Welt-Aktien ohne US-Big-Tech?
In vielen Portfolios landen immer dieselben Aktien. Es sind schlichtweg die größten, die es gibt. Meistens aus dem Bereich Tech und meistens aus den USA. „Die Glorreichen Sieben“ werden sie neuerdings genannt. Sie sind maßgeblich verantwortlich für die jüngste Performance des S&P 500 und sogar des MSCI World-Index. Doch werden sie auch in Zukunft die Treiber des Wachstums sein? Oder wird es ihnen ergehen, wie vor 22 Jahren den Aktien der New-Economy?
Sie hießen früher die „Nifty Fifty.“ – 50 herausragende Aktien aus den USA. Es hieß, man bräuchte nur diese Werte und sonst nichts. Das war 1971. Kurz vor Einbruch dieser Aktien.
Heute bestehen weltweite Indizes zu 70 Prozent aus den USA und werden wieder von wenigen Unternehmen dominiert. Diese sind inzwischen ganz schön teuer. Doch was ist eigentlich mit den fünfzehntausend anderen Aktien? Und was mit den über 30 anderen Ländern dieser Welt? Lassen sich auch damit Portfolios bauen?
Abseits von willkürlichen Entscheidungen geht das auf eine passive Weise recht gut. Wenn nämlich diese tausende Aktien regelmäßig auf Faktoren wie Momentum, Wachstum, Qualität und Bewertung untersucht werden ist eine gute Basis dafür da.
Geht man mit wissenschaftlicher Akribie vor, lassen sich hunderte interessante Aktien finden, die günstiger bewertet sind und die zumeist auch unbekannter sind, weil sie zum Beispiel aus Japan, Skandinavien, Polen und Neuseeland stammen.
Man könnte somit ein alternatives Welt-Portfolio aufbauen, in dem auch mal kleinere Aktien aus kleineren Ländern zu Wort kommen. Diese böten auch die Chance, langfristig besser zu laufen, denn günstige, kleine Unternehmen mit starkem Wachstum haben ein anderes Potential als Aktien, die bereits sehr groß sind.
Genau das macht ein neuer Fonds: Der Velten Strategie Welt.
Zum Autor: Dr. Robert Velten zählt laut Handelsblatt zu Deutschlands renommiertesten Fondsberatern und steht auf der Forbes-Liste der besten Fondsmanager. Er ist Gründer und Geschäftsführer der Velten Asset Management GmbH. Der neue Aktienfonds wird in Kooperation mit der Donner & Reuschel AG als Verwahrstelle betrieben und an der Börse Hamburg gehandelt.
Disclaimer:
Die Velten Asset Management GmbH erbringt die Wertpapierdienstleistungen Anlageberatung und Anlagevermittlung ausschließlich für Rechnung und unter der Haftung der DWPT Deutsche Wertpapiertreuhand GmbH als vertraglich gebundener Vermittler gem. § 3 Abs. 2 WpIG und ist als solcher im öffentlichen Register der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eingetragen. Kapitalanlage ist stets mit Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Verwahrstelle des Fonds ist die Donner & Reuschel AG, Kapitalverwaltungsgesellschaft die Universal Investment GmbH. Diese hält auch weitere Prospektunterlagen zu dem Fonds bereit.

Newsletter vom 29. November 2022
Dr. Robert Velten – Geschäftsführer
Velten Asset Management GmbH

