Rückschau ICF BANK auf die Handelswoche

Wochenrückblick Anleihehandel

EmittentFälligkeitKuponRendite
Bundesschatzanw. – EUR10.12.20262,000%2,572%
Dt. Pfandbriefbk. – EUR25.01.20273,000%3,098%
Norddt. Landesbk. – EUR17.09.20293,500%3,953%
KFW – USD03.04.20282,875%4,909%
Norwegen – NOK26.04.20282,000%4,839%
Umsatzspitzenreiter Quotrix KW 39 (Renditen p.a. zum 25.09.2026)

Quelle: ICF BANK AG Wertpapierhandelsbank, Frankfurt am Main

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Rückblick: Anlegertag Düsseldorf – wo sich Finanzwissen, Networking und Entertainment vereinen

Am Samstag, den 12. September 2026, lockte der Anlegertag Düsseldorf wieder Börsen- und Finanzinteressierte in die Classic Remise: Zwischen schicken Oldtimern und Sportwagen präsentierten sich die Aussteller mit ihren Messeständen, während sich zahlreiche Besucher in der Eventlocation versammelten.

Und selbstverständlich zeigt auf dem Anlegertag auch in diesem Jahr die regionale Börse selbst ihre Präsenz. Die Börse Düsseldorf & Quotrix bot gemeinsam mit der ICF BANK einen eigenen Messestand, wo sie den Besuchern für Fragen, Anmerkungen und sonstige Gesprächsanlässe zur Verfügung standen.

Als Highlight am Messestand gab es zum wiederholten Mal das Geschicklichkeitsspiel „Quotrix Börsen Pong“. Das Ziel des Börsen-Pong’s besteht – ähnlich wie beim berühmt berüchtigten Bier-Pong-Spiel – darin, per Wurf einen Tischtennisball in eine aufgestellte Quotrix-Tasse zu platzieren. Ein erfolgreicher Treffer bedeutet gleichzeitig den Gewinn der Tasse. Aber was einfach klingt, hat in der Praxis seine Tücken und sorgte wieder einmal für viel Spaß und Entertainment! Zwischenzeitlich bildete sich eine lange Schlange von Besuchern, um ihr Glück beim Börsen-Pong zu versuchen.

Darüber hinaus bot der Börsen-Messestand das sogenannte „Meet the Experts“, den direkten Austausch mit Börsenspezialisten wie Finanzcoach Gerhard Michel, Jacob Risse und Thomas Strelow vom Börsen Bunch TV, Technischer Analyst Patrick Antoniou sowie Finanzjournalistin und Autorin Jessica Schwarzer und Investor Uwe Jännert.

Von der Börse Düsseldorf klärte Thomas Strelow bei seinem Fachvortrag „Entzaubert: Alte und neue Börsen-Mythen“ die Besucher über verbreitetes Falschwissen rund um das Thema Börse auf und durfte sich über ein begeistertes Publikum freuen. Zahlreiche Besucher nutzten neugierig die Gelegenheit, um Fragen zu stellen und ihr Finanzwissen zu vertiefen.

Insgesamt war der Anlegertag Düsseldorf 2026 wieder ein voller Erfolg. Die inoffizielle Verlängerung gab es wieder am Abend, wo sich rund 25 Börsenbegeistere „in kleiner Runde“ beim #FInTwitMarkt im Uerige am Markt trafen, um die Eindrücke des Tages und die neuen Ideen Revue passieren zu lassen.

📷 Foto Credits: My Tam Truong, B2MS

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten Anlegertag Düsseldorf 2027!

Rückblick: Viel Börsenwissen und Spaß auf dem Anlegertag in Düsseldorf 2025

Am Samstag, den 6. September 2025, lockte der Anlegertag Düsseldorf wieder Finanzinteressierte in die Classic Remise: Rund 40 Aussteller präsentierten sich zwischen noblen Oldtimern und schnittigen Sportwagen. Besucher jeden Alters füllten die Eventlocation, als um 9:30 Uhr die Tore geöffnet wurden.

Und was wäre der Anlegertag ohne die regionale Börse selbst?! Auch in diesem Jahr bot die Börse Düsseldorf & Quotrix gemeinsam mit der ICF BANK einen eigenen Stand, wo sie den Besuchern für Fragen, Anmerkungen und sonstige Gesprächsanlässe zur Verfügung standen.

