Zwei Mäntel und ein echter Neuzugang
In der neuen Ausgabe 03/2026 des GoingPublic-Magazins blickt Oliver Vollbrecht auf die aktuellen Listingaktivitäten an der Börse Düsseldorf, insbesondere im allgemeinen Freiverkehr und dem Düsseldorfer Qualitätssegment Primärmarkt:
Nachdem die Börse Düsseldorf 2025 die Zahl der Neulistings von Aktien zum dritten Mal in Folge steigern konnte, spiegeln die Aktivitäten in diesem Jahr eher den aktuellen Pegelstand des Rheins wider. Während bei Anleihen und Zertifikaten das Neuemissionsgeschäft recht lebhaft verläuft, herrscht bei Aktien Flaute. Immerhin wurden zwei Mantelgesellschaften mit innovativen Geschäftsmodellen gefüllt und mit Davigo gewinnt die Börse einen echten Neuzugang, der nach Höherem strebt.
Der Primärmarkt, das Qualitätssegment der Börse Düsseldorf innerhalb des Freiverkehrs mit erhöhten Transparenzanforderungen, hat Zuwachs bekommen: Die EPH Group AG, aktiv im Bereich der Ferienhotellerie, kam im April 2026 hinzu. Die Erstnotiz erfolgte im November 2025 in Stuttgart. Zudem wurden zwei neue Mantelgesellschaften gelistet: Im Mai wurde die Notierung der Ilenius SE aufgenommen, im Juni kam die DN Vermögensverwaltung AG hinzu. Das Listing von Mänteln ohne operatives Geschäft, gewissermaßen „SPACs light“, ist eine Spezialität der Börse Düsseldorf. Sie erlaubt solche Listings mit der Maßgabe, dass die leeren Mäntel in den darauffolgenden zwei Jahren mit operativem Geschäft, typischerweise in Form einer Sachkapitalerhöhung, gefüllt werden. Auch den beiden Neuzugängen muss somit innerhalb von zwei Jahren operatives Leben eingehaucht werden.
Mantelgesellschaften mit jungen Unternehmen befüllt
Bei zwei Mantelgesellschaften wurde die „Befüllung“ in den vergangenen Monaten bereits vollzogen. In die Utranos SE wurde das Geschäft von CubeDoc eingebracht, die mit ihrem modularen Gesundheitswürfel Diagnostik vor Ort, KI-gestützte Analyse und eine telemedizinische Konsultation anbietet. Aktuell notiert die Aktie bei 1,20 EUR, was einer Marktkapitalisierung von stolzen 134 Mio. EUR entspricht. Auch der SPAC Fonterelli SPAC 4 wurde mit operativem Leben gefüllt, indem das operative Geschäft von Aqarios eingebracht wurde; die neue Firmierung lautet
Aqarios Quantum Technologies AG. Der Anbieter von Quantensoftware wurde als Spin-Off der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) gegründet und will die Möglichkeiten des Quantencomputing für industrielle Anwendungen erschließen. Gemeinsam mit SAP, BASF und der LMU engagieren sich die Münchner im Verbundvorhaben QuCUN (Quantum Computing User Network) bei der Entwicklung eines offenen Quantencomputing-Ökosystems für Deutschland. Seit dem Börsengang am Juli ist die Aktie auf aktuell 13,40 EUR geklettert, der Börsenwert liegt damit bei 34 Mio. EUR.
Davigo will wachsen und die Börse aktiv nutzen
Am 19. Mai betrat die Davigo AG erstmals das Parkett. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg bezeichnet sich als Beteiligungsgesellschaft und investiert mit zwei regelbasierten Investmenttechnologien in verschiedene Anlageklassen. Das System „David“ generiert Kauf- und Verkaufssignale für börsennotierte Unternehmen, mit dem Programm „Goliath“ analysiert die Gesellschaft nun auch Investitionsmöglichkeiten in der Private Equity-Welt, vorzugsweise Start-ups und Spin-offs. Die Hauptversammlung am 31. Juli hat nicht nur ein genehmigtes Kapital geschaffen, sondern auch eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen um bis zu 4,7 Mio. EUR beschlossen – das entspricht rund dem Zweieinhalbfachen des bestehenden Grundkapitals. Auf Basis der aktuellen Aktienzahl vor Eintragung der Kapitalerhöhung liegt der Börsenwert bei rund 3 Mio. EUR. Davigo hat sich einiges vorgenommen: Das Unternehmen strebt eine Notiz im Düsseldorfer Primärmarkt an. Die damit verbundene Handelbarkeit auf Xetra soll die Aktie attraktiver machen. Die nächste Kapitalerhöhung ist bereits vorgezeichnet.
