Wasser ist ein wertvolles Gut
Sauberes Trinkwasser ist Mangelware. Klimawandel, Bevölkerungswachstum und eine unterinvestierte Wasserinfrastruktur sind dabei die größten Herausforderungen. Doch weltweit ist eine Vielzahl an innovativen Unternehmen daran beteiligt, die Verfügbarkeit von Wasser zuverlässig sicherzustellen. Für private Investoren eröffnet dies interessante Anlageoptionen.
Der Klimawandel und seine Folgen sind längst nicht mehr wegzudiskutieren. Die Durchschnittstemperaturen steigen, Dürren und Überschwemmungen nehmen zu. Zwar sind mehr als zwei Drittel der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt, doch nur drei Prozent davon sind trinkbar und zudem ungleich verteilt. So herrscht in Afrika, Lateinamerika und auch in Asien ein zum Teil dramatischer Wassermangel. Gemäß UNICEF haben 2,2 Milliarden Menschen weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, hat Union Investment, der Fondspartner der Hannoversche Volksbank, recherchiert. Dies gehe einher mit mangelhafter Hygiene und Krankheiten.
Zugleich wächst die globale Bevölkerung. Immer mehr Menschen brauchen nicht nur Frischwasser zum Kochen, Trinken und zur Hygiene. Ungleich höher ist der indirekte Verbrauch für die Produktion unserer Nahrungsmittel und Konsumgüter. Steigende Nachfrage und sinkende Verfügbarkeit treffen darüber hinaus auf eine unzureichende Infrastruktur – und das selbst in vielen Industrieländern.
Für Anleger könnten daher Themenfonds interessant sein, die in Aktien von Unternehmen entlang der Wasserwertschöpfungskette investieren. Aus den Bereichen Wasseraufbereitung und -qualität kommen etwa Anbieter von Filtrations- oder Mess- und Analysesystemen und dem Anlagenbau für solche Fonds infrage. Bei der Wasserinfrastruktur sind es Unternehmen für den Ausbau und den Betrieb. In der Landwirtschaft braucht es etwa innovative Bewässerungssysteme. Und schließlich fordert der Klimawandel auch neue Anlagen zum Hochwasserschutz, größere Abflüsse bei Starkregen und eine andere Städteplanung.
Solche Fonds bieten Chancen auf eine attraktive Rendite und berücksichtigen nachhaltigkeitsorientierte Kriterien – also ethische, soziale und ökologische Aspekte – im Investitionsprozess. Neben den Chancen können jedoch generelle Risiken, wie etwa das Risiko marktbedingter Kursschwankungen oder ein Ertragsrisiko, bestehen. Auch kann die Anlagepolitik solcher Fonds von der individuellen Nachhaltigkeits- und Ethikvorstellung abweichen. Die Hannoversche Volksbank berät Sie gerne.

Newsletter vom 12. Juli 2023
Thomas Scholz – Filialdirektor und Leiter WP-Beratung
Hannoversche Volksbank eG
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Juli 2022: L&G Clean Water UCITS ETF
Mit dem L&G Clean Water UCITS ETF (A2PM52) lässt sich an der Wertentwicklung von Unternehmen aus dem Bereich der globalen Wasserversorgung partizipieren. Es handelt sich dabei um einen gleichgewichteten ETF mit zuletzt 56 Positionen, aufgelegt Mitte 2020. Ausgewählt werden dem Solactive Clean Water Index zufolge nur Unternehmen mit ausreichender Expertise für die Versorgung mit sauberem Wasser.
Im Aktionsmonat wird der ETF an der Börse Düsseldorf vom Skontroführer ICF BANK zu nochmals engeren Geld- und Brief-Kursen gehandelt. Ziel ist es, den niedrigsten Spread unter den deutschen Handelsplätzen bieten zu können. In der Zeit zwischen 09:00 und 17:30 Uhr ist die Geld-Brief-Spanne in diesem Papier niedriger (oder maximal gleich) wie am Handelsplatz Xetra.
Die hier vorgestellten Produkte sind in keinem Fall als Anlageberatung oder Kaufempfehlung zu verstehen.
| Name ISIN | Briefkurs Stand | Diff % Diff +/- |
|---|---|---|
| L&G-L&G Clean Water UCITS ETF IE00BK5BC891 | 0 25.09.2026 | 0,18% 0,0320 |


ETF des Monats – 07/2022
Kurzsteckbrief A2PM52:
Indexabbildung: Physisch
Ertragsverwendung: Thesaurierend
Fondsgröße: 293 Mio. EUR
Fondswährung: USD
Total Expence Ratio: 0,49 %
(Datenquelle: extraETF vom 27.06.2022)

Artikel zum ETF des Monats Juli 2022:
https://de.extraetf.com/news/etf-news/investment-tipp-dies-ist-der-etf-des-monats-im-juli-2022
Informationsblatt zum ETF:
Die Courtage für ETF-Geschäfte an der Börse Düsseldorf beträgt 0,08%. In Verbindung mit einem niedrigen Spread und anhängig von der Ordergröße kann dies für das einzelne Geschäft zu einem günstigeren Kauf- oder Verkaufspreis führen, als an einem Handelsplatz ohne explizite Nebenkosten. Vergleichen lohnt sich! (Ausschlaggebend für die Gebühren ist das Preisverzeichnis der depotführenden Banken bzw. Broker.)