Als Highlight am Messestand gab es die Erstauflage vom „Quotrix Börsen Pong“. Ähnlich wie beim berühmt berüchtigten Bier-Pong-Spiel bestand das Ziel darin, per Wurf einen Tischtennisball in eine aufgestellte Quotrix-Tasse zu platzieren. Ein erfolgreicher Treffer bedeutet hier gleichzeitig den Gewinn der Tasse. Aber was einfach klingt, hat in der Praxis seine Tücken und sorgte für viel Spaß und Entertainment! Zwischenzeitlich bildete sich eine lange Schlange von Besuchern, um ihr Glück beim Börsen-Pong zu versuchen. Natürlich fanden alle bunten Quotrix-Tassen ein neues Zuhause.

Ein weiteres Spezial der Börse Düsseldorf war zum wiederholten Mal das „Meet the Experts“ – dem direkten Austausch mit Börsenspezialisten wie Finanzcoach Gerhard Michel, Technischer Analyst & Ausbilder Christoph Geyer sowie Finanzjournalistin/Autorin Jessica Schwarzer, Finfluencerin/Autorin Edda Vogt und Investor Uwe Jännert.

Thomas Strelow und Christoph Geyer durften bei ihrem Fachvortrag „Die Kunst der Technischen Analyse – Was jeder Investor aus den Charts lesen kann“ über ein begeistertes und Publikum freuen, welche den Raum bis auf den letzten Platz und darüber hinaus füllte. Neben den Grundlagen der Charttechnik schafften es bei der Live-Analyse der meistgehandelten Aktien auf Quotrix nur Rheinmetall und Nvidia auf die Leinwand. Aber für die monatliche Chart Show der beiden – wieder am kommenden Dienstag live auf Zoom – wurde versprochen, noch weitere Aktien „auf Zuruf“ zu analysieren.

Die in 2024 erstmalig eingerichtete und von Quotrix unterstützte Blogger Lounge zielte auch in diesem Jahr insbesondere auf ein jüngeres und jung gebliebenes Publikum. Darunter Prominenz wie Susan Levermann, ETF-Spezialist Markus Jordan, Aktienfinder Torsten Tiedt, Sparexperte Heiko von Wittken oder Jacob Risse von Börsen Bunch TV. Zahlreiche Besucher nutzten neugierig die Gelegenheit, um mit den Finanzbloggern und Influencern vor Ort ins Gespräch zu kommen und über aktuelle Geschehnisse an den Finanzmärkten zu diskutieren.

Insgesamt war der Anlegertag Düsseldorf 2025 wieder ein voller Erfolg. Die inoffizielle Verlängerung gab es wieder am Abend, wo sich rund 25 Börsenbegeistere „in kleiner Runde“ beim #FInTwitMarkt im Uerige am Markt trafen, um die Eindrücke des Tages und die neuen Ideen Revue passieren zu lassen.

📷 Foto Credits: My Tam Truong, B2MS

Der nächste Anlegertag Düsseldorf
findet am 12. September 2026 statt.

MAGA ist nicht MEGA

Monatlicher Kapitalmarkt-Standpunkt von Kai Jordan, Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

„such a sh.t on the map and so many currencies“ kommentierten US-Investoren in den 70er und 80er Jahren den Blick auf die zersplitterte Landkarte Europas, wie ich von einem leider schon lange verblichenen US-Broker-Fossil namens Rolf S. lernen konnte. Nun stand Europa aber spätestens seit Helmut Schmidt und Giscard d’Estaing ja für eine Vision des Zusammenwachsens der Nationen zu einer friedlichen Einheit und faszinierte vor allem die jungen Menschen. Und ja, sogar die Einführung der gemeinsamen Währung wurde zumindest vordergründig als weiterer Schritt betrachtet, wenngleich die wahren Gründe andere waren und die Währungsunion schon damals nicht zu Ende gedacht und zu Ende gebracht wurde. Heute haben wir eine gemeinsame Währung mit dem Konstruktionsfehler der dysfunktionalen europäischen Legislative und einer fehlenden Exekutive. Und die pan-europäische Legislative ist letztlich nur ein Vehikel für einen Binnenmarkt, an dem doch alle partizipieren und einer exponentiell explodierenden Überregulierung. Ansonsten von Einigkeit keine Spur mehr, was bleibt wird leider immer mehr wieder ein „sh.t on the map“.

