Börse als Überraschungsei

„Spiel, Spaß und Schokolade. Das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal!“ – Der alte Werbespruch einer beliebten Kinder-Süßigkeit passt nicht nur gut in die Osterzeit. Die Kombination der besten Dinge wünschen sich auch die meisten Börsianer. Zum Beispiel stabiles Wirtschaftswachstum, geringe Inflation und niedrige Kreditzinsen – das sogenannte „Goldlöckchen-Szenario“. Diese beste aller Investmentwelten hat es vor nicht wenigen Jahren noch gegeben, doch an der Börse ist nichts so beständig wie der Wandel.

Neben Zahlen, Daten und Fakten ist die Stimmung an der Börse ein entscheidender Faktor. Über das Sentiment wird versucht, die Emotionen und Erwartungen messbar zu machen, etwa beim bekannten „Fear & Greed“-Index. Doch ein Mittelwert zeigt nicht die Verteilung der Meinungen an und die sind essentiell, damit Handel entstehen kann: Eine Partei will kaufen, eine will verkaufen – das bestimmt den Preis. Beide denken in dem Moment, dass sie Recht haben. Eine Seite irrt sich meistens. So (einfach) ist Börse!

Aktuell laufen die Einschätzungen von privaten und professionellen Investoren für den DAX auseinander. Doch das dürfte dem Index nach einem Plus von 12 Prozent im ersten Quartal egal sein. Der März zeigte mit knapp 1.250 Punkten Bewegung die Bandbreite der Emotionen im Markt, entschied sich aber für den Optimismus. Den wünschen wir Ihnen auch an den vier handelsfreien Tagen über Ostern, nach denen hoffentlich keine Überraschungen auf uns warten!

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Newsletter vom 5. April 2023

Thomas Strelow, Börse Düsseldorf

Foto Thomas Strelow

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Banken spüren Lehman-Syndrom

Wer meinte, nach der Rettung von Silicon Valley Bank, First Republic und Credit Suisse würde nun Ruhe einkehren, sieht sich leider getäuscht. Die Märkte sind hypernervös, trauen niemandem und reagieren auf jede Kleinigkeit. Eine Art Trauma der Bankenkrise von vor 15 Jahren, man könnte es auch als „Lehman-Syndrom“ bezeichnen. Das ist leider nicht zum Schmunzeln, denn der Bankensektor ist systemrelevant, zählt zu den wichtigsten Säulen der Weltwirtschaft und jede kleine Flamme hat das Potenzial für einen Flächenbrand. Längst ist das anfänglich „lokale“ Problem aus Kalifornien in Europa angekommen und hat mit der bereits zuvor kränkelnden Credit Suisse ein weiteres Opfer gefunden. Die staatlich verordnete Zwangsübernahme durch die UBS letzte Woche beruhigte die Gemüter nur für kurze Zeit und warf gleich neue Fragen und Befürchtungen für Europa auf.
Als letzte Instanz helfen dann nur noch Staat und Notenbank. In Einzelfällen ist das sicher eine Lösung, beim Flächenbrand nicht mehr. Der über ETFs zuletzt rege gehandelte STOXX Europe 600 Banks verlor in den letzten drei Wochen rund 17 Prozent, die in den rund 40 Titeln enthaltene Aktie der Deutschen Bank zeitweise sogar 25 Prozent.
Wenn selbst der Bundeskanzler sich veranlasst sieht, Beruhigungspillen für den Bankensektor und einzelne Großbanken zu verteilen, dann weiß man, was zurzeit hinter den Kulissen läuft.

