Die Rückkehr der Rendite

In den vergangenen Monaten sind die Renditen weltweit kräftig gestiegen. US-Anleihen mit einer Restlaufzeit von zehn Jahren rentieren mit circa 5 Prozent, deutsche Staatsanleihen mit rund 3 ½ Prozent und französische Staatsanleihen mit knapp 4 ½ Prozent.
Ein Teil dieses Zinsanstiegs lässt sich mit der Sorge vor steigenden Inflationsraten erklären. Der Krieg im Iran, das Vorrücken der Huthi im Jemen, die zunehmende Zerstörung von Raffinerien in Russland – all das treibt den Preis für Ölprodukte und damit die Inflation kräftig an.
Bemerkenswert ist aber, dass die Realrenditen – also nach Abzug der erwarteten Inflationsraten – ebenfalls deutlich angezogen haben. Für diesen Anstieg kann man im Wesentlichen drei Gründe anführen. Das emittierte Anleihevolumen hat in den zurückliegenden Jahren kräftig zugelegt. Die Staatsverschuldung steigt global immer weiter und zunehmend drängen große KI-Firmen auf den Anleihemarkt, um ihren Kapitalhunger zu stillen.
Zudem wird vielfach angeführt, dass die Märkte höhere Ausfallrisiken einpreisen. Schaut man jedoch auf Kreditausfallversicherungen, so kann man dies zwar für Frankreich konstatieren, kaum jedoch für Deutschland, Japan oder die USA.
Ein oft unterschätzter Faktor ist jedoch, dass steigende Realrenditen auch ein Zeichen dafür sind, dass die Märkte einer Volkswirtschaft wieder stärkeres Realwachstum zutrauen. Und tatsächlich revidieren immer mehr Institute ihre Wachstumsprognosen nach oben. So erwartet die US-Notenbank ein Wachstum von mehr als 2 Prozent für die USA. Die EZB prognostiziert für den Euroraum im kommenden Jahr ein Wachstum von fast 1 ½ Prozent und für Deutschland wird gemeinhin ein Wachstum in ähnlicher Größenordnung erwartet. Das ist durchaus solide und das trotz des hohen Ölpreises.
Was bedeutet das für den Anleger?
Nach dem Renditeanstieg bieten Staatsanleihen wieder attraktive laufende Erträge. Wir bevorzugen derzeit mittlere Laufzeiten und solide Unternehmensanleihen. Die höheren Renditen machen Anleihen wieder zu einer attraktiven Ertragsquelle und zugleich zu einem wichtigen Risikopuffer in einem ausgewogenen Portfolio.

Newsletter vom 23. September 2026
Dr. Martin Moryson – Chefvolkswirt Europa
DWS
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Deka-Digitale Kommunikation Fonds
Der Deka-Digitale Kommunikation Fonds (ISIN: DE0009771923 WKN: 977192) legt hauptsächlich weltweit in Aktien von Unternehmen an, die ihre Umsatzerlöse oder Gewinne überwiegend in den Bereichen der Telekommunikation und/oder Medien erzielen oder deren Geschäftstätigkeit einen wachsenden Anteil der Umsatzerlöse oder Gewinne in den genannten Bereichen erwarten lassen. Das Fondsmanagement verfolgt die Strategie, mindestens 61 % in Aktien zu investieren. Dem ausschüttenden Fonds liegt ein aktiver Investmentansatz zugrunde
| Name ISIN | Briefkurs Stand | Diff % Diff +/- |
|---|---|---|
| Deka-Digitale Kommunikation DE0009771923 | 0 25.09.2026 | 0,01% 0,0130 |


Fonds des Monats – 03/2026
Unsere ausgewählten Aktions-Fonds bieten Ihnen auch in diesem Monat wieder Investment-Chancen zu besonders attraktiven Konditionen.
Im Aktionsmonat wird der Fonds
„Deka-Digitale Kommunikation
Fonds“ an der Börse Hamburg vom Skontroführer mwb zu nochmals engeren Geld- und Brief-Kursen gehandelt.
Der Spread beträgt im März in der Regel maximal 0,5 Prozent.
Die hier vorgestellten Produkte sind in keinem Fall als Anlageberatung oder Kaufempfehlung zu verstehen.
Februar 2026: DWS Concept DJE Globale Aktien Fonds
Der aktiv gemanagte Fonds DWS Concept DJE Globale Aktien (ISIN DE0009777003) investiert hauptsächlich in Aktien in- und ausländischer Aussteller. Die Gewichtung der Aktienanlagen im Fonds wird entsprechend der Einschätzung des Fondsmanagements über die Zukunftsaussichten der einzelnen Länder und Branchen verändert. Die Aspekte Wachstum und/oder Ertrag stehen im Vordergrund der Überlegungen. Der Fonds bewirbt ökologische und soziale Merkmale oder eine Kombination aus diesen Merkmalen.
| Name ISIN | Briefkurs Stand | Diff % Diff +/- |
|---|---|---|
| DWS Concept DJE Globale Aktien DE0009777003 | 0 25.09.2026 | 0,28% 1,850 |