Das Europa strukturell eine tiefere Integration braucht, haben wir an dieser Stelle schon mehrfach geschrieben. Exemplarisch auszugsweise hier:

„Und es ist wie es immer ist:“‚ was sich nicht vorwärtsentwickelt, entwickelt sich rückwärts“. Und die bei den jüngsten Wahlen vielerorts triumphierenden EU-Gegner beweisen das. Wir sind gespannt, wie weit der Frust über die vermurkste Struktur Wähler und Politik noch treibt.

Und während Europa weiter auseinanderdriftet wird mehr und mehr Realität, was wir in „Was wäre wenn“ und „Der Greis ist heiß“  beschrieben haben. Im geopolitischen Spiel gerät Europa immer weiter zwischen die Fronten der Großmächte. Insbesondere jenseits des Atlantiks entwickeln sich aktuell schwer kalkulierbare Sachverhalte.

So sah der Professor Ivan Light der Universität Berkeley Trump schon lange in der Tradition der fiktiven Figur von Bruce Wayne der sich in Gotham City (aka New York, der Geburtsstadt Trumps) als Erbe eines Familienunternehmens und Milliardär gerne mit schönen Frauen umgibt und in einem Fledermauskostüm auf Verbrecherjagd geht und brutale Selbstjustiz übt ohne sich jemals um Gesetze, Richter oder ähnliches gekümmert zu haben.

„Spinnt der Autor jetzt komplett?“, wird sich der eine oder andere Leser nun fragen, aber man muss, das glaube ich, um zu verstehen warum 77 Millionen Amerikaner*innen in der Sehnsucht nach einem Erlöser diesen Präsidenten gewählt haben, dies alles in einem großen Bild sehen.

„Als 2011 Szenen für den Film »The Dark Knight Rises« im Trump Tower gedreht wurden, kam es nach Erinnerung des Bruce-Wayne-Darstellers im Batman-Kostüm, Christian Bale, zu einer absurd anmutenden Szene. Irgendwann habe Trump ihn in sein Büro gebeten. »Ich glaube, er dachte, ich sei Bruce Wayne, weil ich gekleidet war wie Bruce Wayne. Also sprach er mit mir, als wäre ich Bruce Wayne, und ich habe mitgemacht.«“ (Quelle: SPON). Ob nun Imperator (Spiegel), Kolonialherr aus dem 19 Jahrhundert oder Batman.

Batman steht für Disruption: „er wird mit allem brechen, wofür die USA bisher standen“. Nato, UNO, freier Welthandel, Pariser Klimaabkommen? Das alles steht in Frage. Europa ist auf diese Situation weder strukturell noch aktuell vorbereitet. Deutschland ist praktisch ohne Regierung und in Frankreich funktioniert sie nicht. Der Rest fällt sukzessive in rechtspopulistische oder postfaschistische Hände die bestenfalls ihre eigenen Nationalstaaten „Great Again“ machen wollen und das mit teilweise hanebüchenen Plänen. Aber auch ohne diese Wahlergebnisse wäre Europa komplett überfordert gewesen.  Ein MEGA (Make Europe Great Again) wird es in diesem Umfeld nicht geben. Im Gegenteil, der Batman aus New York wird die Europäer und andere Großmächte gegeneinander ausspielen. Kommen zur Inauguration eines neuen Präsidenten traditionell nur die Botschafter der Staaten, so hat Batman diesmal auch linientreue Staatenlenker und Politiker eingeladen. 

Nach anfänglichem Zögern kommt nun fast die ganze rechtspopulistische Garde Europas wie ein Strom Lemminge zur Inauguration angereist. Deutsche Bundeskanzler sind hier keinesfalls erwünscht.  Also alle rechten Lemminge reisen nach USA? Nein, erstaunlicherweise hat Victor Orban abgesagt. Vielleicht hat der einst liberale Politiker und verflossene EU-Ratspräsident genug Erfahrung und den Braten gerochen, dass die Kleinstaaterei und Katzbuckelei vor Batman Europa keinen einzigen Vorteil bringen. Europa braucht Einigkeit und gemeinsames entschlossenes Handeln. (klingt wie Science Fiction). Denn es droht ein Hasenfußrennen, da die USA sich mit den protektionistischen Maßnahmen auch selbst Schaden zufügen. Wird Europa von dieser Ehrerbietung profitieren? Das ist zu bezweifeln. Man sonnt sich lediglich im internationalen Glanz. Und mit Impfprotegé Bill Gates hat sich nun auch der letzte Tech-König wie Vercingetorix vor Cäsar auf die Knie begeben.

