Verkehrte Welt
Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
Wir leben in einer Welt voller „Disruption“ was den dramatischen Wandel durch Innovation beschreibt. Manche Dinge kommen einem aber eher wie Eruption vor und insgesamt führt, das zu einer Welt in der kein Stein mehr auf dem anderen bleibt und vieles auf einmal komplett andersherum läuft als wir landläufig meinten oder erwartet haben.
Fangen wir zu Hause an. Fangen wir mit dem Wichtigen an: während der Klimawandel fortschreitet und das Ziel, die Erhitzung des Planeten auf nicht mehr als 1,5 Grad Celsius im Vergleich zu vorindustriellen Zeiten zu begrenzen – nicht nur praktisch außer Reichweite ist – stellt man fest: Es reicht auch nicht um einen katastrophal schnellen Anstieg des Meeresspiegels zu stoppen. Zu diesem Schluss kommt ein Team von der Durham University. Währenddessen meldet der Bundesverband eMobilität dem rund 450 Unternehmen angehören plötzlich Insolvenz an. Das ist ebenso absurd wie die Gründe unklar sind. Gleichzeitig explodieren die Exporte chinesischer Automobilhersteller nach Deutschland. Und führt die EU ad-absurdum. Waren die Chinesen zunächst vorwiegend mit eAutos am Markt so hat man in Europa am 31.10.2024 zusätzliche Strafzölle auf rein batterieelektrische PKW aus China eingeführt. Das lief auch nach Plan – nur der Plan war nix. Denn die Chinesen liefern nun einfach Verbrenner Fahrzeuge. Es ist keine Überraschung, dass die einst so weltweit führenden inländischen KFZ Hersteller hiervon überrascht wurden. Wer sich dieser Tage noch wegen Dieselskandalen vor den Gerichten verantworten muss…
CSU Innenminister Alexander Dobrindt schielt derweil auf den rechten Rand der Wählerschaft und versucht der illegalen Migration Herr zu werden. In Anbetracht der Wahlergebnisse sicher auf den ersten Blick ein nachvollziehbares Vorgehen. Und feiert sich, da die Zurückweisungen unter Aufstockung der verfügbaren Beamten der Bundespolizei von 10.000 auf 14.000 Beamte gestiegen sind. Nur widerspricht das dem vereinbarten europäischen Vorgehen und hierfür erntete Deutschland massive Kritik der Partnerstaaten. Und wofür wirklich? Die Zahl der Zurückweisungen an der Grenze binnen einer Woche um 45 Prozent auf 739 Fälle gestiegen sei, doch die eigentliche Frage lautete: Wie viele Asylbewerber waren darunter? Die Antwort fiel ernüchternd aus: gerade einmal 32. Oder „sage und schreibe“ 5 pro Tag. Dafür treibt man Europa weiter auseinander? Was hat das mit Kapitalmarkt zu tun? Kommt noch. Wartet.
Herr Linnemann kam im Wahlkampf auf die Idee, die deutschen seien nicht leistungsbereit genug. Und legt auch nach der Wahl nach: „es gehe manchem nicht mal mehr um Work-Life-Balance sondern um Life-Life-Balance“. Und wird dann in der jüngsten Sendung von Caren Miosga in Anbetracht von Milliarden geleisteter Überstunden dafür auseinandergenommen und macht „schwupss“ eine Rolle rückwärts und kritisiert den von ihm selbst geprägten Begriff der „Life-Life-Balance“.
Gleichwohl macht die neue Regierung erstmal einen stabileren Eindruck als die von Zauderei und Streit geprägte Ampel und der Bundeskanzler versucht eine dominantere Rolle in der Welt und Europa zu finden. In Anbetracht der Kritik aus Russland scheint ihm das zu gelingen und auch die Reaktion des israelischen Botschafters bestätigt, dass auch Deutschland nicht alle kommentarlos geschehen lassen muss. Manche Medien kommentieren die Beschlüsse der Koalition positiv und wir wünschen, sie bekommen recht. Das allerdings dem Vernehmen nach dem Bürokratieabbau von einer Bürokratieabbaubehörde angegangen werden soll,
mutet skurril an.
Das eruptive Chaos zu verfolgen mit dem die amerikanische Regierung die Welt überzieht (rund 1.320 Tage noch) ist fast nicht mehr möglich. Absurd, dass Menschen denen dieser Zollwahnsinn die Existenz kosten wird aber MAGA weiterhin wie die Lemminge folgen. Man liest von Farmern denen FOX News einredet, die Kanadier würden die Zölle zahlen aber Ende landen sie auf ihren Kosten https://finance.yahoo.com/news/im-not-even-sure-legal-010000861.html. Seine Verkaufspreise sind allerdings vertraglich gedeckelt, so dass diese Geldvernichtungsmaschine ihn zuversichtlich in den Ruin treibt während die Familie seines Präsidenten Milliarden scheffelt. Absurd.