Fonds des Monats – 02/2026
Unsere ausgewählten Aktions-Fonds bieten Ihnen auch in diesem Monat wieder Investment-Chancen zu besonders attraktiven Konditionen.
Im Aktionsmonat wird der Fonds „DWS Concept DJE Globale Aktien“ an der Börse Hamburg vom Skontroführer mwb zu nochmals engeren Geld- und Brief-Kursen gehandelt.
Der Spread beträgt im Februar in der Regel maximal 0,5 Prozent.
Die hier vorgestellten Produkte sind in keinem Fall als Anlageberatung oder Kaufempfehlung zu verstehen.
Aktien bergen weiterhin Potenzial
Wer frisch aus dem Urlaub zurückgekehrt einen Blick auf die Börsenkurse wirft, stellt fest: Viel getan hat sich in den vergangenen Wochen beim deutschen Leitindex DAX nicht. Der Weg am Aktienmarkt ist also holpriger geworden. Die Skeptiker haben zwar derzeit einige gute Argumente, so Union Investment, der Fondspartner der Hannoverschen Volksbank eG. Die Fondsgesellschaft hält Aktien jedoch weiter für aussichtsreich.
In China kühlt sich das Wirtschaftsklima derzeit ab. Außerdem kommt es mitunter zur Schließung von Containerhafen-Terminals, um die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus zu stoppen. Beides streut Sand ins Getriebe des Welthandels. In den Vereinigten Staaten werden zugleich die Stimmen in der US-Notenbank Fed lauter, die eine straffere Geldpolitik wollen, weil die Konjunktur so gut läuft und Überhitzung droht. Das wiederum weckt Sorgen am Markt, dass die Notenbank den Aufschwung ausbremsen könnte.
Was sollen Anleger nun aus dieser Gemengelage machen? Zunächst einmal durchatmen und Ruhe bewahren. Während sich der Aufschwung in China abschwächt, ist in Europa und in den USA mitnichten ein Ende des Wachstums erkennbar. Es handelt sich vielmehr um eine Normalisierung des Wachstums auf hohem Niveau. Die Lage der Unternehmen ist weiterhin gut. Sollten sich – etwa wegen der Delta-Variante – womöglich doch größere konjunkturelle Risiken abzeichnen, würden die Notenbanken ihre Geldpolitik länger locker halten, um das Wachstum zu unterstützen. Auch für den Aktienmarkt wäre das ein gutes Auffangnetz.
Insgesamt bleibt das Kapitalmarktumfeld damit positiv, und Aktien sind weiter aussichtsreich. Die Gewinne der Unternehmen sollten auch im zweiten Halbjahr 2021 weiter anziehen, auch wenn die Dynamik voraussichtlich wegen steigender Lohnkosten abnehmen dürfte. Nach der starken Erholung erwartet Union Investment mittel- bis langfristig eine Verlangsamung des Wachstums auf ein Niveau, das etwas über dem von vor der Coronakrise liegen sollte. Die Renditen für Aktien dürften sich dann im mittleren einstelligen Bereich im Jahresvergleich einpendeln.
Union Investment macht auch auf die fortschreitende Nachhaltigkeit und Digitalisierung vieler Volkswirtschaften aufmerksam. Beide Trends sind durch die Corona-Pandemie noch einmal beschleunigt worden und weisen interessante Anlagechancen auf. Diese lassen sich gut über aktiv gemanagte, nachhaltige Investmentfonds realisieren. Die Hannoversche Volksbank eG empfiehlt dazu eine persönliche Beratung, in der auch die Risken, wie etwa das Kurs- und Ertragsrisiko, erläutert werden.

Newsletter vom 08. September 2021
Thomas Scholz – Filialdirektor und Leiter WP-Beratung
Hannoversche Volksbank eG