Fazit
Der Kapitalmarkt ist ein Auf und Ab. Als Plattformbetreiber kann die Börse Düsseldorf an ihrer Attraktivität und ihren Rahmenbedingungen arbeiten, gegen das allgemeine Umfeld aber kann auch sie sich nicht stemmen. Auf ein üppiges 2025 folgt ein bislang eher mageres 2026. Immerhin bereichern drei junge Unternehmen mit innovativen Geschäftsmodellen den Kurszettel. Und irgendwann kommen auch wieder Zeiten mit lebhafteren Aktivitäten bei den Erstnotizen – wie auch das Bett des Rheins sich wieder mit Wasser füllen wird.
08.06.2026 – Essener Anlegerforum der DSW mit Bayer, Aixtron und Deutsche Lufthansa
Börsennotierte Unternehmen präsentieren sich vor Ort und stellen sich den Fragen der Anleger.
Kostenlose Teilnahme, aber Anmeldung erforderlich!
| Unternehmen: | Präsentation der Bayer AG N.N., Investor Relations Präsentation der AIXTRON SE Christian Ludwig, Vice President Investor Relations & Corporate Communications Präsentation der Deutsche Lufthansa AG Marc-Dominic Nettesheim, Leiter Investor Relations |
| Moderation: | Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer DSW e.V. |
| Termin: | Montag, 8. Juni 2026, 18:30 – 20:45 Uhr |
| Ort: | ATLANTIC Congress Hotel Essen Messeplatz 3, 45131 Essen |
Info & Anmeldung:




Girls‘ Day 2026: Auf die Frauen-Finanzszene der Zukunft!
Im vierten Jahr der Kooperation mit Die FinanzFachFrauen versammelten sich am Girls‘ Day am 23. April 2026 mehr als 50 Schülerinnen an den Börsen in Düsseldorf, Hamburg und Hannover, um mehr über die Finanzwelt und deren Berufe zu erfahren.
Wieder einmal haben sich die regionalen Börsen gemeinsam mit dem Verein Die FinanzFachFrauen bundesweit dafür eingesetzt, jungen Frauen einen praxisnahen Überblick zu verschiedenen Finanzberufen zu vermitteln, die bisher mehrheitlich von Männern ergriffen werden. Mehr als 50 Schülerinnen versammelten sich am Donnerstag, 23. April 2026, an der Börse Düsseldorf, der Börse Hamburg und der Börse Hannover, um an dem diesjährigen Girls‘ Day teilzunehmen.
Was steckt hinter einer Börse? Was macht ein Wertpapierhändler? Welche weiteren Finanzberufe gibt es? Neben Grundlagenwissen zu Aufgaben und Organisation einer Börse sowie den wichtigsten Wertpapierarten gaben eine Finanzjournalistin sowie erfahrene Börsenhändler von der ICF BANK in Frankfurt und der mwb fairtrade AG wichtige Einblicke, zum einen aus der Perspektive der Börsenberichterstattung, zum anderen aus der Makler-Perspektive im Börsenhandel. Darüber hinaus berichteten die Finanzfachfrauen den Schülerinnen von ihrem Beruf als Finanzberaterinnen und ihrem Werdegang bis hin zur Selbstständigkeit. Die interaktiven Vorträge sorgten bei dem jungen Publikum für echtes Interesse und einen engagierten Austausch.