Auch dem täglichen Theater des US-Präsidenten rund um den Krieg in der Ukraine kann man kaum noch folgen. Man muss ihn aber an seinen Taten messen und nicht an seinen Worten Dann ist es ziemlich offensichtlich, was der Mann da noch macht: Nichts. Und was er bisher getan hat, hat Putin sicher nicht verunsichert. Auch hier sind nun die Europäer gefordert.
Der Angriff auf die heiligsten Bildungsstätten der USA könnte einen Exodus der besten Köpfe aus den USA beschleunigen. Aber bereits vor der US Wahl gab es zahlreiche Berichte darüber, dass sich zumindest in Deutschland immer mehrere Bürokraten finden, die den Zuzug solcher Leute erfolgreich erschweren oder gar abwehren.
Überhaupt führt der „Beautiful Tax Bill“, den die Amerikaner nun doch durchgewunken haben dazu, dass durch die Ausgabenexplosion die Renditen in den USA weiter ansteigen. Der Zinsanstieg der 30 jährigen Anleihen auf rund 5 % belastet die USA deutlich bei den anstehenden Refinanzierungen des Staatshaushaltes und den parallel anziehenden Hypothekenkrediten. Der Immobilienmarkt auf der „MainStreet“ spürt das bereits. Ausländische Investoren verhalten sich bei den T-Bond Auktionen zunehmend zurückhaltender. Sollte sich die Versteifung bei den US Zinsen auch fortsetzen trifft dies auch die zweite wichtige Käufergruppe: die US Banken. Diese sind gehalten einen hohen Anteil ihrer Bilanz in Treasuries zu halten. Allerdings nicht endlos, dafür sorgt eine Regulierung namens „Supplementary Leverage Ratio (SLR)“, die den Bestand auf ein bestimmtes Verhältnis zum Eigenkapital limitiert. Wenig überraschend versucht Finanzminister Scott Bessent diese Regel aufzuweichen oder abzuschaffen, damit die erratische US-Schuldenparty erstmal weitergehen kann. Der Katzenjammer dürfte damit aber nur schneller näherkommen. Es heißt, die US-Banken sitzen bereits heute auf 500 Mrd. US-Dollar Verlusten aus ihren Beständen in US-Staatsanleihen. Wenn sich das fortsetzt, beginnen die Anleger ihre Einlagen bei US Banken abzuziehen und die USA schlittern in eine handfeste Bankenkrise. Die einzige Institution, die das dann eventuell aufhalten kann, ist die FED, deren Chef Powell sich aber dauernder Angriffe der Zauberlehrlinge aus dem weißen Haus erfreut und dessen Amtszeit im kommenden Jahr endet. Danach wird er sicher durch einen MAGA-Büttel ersetzt werden.
Die globalen Kapitalströme schauen nach Alternativen und wünschen sich, der uneinige Flickenteppich Europa hätte eine tiefere und glaubwürdige Integration. Gleichwohl zeigen die Entwicklungen beim Kurs des US-Dollar und der europäischen Märkte, dass es bereits jetzt zu Reallokationen kommt. Europa muss aber aufpassen, dass es nicht in dieselbe Falle tappt wie die USA. So schrieben renommierte Marktexperten bereits vor einer Woche, was wir hier auch nahezu gebetsmühlenartig wiederholen:
„The accelerating erosion of business ethics in the US. From Buffet to Musk to Trump .“You can ignore reality, but you cannot ignore the consequences of ignoring reality.“ (Ayn Rand). You let crooks and liars run the show, expect bad outcomes. Every AfD voter in Germany should be aware.“
Viele Anleger flüchten in Gold und „the new black“ in USA ist die Gold-ETFs in Bitcoin umzuschichten als „digitalen, dezentralen Goldersatz“. Wie es beliebt, da halten wir uns raus. Wir bleiben bei unserer Auffassung, dass zum einen Investments in Europa die USA weiterhin „outperformen“ werden. Daher dürften die Investments in zahlreiche passive Produkte wie global investierende Aktien-ETFs (die zumeist eine dramatische Übergewichtung in USA haben). Aktiv gemanagte Fonds mit gutem Trackrecord und erfahrenem Management produzieren zwar etwas höhere Kosten aber das aktive Management sollte in dem Chaos bessere Returns erzielen können als das statisch-passive Management. Jedenfalls unsere Meinung.
Und auch der schon oft totgesagte KMU-Anleihemarkt ist immer noch da und wir verzeichnen erfolgreiche Transaktionen. Zum Teil mit höheren Kupons, die die Risiken auch widerspiegeln. Da erwarten wir noch mehr im Jahresverlauf. Immer einen Blick wert.
