Börse Düsseldorf: Liberation Day als Börsen-Unwort 2025 gewählt

  • Trumps Zollpolitik nach dem „Liberation Day“ wirbelte die Märkte durcheinander
  • Kandidaten „Big Beautiful Bill“ und „Friedensangst“ landen auf den Folgeplätzen
  • Profis aus dem Börsenumfeld bestimmten zum 25. Mal das Unwort der Branche

Düsseldorf, 13. Januar 2026 – Der „Liberation Day“ bleibt als prägendes Unwort der Börsen- und Finanzwelt für das Jahr 2025 in Erinnerung. Zu diesem einhelligen Urteil kam sowohl die Experten-Umfrage unter den Mitarbeitenden der Börsen, Market Maker und Gremien, als auch das öffentliche Online-Voting. Auf das Gewinnertreppchen schafften es des Weiteren die Kandidaten „Big Beautiful Bill“ und „Friedensangst“, während für „Fiskal-Bazooka“ und „Demokratisierung der Geldanlage“ nur die Folgeplätze blieben. Es ist das 25. Mal, dass am Düsseldorfer Handelsplatz das offizielle Börsen-Unwort für das vergangene Jahr ermittelt wird. Begonnen hatte es mit dem Begriff „Gewinnwarnung“ für das Jahr 2001.

US-Präsident Donald Trump proklamierte am 2. April 2025 den „Liberation Day“, als er ankündigte, für rund 180 Länder und Territorien neue Zölle auf in die USA importierte Waren zu erheben. Während der Name eine Befreiung der US-Wirtschaft von vermeintlich unfairen Handelspartnern suggerierte, verbarg sich dahinter die Ankündigung der aggressivsten Zollpolitik seit Jahrzehnten. An den internationalen Börsen lösten die Zölle einen massiven Kursrutsch aus, führten zu einer höheren Volatilität und belasteten insbesondere Branchen, die von globalen Lieferketten abhängen. Für private wie institutionelle Anleger bedeutete dieser Tag keine Befreiung, sondern der Beginn erheblicher Marktunsicherheit. Mit „America First“ wurde dem US-Präsidenten bereits für das Jahr 2018 ein Börsen-Unwort zugeschrieben.

„Alle Äußerungen von US-Präsident Donald Trump – egal ob in Interviews, offiziellen Statements oder auf Social Media – werden von der Börse sehr aufmerksam verfolgt und können oftmals Auslöser für steigende oder fallende Kurse sein“, so Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. „Auch wenn die angekündigten Zölle durch intensive Nachverhandlungen und bilaterale Abkommen inzwischen vielfach gesenkt wurden, markiert der Liberation Day einen Wendepunkt im globalen Welthandel und hat die Beziehungen der USA zu Deutschland und Europa nachhaltig belastet“, so der Börsenchef weiter.

Das zweitplatzierte Börsen-Unwort „Big Beautiful Bill“ geht auf Trumps Wirtschafts- und Steuerpolitik im letzten Jahr zurück. Die „Friedensangst“ kam 2025 bei manchen Aktionären von im Kurs hoch gelaufenen Rüstungsaktien auf, wenn sich in militärischen Konfliktherden eine Entschärfung der Lage abzeichnete. Als „Fiskal-Bazooka“ wurde das im Parlament als Sondervermögen verabschiedete milliardenschwere Investitionspaket bezeichnet, unter anderem zur Modernisierung von Infrastruktur und Verteidigung. Und unter dem Deckmantel einer „Demokratisierung der Geldanlage“ wurde Privatanlegern ein niederschwelliger Zugang zur riskanten Assetklasse Private Equity ermöglicht, die bisher nur besonders vermögenden oder professionellen Investoren vorbehalten war.

Seit 25 Jahren ermittelt das Team der Börse Düsseldorf ein Börsen-Unwort im jährlichen Rückblick. Die Wahl erfolgt in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser. Die bisherigen Börsen-Unwörter lauten: „StaRUG“ (2024), „Ultradiversifikation“ (2023), „Zufallsgewinne“ (2022), „Taschengeld-Trader“ (2021), „Corona-Gewinner“ (2020), „Finanztransaktionssteuer“ (2019), „America First“ (2018), „Bitcoin Boom“ (2017), „Anlagenotstand“ (2016), „Zinswende“ (2015), „Guthabengebühr“ (2014), „Billiges Geld“ (2013), „Freiwilliger Schuldenschnitt“ (2012), „Euro-Gipfel“ (2011), „Euro-Rettungsschirm“ (2010), „Bad Bank“ (2009), „Leerverkauf“ (2008), „Subprime“ (2007), „Börsen-Guru“ (2006), „Heuschrecken“ (2005), „Seitwärtsbewegung“ (2004), „Bester Preis“ (2003), „Enronitis“ (2002) und das erste Düsseldorfer Börsen-Unwort war „Gewinnwarnung“ (2001).