Abschließend erhielten die Mädchen die aktuelle Ausgabe von DAS INVESTMENT mit vielfältigen Einblicken in Profile und Karrieren weiblicher Persönlichkeiten aus der Finanzwelt.



Es lebe die Vielfalt
Das GoingPublic-Magazin blickt ins Heft 01/2026 auf die Entwicklung der Listings im Jahr 2025 an der Börse Düsseldorf zurück, insbesondere im allgemeinen Freiverkehr und dem Düsseldorfer Qualitätssegment Primärmarkt.
Im Magazin der GoingPublic Media AG berichtet Oliver Vollbrecht in seinem Artikel „Es lebe die Vielfalt“ über die Entwicklung der Listings an der Börse Düsseldorf. Er beschreibt die Aktivitäten in Bezug auf sogenannte Primär- oder auch Neulistings im Jahr 2025 als insgesamt positiv, hebt jedoch zugleich strukturelle Schwächen und einen unsicheren Ausblick für 2026 hervor.
Im vergangenen Jahr konnte die Börse bereits zum dritten Mal in Folge einen Anstieg der Neulistings verzeichnen: Insgesamt 14 Unternehmen wurden neu aufgenommen. Besonders betont wird dabei die große Vielfalt der Geschäftsmodelle, die von Industrie- und Technologieunternehmen bis hin zu Pharma- und Beteiligungsgesellschaften reicht. Diese Diversität steigert die Attraktivität des Börsenplatzes, da Investoren von breiteren Diversifikationsmöglichkeiten profitieren.
Auffällig ist zudem die heterogene Herkunft der Emittenten. Einige Unternehmen wechselten von anderen Börsenplätzen wie Berlin oder Hamburg nach Düsseldorf, während andere gezielt den allgemeinen Freiverkehr oder das Primärmarktsegment nutzten, um im Vergleich zum Regulierten Markt von geringeren regulatorischen Anforderungen zu profitieren. Auch internationale Gesellschaften fanden ihren Weg an den Rhein. Klassische Börsengänge standen dabei nicht immer im Vordergrund; stattdessen wurden vermehrt alternative Wege an den Kapitalmarkt genutzt, etwa Listings ohne öffentliches Angebot.
Ein besonderes Merkmal des Düsseldorfer Marktes ist die vergleichsweise häufige Nutzung von Mantelgesellschaften, also börsennotierten Hüllen ohne operatives Geschäft, die später durch Übernahmen oder Einbringungen „gefüllt“ werden. Diese Konstruktionen ermöglichen einen schnellen Zugang zum Kapitalmarkt, sind jedoch für Investoren mit Unsicherheiten verbunden. Als prägnantes Beispiel für innovative, aber komplexe Strukturen nennt Vollbrecht die SPARTA Invest AG, die über eine Verschmelzung und die Ausschüttung einer Sachdividende den Weg an die Börse fand. Solche Modelle zeigen die Flexibilität des Marktes, erhöhen jedoch zugleich die Komplexität für Anleger.
Charakteristisch für viele der gelisteten Unternehmen ist ihre geringe Größe. Zahlreiche Neuzugänge bewegen sich im Bereich von Micro- oder Nano-Caps, teilweise mit Marktkapitalisierungen von unter einer Million Euro. Dies führt zu einer oft sehr niedrigen Handelsliquidität, sodass ein kontinuierlicher Börsenhandel nicht immer gewährleistet ist. Gleichzeitig ist die Informationslage zu vielen dieser Unternehmen begrenzt, was die Bewertung zusätzlich erschwert und das Risiko für Investoren erhöht.
Insgesamt bewertet der Artikel das Jahr 2025 als erfolgreich hinsichtlich der Anzahl und Vielfalt der Listings, sieht aber klare Einschränkungen in der Marktqualität. Für das Jahr 2026 fällt der Ausblick deutlich verhaltener aus. Wirtschaftliche und politische Unsicherheiten sowie eine kritischere Haltung der Investoren gegenüber Geschäftsmodellen dürften den Markt belasten. Zudem hat bislang kein Unternehmen den Schritt in den regulierten Markt gewagt. Vor diesem Hintergrund erscheint eine Fortsetzung des Wachstumstrends bei den Neulistings fraglich, sodass für 2026 eher mit einer schwierigeren Entwicklung gerechnet wird.