Zu mwb:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassener Wertpapierdienstleister mit Niederlassungen in Gräfelfing bei München, Hamburg, Hannover, Frankfurt und Berlin. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet. 1999 erfolgte der Börsengang. Heute ist die mwb-Aktie (ISIN DE000A3EYLC7, WKN A3EYLC) an der Börse München im Segment m:access notiert wie auch im Freiverkehr an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic Board), Hamburg und Stuttgart. mwb ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv: Wertpapierhandel und Corporates & Markets. Im Wertpapierhandel betreut mwb rund 46.000 Orderbücher für deutsche und internationale Wertpapiere. Dabei handelt es sich sowohl um Aktien als auch um festverzinsliche Wertpapiere und offene Investmentfonds. Damit ist mwb einer der größten Skontroführer in Deutschland.
Disclaimer:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist Herausgeber des vorliegenden Dokumentes. Obwohl die Informationen in diesem Dokument aus Quellen stammen, die die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG für zuverlässig erachtet, kann für die Richtigkeit der Informationen in diesem Dokument keine Gewähr übernommen werden.
Dieses Dokument stellt keinen Prospekt dar und ist nicht geeignet, als Grundlage zur Beurteilung der in dem Dokument vorgestellten Wertpapiere herangezogen zu werden. In diesem Dokument enthaltene Schätzungen und Meinungen stellen ausschließlich die Beurteilungen, der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokumentes dar und können zu jedem Zeitpunkt ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG oder ihre verbundenen Unternehmen können von Zeit zu Zeit Bestände an den in diesem Dokument genannten Wertpapieren oder an darauf basierenden derivaten Finanzinstrumenten halten, können andere Dienstleistungen (einschließlich solcher als Berater) für jedes in diesem Dokument genannte Unternehmen erbringen oder erbracht haben, und können – soweit gesetzlich zulässig – die hierin enthaltenen Informationen oder die Recherchen, auf denen sie beruhen, vor ihrer Veröffentlichung verwendet haben.
Ein wie auch immer geartetes Beratungsverhältnis zwischen der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG und dem Empfänger dieses Dokumentes wird durch die Übersendung oder Weitergabe dieses Dokuments nicht begründet. Jeder Empfänger muss eigene Anstrengungen unternehmen und Vorkehrungen zu treffen, um die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit einer Anlageentscheidung unter Berücksichtigung seiner persönlichen und wirtschaftlichen Belange zu prüfen. Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG haftet weder für Konsequenzen aus dem Vertrauen auf in diesem Dokument enthaltenen Meinungen oder Aussagen noch für Unvollständigkeiten in diesem Dokument. Jede US-Person, die dieses Dokument erhält und Transaktionen mit hierin genannten Wertpapieren tätigen möchte, ist verpflichtet, dies durch einen in den USA zugelassenen Dienstleister.

mwb Kapitalmarkt-Standpunkt
vom 2. Juni 2025
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Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
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mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kai Jordan
Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
Tel: +49 40-360995-20
E-Mail: kjordan@mwbfairtrade.com
Ragnarök?
Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
(Die Ragnarök (altnordisch „Schicksal der Götter“; aus regin, gen. pl. ragna „Gott“, rök „Ursache, Sinn des Ursprungs“)[1] ist die Sage von Geschichte und Untergang der Götter (Weltuntergang) in der nordischen Mythologie, wie es die Völuspá prophezeit.)
Der letzte Abschnitt der Ragnarök schildert die neue Welt, die nach dem Untergang der alten Welt entsteht. Fälschlich übersetzt wird Ragnarök auch als Götterdämmerung. Richard Wagner behandelt das Thema auch in der Oper Götterdämmerung im Ring der Nibelungen.
Während die ganze Welt über den Trumpschen Zollirrsinn und die Disruption der bestehenden ökonomischen und politischen Weltordnung diskutiert, ist ein wesentlicher Punkt vollkommen in den Hintergrund getreten, der aber ebenfalls ein wichtiger Einflussfaktor für die künftige Entwicklung an den Kapitalmärkten ist und den wir hier regelmäßig beschrieben haben.
Die USA sind auf klarem Kurs für einen Zusammenbruch ihrer Staatsfinanzen. Hierüber berichtete das „Congressional Budget-Office“ (CBO) des US-Kongresses in einer erneuerten Langfristprognose, die auf die dringende Notwendigkeit einer Kursänderung hinweist. Das CBO beschreibt, dass das „Deficit Spending“ wie noch nie außer Kontrolle geraten ist. Die Regierung der USA gibt derzeit rund 7 Billionen Dollar aus im Jahr und verzeichnet dagegen Steuereinnahmen von lediglich 5 Billionen. Das entspricht einem Defizit in Höhe von 6 % des GDP. Das CBO erwartet, dass sich die Schuldenaufnahme der USA auf diesem oder gar höheren Level über kommende Dekaden fortsetzt. Kommt es NICHT zu einer Rezession wird die Verschuldung von derzeit 100 % GDP auf 118 % in 2035 steigen.