Über die Börse Düsseldorf

Die Börse Düsseldorf ist einer der wichtigsten Handelsplätze für Privatanleger in Deutschland. Im maklergestützten Handel sichert das seit 1999 bestehende Quality Trading erstklassige Handels­bedingungen und Leistungsgarantien, beispielsweise Courtage-Befreiung für alle Aktiengeschäfte. Zudem können Anleger seit 2001 über das elektronische Handelssystem Quotrix ganz ohne börsliche Kosten, schnell und direkt mit dem Market Makern handeln oder Limitorders platzieren – inklusive neutraler Handelsüberwachung. Neben den handelsseitigen Leistungen bietet die Börse Düsseldorf im Freiverkehr unter anderem mit dem Qualitätssegment Primärmarkt attraktive Listing-Möglichkeiten für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Die nordrhein-westfälische Börse hat ihren Ursprung im Jahr 1553 in Köln, 1875 fand die erste Düsseldorfer Börsenversammlung statt. Seit 2017 ist die BÖAG Börsen AG Trägerin der öffentlich-rechtlichen Börse Düsseldorf. Sie betreibt zudem die Börse Hamburg und Börse Hannover inklusive deren elektronische Handelssysteme LS Exchange und European Investor Exchange.

Börse Düsseldorf schließt sich Interessenverband Kapitalmarkt KMU an – Gemeinsam engagiert für einen starken Kapitalmarktstandort Deutschland

Düsseldorf, 25. September 2025Die Börse Düsseldorf – ein Handelsplatz der Börsen AG – ist dem Interessenverband kapitalmarktorientierter kleiner und mittlerer Unternehmen e.V. (Kapitalmarkt KMU) als neues Mitglied beigetreten. Der Verband gewinnt damit einen renommierten Partner und stärkt seine Position als Stimme des kapitalmarktorientierten Mittelstands.

Mit dem Beitritt zählt der Verband nun zwei wichtige deutsche Börsenplätze zu seinen Mitgliedern. Als Handelsplatz der BÖAG Börsen AG bringt die Börse Düsseldorf ein großes Netzwerk und eine hohe Glaubwürdigkeit mit in den Verband ein, um den gemeinsamen Interessen ein noch stärkeres Gewicht zu verleihen.

Ingo Wegerich, Präsident des Kapitalmarkt KMU Interessenverbands: „Unsere Arbeit konzentriert sich auf vier zentrale Ziele: bessere Finanzierungsbedingungen für KMUs schaffen, bürokratische Hürden abbauen, Deutschland als attraktiven Börsenstandort stärken und eine kapitalmarktbasierte Altersvorsorge etablieren. Um diese Ziele zu erreichen, brauchen wir starke Mitstreiter. Daher freuen wir uns sehr über den Beitritt der Börse Düsseldorf als einer der wichtigsten Handelsplätze für den kapitalmarktorientierten Mittelstand.“

Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf, ergänzt: „Wir teilen die Anliegen des Verbands und sind davon überzeugt, dass eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen am Kapitalmarkt nur gemeinsam erreicht werden kann. Als Handelsplatz erleben wir täglich, welche Bedürfnisse der Mittelstand hat und welche Herausforderungen diese Unternehmen bei der Finanzierung bewältigen müssen. Deshalb haben wir uns entschieden, dem Verband beizutreten und aktiv an den notwendigen Veränderungen mitzuwirken.“

Der Beitritt stärkt die Position des Verbands im Dialog mit Politik, Gesetzgebungsorganen und Aufsichtsbehörden. Angesichts einer Vielzahl negativer Entwicklungen, darunter die kontinuierliche Abnahme der Anzahl börsennotierter Unternehmen sowie die strukturelle Benachteiligung von Small- und Midcaps am deutschen Kapitalmarkt, ist politisches Handeln existenziell notwendig für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland.

Kontinuierliches Wachstum gegen den Markttrend

Der Interessenverband Kapitalmarkt KMU verzeichnete im Jahr 2025 bisher gegen den allgemeinen Markttrend ein solides Mitgliederwachstum. Insgesamt konnten bereits fünf neue Mitglieder gewonnen werden: die Leef Blattwerk GmbH, die stock3 AG, die Montega Markets GmbH, die HausVorteil AG und nun die Börse Düsseldorf. „Unsere Arbeit für bessere Rahmenbedingungen am Kapitalmarkt findet Anklang und wir werden als starke Stimme für den Mittelstand wahrgenommen. Um noch mehr Gehör und Gewicht zu bekommen, laden wir weitere Unternehmen herzlich dazu ein, sich uns anzuschließen“, so Wegerich.