Börse Düsseldorf: Elektronisches Handelssystem Quotrix erweitert Handelszeiten bis 23:00 Uhr
Düsseldorf, 14. Januar 2026 – Das elektronische Handelssystem der Börse Düsseldorf Quotrix erweitert erneut seine Handelszeiten: Ab dem 01. Februar 2026 kann börsentäglich nun von 7:30 bis 23:00 Uhr gehandelt werden. Bisher ist der Handel von 07:30 bis 22:00 Uhr möglich.
Mit dem zunehmend internationalen Handel in verschiedenen Zeitzonen kommt die Börse Düsseldorf damit dem Wunsch der Handelsteilnehmer und Anleger nach mehr zeitlicher Flexibilität nach.
Quotrix startete 2001 als erste Market-Maker-Börse in Deutschland und verzichtet auf börsliche Kosten wie Transaktionsentgelt oder Maklercourtage. Das Handelsuniversum von mehr als 8.250 Aktien, 17.500 Anleihen, 2.550 Fonds sowie 3.400 ETPs umfasst praktisch alle relevanten in- und ausländischen Titel. Darin sind auch viele Fremdwährungsanleihen und die Möglichkeit zum Handel auf Kryptowährungen enthalten.
Weitere Informationen unter: https://www.quotrix.de/

Börse Düsseldorf: Liberation Day als Börsen-Unwort 2025 gewählt
- Trumps Zollpolitik nach dem „Liberation Day“ wirbelte die Märkte durcheinander
- Kandidaten „Big Beautiful Bill“ und „Friedensangst“ landen auf den Folgeplätzen
- Profis aus dem Börsenumfeld bestimmten zum 25. Mal das Unwort der Branche
Düsseldorf, 13. Januar 2026 – Der „Liberation Day“ bleibt als prägendes Unwort der Börsen- und Finanzwelt für das Jahr 2025 in Erinnerung. Zu diesem einhelligen Urteil kam sowohl die Experten-Umfrage unter den Mitarbeitenden der Börsen, Market Maker und Gremien, als auch das öffentliche Online-Voting. Auf das Gewinnertreppchen schafften es des Weiteren die Kandidaten „Big Beautiful Bill“ und „Friedensangst“, während für „Fiskal-Bazooka“ und „Demokratisierung der Geldanlage“ nur die Folgeplätze blieben. Es ist das 25. Mal, dass am Düsseldorfer Handelsplatz das offizielle Börsen-Unwort für das vergangene Jahr ermittelt wird. Begonnen hatte es mit dem Begriff „Gewinnwarnung“ für das Jahr 2001.
US-Präsident Donald Trump proklamierte am 2. April 2025 den „Liberation Day“, als er ankündigte, für rund 180 Länder und Territorien neue Zölle auf in die USA importierte Waren zu erheben. Während der Name eine Befreiung der US-Wirtschaft von vermeintlich unfairen Handelspartnern suggerierte, verbarg sich dahinter die Ankündigung der aggressivsten Zollpolitik seit Jahrzehnten. An den internationalen Börsen lösten die Zölle einen massiven Kursrutsch aus, führten zu einer höheren Volatilität und belasteten insbesondere Branchen, die von globalen Lieferketten abhängen. Für private wie institutionelle Anleger bedeutete dieser Tag keine Befreiung, sondern der Beginn erheblicher Marktunsicherheit. Mit „America First“ wurde dem US-Präsidenten bereits für das Jahr 2018 ein Börsen-Unwort zugeschrieben.
„Alle Äußerungen von US-Präsident Donald Trump – egal ob in Interviews, offiziellen Statements oder auf Social Media – werden von der Börse sehr aufmerksam verfolgt und können oftmals Auslöser für steigende oder fallende Kurse sein“, so Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf. „Auch wenn die angekündigten Zölle durch intensive Nachverhandlungen und bilaterale Abkommen inzwischen vielfach gesenkt wurden, markiert der Liberation Day einen Wendepunkt im globalen Welthandel und hat die Beziehungen der USA zu Deutschland und Europa nachhaltig belastet“, so der Börsenchef weiter.