Miese Stimmung an den Börsen
„Die Stimmung im Wagen ist gut“ witzelte einst Hape Kerkeling anlässlich der Führerscheinprüfung seines von sich selbst überzeugten Charakters Horst Schlämmer. Das passt zu Deutschlands Börsenstraßen. Zwar ist an der Wall Street auch keine Party mehr, aber hierzulande drückt mehr auf die Bremse – und nicht alle Anleger haben dabei eine Rheinische Frohnatur. Denn zu den Nörgelthemen Verwaltung und Steuern gesellen sich nun auch noch Inflation und ein gefährlicher Krieg.
Das riesige Volumen der US-Börsen ragt wie ein imponierendes Bankgebäude in die Höhe und lässt Deutschland dagegen wie die Sparkasse im Dorf aussehen. All dies lässt deutsche Aktienanleger derzeit nicht gerade selbstbewusst in die Zukunft blicken.
Die Kursentwicklung scheint ihnen recht zu geben. Denn zieht man die Dividenden ab, dann bleibt in den letzten 22 Jahren, seit dem 90er-Boom, wenig übrig. Diese Kursentwicklung stellt allerdings eine historische Ausnahme dar. Industrieländer weisen Studien zufolge (z.B. Dimson/Marsh/Staunton) eine auf lange Sicht überlegene Aktienentwicklung auf – trotz vergangener Kriege und Inflationen. (Auch die extreme Inflation von 1923 in Deutschland lief für Aktienanleger noch vergleichsweise gut – (Vgl. Gehlen 1994).
Auch in den letzten 22 Jahren steht Deutschland nicht schlechter dar als Italien, Frankreich, England und andere bedeutende Industrieländer. Daher gilt vermutlich noch immer: Langfristiges Engagement zahlt sich aus, und manchmal läuft gerade das besonders gut, was zuvor heruntergeprügelt wurde.
Vorsicht aber bei einzelnen Aktien. Diese können verschwinden. Was überlebt, sind in der Regel gute Strategien, die in Aktien diversifizieren. ETF-Anleger favorisieren dabei den Index, der eine einzige Strategie enthält, nämlich Aktien nach Größe zu gewichten. Für andere Anleger darf es ein bisschen mehr sein. Diese wählen Aktien nach wirtschaftlichen Kriterien aus – im Idealfall nach evidenzbasierten Strategien, die in Untersuchungen ihre Wirksamkeit herausgestellt haben.
Eine solche Strategie betreibe ich in der Velten Strategie Deutschland. Auch diese hat in letzter Zeit Federn gelassen, zeigt aber seit ihrem Bestehen, im Fondsmantel seit über 5 Jahren, dass sie sowohl Outperformance als auch absolute Performance geliefert hat. Dementsprechend hat der Fonds zahlreiche Auszeichnungen erhalten.
Selbst solche Strategien sind allerdings wertlos, wenn keine lange Haltedauer vorliegt. Denn erst dann können sie ihre Wirkung entfalten. „Die Stimmung im Wagen“ wird während dieser langen Haltedauer wahrscheinlich mehrmals wechseln. Aber der Motor läuft und führt zum Ziel.
Der Autor Dr. Robert Velten ist Fondsmanager des Jahres 2020 und 2021 sowie Berater des von Morningstar mit 5 Sternen ausgezeichneten Velten Strategie Deutschland Aktienfonds (WKN: A2ATCU) der in Kooperation mit Donner & Reuschel als Verwahrstelle betrieben wird und an den Börsen Hamburg und Hannover zum Handel zugelassen ist.
Disclaimer:
Die Velten Asset Management GmbH erbringt die Wertpapierdienstleistungen Anlageberatung und Anlagevermittlung ausschließlich für Rechnung und unter der Haftung der DWPT Deutsche Wertpapiertreuhand GmbH als vertraglich gebundener Vermittler gem. § 3 Abs. 2 WpIG und ist als solcher im öffentlichen Register der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eingetragen. Kapitalanlage ist stets mit Risiken verbunden und kann zum Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Verwahrstelle des Fonds ist die Donner & Reuschel AG, Kapitalverwaltungsgesellschaft die Universal Investment GmbH. Diese hält auch weitere Prospektunterlagen zu dem Fonds bereit.

Newsletter vom 12. Oktober 2022
Dr. Robert Velten – Geschäftsführer
Velten Asset Management GmbH

Vorteile vieler Strategien nutzen
Letztes Jahr warnte ich an dieser Stelle vor einem Hype um überteuerte Aktien. Inzwischen sehen viele Anleger, dass auch unprofitable US-Titel nicht immer steigen.
Prinzipiell kann es durchaus eine Strategie sein, Mode-Aktien zu kaufen. „Disruptive“ Unternehmen, die noch keine großen Gewinne machen, können zu einem Portfolio beitragen. Doch ihre Ertragsstärke ist meist mit einem Wort des Leipziger Musikkritikers Wieck zu bezeichnen: „Zukunftsmusik“.
Der Wert von Zukunftsmusik schwankt wie alle anderen Werte auch. Auch „Value“ schwankt. Vermeintlich günstige Aktien liegen mal im Trend und mal nicht. Das ist ein Problem – insbesondere, wenn Anleger kurzfristige Rendite erwarten. Sie extrapolieren einen Trend, der sich gerade in diesem Moment umkehren kann. Man malt sich aus, wie all die Aktien weiter steigen, weil sie bislang gestiegen sind. Doch es war ein Trugschluss: Die Aktien stiegen einfach, weil sie in Mode waren. Moden ändern sich.
Wenn Werte schwanken, wir kennen das von einzelnen Aktien, ist Diversifikation angebracht. Doch Diversifikation nützt wenig, wenn alle Aktien aus demselben Segment kommen, oder mit derselben Logik ausgewählt wurden. Eine Möglichkeit, dieses Problem zu begrenzen, ist daher die Strategie-Diversifikation: Eben nicht nur auf Growth zu setzen, sondern auch auf Value. Nicht nur auf Momentum, sondern auch auf Quality.
Aus diesem Grund setze ich in meinem Fonds auf mehrere Faktoren. Verschiedene Strategien, ganz andere Denkweisen also, werden dort gemischt. Jede ist unabhängig voneinander und verwendet einzigartige Kennzahlen, die direkt aus den Quartalsberichten der Unternehmen gebildet werden. Natürlich gibt es auch dann Schwankungen und auch hier wäre es ein Fehler, kurzfristige Renditen zu erwarten. Über längere Zeit, z. B. 5 Jahre, kann es sich aber als Pluspunkt erweisen, sich von Kapitalmarkt-Moden unabhängig zu machen.
Der Autor Dr. Robert Velten ist Top-Fondsmanager des Jahres 2020 & 2021 (Handelsblatt) und Berater des Velten Strategie Deutschland, der 2022 als bester deutscher Aktienfonds im 3-Jahres-Vergleich ausgezeichnet wurde (Börse-Online, Finanzen-Verlag). Der Fonds wird in Kooperation mit der Donner & Reuschel AG als Verwahrstelle betrieben und an den Börsen Hamburg und Hannover gehandelt.