Die politischen Absichten in der republikanischen Partei zielen aber keineswegs auf Sparkurs; im Gegenteil: mit den angepeilten Maßnahmen wie Steuersenkungen wird man noch aufs Gaspedal treten. Und die durch DOGE vorangetriebene Zerstörung des Staatsapparates bringt hier keine wesentliche Entlastung, sondern schafft eher Unfrieden und Unsicherheiten bei den Konsumenten.
Der jüngste scharfe Anstieg der Renditen an den US-Anleihemärkten reflektiert das eindrucksvoll. Hatten wir zunächst gedacht, es sei der chinesische Bär der Batman Trump
hier einen auswischen will, indem er mal ein paar von den rund 760 Mrd. US Bonds, die China als Investor hält, auf die Reise nach Hause schickt, aber beim genauen Hinsehen mussten wir feststellen, dass der Druck wohl aus allen Ecken kommt. Es scheint, als wolle die Regierung den Dollar dramatisch abwerten, um aus der Schuldenfalle herauszukommen und nicht wettbewerbsfähige US Produkte exportfähig zu machen. Wenn das man gut geht.
Und in diesem Szenario tritt der US-Präsident der Konjunktur und den globalen Kapitalmärkten mit dem größten Unsinn seit 100 Jahren noch mit Vollgas in den Allerwertesten. Dazu ist aber schon reichlich kommentiert und geschrieben worden. Dass er zunächst mal eine halbe Rolle rückwärts gemacht hat, ist vermutlich einem hohen innenpolitischen Druck zu verdanken. Denn der Allerwerteste schmerzt nicht nur den zahlreichen US Bürgern, die ihre Altersversorgung über die Aktienmärkte aufbauen. Er schmerzt vor allem seinen „Kumpels“ aus der Finanz- und Techindustrie wie z.B. den Milliardär und Hedge-Fund Ikone Bill Ackman, der die Wahl von Batman noch vor wenigen Monaten feierte:
„“the most pro-growth, pro-business, pro-American” administration he’d seen in his adult life.“
Nach den Marktturbulenzen in der vergangenen Woche konnte die Riege dann das Wasser nicht mehr halten und hier stellvertretend wieder Ackman:
“I don’t think this was foreseeable,” the hedge-fund mogul posted on X. “I assumed economic rationality would be paramount.” und weiter das Risiko eines “self-induced, economic nuclear winter.” an die Wand malt. Uns erinnert dieses Kapitel der Freakshow eher an das bekannte Mimimimimi der Muppets Show:
Über die massiven wirtschaftlichen Interessenkonflikte des Batman hat die FAZ schon am Donnerstag berichtet. Diese Riege plündert das Land skrupellos aus. Es stellt sich nicht mehr die Frage: Was ist wichtiger, die USA oder der Geldbeutel des Präsidenten?
Wem nutzt die gesteuerte Volatilität der Märkte? Es lässt sich vermuten, wenn wir uns die erste Amtszeit des Präsidenten Trump ansehen. Aber auch Elon Musk, dessen Teslas in vielen Teilen der Welt mittlerweile von Aktivisten, wie Bürgern verteufelt werden, quakt ja bereits seit längerem im Mimimimi… und setzt sich nun mit Vollgas ab. So beschimpfte er den Trump Berater und „Architekten“ des Zollwahns Peter Navarro auf X: „Navarro sei »wirklich ein Idiot« und »dümmer als ein Sack Ziegel“.
Wenn Europa irgendwann mit Digitalzöllen gegen die US-Techs zurückschlagen würde, dann werden Batman und seine ehemaligen Tech-Jünger merken, wie schnell sich Defizite abbauen. Aber andersherum.
Nunja, wie heißt es in Deutschland: „Pack schlägt sich, Pack verträgt sich“. Und die Aussetzung des Zollirsinns für 90 Tage lässt eben offen was nach den 3 Monaten passiert. Volle Attacke bleibt dagegen der Zollkurs gegenüber China der ja auch auf Peter Navarros Buch „Death by China“ basiert. Navarro bezieht sich hier auf einen Ökonomen „Ron Vara“ der aber rein fiktiv ist und ein Namenspiel. Auf den Autor Navarro selbst. Narzissten treiben Narzissten.
Und das Risiko, dass diese Auseinandersetzung mit China in einem militärischen Konflikt endet, nimmt langsam zu. Glauben Sie nicht? Zitat:
“The United States can no longer produce enough antibiotics to treat our sick,” Trump said in the White House Rose Garden on April 2. “If anything ever happened from a war standpoint, we wouldn’t be able to do it.”