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Newsletter vom 29. März 2023

Martin Braun, Börse Hannover

Schreck lässt nach, Nachwirkungen nicht ausgeschlossen

Carsten Brömstrup

In den letzten Jahren sind wir ja an Vieles gewöhnt worden, ob nun fake news, Virus oder Krieg. Und auch dieses Mal standen wir am Rande der Klippe und mindestens ein Zeh guckte schon drüber hinweg. Nach den US-Banken kurz zuvor waren es nun die Schweizer – ja, die mit den unvergleichlichen Uhrwerken und Hustenbonbons -, die unsere Nerven strapazierten. Es muss bei der Rettung der Credit Suisse wohl wie auf der Rasierklinge rundgegangen sein. Die Schweizer Behörden standen am Wochenende massiv unter Druck, die Übernahme durch die UBS noch vor der Eröffnung der asiatischen Märkte am Montag abzuschließen. Sie mussten die Vorstände der beiden Banken dazu bringen, dem Deal zuzustimmen, um die Alternative einer von den Regulierungsbehörden geleiteten Abwicklung der Credit Suisse zu vermeiden. Dies hätte sich als langwierig und schmerzhaft für das Finanzsystem erweisen können.

Als „weißer Ritter“ für die Märkte kamen wieder einmal die Notenbanken geritten. Die US-Notenbank arbeitete mit an der Vereinbarung, weil beide Banken große Geschäfte in den USA haben. Zusätzlich zur Einfädelung des Deals haben die großen Notenbanken angesichts der jüngsten Bankenturbulenzen eingegriffen, um die Versorgung der Finanzwirtschaft mit dem Dollar zu verbessern. An der koordinierten Aktion waren die EZB sowie die Notenbanken der USA, Japans, Großbritanniens, der Schweiz und Kanadas beteiligt. Die Banken werden ab sofort vorerst täglich Dollar-Liquidität über 7-tägige Refinanzierungsgeschäfte anbieten. Dies soll bis mindestens Ende April fortgeführt werden. Meines Erachtens ist es nur so zu erklären, dass der Aktienmarkt den „sell off“ am Montagmorgen umkehren konnte. Zudem winkt die Aussicht, dass die US-Notenbank an diesem Mittwoch die Zinsen gar nicht mehr erhöht. Grund dafür ist nicht nur die Bankenkrise, sondern auch die Tatsache, dass eine Rezession mit harter Landung nun wohl kaum noch zu vermeiden sein wird. Energie- und Rohstoffpreise zeigen klar nach Süden. Die Stände von vor dem Krieg wurden bei Strom, Gas und Öl unterschritten. Es erscheint nur logisch, dass die Gesamtinflationsrate ab Mitte 2023 dramatisch fallen wird. Das könnte fast schon deflatorische Züge annehmen. In den letzten Tagen sind die Inflationserwartungen in den USA bereits stark gefallen. Ich habe den Eindruck, dass wir bereits ab dem zweiten Quartal eine Rezession in den USA mit Ausstrahleffekten auf die globale Wirtschaft durchspielen werden.

Obwohl die Geschäftsberichte und die Ausblicke der Unternehmen gerade im Euroland für 2023 bisher als solide und gut einzuschätzen sind, rechne ich nun mit Senkungen der Gewinnschätzungen, da sich die finanziellen Spielräume für viele Unternehmen einengen dürften. Auch die Trumpfkarte China spielt noch nicht so richtig mit. Von Preiskämpfen auf dem Automarkt ist z. B. zu lesen. Insgesamt können wir im 2. Quartal das Erreichen der überaus wichtigen 200-Tage-Durchschnittslinie (Chart DAX, gelbe Linie), die aktuell zumindest bei rund bei 13.900 Punkten verläuft, nicht mehr ausschließen. Das wäre jedoch allemal verkraftbar, denn aus fundamentaler Sicht halten wir gerade europäische Dividenden- und Qualitätstitel für unterbewertet und würden in einem Panik-Szenario mit hohen Volatilitäten (VDAX über 30) zu Käufen raten. Wir halten gerade die Unternehmen, die auch über eine gewisse Marktmacht verfügen, für viel besser finanziert als noch vor Jahren. In diesem Sinne behalten wir einen kühlen Kopf und bleiben aktiv dabei.