Das zweitplatzierte Börsen-Unwort „Big Beautiful Bill“ geht auf Trumps Wirtschafts- und Steuerpolitik im letzten Jahr zurück. Die „Friedensangst“ kam 2025 bei manchen Aktionären von im Kurs hoch gelaufenen Rüstungsaktien auf, wenn sich in militärischen Konfliktherden eine Entschärfung der Lage abzeichnete. Als „Fiskal-Bazooka“ wurde das im Parlament als Sondervermögen verabschiedete milliardenschwere Investitionspaket bezeichnet, unter anderem zur Modernisierung von Infrastruktur und Verteidigung. Und unter dem Deckmantel einer „Demokratisierung der Geldanlage“ wurde Privatanlegern ein niederschwelliger Zugang zur riskanten Assetklasse Private Equity ermöglicht, die bisher nur besonders vermögenden oder professionellen Investoren vorbehalten war.
Seit 25 Jahren ermittelt das Team der Börse Düsseldorf ein Börsen-Unwort im jährlichen Rückblick. Die Wahl erfolgt in Anlehnung an die 1991 ins Leben gerufene sprachkritische Aktion des Germanisten Prof. Dr. Horst Dieter Schlosser. Die bisherigen Börsen-Unwörter lauten: „StaRUG“ (2024), „Ultradiversifikation“ (2023), „Zufallsgewinne“ (2022), „Taschengeld-Trader“ (2021), „Corona-Gewinner“ (2020), „Finanztransaktionssteuer“ (2019), „America First“ (2018), „Bitcoin Boom“ (2017), „Anlagenotstand“ (2016), „Zinswende“ (2015), „Guthabengebühr“ (2014), „Billiges Geld“ (2013), „Freiwilliger Schuldenschnitt“ (2012), „Euro-Gipfel“ (2011), „Euro-Rettungsschirm“ (2010), „Bad Bank“ (2009), „Leerverkauf“ (2008), „Subprime“ (2007), „Börsen-Guru“ (2006), „Heuschrecken“ (2005), „Seitwärtsbewegung“ (2004), „Bester Preis“ (2003), „Enronitis“ (2002) und das erste Düsseldorfer Börsen-Unwort war „Gewinnwarnung“ (2001).

Über die Börse Düsseldorf
Die Börse Düsseldorf ist einer der wichtigsten Handelsplätze für Privatanleger in Deutschland. Im maklergestützten Handel sichert das seit 1999 bestehende Quality Trading erstklassige Handelsbedingungen und Leistungsgarantien, beispielsweise Courtage-Befreiung für alle Aktiengeschäfte. Zudem können Anleger seit 2001 über das elektronische Handelssystem Quotrix ganz ohne börsliche Kosten, schnell und direkt mit dem Market Makern handeln oder Limitorders platzieren – inklusive neutraler Handelsüberwachung. Neben den handelsseitigen Leistungen bietet die Börse Düsseldorf im Freiverkehr unter anderem mit dem Qualitätssegment Primärmarkt attraktive Listing-Möglichkeiten für kleinere und mittelgroße Unternehmen. Die nordrhein-westfälische Börse hat ihren Ursprung im Jahr 1553 in Köln, 1875 fand die erste Düsseldorfer Börsenversammlung statt. Seit 2017 ist die BÖAG Börsen AG Trägerin der öffentlich-rechtlichen Börse Düsseldorf. Sie betreibt zudem die Börse Hamburg und Börse Hannover inklusive deren elektronische Handelssysteme LS Exchange und European Investor Exchange.
10.12.2025 – Essener Anlegerforum der DSW mit Brenntag und Fraport
Börsennotierte Unternehmen präsentieren sich vor Ort und stellen sich den Fragen der Anleger.