Koalitionsvertrag bleibt Lippenbekenntnis – Petition fordert konkretes Handeln

Angesichts der anhaltenden Untätigkeit der Bundesregierung verstärkt der Verband den politischen Druck. Während im Koalitionsvertrag 2025 ein „leistungsfähiger Kapitalmarkt“ als industriepolitisches Ziel verankert wurde, sind seither keine konkreten Maßnahmen zur Stärkung des kapitalmarktorientierten Mittelstands erfolgt. „Das bleibt bisher nur ein Lippenbekenntnis, wie wir es seit Jahrzehnten kennen“, kritisierte Wegerich bereits bei der Veröffentlichung des Koalitionsvertrags. „Politischen Absichtserklärungen müssen endlich konkrete Schritte folgen.“ Die Petition „Kapitalmarktorientierte KMUs stärken – JETZT!“ richtet sich direkt an die Bundesregierung und fordert die Umsetzung der vier Kernforderungen des Verbands.

Unterstützen Sie unsere Petition:
Kapitalmarktorientierte KMUs stärken – JETZT!

Setzen Sie ein Zeichen für bessere Rahmenbedingungen für den deutschen Mittelstand:
https://www.kapitalmarkt-kmu.de/petition/

Über den Interessenverband kapitalmarktorientierter kleiner und mittlerer Unternehmen e.V.
Der Verband mit Sitz in Frankfurt am Main setzt sich seit 2017 insbesondere für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Kapitalmarktfinanzierung ein und tritt aktiv für die Belange des kapitalmarktorientierten Mittelstandes im Dialog mit der Politik, den Gesetzgebungsorganen, den Aufsichtsbehörden, den Institutionen des Kapitalmarkts, den Interessenverbänden und der Öffentlichkeit ein. Mitglieder sind KMU, Dienstleister, Finanzinstitute und Medien. Zum Vorstand gehören Ingo Wegerich (Rechtsanwaltskanzlei Wegerich), Holger Clemens Hinz (Quirin Privatbank AG), Dr. Marc Feiler (Bayerische Börse AG), Falko Bozicevic (BondGuide Media GmbH), Martin Schmeißer (Montega Markets GmbH), Dr. Mirko Sickinger (Heuking Kühn Lüer Wojtek) sowie Christoph Weideneder (Small & Mid Cap Investmentbank AG).

Über die Börse Düsseldorf
Die Börse Düsseldorf ist einer der wichtigsten Handelsplätze für Privatanleger in Deutschland. Im maklergestützten Handel sichert das seit 1999 bestehende Quality Trading erstklassige Handelsbedingungen und Leistungsgarantien, beispielsweise Courtage-Befreiung für alle Aktiengeschäfte. Zudem können Anleger seit 2001 über das elektronische Handelssystem Quotrix ganz ohne börsliche Kosten, schnell und direkt mit dem Market Makern handeln oder Limitorders platzieren – inklusive neutraler Handelsüberwachung. Neben den handelsseitigen Leistungen bietet die Börse Düsseldorf im Freiverkehr unter anderem mit dem Qualitätssegment Primärmarkt attraktive Listing-Möglichkeiten für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Die nordrhein-westfälische Börse hat ihren Ursprung im Jahr 1553 in Köln, 1875 fand die erste Düsseldorfer Börsenversammlung statt. Seit 2017 ist die BÖAG Börsen AG Trägerin der öffentlich-rechtlichen Börse Düsseldorf. Sie betreibt zudem die Börse Hamburg und Börse Hannover inklusive deren elektronische Handelssysteme LS Exchange und European Investor Exchange.

Kontakt:
Interessenverband kapitalmarktorientierter KMU e.V.
z. H. Herrn Präsident Ingo Wegerich
bei Airport Club Frankfurt Frankfurt Airport Center
Hugo-Eckener-Ring
60549 Frankfurt am Main
wegerich@wegerich-law.com
www.kapitalmarkt-kmu.de

Medienkontakt:
Florian Kirchmann / Robin Terrana
T +49 211 / 914 09 711
kapitalmarkt-kmu@ir-on.com

StaRUG ist das Börsen-Unwort 2024

  • „Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz“ steht in der Kritik
  • „Casino-Rente“ belegt in der Abstimmung Platz zwei, „Trump-Trade“ auf drei
  • Voting von Börsen/Market Makern/Gremien sowie Online-Umfrage im 24. Jahr