Auch die geostrategischen Analysten von Bloomberg schrieben am Wochenende:
„Trump and Xi Are Preparing for a War Nobody Wants. The US tariffs are aimed at boosting national security, but Trump is alienating allies he would need in any military conflict with China.“
Es ist zu vermuten, dass auch alle weiteren Vorhaben Bauchklatscher werden, wie alles was Batman bisher angefasst hat. Außer Riesenschäden und viel „digge Hose“ ist diese Regierung ein Totalausfall. Lassen wir Revue passieren: In Gaza wird wieder geschossen, die Deportationen der Palästinenser, um eine Riviera aus dem Gaza Streifen zu machen, der Friedensprozess zur Ukraine, Grönland, Kanada und Panama sind weiterhin souverän, Handelskrise und Finanzkrise wurden zunächst nur temporär abgemildert und der Golf von Mexico heißt immer noch so.
Kommen wir auf Europa. Mancher Ökonom befürchtet, dass China die Güterströme, die es in den USA nicht mehr absetzen wird nach Europa umleitet. Das hat auch eine gewisse Logik. Nur wird der Druck der USA auf die Europäer hinsichtlich einer Sicherheitsgarantie der Nato weiter zunehmen und man wird diese Karte spielen. Es ist zu hoffen, dass auch dieses ganze Theater scheitert, aber sicher ist das nicht.
Die ehemalige transatlantische Brücke liegt zertrümmert neben dem Wrack der Titanic. Wir hören immer mehr „Buy-Europe“ und auch Banker amerikanischer Institute in Frankfurt berichten von Kunden, die diese Institute aufgrund ihrer Herkunft auch mal meiden.
Apropos Deutschland. Unsere Prognosen aus dem Februar Standpunkt, den wir in der Wahlnacht schrieben, sind zügig eingetreten bzw. wurden bei weitem übertroffen. Gleichwohl müssen manche noch lernen, was TINA heißt. „There is no Alternative“.
Wir verstehen, dass insbesondere die wirtschaftsorientierten Teile der Unionsparteien vor (Ent)-Täuschung schäumen und die Umfragen signalisieren, dass so mancher noch zur sogenannten politischen Alternative umzieht. Es liegt offensichtlich in der DNA des Konservatismus, das es manchmal etwas länger dauert sich an neue Gegebenheiten zu gewöhnen. Und trotzdem muss man die designierte Schroko (Schwarz-Rote-Koalition) loben, dass sie es gegen alle Widerstände hinbekommen, hat auch wenn sich manche Unionschristen „über den Leisten balbiert“ fühlen.
Es fällt uns auf, dass es immer wieder gutsituierte Herren sind, die hier nach Veränderung schreien und mit Hinblick auf das Parteiprogramm der Blauen möglicherweise einfach nur Selbstbedienung meinen. Wir haben hier bereits auf diesen sehenswerten Offenbarungseid https://www.ardmediathek.de/video/caren-miosga/was-fuer-ein-deutschland-wollen-sie-frau-weidel/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2NhcmVuLW1pb3NnYS8yMDI1LTAyLTAyXzIxLTQ1LU1FWg?fbclid=IwY2xjawJos4hleHRuA2FlbQIxMAABHrH3S9Ep2dXdIRdrZB90Tw4BPDch68qAw2Fyhm_rLeiEqBM7W47yFOzTD09K_aem_rQYFBGlFM5F5WBg7tm8zwQ hingewiesen.
Wo sind diese Populisten jetzt? Weidel die für ein Foto mit Herrn Vance posierte? Hat sie dort angerufen und Deutsche Interessen vertreten? Orban, der große Europäer? Und nun soll es ausgerechnet Frau Meloni richten, die dieser Tage ein Dinner mit Trump hat. So „unter Gleichgesinnten“ sind wir mal gespannt was dabei herauskommt.
Wir wären sehr vorsichtig, in diesem Umfeld weiter den Rattenfängern mit den einfachen Rezepten hinterherzulaufen. Sonst erleidet man schnell das Schicksal der amerikanischen „Vorbilder“ wie Ackman & Co. und es heißt es irgendwann dann Mimimimi. Und das Mimimimi wäre noch nicht mal das Schlimmste. Sondern Ragnarök.
Was heißt das nun für Investoren? Politische Börsen haben kurze Beine predigen die Gesundbeter. Aber die Ausmaße dieser tektonischen Verschiebungen sind doch „ein wenig“ fundamentaler und machen diese Beine deutlich länger. Die Anleger in den so favorisierten MSCI-World-Sparplänen merken bereits seit dem Jahreswechsel, was mit „Cost-Average-Effekt“ gemeint ist. Es wird sehr lange dauern bis der Globus dieses Chaos wieder aufgeräumt hat. Wenn überhaupt. Und da hilft eher aktives Portfolio-Management, um herauszufinden wer die Profiteure sind und wer auch nicht. Auch wenn es manchmal einen Taler mehr kostet als ein Index-ETF. Gute Fondsmanager sind jetzt wieder erste Wahl.