Kostenlose Teilnahme, aber Anmeldung erforderlich!
| Unternehmen: | Präsentation der Brenntag SE Thomas Altmann, Senior Vice President Investor Relations & Senior Vice President Finance EMEA Präsentation der Fraport AG Florian Fuchs, Head of Investor Relations |
| Moderation: | Marc Tüngler, Hauptgeschäftsführer DSW e.V. |
| Termin: | Mittwoch, 10. Dezember 2025, 18:30 – 20:45 Uhr |
| Ort: | ATLANTIC Congress Hotel Essen Messeplatz 3, 45131 Essen |
Info & Anmeldung:




Neuer Börsenrat der Börse Düsseldorf gewählt
Düsseldorf, 20. November 2025 – Die Börse Düsseldorf hat den neuen Börsenrat sowie sein neues Präsidium für die Amtsperiode 2026 bis 2028 gewählt. Bei der heutigen konstituierenden Sitzung wurde Dr. Michael Böhm, Member of the Executive Committee der HSBC Continental Europe S.A., Germany, zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er übernimmt das Amt von Dr. Rudolf Apenbrink für die HSBC Continental Europe S.A., Germany, der das Amt seit 2022 innehatte.
Erste Stellvertreter des Vorsitzenden sind Thomas Empelmann, Head of Corporate Finance der thyssenkrupp AG, Horst Küpker, Mitglied des Vorstandes der Erste Abwicklungsanstalt, und Marco Swoboda, CFO und Mitglied des Vorstandes der Henkel AG & Co. KGaA. Christian Bock, Director Wealth Management Düsseldorf der Deutsche Bank AG, übernimmt das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden.
Der Börsenrat, zentrales öffentlich-rechtliches Organ der Börse Düsseldorf, ist für die Bestellung und Überwachung der Geschäftsführung sowie den Erlass der wichtigsten Regelwerke zuständig. Zum Gremium gehören sowohl Vertreter von Kreditinstituten, Finanzdienstleistern, Market Makern, Börsenhändlern und Emittenten, als auch Vertreter der Anleger:
| Börsenrat Düsseldorf 2026 bis 2028 | |
| Vorsitzender: | |
| Dr. Michael Böhm | Member of the Executive Committee, HSBC Continental Europe S.A., Germany |
| Erste stv. Vorsitzende: | |
| Thomas Empelmann | Head of Corporate Finance der thyssenkrupp AG |
| Horst Küpker | Mitglied des Vorstandes der Erste Abwicklungsanstalt |
| Marco Swoboda | CFO und Mitglied des Vorstandes der Henkel AG & Co. KGaA |
| Stv. Vorsitzender: | |
| Christian Bock | Director Wealth Management Düsseldorf der Deutsche Bank AG |
| Weitere Mitglieder: | |
| Niels Ackermann | Leiter Kapitalmarktservice der Quirin Privatbank AG |
| Marcus Brinker | Mitglied des Vorstandes, S Broker AG & Co. KG |
| Univ.-Prof. Dr. Christoph J. Börner | Professor am Lehrstuhl der Betriebswirtschaftslehre der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf |
| Vera Calasan | Vorsitzende des Vorstandes der Excellence AG |
| Alexander van Echelpoel | Bereichsleiter Treasury der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG |
| Oliver Ertl | Mitglied des Vorstandes der Lang & Schwarz Trade Center AG & Co. KG |
| Tobias Feld | Investor Relations Officer der Bayer AG |
| Marc Heinrichs | Managing Director Securities Processing der flatexDEGIRO Bank AG |
| Andree Henkel | Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Köln |
| Sebastian Junker | Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Dortmund |
| Jens Koschik | Mitglied der Geschäftsleitung der Mittelstandsbank West Commerzbank AG |
| Kristina Lindenbaum | Mitglied des Vorstandes der dwpbank Deutsche WertpapierService Bank AG |
| Michael Röttgen | Mitglied des Vorstandes der Stadtsparkasse Düsseldorf |
| Dr. Matthias Schmitz | CFO / Mitglied der Geschäftsleitung der KSB SE & Co. KGaA |
| Oliver Szabries | Stv. Sprecher des Vorstandes der ICF BANK AG Wertpapierhandelsbank |
| Marc Tüngler | Hauptgeschäftsführer der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e. V. |
| Rudolf Weichert | Stv. Vorsitzender des Vorstandes der INDUS Holding AG |
| Christoph Weideneder | Vorstand der SMC Small & Mid Cap Investmentbank AG |

Kunden der Consorsbank können jetzt auf Quotrix handeln
Düsseldorf, 17. November 2025 – Die Consorsbank ist neuer Handelsteilnehmer auf Quotrix, dem elektronischen Handelssystem der Börse Düsseldorf. Damit steht den mehr als 1,8 Millionen Kunden der Consorsbank nun ein erweitertes Handelsspektrum zur Verfügung.