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Wertentwicklung
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Newsletter vom 22. März 2023

Carsten Brömstrup – Chefanalyst
Oldenburgische Landesbank AG

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Bankenbeben testet die Märkte

Starten Sie nach einem Wochenende entspannt in den Montag? Es sei Ihnen gegönnt! Von Börsianern allgemein und insbesondere von der Finanzindustrie wurde der Start in diese neue Handelswoche jedoch mit großer Anspannung erwartet. Wie würden die Marktteilnehmer die am Wochenende hektisch vollzogene Notrettung der Credit Suisse durch eine staatlich orchestrierte Übernahme seitens der UBS aufnehmen? Kommt hier ein Stein ins Rollen oder kann das schwindende Vertrauen in den Bankensektor und seine Überwacher stabilisiert werden?

Nun, die Eröffnungslücke beim DAX zum schwachen Freitagsschluss war zunächst moderat, weitete sich aber in den frühen Handelsstunden spürbar aus. So mancher Stop-Loss dürfte ausgelöst worden sein, wenn einzelne Banktitel rund 10 Prozent niedriger notierten. Doch der im November/Dezember überwundene technische Widerstand bei 14.450 Punkten hielt und der Turnaround gelang bereits zum Mittag. Die 15.000er-Marke wurde bereits zur Eröffnung am Dienstag genommen und seit dem deutlich übertroffen. Allein an diesen beiden Tagen betrug die Handelsspanne rund 800 Punkten oder 5,5 Prozent aufwärts vom Intraday-Tief des Montags.

Also, kein Domino-Effekt für andere Finanzwerte und den Rest der Wirtschaft? Vorerst nicht. Auch wenn über die Art der Rettung und den Umgang mit den AT1-Anleihen sicher noch lange gestritten wird, konnte die aufgekommene Krisenstimmung zunächst erfolgreich eingefangen werden. Ob die Lehren und Instrumente aus der 15 Jahre zurück liegenden Finanzkrise wirklich greifen, ist aber noch nicht absehbar. Zu dynamisch verändern sich die Rahmenbedingungen, insbesondere durch anhaltende Inflation und drohende Rezession. Hier hat letzten Donnerstag die EZB mit der Leitzins-Anhebung um 50 Basispunkte Entschlossenheit demonstriert. Heute Abend wird dann die FED zeigen, was ihr wichtiger ist. Und wie immer gilt: Nachbeben sind nicht ausgeschlossen!

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Newsletter vom 22. März 2023

Thomas Strelow, Börse Düsseldorf

Foto Thomas Strelow

Und es kam schlimmer…

Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

Die gegenwärtige Situation an den Märkten ist geprägt von den drastischen Entzugserscheinungen ausgelöst durch eine restriktive Geldpolitik, die in einem historisch einmaligen Tempo umgesetzt wird. Wir haben die Problematik aus einem anderen Umfeld heraus in 2021 und zu Jahresbeginn 2022 zum Beispiel in unserem Beitrag „Auf Turkey“ behandelt.

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine hat dann aber die Inflationsraten durch die Decke gejagt und nun sehen wir trotz der ersten Basiseffekte bei den Energiepreisen die Angst vor Sekundäreffekten (Lohn-Preis-Spirale). Und die restriktive Geldpolitik setzt die Wirtschaft und die Märkte langsam auf Entzug. Und Entzug ist schmerzhaft für den Abhängigen – bis er neuen Stoff bekommt. Im Vorkriegsumfeld sind wir aber eher davon ausgegangen, dass die alte Kölsche Weisheit gilt: „et hätt noch immer jot jejange“ und „es könnte schlimmer kommen“.

Doch siehe da: „es kam schlimmer“.

Die Abschreibungen vieler Banken bei den Beständen in festverzinslichen Wertpapieren sind alleine im Inland schon beeindruckend. In den meisten Fällen sind die Institute und das System aber so stabil, dass man diese Situation im Allgemeinen als temporär betrachtet.