Newsletter vom 16. Februar 2022
Dr. Robert Velten – Geschäftsführer
Velten Asset Management GmbH

Vorsicht liebe Anleger!
Risiken gehören zu jeder Kapitalanlage, insbesondere bei Aktien. Diese Risiken, so gewinnt man als Betrachter den Eindruck, sind vielen unerfahrenen Investoren, die erst in den letzten Jahren an die Börse gekommen sind, nicht ausreichend bewusst.
Da werden manche Aktien aus dem Technologie-Sektor gar mit dem 20-fachen des Umsatzes bewertet. Das ist nicht sonderlich schwer festzustellen: Ein Blick in die Bilanz oder ein Besuch einschlägiger Börsenportale. Dort den angegebenen Jahresumsatz ins Verhältnis zur Börsenkapitalisierung setzen – fertig. Das kann grundsätzlich jeder. Aber nur wenige Anleger tun es. Es scheint vielen, zumeist unerfahrenen Investoren, eher gleichgültig zu sein, sie verhalten sich offensichtlich wie die Lemminge.
Aber in der Geschichte der Kapitalmärkte sieht man eines immer wieder: Aktien, die zu teuer sind, fallen in der Regel irgendwann stärker als andere. Nicht immer sofort. Aber derart teure Dividendenwerte zu kaufen, ist meist besonders riskant.
Auch Portfolien oder Fonds, die mit solchen Aktien – in der letzten Zeit einfach durch „Mitschwimmen“ – Gewinn gemacht haben, der auch schnell wieder weg sein kann, sind gefährdet. Dies gilt besonders dann, wenn sie sich auch noch auf genau solche teuren Aktien konzentrieren, indem sie beispielsweise auf eine einzige Branche setzen, die gerade im Trend liegt, wie „Technology“. Denn was, wenn der Trend, der eben noch eine Branche hochjubelt, sich umkehrt?
Die Älteren erinnern sich noch an die Tech-Blase, die vor 20 Jahren platzte und viele Vermögenswerte vernichtete. Auch damals waren es übrigens nicht nur unerfahrene Anleger, sondern auch einige Profis, die schlicht auf dem falschen Fuß erwischt wurden und dabei viel Geld verloren.
Gibt es eine Möglichkeit, die Risiken durch teure Aktien wenigstens zu reduzieren? Das würde bedeuten, dass man sich die Arbeit macht und – gemessen an Unternehmenszahlen – zu teure Aktien ausschließt. Doch auch eine „billige“ Aktie kann fallen. Insofern muss man sich auch die weitere Mühe machen und anhand der Geschäftszahlen feststellen, welche Aktie im Verhältnis zu ihrem Wachstum und ihrer Stabilität günstig ist. Das funktioniert nur auf lange Sicht und am besten, wenn man nicht nur seine Lieblinge, sondern alle Aktien eines Marktes analysiert.
Genau das machen wir mit unserem Fonds. Die Ergebnisse sind bislang zufriedenstellend: Eine vergleichsweise hohe und nachhaltigere Rendite.
Der Autor Dr. Robert Velten ist Fondsmanager des Jahres 2020 und Berater des von Morningstar mit 5 Sternen ausgezeichneten Velten Strategie Deutschland Aktienfonds WKN: A2ATCU, der in Kooperation mit Donner & Reuschel als Verwahrstelle betrieben wird und an den Börsen Hamburg und Hannover zum Handel zugelassen ist.

Newsletter vom 10. März 2021
Dr. Robert Velten – Geschäftsführer
Velten Asset Management GmbH
