Finale 2025: Jahresschlussbörse in Hannover
Alle Jahre wieder und so gut besucht wie selten: Die Börse Hannover lädt die niedersächsische Finanz-Community am letzten Handelstag 2025 zur Jahresschlussbörse in den historischen Handelssaal ein.
Zahlreiche Gäste fanden kurz vor Jahreswechsel den Weg in die Börse Hannover, wo Geschäftsführer Hendrik Janssen auch als Vorstand der BÖAG Börsen AG die Teilnehmenden begrüßte und einen Rückblick über das bewegte Börsenjahr 2025 gab.
Für die Trägergesellschaft der Börsen in Düsseldorf, Hamburg und Hannover sowie deren elektronische Handelsplätze Quotrix, LS Exchange und European Investor Exchange war es erneut ein Rekordjahr, wie es der tagesgleichen Pressemitteilung zum Jahresverlauf 2025 zu entnehmen ist. So haben sich die kumulierten Umsatz- und Transaktionszahlen vom Vorjahr nochmals grob verdoppelt und die vor einem Jahr unter dem Dach der Hannoveraner Börse gestartete European Investor Exchange in Kooperation mit Scalable Capital entwickelte sich prächtig.
Als Gastredner beleuchteten Prof. Dr. Marc Hansmann, Vorstand der enercity AG, sowie Ingrid Spletter-Weiss, Vorstandsmitglied der Norddeutschen Landesbank, die ereignisreichen Entwicklungen an den Finanzmärkten 2025 und die nicht weniger werdenden Herausforderungen für das neue Jahr.







Gelebte Tradition: Jahresschlussbörse in Hannover
Pflichttermin für die niedersächsische Finanz-Community am letzten Handelstag des Jahres: Die Börse Hannover lädt zur Jahresschlussbörse in den historischen Handelssaal.
Als Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG begrüßt Hendrik Janssen zahlreiche Gäste der niedersächsischen Wirtschaft. Mit einem „Rekordergebnis“ können die Handelsplätzen der BÖAG Börsen AG das Jahr 2024 abschließen, wie es auch die aktuelle Pressemitteilung zum Jahresschluss 2024 zusammenfasst. Als besonderes Highlight für die Börse Hannover wird im Dezember der Start des elektronischen Handelssystems „European Investor Exchange“ in Kooperation mit Scalable Capital hervorgehoben.
In den Reden blickten Dr. Ulrich Knemeyer, Vorsitzender des Vorstands der VGH Versicherungen, sowie Ingrid Spletter-Weiss, Vorstandsmitglied der Norddeutschen Landesbank, auf die 2024er Finanzmarktentwicklungen und die anstehenden Herausforderungen für das neue Jahr 2025.









Traditionelle Jahresschlussbörse 2023 in Hannover
Wie immer am letzten Handelstag des Jahres, diesmal am 29. Dezember, wurde an der Börse Hannover im Rahmen der Jahresschlussbörse auf das endende Wirtschaftsjahr zurückgeschaut, aber auch der Blick in die Zukunft gewagt.
Im historischen Handelssaal der Börse Hannover begrüßten Burkhard Balz, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, Ingrid Spletter-Weiss, Vorstandsmitglied der Norddeutschen Landesbank, sowie Hendrik Janssen, Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG zahlreiche Gäste der niedersächsischen Wirtschaft.
Neben dem obligatorischen Rückblick auf das zurückliegende Börsenjahr 2023 gab Bundesbank-Vorstand Balz interessante Einblicke in das EZB-Projekt „Digitaler Euro“ und Nord/LB-Vorständin Spletter-Weiß gab einen Kaptalmarktausblick das kommende Jahr. Hausherr Janssen animierte die Teilnehmenden zudem, ihre persönliche Prognose für den Schlusstand des niedersächsischen Aktienindex NISAX für Ende 2024 auf den bereit gelegten Postkarten zu notieren, um sich zur nächsten Jahresschlussbörse daran messen zu lassen.
Wie das Börsenjahr an den Handelsplätzen der BÖAG Börsen AG gelaufen ist, fasst die Pressemitteilung zum Jahresschluss 2023 zusammen.