Wir denken, dass die Minimum 900 Milliarden Euro sinnvoll eingesetzt, einen gewaltigen Schub auslösen können – trotz Trump. Das denkt anscheinend auch die Finanzwelt, denn die Entwicklung des Euros gegenüber dem Dollar zeigt dies. Wir sind der Meinung, dass dies auch positive Auswirkungen für viele mittelständische Unternehmen haben wird, wahrscheinlich sogar wieder für eine Aufhellung am Arbeitsmarkt sorgt. Gleichzeitig gehen wir von einem Kapitalbedarf für Anschubfinanzierungen aus, die über den Kapitalmarkt refinanziert werden können.
Dies und neue globale Allianzen gegen die Amerikaner werden uns hoffentlich die Götterdämmerung ersparen. Aber es bleibt sicher ruppig.
Zu mwb:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassener Wertpapierdienstleister mit Niederlassungen in Gräfelfing bei München, Hamburg, Hannover, Frankfurt und Berlin. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet. 1999 erfolgte der Börsengang. Heute ist die mwb-Aktie (ISIN DE000A3EYLC7, WKN A3EYLC) an der Börse München im Segment m:access notiert wie auch im Freiverkehr an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic Board), Hamburg und Stuttgart. mwb ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv: Wertpapierhandel und Corporates & Markets. Im Wertpapierhandel betreut mwb rund 46.000 Orderbücher für deutsche und internationale Wertpapiere. Dabei handelt es sich sowohl um Aktien als auch um festverzinsliche Wertpapiere und offene Investmentfonds. Damit ist mwb einer der größten Skontroführer in Deutschland.
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mwb Kapitalmarkt-Standpunkt
vom 16. April 2025
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EU-phorie dank deutscher Schulden?

Mit der Reform der Schuldenbremse und der Verankerung eines 500 Milliarden schweren Infrastruktur-Sondervermögens im Grundgesetz hat Deutschland eine fiskalpolitische Kehrtwende sondergleichen vollzogen. Die Börsen feiern diese Entwicklung bereits seit Wochen. Zu Recht?
Die fiskalpolitische Kehrtwende Deutschlands ist in ihren Auswirkungen kaum zu überschätzen. Allein das Signal, das an die deutsche Wirtschaft, die europäischen Nachbarn und die globalen Finanzmärkte ausgeht, dass sich Deutschland doch bewegen kann, sorgt für einen Stimmungsumschwung.
Die erhöhte Nachfrage nach Industriegütern trifft derzeit auf schwach ausgelastete Kapazitäten, so dass der anfängliche Stimulus aus den beiden Programmen durchaus konjunkturförderlich wirken dürfte. Mittelfristig wird jedoch das schwache Potenzialwachstum in Deutschland zum Problem. Denn nur, wenn es der künftigen Regierung gelingt, dieses zu heben, wird das Paket wachstumsfördernd statt inflationstreibend wirken. Die wichtigsten Maßnahmen hierfür sind die Erhöhung des Arbeitskräfteangebotes – höhere Anreize zur Arbeitsaufnahme und Erhöhung des (faktischen) Renteneintrittsalters – und die Deregulierung.
Wir haben unsere Wachstumsprognosen für dieses Jahr auf 0,4 Prozent erhöht und für 2026 auf 1,6 Prozent.
Die vielfach angeführten Sorgen vor einer unsoliden Haushaltspolitik halten wir für überzogen. Selbst wenn Bund und Länder die neuen Möglichkeiten jeweils voll ausschöpfen, stiege das Defizit auf rund vier Prozent und die Schuldenquote dürfte in zwölf Jahren bei rund 80 Prozent liegen – im internationalen Vergleich immer noch ein sehr niedriger Wert. Dies allerdings nur unter sehr pessimistischen Annahmen. Wir gehen davon aus, dass unter realistischen Annahmen die Staatsschuldenquote kaum 75 Prozent erreichen wird.
Was heißt das für die Märkte?
Ist das alles bereits eingepreist? Zum einen muss man sagen, dass sich die Märkte im Vorfeld bereits kräftig bewegt haben. Derzeit liegt die Outperformance des DAX gegenüber dem S&P500 bei über 20 Prozent (in Euro gerechnet). Zum anderen dürften am kommenden Mittwoch die Zollankündigungen der US-Regierung für ordentlich Wirbel an den Märkten sorgen. Ein Rücksetzer wäre daher alles andere als eine Überraschung. Allerdings dürften sich viele Anleger, die den bisherigen Boom der europäischen Aktien verpasst haben, fragen, ob das dann nicht ein guter Zeitpunkt wäre, um Versäumtes nachzuholen. Insofern ist eine Fortsetzung der Rallye durchaus denkbar.
