zukünftig, die Entwicklung des Dollars weiterhin aufmerksam zu beobachten.

Newsletter vom 30. Juli 2025
Martin Schilling – Leiter Geschäftsstelle Private Banking Hannover
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DeepSeek: Eine Bedrohung für die Magnificant Seven?

Vor rund zwei Wochen kam die überraschende Nachricht, dass das chinesische Unternehmen DeepSeek eine KI-Software erstellt hat, die mit deutlich geringeren Hardware-Anforderungen und zu deutlich geringeren Kosten Ergebnisse liefert, welche mit den bislang führenden KI-Modellen amerikanischer Unternehmen vergleichbar sein sollen. Ist das ein Gamechanger für die weitere KI-Entwicklung und die im Vorjahr stark gestiegenen Aktien aus diesem Segment?
Auch wenn aktuell noch viele Fragen zu DeepSeek nicht vollständig beantwortet sind, kann man auf jeden Fall sagen, dass Innovationen beim Thema KI schneller vorangehen als bislang gedacht. Nur gibt es in diesem Fall keine Produktinnovation, sondern eine Prozessinnovation. Diese Prozessinnovation besteht darin, dass in der „Lernphase“ von KI-Modellen typischerweise mit sehr vielen speziell aufbereiteten, kuratierten Daten gearbeitet wird. Das kostet Geld und bedeutet viel Aufwand. Bei DeepSeek wurden Methoden entwickelt, die hier geringere Anforderungen stellen. Zudem tun sich KI-Modelle schwer, Erkenntnisse zu verallgemeinern. Wenn ein Kind eine Herdplatte anfasst und sich verbrennt, dann wird es in Zukunft auch bei Herdplatten vorsichtig sein, die ganz anders aussehen. Das hat bei KI bisher nicht gut geklappt, daher war der Lernaufwand ganz gewaltig, eben weil es kaum eine Fähigkeit zur Verallgemeinerung gab. Auch das ist bei DeepSeek anders. Dies gelingt mit einem massiven Einsatz von sogenanntem „reinforcement learning“, das KI-Modellen hilft, autonom „vernünftig“ zu lernen und zu agieren. Man könnte sagen, dass dem Modell beigebracht wurde, über das eigene Verhalten zu reflektieren und verschiedene vernünftige Antworten zu evaluieren und gegeneinander abzuwägen. Das alles führt dazu, dass das Programm schneller lernen kann, und das alles mit viel weniger Rechenaufwand. Folge: Man braucht weniger Kapitaleinsatz, weniger Ressourcen, weniger Energie.
Aber ist das nun ein Game-Changer? Eigentlich nicht. Denn es zeigt ja nur, dass bisher vielleicht zu viel Wert auf die Hardware gelegt wurde, aber zu wenig Wert auf die Logik dahinter. Das war schon länger ein Kritikpunkt, denn in der Logik der Modelle hatte sich in den letzten 20 Jahren weniger getan, als viele denken. Die Modelle wurden vor allem besser durch immer mehr Daten und bessere Hardware. Man könnte jetzt aber einen umgekehrten Schluss daraus ziehen. Wenn die bessere Logik von Modellen mit massivem „reinforcement learning“ jetzt mit noch mehr Daten und viel besserer Hardware kombiniert wird, ist der Forschritt im Bereich von KI vielleicht noch viel heftiger als bislang gedacht!
Daher ändert sich nicht grundsätzlich unsere Einschätzung zu KI, aber es zeigt, dass die Entwicklung eher noch dynamischer verlaufen wird. Und dass mehr Wettbewerber mitmischen können. In diesem Umfeld gehen vielleicht die Margen der etablierten KI-Unternehmen etwas nach unten, die Umsätze aufgrund der insgesamt erhöhten Nachfrage aber am Ende vielleicht sogar etwas nach oben. Möglicherweise ist aber jetzt ohnehin der Zeitpunkt gekommen, ein wenig mehr Augenmerk auf Werte jenseits der Magnificant Seven zu werfen. Abschreiben sollte man die großen Werte aber noch lange nicht. Zuletzt ist diese Entwicklung auch ein Hoffnungszeichen für Europa, denn es zeigt, dass man mit guten Ideen und begrenzten Ressourcen trotzdem fast aus dem Nichts heraus eine Bedeutung erlangen kann.