Düsseldorf, 13. Januar 2025 – Für das Jahr 2024 wurde „StaRUG“ zum Börsen-Unwort gewählt, es ist die Kurzform von „Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz“. Die Börse Düsseldorf ermittelte zum 24. Mal seit 2001 das Unwort der Branche für das abgelaufene Jahr. In der Umfrageaktion platzierte sich der Begriff „Casino-Rente“ auf dem zweiten Rang, gefolgt von „Trump-Trade“ sowie „Copytrading“ und „Allzeithoch“. Über die fünf Kandidaten der Vorauswahl konnte sowohl in einem öffentlichen Online-Voting sowie einer Experten-Umfrage unter den Mitarbeitenden der Börsen, Market Maker und Gremien abgestimmt werden. Die Branchenvertreter tendierten zwar zur „Casino-Rente“, wurden aber durch das Ergebnis der Publikumsumfrage zu Gunsten von „StaRUG“ überstimmt. 2023 wurde „Ultradiversifikation“ zum Börsen-Unwort erklärt, im Jahr davor waren es die „Zufallsgewinne“.

„Das vor vier Jahren eingeführte Sanierungsverfahren StaRUG steht schon länger in der Kritik von Anlegerschützern“, erläutert Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. Das StaRUG-Verfahren eröffnet drohend zahlungsunfähigen Unternehmen eine flexible Möglichkeit zur finanzwirtschaftlichen Sanierung auf Basis eines von den relevanten Gläubigern mehrheitlich angenommenen Restrukturierungsplans. Die Einleitung ist ohne zustimmenden Gesellschafterbeschluss und die Einbeziehung aller Aktionäre möglich, wenn dies eine hinreichend erfolgversprechende Alternative zu einem Insolvenzverfahren ist. „Ein besonders prominenter und ebenso umstrittener Fall im letzten Jahr war die insbesondere bei Kleinanlegern beliebte Varta AG.“ Deren Sanierungskonzept sieht durch einen Kapitalschnitt die Enteignung von knapp 50 Prozent der freien Aktionäre vor, um mit einer nachfolgenden Kapitalerhöhung Teile des Unternehmens zu retten, die jedoch nur von einem einzelnen bisherigen Bestandsaktionär gezeichnet werden kann. „Solch ein zwangsweiser Ausschluss der Streubesitz-Aktionäre ohne angemessene Beteiligung oder Entschädigung ist ein Konstruktionsfehler des grundsätzlich sinnvollen Sanierungstools und damit ein Schlag für die ohnehin schwache deutsche Aktienkultur“, so Deml weiter.

Das zweitplatzierte Börsen-Unwort „Casino-Rente“ wurde Anfang März 2024 von Sahra Wagenknecht als spöttische Bezeichnung für die von der Ampel-Koalition geplante Aktienrente ins Spiel gebracht: „Vor lauter Planlosigkeit in der Rentenpolitik zockt die Ampel mit der Alterssicherung der Bürger.“ Hintergrund beim drittplatzierten „Trump-Trade“ waren die massiven Kurssprünge beispielsweise bei Bitcoin und Tesla nach dem Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen, weil zuvor aus beiden Lagern massive Wahlkampfspenden an die Kampagne von Donald Trump geleistet wurden.

Seit 2001 ermittelt das Team der Börse Düsseldorf ein Börsen-Unwort im jährlichen Rückblick. Die Wahl erfolgt in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser. Die bisherigen Börsen-Unwörter lauten: „Ultradiversifikation“ (2023), „Zufallsgewinne“ (2022), „Taschengeld-Trader“ (2021), „Corona-Gewinner“ (2020), „Finanztransaktionssteuer“ (2019), „America First“ (2018), „Bitcoin Boom“ (2017), „Anlagenotstand“ (2016), „Zinswende“ (2015), „Guthabengebühr“ (2014), „Billiges Geld“ (2013), „Freiwilliger Schuldenschnitt“ (2012), „Euro-Gipfel“ (2011), „Euro-Rettungsschirm“ (2010), „Bad Bank“ (2009), „Leerverkauf“ (2008), „Subprime“ (2007), „Börsen-Guru“ (2006), „Heuschrecken“ (2005), „Seitwärtsbewegung“ (2004), „Bester Preis“ (2003), „Enronitis“ (2002) und das erste Düsseldorfer Börsen-Unwort war „Gewinnwarnung“ (2001).