Whatever it takes
Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
Defacto ist die deutsche Schuldenbremse seit Freitag, den 21.03.2025 außer Kraft gesetzt. Minimum 900 Milliarden Euro werden als sogenanntes Sondervermögen über Bundesanleihen finanziert am Kapitalmarkt aufgenommen. (Wir verweisen auf den letzten mwb-Standpunkt: Der Schuldturm zu Babel.) Minimum 400 Milliarden Euro für Rüstung und 500 Milliarden Euro für die Infrastruktur, wovon 100 Milliarden für die „Klimaneutralität“ gesetzt sind. (Vorsicht: Die Deutsche Umwelthilfe reibt sich jetzt schon die Hände, was Sie alles kostenpflichtig zukünftig abmahnen kann.)
Bei der Rüstung gilt der Spruch des vermutlichen nächsten Kanzlers Friedrich Merz: Whatever it takes. Das bedeutet, wenn mehr als 400 Milliarden Euro gebraucht werden, dann wird mehr Geld am Kapitalmarkt aufgenommen. Entsprechende Grundgesetzänderungen sind vom Bundestag und Bundesrat durchgewunken worden.
Wir beschäftigen uns diesmal bewusst nicht mit der Beurteilung der Politik in diesem Standpunkt, und ob das Sondervermögen und damit ein Aufweichen der Schuldenbremse sinnvoll ist oder nicht. Wir wollen uns mit den Auswirkungen dieses gewaltigen Finanzpakets beschäftigen. Was heißt dies für den Kapitalmarkt? Für mittelständische Unternehmen, die den Kapitalmarkt suchen. Können wir Prognosen abgeben? Sind Branchen besonders betroffen?
Die Inflation wird sich so entwickeln, wie wir in unseren Standpunkten es beschrieben haben. Das 2 %-Ziel der EZB kann man zwar sehen, aber ob es unter diesen Umständen jemals erreicht werden kann? Dennoch wird es sicherlich noch ein oder vielleicht auch zwei moderate Zinsschritte nach unten geben. Allein um die Wirtschaft anzukurbeln. Frankreich ist prozentual stärker verschuldet als es Griechenland jemals war. Italiens Verschuldung ist ebenfalls immens. Deutschlands Wirtschaft schwächelt nicht – sondern ist strukturell schwach. Das sehen wir auch an den Entlassungen, die zwar alle „sozialverträglich“ vorgenommen werden sollen. (Schlagzeile: Mercedes-Mitarbeiter bekommen bis zu 500.000 Euro Abfindung.)
Viel wichtiger als die EZB ist für Deutschland die Verwendung aber auch die Finanzierung des Sondervermögens. Deutschland ist das größte und immer wirtschaftlich stärkste Land Europas. Das, was hier passiert, betrifft auch Gesamt-Europa in starkem Maße.
Bauzinsen der deutschen Banken orientieren sich nicht an den Leitzinsen der EZB, sondern an den langfristigen Marktzinsen reflektiert in der Rendite der Bundesanleihen. Wir haben in den letzten zwei Wochen nach der Ankündigung des Pakets einen Anstieg der Bauzinsen im Schnitt um 0,5 % gesehen. Gleichzeitig haben wir die Wohnungsknappheit und die aufgerufenen Mietpreise nicht im Griff. Die Zahl der Baugenehmigungen steigt wieder moderat an – im Januar wurden 18.000 Wohnungen genehmigt (400.000 Wohnungen pro Jahr werden benötigt – extrapoliert wären das aber wieder nur 206.000 Wohnungen). Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Bauindustrieverbands HDB: „Der Wohnungsbau leidet somit weiter unter den schlechten Rahmenbedingungen und der Zurückhaltung der Investoren.“
Aber was heißt dies für KMUs und ggf. für deren Anleihen? Die vorstehend beschriebenen Maßnahmen werden auch im Mittelstand ankommen und sei es durch Sekundäreffekte. Und dieser braucht weiterhin Finanzierungsquellen. Da sehen wir trotz aller Unwuchten eine Renaissance am Horizont. Und wir stellen bewusst zwei Branchen in den Mittelpunkt – Bau und Maschinen. Warum?
Die Baubranche hat in den letzten Jahren – insbesondere die Immobilienbranche schwer gelitten. Verkäufe sind stark zurück gegangen, Infrastrukturmaßnahmen des Bundes waren praktisch auf Eis gelegt, so dass auch die Unternehmen am Kapitalmarkt nicht reüssiert haben. Wir gehen aber davon aus, dass es eine Rückkehr von Emittenten der Bau- KMU-Anleihen am Kapitalmarkt geben wird. Es könnte zukünftig eine deutliche Zunahme in den Auftragsbüchern geben, die erst einmal einen zusätzlichen Kapitalbedarf auslöst. Sicherlich werden die Kupons – nicht nur allein bestimmt durch die Bundesanleihen – mit einer gewissen Risikoprämie höher ausfallen als früher.
Die Erklärung für Maschinenbau ist einfacher: Große Rüstungsunternehmen, die zukünftig von den Milliarden profitieren, sind auf mittelständische Zulieferer angewiesen. Diese KMUs werden ihre Produktionen deutlich erhöhen müssen und haben dafür erst einmal einen erhöhten Kapitalbedarf.