Newsletter vom 12. Februaur 2025
Martin Schilling – Leiter Geschäftsstelle Private Banking Hannover
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Die aktuelle Lage an den Aktienmärkten

Die meisten Aktienmärkte haben sich in diesem Jahr sehr positiv entwickelt. Diese Entwicklung hat viele überrascht, denn gerade aus Deutschland und Europa kamen schlechte Nachrichten aus der Wirtschaft und die geopolitischen Unsicherheiten haben weiter zugenommen. Ist es nun an der Zeit, vorsichtiger zu werden und Gewinne mitzunehmen oder könnte es, wie so oft in den vergangenen Jahren, zu einer Jahresendrallye kommen, die die Kurse weiter nach oben treibt?
Aus unserer Sicht sind es vor allem zwei wesentliche Einflussfaktoren, die den weiteren Verlauf der Aktienmärkte in den kommenden Monaten beeinflussen: die US-Präsidentschaftswahl und die wirtschaftliche Entwicklung.
Am 5. November finden in den USA die nächsten Präsidentschaftswahlen statt. Bisher liefern sich Kamala Harris von den Demokraten und der Republikaner Donald Trump ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zwar liegt Kamala Harris derzeit in den meisten Umfragen vor Donald Trump, ihr Vorsprung ist jedoch hauchdünn, sodass es fraglich ist, ob sie die notwendige Mehrheit der Wahlleute erreichen wird. Da die meisten Bundesstaaten aus Tradition und unabhängig vom jeweiligen Kandidaten entweder mehrheitlich republikanisch oder demokratisch wählen, kommt es vor allem auf einige wenige umkämpfte Staaten, die sogenannten „Swing States“, an, in denen nicht von vornherein klar ist, wer gewinnt. Somit gleicht der Ausgang der Präsidentschaftswahl aktuell einem Münzwurf, eine seriöse Aussage über den Sieger ist derzeit nicht möglich.
Deutlich klarer stellt sich dagegen die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung dar, wobei die Lage diesseits und jenseits des Atlantiks kaum unterschiedlicher sein könnte: Die US-Wirtschaft wächst solide und das reale Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 2,5 Prozent zulegen. Trotz zwischenzeitlich sehr hoher Zinsen steuert die US-Wirtschaft auf eine weiche Landung zu, eine geringe politische Regulierungsdichte sowie eine hohe Technologie- und Innovationsoffenheit sorgen auch 2025 für Wachstum. Dagegen stagniert die deutsche Wirtschaft, die Industrie erlebt das dritte Rezessionsjahr in Folge und auch für 2025 ist keine wirkliche Besserung in Sicht.
Dass sich die US-Börsen in diesem Umfeld positiv entwickeln, ist nicht verwunderlich, auch wenn das Ausmaß des Kursanstiegs in diesem Jahr überrascht. Ein ordentliches Wirtschaftswachstum, gepaart mit rückläufiger Inflation und sinkenden Zinsen, sind das Salz in der Börsensuppe. Wir glauben deshalb, dass die Berichtssaison der US-Unternehmen zum abgelaufenen dritten Quartal, die in den nächsten Tagen Fahrt aufnimmt, überwiegend positive Ergebnisse bringen wird. Aufgrund dieser guten fundamentalen Rahmenbedingungen für US-Aktien gehen wir davon aus, dass die Aktienkurse in den USA zum Jahresende höher stehen werden als heute und auch für 2025 sehen wir noch weiteres Steigerungspotential.
Am deutschen Aktienmarkt wurden nach einer Reihe von Gewinnwarnungen, vor allem aus dem Automobilsektor, die Gewinnerwartungen für den DAX in den letzten Wochen deutlich reduziert und für das gesamte Jahr wird nun noch mit einem Plus von zwei Prozent gerechnet. Diese Steigerungsrate halten wir trotz der schlechten deutschen Wirtschaftsdaten für erreichbar, da die DAX-Unternehmen fast 25 Prozent ihres Umsatzes in den USA erwirtschaften. Deshalb sollten Anleger bei deutschen Aktien nicht das Handtuch werfen, sondern investiert bleiben, wobei eine zusätzliche Beimischung von US-Werten vor dem oben genannten Hintergrund vorteilhaft erscheint.