Bild: BÖAG Börsen AG

Über die Börse Düsseldorf

Die Börse Düsseldorf ist einer der wichtigsten Handelsplätze für Privatanleger in Deutschland. Im maklergestützten Handel sichert das seit 1999 bestehende Quality Trading erstklassige Handels­bedingungen und Leistungsgarantien, beispielsweise Courtage-Befreiung für alle Aktiengeschäfte. Zudem können Anleger seit 2001 über das elektronische Handelssystem Quotrix ganz ohne börsliche Kosten, schnell und direkt mit dem Market Makern handeln oder Limitorders platzieren – inklusive neutraler Handelsüberwachung. Neben den handelsseitigen Leistungen bietet die Börse Düsseldorf im Freiverkehr unter anderem mit dem Qualitätssegment Primärmarkt attraktive Listing-Möglichkeiten für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Die nordrhein-westfälische Börse hat ihren Ursprung im Jahr 1553 in Köln, 1875 fand die erste Düsseldorfer Börsenversammlung statt. Seit 2017 ist die BÖAG Börsen AG Trägerin der öffentlich-rechtlichen Börse Düsseldorf. Sie betreibt zudem die Börse Hamburg und Börse Hannover inklusive deren elektronische Handelssysteme LS Exchange und European Investor Exchange.

Risikohinweis / Disclaimer

Die Börse Düsseldorf weist darauf hin, dass Börsengeschäfte mit Risiken verbunden sind und selbst der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Der Interessent sollte daher nicht die von der Börse Düsseldorf in dieser Mitteilung und auf der Homepageenthaltenen allgemeinen Informationen zur Grundlage seiner Anlageentscheidung machen, sondern sich zuvor von seiner Bank oder Sparkasse eingehend unter Berücksichtigung seiner individuellen Vermögens- und Anlagesituation persönlich beraten lassen. Im Einzelfall kann der Erwerb eines Wertpapiers an spezielle Voraussetzungen wie etwa die Staatsangehörigkeit gebunden sein. Entsprechende Hinweise finden sich im jeweiligen Wertpapierprospekt und können dort von jedem Interessenten nachgelesen werden.

Börse Düsseldorf: Uplisting der Viromed Medical AG in den Primärmarkt

Düsseldorf, 28. August 2024 – Die Viromed Medical AG (ISIN: DE000A3MQR65; „Viromed“) ist mit dem heutigen Tag in den Primärmarkt der Börse Düsseldorf aufgestiegen und wird dort mit fortlaufender Notierung gehandelt. Die Geschäftsleitung der Börse hat einem entsprechenden Aufnahmeantrag der Gesellschaft zugestimmt. Der Primärmarkt ist ein Listingsegment im Freiverkehr der Börse Düsseldorf, das besonders kleineren und mittelgroßen Unternehmen ein aufmerksamkeitsstarkes Listing ermöglicht. Neben Aktien werden dort auch Anleihen und Genussscheine notiert. Das Regelwerk der Börse für den Primärmarkt verpflichtet Emittenten zur Einhaltung besonderer Publizitätspflichten sowie dazu, Anleger fortlaufend mit allen wichtigen Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.

„Der Aufstieg in den Primärmarkt ist der nächste logische Schritt für unsere Entwicklung am Kapitalmarkt. Wir bewegen uns in einer spannenden Branche mit attraktiven Wachstumschancen und gehen davon aus, dass die Wahrnehmung dieser Potenziale, sowohl für unser Unternehmen als auch unsere Aktie durch die anerkannte Transparenz und höhere Aufmerksamkeit im Primärmarkt zunehmen wird“, erklärt Uwe Perbandt, Vorstand der Viromed Medical AG. „Zudem haben wir in dem anspruchsvolleren Marktsegment die Möglichkeit, neue Investorengruppen anzusprechen und für unser Unternehmen zu gewinnen.“

Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf ergänzt: „Wir freuen uns, mit der Viromed Medical AG ein weiteres innovatives Unternehmen aus der Medizintechnik für den Primärmarkt gewonnen zu haben und damit eine Plattform für das weitere Wachstum bieten zu können.“

Börse Düsseldorf: Börsen-Unwort 2023 ist „Ultradiversifikation“

  • Mit „Ultradiversifikation“ wird die wichtige Risikostreuung auf die Spitze getrieben
  • „Aktienrente“ landet knapp dahinter und „Soft Landing“ komplettiert das Podium
  • Umfrage im 23. Jahr bei Börsen/Market Makern/Gremien sowie Online-Voting

Düsseldorf, 15. Januar 2024 – „Ultradiversifikation“ wurde zum Börsen-Unwort für das Jahr 2023 gewählt. Zum 23. Mal ermittelte die Börse Düsseldorf per Umfrageaktion das Unwort der Branche für das abgelaufene Jahr. Nur knapp dahinter landete der Begriff „Aktienrente“, gefolgt von „Soft Landing“ sowie „Banken-Beben“ und „Kleinanlegerstrategie“. Über die fünf Kandidaten der Vorauswahl konnten Mitarbeitende der Börsen, Market Maker und Gremien abstimmen. Das parallele Online-Voting gab den Ausschlag beim knappen Endergebnis.