Allerdings ist es eben so, dass zuerst immer die schwächsten Glieder einer Kette reißen. Bei den Immobilienunternehmen hatten wir das bereits gesehen und bei den Banken sind es eben solche die Fehler machen bzw. bei denen es langfristige strukturelle Defizite gibt. Das Problem der Credit Suisse entstand nicht ausschließlich durch die Marktsituation. Man kann aber sehr gut sehen, wie wichtig die Einhaltung nachvollziehbarer Grundsätze geschäftlicher Ethik im Banking geworden ist. Und hier ist ein Vertrauensverlust entstanden, der sich sehr langfristig aufgebaut hat und in diesem schwierigen Umfeld einfach nur viel deutlicher zum Tragen kommt. Wer wissen will, was wir meinen, braucht sich nur die wöchentliche Meldungslage des Hauses der letzten 24 Monate anschauen. Geldwäschevorwürfe und Compliance-Themen in einem Haus, das auch als erste Anlaufstelle für russische Oligarchen galt.

Wir wollen keine Verschwörungstheorien in die Welt setzen, aber dass die CS am 09.03. eigentlich den Geschäftsbericht veröffentlichen wollte und das am Morgan aufgrund noch offener Fragen der SEC verschiebt, fanden wir an diesem Tag schon spannend. Und offensichtlich gab es ja Gründe, dass die 50 Mrd. CHF Liquiditätshilfe der SNB nahezu verpufft ist und hinten und vorne nicht gereicht hat.

Man muss wohl auch davon ausgehen, dass bei einer Zwangsfusion dieser Größenordnung eine internationale Abstimmung mit den Amerikanern stattgefunden hat. Im internationalen Wettbewerb haben die beiden Schweizer Großbanken mit dem starken Heimatmarkt im Rücken (40 % des „World-Wide-Wealth“ lagen jedenfalls vor einigen Jahren noch in den Tresoren von Schweizer Instituten ) den angelsächsischen Instituten starke Konkurrenz gemacht und US-Regulierungen wie FATCA (Foreign Account Tax Compliance Act) sind das Resultat davon. Das haben die USA auch immer mit auf der Agenda.

Die UBS hatte allerdings unter Axel Weber schon seit der Finanzkrise 2008/09 mit dem Umbau des Geschäftsmodelles vom Investmentbanking weg hin zu mehr Asset-Management begonnen und war dem Mitbewerber hier unseres Erachtens weit voraus. Nun bekommt sie die CS auf Entzug zu jedenfalls auf den ersten Blick sensationell günstigen Bedingungen. Aber wir wissen nicht, was wirklich hinter den Kulissen und auf den Konten der CS los war.

Klar ist allerdings, dass diese Entwicklung vor den Gerichten überprüft werden wird und das wird dauern. Das diese Zwangsfusion ohne HV-Beschluss und bei Totalverlust der eigenkapitalähnlichen AT1- Bankanleihen durchgezogen wird, müssen viele Eigentümer der Papiere (die AT1-Bonds dürfte ja weniger bei anderen Banken als bei Vermögensverwaltern und Pensionskassen liegen) für diese Situation vermutlich eine gerichtliche Klärung der Rechtmäßigkeit herbeiführen. Da muss deutlich mehr Druck auf dem Kessel gewesen sein, als uns die Kennzahlen glauben machen sollten. Was bei derartigen Gerichtsverfahren im Land wo mittlerweile die Uhren genauer gehen als die Bankbilanzen herauskommen kann, wagen wir nicht zu prognostizieren.

Was bedeutet das nun für unsere Markteinschätzung. Wir glauben zwar, dass sich die Situation nun erstmal wieder beruhigen wird. Solche Mega-Bauchklatscher sind in der Regel das Ende solcher Entwicklungen und die Airbags sind nun doch sehr gut ausgepolstert. Die Schweiz hat nun ein Bankmonster „FAR TOO BIG TOO FAIL“ und damit muss sie sorgfältig umgehen, denn hier stehen Volumina zur Debatte, die für das Land recht groß sind. Der Staat hat hier nun deutlich die Finger drauf und die Amerikaner werden das ganze ebenfalls sorgfältig monitoren. Ob der Kometeneinschlag bei den AT1-Bonds durch den Ausfall der CS-Papiere diesen Markt dauerhaft beschädigen wird, bezweifeln wir. Hier hat die EZB für den Rest Europas sofort klar Position bezogen. Aber fürs erste war das ein Schlag ins Kontor und mancher im Markt spekuliert auf weitere Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe.