Newsletter vom 16. Oktober 2024
Martin Schilling – Leiter Geschäftsstelle Private Banking Hannover
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Saisonale Muster an den Aktienmärkten: Chance oder Risiko?

Saisonmuster an den Aktienmärkten sind wiederkehrende Trends, die auf historischen Kursverläufen basieren und zu bestimmten Zeiträumen des Jahres gehäuft auftreten. Diese Muster, die sich aus dem Anlegerverhalten, wirtschaftlichen Faktoren oder auch psychologischen Einflüssen ergeben, können eine wertvolle Orientierungshilfe sein. Sie sind zwar keine Garantie für zukünftige Marktentwicklungen, geben aber einen nützlichen Einblick in mögliche Marktbewegungen.
„Sell in May and go away, but remember to come back in September“ lautet eine der bekanntesten Börsenregeln, die besagt, dass Anlegerinnen und Anleger ihre Aktien im Mai verkaufen und erst im September wieder in den Markt einsteigen sollten. Diese Strategie basiert auf der Beobachtung, dass die Sommermonate historisch gesehen oft niedrigere Renditen abwerfen als die Wintermonate. Doch wie erfolgreich war eine Handelsstrategie, die nur von Januar bis Ende April und von Anfang September bis Ende Dezember in DAX und S&P 500 investiert war, im Vergleich zu einer reinen Buy-and-Hold-Strategie, also einer Investition über das gesamte Jahr? Dazu haben wir uns die jeweiligen Monatsrenditen des S&P 500 und des DAX von Januar 1970 bis heute genauer angesehen.
Beim DAX hätte die Strategie, von Mai bis August nicht investiert zu sein, in den vergangenen gut 50 Jahren mit einer Erfolgsquote von 56 Prozent tatsächlich zu einem etwas besseren Gesamtergebnis geführt, wobei sich diese Strategie vor allem in den 1970er Jahren und zwischen 2010 und 2019 ausgezahlt hätte. Meist waren es jedoch singuläre Ereignisse, die in einem bestimmten Jahr zu starken Kursverlusten in einem der betroffenen Monate geführt haben. So wäre man beispielsweise im August 2011 besser nicht im DAX investiert gewesen und hätte so einen Monatsverlust von 19,2 Prozent vermieden.
Beim S&P 500 hingegen wäre man mit der Strategie „sell in May and come back in September“ von 1970 bis heute überwiegend nicht erfolgreich gewesen, verglichen mit einer Anlage, bei der man das ganze Jahr über am Aktienmarkt investiert gewesen wäre (Erfolgsquote 37 Prozent). Eine kleine Ausnahme bildet der Zeitraum von 2000 bis 2009, in dem die Erfolgswahrscheinlichkeit bei 60 Prozent lag, wenn man in den Sommermonaten nicht am Aktienmarkt investiert gewesen wäre.
Welche faktischen Konsequenzen können hieraus gezogen werden? Auch wenn diese Untersuchungen gezeigt haben, dass die Monate November bis April zumindest bei DAX tendenziell höhere Renditen abwerfen als die Sommermonate, gibt es dennoch viele Jahre, in denen die Märkte im Sommer stark gestiegen sind. Anlegerinnen und Anleger, die diesen saisonalen Mustern und Regeln strikt gefolgt sind, haben daher attraktive Gewinne verpasst. Es ist daher wichtig, saisonale Muster eher als Orientierungshilfe und nicht als strikte Regel zu betrachten. Denn diese Muster sind keine Garantie für zukünftige Entwicklungen. Märkte werden von vielen Faktoren beeinflusst, wobei aus unserer Sicht die fundamentalen Einflussfaktoren – wie aktuell die Leitzinssenkungen seitens der Notenbanken – auf lange Sicht deutlich dominieren.

Newsletter vom 18. September 2024
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