Beim Investieren an der Börse ist Diversifikation eine wichtige Voraussetzung, um Rendite und Risiko in Balance zu bringen. Davon zeugen viele Börsenweisheiten, wie: „Nicht alle Eier in einen Korb legen“ oder „Breit gestreut – nie bereut!“ Weil die Streuung also für den langfristigen Erfolg an der Börse wichtig ist, rückt das Thema gern beim Vertrieb von Finanzprodukten in den Fokus und so wurde im letzten Jahr prominent die „Ultradiversifikation“ ausgerufen. Doch über vielfach propagierte „World“- oder „All Countries“-ETFs gibt es bereits einfache und kostengünstige Wege, sich mit nur einem Produkt und einem breiten Länder- und Branchen-Mix an der Marktentwicklung von hunderten bis tausenden Aktien zu beteiligen. Neue, besonders ausgefeilte Multifaktor-Ansätze versprechen jetzt eine noch komplexere Streuung, die aber auch mit erhöhten Kosten verbunden ist. „Eine solche extreme Optimierung ist vielleicht ein gesellschaftlicher Trend, aber ob sich damit wirklich Überperformance erzielen lässt, wird man erst in vielen Jahren nachweisen können“, erklärt Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. „Die Wahl zum Börsen-Unwort zeigt, dass blumige Marketingversprechen kritisch gesehen werden. Die Zahl der direkten oder indirekten Aktienbesitzer in Deutschland war zuletzt rückläufig und die deutsche Aktienkultur bleibt wenig ausgeprägt. Langfristig erfolgreiches Investieren darf nicht als Raketenwissenschaft daherkommen“, so Deml weiter.

Das zweitplatzierte Börsen-Unwort „Aktienrente“ war der Favorit vieler Branchenexperten und greift die politische Diskussion um das zu Jahresbeginn angekündigte und später wegen des Haushaltsdefizits zunächst verschobene „Generationenkapital“ auf. Beim drittplatzierten „Soft Landing“ ging es um die Leitzinspolitik der Notenbanken beim Kampf gegen die hohe Inflation.

Seit 2001 ermittelt das Team der Börse Düsseldorf ein Börsen-Unwort im jährlichen Rückblick. Die Wahl erfolgt in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser. Die bisherigen Börsen-Unwörter lauten: „Zufallsgewinne“ (2022) „Taschengeld-Trader“ (2021) „Corona-Gewinner“ (2020) „Finanztransaktionssteuer“ (2019), „America First“ (2018), „Bitcoin Boom“ (2017), „Anlagenotstand“ (2016), „Zinswende“ (2015), „Guthabengebühr“ (2014), „Billiges Geld“ (2013), „Freiwilliger Schuldenschnitt“ (2012), „Euro-Gipfel“ (2011), „Euro-Rettungsschirm“ (2010), „Bad Bank“ (2009), „Leerverkauf“ (2008), „Subprime“ (2007), „Börsen-Guru“ (2006), „Heuschrecken“ (2005), „Seitwärtsbewegung“ (2004), „Bester Preis“ (2003), „Enronitis“ (2002) und „Gewinnwarnung“ (2001).

Bild: BÖAG Börsen AG

Ergänzung: 📺 Interview mit Dr. Gerd Kommer bei extraETF im Januar 2025


BÖAG Börsen AG erweitert Vorstand um Sven Marxsen

Düsseldorf/Hamburg/Hannover, 28. November 2023 – Die BÖAG Börsen AG, Trägergesellschaft der Börsen in Düsseldorf, Hamburg und Hannover, erweitert ihren Vorstand: Sven Marxsen wird mit Wirkung zum 01. Januar 2024 künftig neben Hendrik Janssen und Dr. Thomas Ledermann das Unternehmen leiten.
Der Sparkassenkaufmann und studierte Jurist Marxsen (58) war bereits von 1997 bis 2012 für die BÖAG Börsen AG als Prokurist und Justiziar tätig und hat in dieser Zeit als stellvertretender Geschäftsführer der Börse Hamburg maßgeblich den Auf- und Ausbau des Zweitmarkthandels für geschlossene Fonds in Hamburg mitgeprägt. Seit 2013 ist er Vorstand der Fondsbörse Deutschland Beteiligungsmakler AG und verantwortet dort u. a. die Ressorts Recht, Personal und Finanzen. In dieser Zeit blieb er der BÖAG Börsen AG als Syndikus verbunden.