Wenn die Politik alles richtig macht, dann wird sich das Sondervermögen als Konjunkturprogramm erweisen und Deutschland aus dem Schlafwagen des Zuges wieder weiter nach vorne bringen. Europa würde es Deutschland danken.
Zu mwb:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassener Wertpapierdienstleister mit Niederlassungen in Gräfelfing bei München, Hamburg, Hannover, Frankfurt und Berlin. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet. 1999 erfolgte der Börsengang. Heute ist die mwb-Aktie (ISIN DE000A3EYLC7, WKN A3EYLC) an der Börse München im Segment m:access notiert wie auch im Freiverkehr an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic Board), Hamburg und Stuttgart. mwb ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv: Wertpapierhandel und Corporates & Markets. Im Wertpapierhandel betreut mwb rund 46.000 Orderbücher für deutsche und internationale Wertpapiere. Dabei handelt es sich sowohl um Aktien als auch um festverzinsliche Wertpapiere und offene Investmentfonds. Damit ist mwb einer der größten Skontroführer in Deutschland.
Disclaimer:
Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist Herausgeber des vorliegenden Dokumentes. Obwohl die Informationen in diesem Dokument aus Quellen stammen, die die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG für zuverlässig erachtet, kann für die Richtigkeit der Informationen in diesem Dokument keine Gewähr übernommen werden.
Dieses Dokument stellt keinen Prospekt dar und ist nicht geeignet, als Grundlage zur Beurteilung der in dem Dokument vorgestellten Wertpapiere herangezogen zu werden. In diesem Dokument enthaltene Schätzungen und Meinungen stellen ausschließlich die Beurteilungen, der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG, zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokumentes dar und können zu jedem Zeitpunkt ohne vorherige Ankündigung geändert werden.
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Ein wie auch immer geartetes Beratungsverhältnis zwischen der mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG und dem Empfänger dieses Dokumentes wird durch die Übersendung oder Weitergabe dieses Dokuments nicht begründet. Jeder Empfänger muss eigene Anstrengungen unternehmen und Vorkehrungen zu treffen, um die Wirtschaftlichkeit und Sinnhaftigkeit einer Anlageentscheidung unter Berücksichtigung seiner persönlichen und wirtschaftlichen Belange zu prüfen. Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG haftet weder für Konsequenzen aus dem Vertrauen auf in diesem Dokument enthaltenen Meinungen oder Aussagen noch für Unvollständigkeiten in diesem Dokument. Jede US-Person, die dieses Dokument erhält und Transaktionen mit hierin genannten Wertpapieren tätigen möchte, ist verpflichtet, dies durch einen in den USA zugelassenen Dienstleister.

mwb Kapitalmarkt-Standpunkt
vom 25. März 2025
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Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kontakt und weitere Informationen:
mwb Wertpapierhandelsbank AG
Kai Jordan
Kleine Johannisstraße 4
20457 Hamburg
Tel: +49 40-360995-20
E-Mail: kjordan@mwbfairtrade.com
04.07.2024 – Forum Bundesbank: „Schuldenbremse: Aktuelle Herausforderungen und Reformdiskussion“
Das Bundesverfassungsgericht hat mit seinem Urteil die Schuldenbremse für Bund und Länder wieder gestärkt und verbindlicher gemacht. Wird der Staat damit zu einer zu restriktiven Haushaltspolitik gezwungen? Wie steht die Bundesbank zur Reformdiskussion bei der Schuldenbremse? Unser Referent betrachtet die Bundesfinanzen im laufenden und kommenden Jahr sowie die mittelfristigen Herausforderungen. Daneben wirft er auch einen Blick auf die Haushaltsplanungen des Landes Nordrhein-Westfalen.
In der anschließenden Gesprächsrunde sind die Besucherinnen und Besucher eingeladen, mit dem Experten zu diskutieren.
Thema: „Schuldenbremse: Aktuelle Herausforderungen und Reformdiskussion“
Referent: Dr. Jürgen Hamker, Zentralbereich Volkswirtschaft der Deutschen Bundesbank
Termin: Donnerstag, 4. Juli 2024
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Deutsche Bundesbank, Berliner Allee 14, 40212 Düsseldorf
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Wir bitten um eine kurze Anmeldung per Mail an: stab.hv-nrw@bundesbank.de
Durch Ihren Besuch dieser Veranstaltung erklären Sie sich damit einverstanden, dass entstandene Fotografien von Ihnen unentgeltlich und zeitlich unbefristet für interne Zwecke der Deutschen Bundesbank verwendet werden dürfen. Rechtsansprüche am eigenen Bild können nicht geltend gemacht werden.



Eine Veranstaltung der Deutschen Bundesbank, Hauptverwaltung in Nordrhein-Westfalen
Kontakt: stab.hv-nrw@bundesbank.de