Die rund 30.000 Wertpapiere auf Quotrix umfassen praktisch alle relevanten internationalen Aktien sowie Anleihen, Fonds und ETPs. Die Titel können schnell und direkt zwischen Anleger und Market Maker unter der Handelsüberwachung der Börse Düsseldorf gehandelt werden – ohne Maklercourtage und Börsenentgelt. Anleger profitieren somit von Kostenvorteilen und der Sicherheit und Qualität einer regulierten Wertpapierbörse sowie der Flexibilität langer Handelszeiten von 7:30 bis 22:00 Uhr.
Selbstbestimmt und günstig handeln
„Mit Quotrix gewinnen wir einen seit vielen Jahren etablierten elektronischen Handelsplatz hinzu, der das Angebot für unsere Kunden optimal ergänzt und ihnen attraktive Konditionen zum Vermögensaufbau bietet“, erklärt Svenja Weith, Head of Brokerage der Consorsbank. Dr. Rolf Deml, Geschäftsführer der Börse Düsseldorf, ergänzt: „Wir freuen uns auf die Consorsbank als renommierten Partner mit einem breiten Kundenspektrum, der sich aktiv für die Selbstbestimmung und Finanzbildung von Anlegern engagiert“.
Die Consorsbank gehört als Marke der französischen Großbank BNP Paribas zu den führenden Direktbanken in Deutschland und verwaltet ein Kundenvermögen von rund 99 Milliarden Euro. Mit Fokus auf das Banking der Zukunft im digitalen Zeitalter versteht sie sich als Partner ihrer Kunden auf dem Weg zur finanziellen Selbstbestimmung und bietet mit Online-Brokerage, Girokonten, Tages- und Festgeldern, Kreditkarten, Wertpapiersparplänen und Immobilienfinanzierungen sowie verschiedenen Weiterbildungsangeboten ein breites Produkt- und Serviceportfolio.
Weitere Informationen unter: https://www.quotrix.de/


Börse Düsseldorf: Erweiterung der Handelszeiten für Anleihen beim elektronischen Handelssystem Quotrix
Düsseldorf, 24. Juni 2025 – Quotrix – das elektronische Handelssystem der Börse Düsseldorf – erweitert seine Handelszeiten nun auch für Anleihen: Ab dem 01. Juli 2025 können diese börsentäglich bis 22:00 Uhr gehandelt werden. Bisher ist der Handel von 07:30 bis 20:00 Uhr möglich.
Mit der Verlängerung der Handelszeiten kommt Quotrix dem Wunsch vieler Handelsteilnehmer und Anleger nach, die nun von mehr Flexibilität im Handel mit ausländischen Börsen profitieren.
Quotrix startete 2001 als erste Market-Maker-Börse in Deutschland und verzichtet auf börsliche Kosten wie Transaktionsentgelt oder Maklercourtage. Das Handelsuniversum von mehr als 7.800 Aktien, 16.000 Anleihen, 2.700 Fonds sowie 2.600 ETPs umfasst praktisch alle relevanten in- und ausländischen Titel. Darin sind auch viele Fremdwährungsanleihen und die Möglichkeit zum Handel auf Kryptowährungen enthalten.
Weitere Informationen unter: https://www.quotrix.de/