Im Vorstand der BÖAG Börsen AG wird er zukünftig u. a. die Bereiche Handel, Listing und Recht verantworten und gemeinsam mit den Vorstandskollegen die strategische Positionierung der BÖAG Börsen AG mit ihren fünf Handelsplätzen und Beteiligungen konsequent weiterverfolgen.

Börse Düsseldorf: LM PAY S.A. neu im Primärmarkt

Düsseldorf, 21. November 2023 – Die Börse Düsseldorf begrüßt die LM PAY S.A. im Primärmarkt, dem Spezialsegment für innovative Small und Mid Caps. Das Unternehmen mit Sitz in Warschau ist auf die Finanzierung medizinischer und ästhetischer Dienstleistungen für Privatkunden spezialisiert und in diesem Gebiet marktführend auf dem polnischen Markt. Die 620.779 Inhaber-Stückaktien der LM PAY S.A. wurden am 21. November 2023 in den Börsenhandel am Primärmarkt der Börse Düsseldorf einbezogen. Die Börseneinführung begleitete die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG als Antragsteller und Kapitalmarktpartner. Die ICF BANK AG übernimmt die Skontroführung.

Finanzierungslösungen für ein breites medizinisches Spektrum

Die LM PAY S.A. bietet Verbraucherkredite und „care now pay later“ Lösungen für die Vorfinanzierung und zur Kostendeckung medizinischer und zahnmedizinischer Behandlungen sowie von Krankenhausaufenthalten hauptsächlich in Polen an. Das Spektrum medizinischer Behandlungen, die durch die von der Emittentin gewährten Darlehen finanziert werden, umfasst unter anderem: Rehabilitation, Laryngologie, Bariatrie, Gynäkologie, Urologie, Diagnostik (einschließlich Genetik), Zahnmedizin und Optik, plastische Chirurgie, ästhetische Medizin, kosmetische Dienstleistungen, Orthopädie sowie tierärztliche Dienstleistungen. Zu den Marken des Unternehmens gehören MediRaty, MediPay und MediKod.

„Unser Erfolg auf dem polnischen Markt ist das beste Beispiel dafür, wie Raten- und Ratenzahlungssysteme in Form einer innovativen, schnellen und bequemen Zahlungsmethode für Patienten den Bedürfnissen der Verbraucher entsprechen und gleichzeitig den Kliniken die Möglichkeit bieten, ihr Geschäft zu erweitern. Das Debüt auf dem Primärmarkt ist Teil unserer langfristigen Wachstumsstrategie. Wir sehen, dass der Markt für die Finanzierung medizinischer Dienstleistungen wächst, daher wollen wir gemeinsam mit unseren Investoren den Umfang unserer Aktivitäten erweitern,“ erklärt Jakub Czarzasty, CEO der LM PAY S.A. „Der Primärmarkt gewinnt mit der LM PAY S.A. ein weiteres innovatives Unternehmen mit großem Zukunftspotenzial. Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit,“ ergänzt Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.

Primärmarkt der Börse Düsseldorf

Der Primärmarkt der Börse Düsseldorf ist ein Listing-Segment im Freiverkehr, in dem sowohl Aktien, Anleihen als auch weitere Wertpapiere, wie z. B. Genussscheine notieren. Emittenten im Primärmarkt haben sich durch das Regelwerk der Börse dazu verpflichtet, besondere Publizitätsstandards einzuhalten und das Anlegerpublikum fortlaufend mit allen wichtigen Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.

Weiterführende Links:

www.lmpay.pl

www.boerse-duesseldorf.de

Quelle: https://lmpay.pl/b2b-cooperation/

Börse Düsseldorf: Consortiello GmbH neuer Kapitalmarktpartner am Primärmarkt

Düsseldorf, 06. November 2023 – Die Börse Düsseldorf begrüßt die Consortiello GmbH als neuen Kapitalmarktpartner am Primärmarkt. Das Beratungsunternehmen aus München begleitet junge und mittelständische Unternehmen in Fragen rund um den Kapitalmarkt. Dazu gehören u. a. die Vorbereitung und Durchführung von Börsengängen und Kapitalerhöhungen sowie die Emission von Anleihen.