So weit, so gut, aber wie geht es weiter?
Die Kapitalmärkte haben sich in den ersten Monaten des Jahres von ihrer freundlichen Seite gezeigt – und das trotz mäßigem Wachstums und nur langsam sinkender Inflation. Auch auf Sicht der kommenden zwölf Monate gehen wir davon aus, dass ungeachtet aller Gegenwinde sowohl auf der Aktien- als auch auf der Rentenseite ordentliche Gewinne erzielt werden können.
Bei unserem jüngsten CIO Day, in dessen Rahmen wir einmal im Quartal unsere Prognosen für die kommenden zwölf Monate erstellen, haben wir unseren Ausblick auf die Märkte aktualisiert. Was können die Anleger erwarten? Zunächst einmal rechnen wir mit einem eher verhaltenen Wachstum: In den USA gehen wir von einer milden Rezession aus, die im dritten Quartal ihren Tiefpunkt haben dürfte, gefolgt von einer ebenso schwachen Erholung. In Europa erwarten wir keine Rezession, aber auch keinen Aufschwung. Im Gegenteil: Waren wir im vergangenen Jahr weitaus zuversichtlicher für die deutsche und europäische Wirtschaft, so sind wir jetzt etwas skeptischer als viele andere Prognostiker.
Ganz offensichtlich haben die Krisen der jüngsten Zeit ihre Opfer gefordert. Obwohl das Wachstum schwach ist, produzieren die Unternehmen am Limit mit der Folge, dass Arbeitskräfte knapp sind und Löhne und Preise kräftig steigen. Um eine drohende Preis-Lohn-Spirale abzuwenden, werden die Zentralbanken die Zinsen weiter erhöhen müssen, etwa in Richtung 5,5 Prozent in den USA und 4 Prozent in der Eurozone. Und noch viel wichtiger: Wir erwarten in diesem Jahr keine Zinssenkungen – weder von der Fed, noch von der EZB.
Wenn wir unsere Marktprognosen für Mitte kommenden Jahres abgeben, müssen wir uns vor allem fragen: Wie schauen die Märkte dann in die Zukunft? Nun, die Rezession in den USA sollte dann hinter uns liegen, erste Schritte in Richtung einer geldpolitischen Normalisierung sollten gegangen sein. Das spricht für leicht steigende US-Renditen am langen Ende, und leicht sinkende am kurzen Ende, so dass wir wieder von einer positiv geneigten Zinsstrukturkurve ausgehen. Ein ähnliches Bild, aber auf niedrigerem Niveau, erwarten wir in Europa. So sollte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen bei rund 2,8 Prozent stehen. Unternehmensanleihen, insbesondere Hochzinsanleihen, haben ein deutlich höheres Ertragspotenzial. Dies liegt daran, dass man einerseits die höheren Zinsen vereinnahmen und sogar noch von sinkenden Spreads profitieren kann und andererseits die Ausfälle überschaubar bleiben sollten. Schließlich erwarten wir keine schwere Rezession, die reihenweise Kreditausfälle nach sich ziehen würde.
Bei den Aktien sind wir ebenfalls recht optimistisch – außer für die USA. Mit steigenden Renditen in den USA könnten die Bewertungen unter Druck kommen. Für Europa, Japan und Schwellenländer, insbesondere in Asien, sind wir optimistischer. Hier könnten sich die hohen Bewertungsabschläge noch weiter verringern.
Alles in allem sind das gute Aussichten, wobei die Anleihenmärkte endlich wieder Potenzial für Diversifikation bieten. Das sollte man auch nutzen, denn die Unsicherheit ist so groß wie nie.
Feierliche Jahresschlussbörse 2022 in der Börse Hannover
Am 30. Dezember 2022, dem letzten Handelstag des Jahres, wurde an der Börse Hannover im Rahmen der traditionellen Jahresschlussbörse auf das endende Wirtschaftsjahr zurückgeschaut, aber auch der Blick in die Zukunft gewagt.
Niedersachsens Finanzminister Gerald Heere, Vorstandsmitglied der Norddeutschen Landesbank Ingrid Spletter-Weiß sowie Geschäftsführer der Börse Hannover und Vorstand der BÖAG Börsen AG Hendrik Janssen blickten vor zahlreichen geladenen Gästen der niedersächsischen Wirtschaft auf das Börsenjahr 2022 zurück und wagten eine erste Prognose für das kommende Jahr.
Der Empfang zur Jahresschlussbörse musste zwei Jahre pausieren und fand zuletzt 2019 statt. Die Grußworte von Finanzminister Gerald Heere sind hier veröffentlicht. Über die Veranstaltung sowie die Jahresentwicklung des niedersächsischen Regionalindex NISAX berichtete auch die Hannoversche Allgemeine Zeitung.
Wie das Börsenjahr 2022 an den Handelsplätzen der BÖAG Börsen AG gelaufen ist, fasst die Pressemitteilung zum Jahresschluss zusammen.



