Nun möchten wir nicht in der Zwickmühle der Zentralbanken stecken. Die Kollateralschäden durch die Inflationsbekämpfung werden weiter zunehmen und insofern können weitere Zinsschritte nur noch mit Augenmaß vorgenommen werden. Denn sonst könnte es noch schlimmer kommen.

Unsere Prognose: die neue 2 heißt 4.

Und das bezieht sich auf die mittelfristig zu tolerierenden Inflationsraten. Das wird ein schmaler Grat und niemand gibt es zu. Rhetorik, Rhetorik.

Welche sind dann die Asset-Klassen, die einem Investor in dieser Welt weiterhelfen? Sind es die Bundesanleihen, deren Preise nun so heftig nach oben korrigiert haben mit einem negativen Realzins von 2 plus x? Hier geht es nicht um „return on equity“ sondern um „return of equity“. Sind es Industriepapiere die oft viel höhere Kupons haben? Hier gilt weiter „trau, schau, wem“.

Bei vielen kursverfallenen Papieren aus dem Immobiliensektor sind die Renditen astronomisch. So denn die Kapitaldienste geleistet werden können. Hier wird das Jahr noch einiges an Erkenntnissen liefern. Wir haben da ein Auge drauf. Oder ist die (Wohn)- Immobilie bei allen möglichen Verwerfungen doch das richtige Investment? Bei den paar Wohnungen, die hierzulande gebaut werden und die dann auch den künftigen Standards entsprechen dürfte das sicher der Fall sein. Die Multiples gehen zwar zinsinduziert zurück, aber die Mieten dürften weiter steigen. Allerdings clustern sich die Segmente deutlich auf. Treiber sind wie gesagt die kommenden, regulatorischen Anforderungen und die Lagen. Für Büroraum gilt ähnliches.

Wenn die Märkte sich irgendwann einpendeln, wird man es sehen. Und die Unternehmen, die sich damit beschäftigen, könnten dann davon mittelfristig profitieren. Ausgewählte Aktien können einen guten Inflationsschutz bieten, wenn die Unternehmen die Kostensteigerungen wiederum auf ihren Preisen weitergeben können.

Ganz so schlimm, wie es letzte Woche aussah kommt es nicht. Ruhe bewahren. Am Jahresende wird abgerechnet.

Zu mwb:

Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassener Wertpapierdienstleister mit Niederlassungen in Gräfelfing bei München, Hamburg, Hannover, Frankfurt und Berlin. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet. 1999 erfolgte der Börsengang. Heute ist die mwb-Aktie (ISIN DE0006656101, WKN 6656101) an der Börse München im Segment m:access notiert wie auch im Freiverkehr an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic Board), Hamburg und Stuttgart. mwb ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv: Wertpapierhandel und Corporates & Markets. Im Wertpapierhandel betreut mwb rund 38.000 Orderbücher für deutsche und internationale Wertpapiere. Dabei handelt es sich sowohl um Aktien als auch um festverzinsliche Wertpapiere und offene Investmentfonds. Damit ist mwb einer der größten Skontroführer in Deutschland.

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mwb Kapitalmarkt-Standpunkt

vom 22. März 2023
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Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

Kontakt und weitere Informationen:
mwb Wertpapierhandelsbank AG         
Kai Jordan                 
Kleine Johannisstraße 4        
20457 Hamburg                     
Tel: +49 40-360995-20                    
E-Mail: kjordan@mwbfairtrade.com

Zitat der Woche: Christoph Eisenring (zur Übernahme Credit Suisse durch UBS)

„Ein Zombie ist Weg, doch ein Monster entsteht.“

Christoph Eisenring, Neue Züricher Zeitung
(19.03.2023, Kommentar zur Übernahme der Credit Suisse durch UBS)

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