Consortiello verfügt über ein umfangreiches Netzwerk und langjährige Erfahrung im Investmentbanking, in der Kapitalbeschaffung und anderen Unternehmenstransaktionen. „Wir freuen uns, als Kapitalmarktpartner des Primärmarktes unser Kundenspektrum erweitern zu können und Emittenten mit unserer Beratungsleistung auf ihrem Weg an den Kapitalmarkt zu begleiten,“ erklärt Dr. Andreas Beyer, Geschäftsführer der Consortiello GmbH. „Mit unserem Partner Girolist AG können wir zudem wertpapiertechnische Dienstleistungen, wie z. B. die Girosammelverwahrung und Zahlstellenservices, anbieten – quasi alles aus einer Hand.“ Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf führt weiter: „Mit der Consortiello GmbH wächst der Primärmarkt und baut sein Angebot für Unternehmen und Anleger fortlaufend aus. Wir wünschen viel Erfolg und freuen uns auf die gute Zusammenarbeit.“

Primärmarkt der Börse Düsseldorf

Der Primärmarkt ist ein Listing-Segment im Freiverkehr der Börse Düsseldorf, in dem sowohl Aktien, Anleihen als auch weitere Produkte wie z. B. Genussscheine notiert sind. Emittenten verpflichten sich dort, besondere Publizitätsstandards einzuhalten und Anleger kontinuierlich mit umfassenden Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.

ARI Motors Industries SE neu im Primärmarkt der Börse Düsseldorf

Düsseldorf, 21. Juli 2023 – Die Börse Düsseldorf begrüßt die ARI Motors Industries SE im Primärmarkt, dem Spezialsegment für innovative Small und Mid Caps. Der Spezialist für Elektrofahrzeuge mit Sitz in Borna bei Leipzig (Sachsen) bietet eine große Auswahl an modularen, elektrischen Nutzfahrzeugen. Die 10 Mio. Inhaber-Stückaktien der ARI Motors Industries SE wurden am 20. Juli 2023 in den Börsenhandel am Primärmarkt der Börse Düsseldorf einbezogen. Kapitalmarktpartner für diesen Börsengang ist die Renell Corporate Finance GmbH. Die Skontroführung im Börsenhandel für die Aktien von ARI Motors liegt bei der ICF BANK AG Wertpapierhandelsbank.

„Wir freuen uns, mit ARI Motors ein weiteres innovatives Unternehmen am Primärmarkt begrüßen zu dürfen.“, erläutert Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.

Primärmarkt der Börse Düsseldorf

Der Primärmarkt der Börse Düsseldorf ist ein Listing-Segment im Freiverkehr, in dem sowohl Aktien, Anleihen als auch weitere Wertpapiere, wie z. B. Genussscheine notieren. Emittenten im Primärmarkt haben sich durch das Regelwerk der Börse dazu verpflichtet, besondere Publizitätsstandards einzuhalten und das Anlegerpublikum fortlaufend mit allen wichtigen Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.

Weiterführende Links:
www.ari-motors.com
www.renell.capital

Börse Düsseldorf: CapSolutions GmbH neuer Kapitalmarktpartner am Primärmarkt

Düsseldorf, 09. Mai 2023 – Die CapSolutions GmbH ist neuer Kapitalmarktpartner am Primärmarkt der Börse Düsseldorf. Das unabhängige Wertpapierunternehmen aus München begleitet u. a. KMU-Firmen im Börsenbereich als Bindeglied zwischen Investoren und dem Emittenten, beispielsweise bei Listings, IPOs und Kapitalmaßnahmen.

„Wir stehen unseren Kunden als bankenunabhängiger Partner bei ihren Projekten am Kapitalmarkt zur Seite, erkennen ihre Bedürfnisse und erarbeiten gemeinsam geeignete Strategien,“ erklärt Georg Neubauer, Geschäftsführer der CapSolutions GmbH. Dabei verfügt der Finanzdienstleister über ein umfangreiches Netzwerk zu nationalen und internationalen Investoren wie auch zu Anwälten, Wirtschaftsprüfern, Banken, IR-Beratungen und Research Häusern. „Wir freuen uns sehr, mit CapSolutions einen weiteren starken Kapitalmarktpartner für den Primärmarkt und allgemeinen Freiverkehr gewonnen zu haben und damit das Angebot für unsere Emittenten im Listing-Segment zu erweitern,“ ergänzt Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf.

Primärmarkt der Börse Düsseldorf

Der Primärmarkt ist ein Listing-Segment im Freiverkehr der Börse Düsseldorf, in dem sowohl Aktien, Anleihen als auch weitere Produkte wie z. B. Genussscheine notiert sind. Emittenten verpflichten sich dort, besondere Publizitätsstandards einzuhalten und Anleger kontinuierlich mit umfassenden Informationen rund um das Unternehmen zu versorgen.