Die Trump-Anhänger sind sich in vielen Punkten gar nicht einig, wie der Konflikt zwischen Trumps Alt-Strategen Steve Bannon und Elon Musk in der Migrationsfrage zeigt, aber in der Außenpolitik scheint man dort eher auf einer Linie zu sein.

Bestenfalls ist zu vermuten, dass Europa mit der Drohung die Nato praktisch in die Mülltonne der Geschichte zu befördern, wenn die Rüstungsausgaben nicht erhöht werden, nur erpresst werden soll. Aber das bleibt ohnehin ohne Alternative. Auch bei einem Zerfall der NATO müssen die Rüstungsausgaben drastisch steigen. Ohne Aufrüstung der Europäer werden die imperialistischen Hegemonialansprüche Putins in Richtung Westen noch mehr Fahrt aufnehmen.

Die neuen Zölle dürften Deutschland und Europa stark treffen. Etwas könnte man auch davon profitieren, wenn die Zölle für chinesische Produkte mit 60 % noch höher sind als die angedachten 20 % für die Europäer.

Und das alles in einer Situation, in der die USA im Jahre 2024 China als wichtigsten Handelspartner Deutschlands abgelöst haben, wie dpa am Sonntag aus einer Studie der bundeseigenen Agentur „Germany Trade and Invest“ berichtete.

Damit steigt der Druck auf Deutschland sich den USA im Wirtschaftskrieg mit China anzuschließen. Dem entgegen steht das Potenzial, das mehr chinesische Waren nach Europa fließen, wenn die amerikanischen Zollbarrieren erst intakt sind. Die Bundesbank warnte bereits im November, dass derartige Zustände bis zu 1 Prozent der Wirtschaftsleistung kosten könnten. Klingt eher vorsichtig.

Das all dies seine Spuren in den Märkten hinterlassen wird bzw. das bereits tut liegt auf der Hand. Wir hatten das in „der Greis ist heiss“ schon dargelegt.

Und die nun angekündigten Massenverhaftungen und Abschiebungen von Millionen illegal eingereister Migranten durch Razzien im ganzen Land wird nicht nur drastische Folgen für geschätzt rund 20 Millionen Familien in USA haben. Wie zerrissen die USA sind, zeigt das sich demokratisch regierte Städte wie Chicago als Fluchtorte deklariert haben. „Man werde sich den Bundesbehörden nicht entgegenstellen, aber auch nicht kooperieren“. So das Motto der nächsten Tage.

Und der US-Bondmarkt beginnt die Reanimation der Inflation durch die künftige US-Regierung konsequent einzupreisen. So stieg die Rendite der 10 jährigen Bonds bereits auf 4,8 % und die kleine Beruhigung durch jüngst veröffentlichte Inflationsdaten dürfte technischer Natur sein. Das sind hochaktuelle Daten.

„The Bondmarket is starting to suspect that Trump really is who he seems to be“ schreibt der Ökonom und Nobelpreisträger Paul Krugman. Beim Dollar sieht man die Entwicklungen ebenfalls und die Märkte haben ein feines Gespür. Wenn die Rendite auf 5 % oder darüber steigt, dann könnte der Katzenjammer auch auf den Aktienmarkt übergreifen. Steuererleichterungen und Hoffnung auf Deregulierung zum Trotz.

Und zu allem Überfluss hat Batman am 18.01. noch eine eigene Kryptowährung gelauncht. Den Meme-Coin. Die „Börse Daily“ (BD) kommentiert die 6 Mrd. Marktkapitalisierung, die dieses Ding innerhalb weniger Stunden erreicht hat mit „Absurdistan“. Man vermutet dahinter aber eben eine neue Ausrichtung der US-Finanzpolitik und erwartet zunehmende Investments sogar der sonst sehr konservativen US-Pensionskassen. „So entstehen aus dem Nichts Milliardenwerte“, so BD weiter. Es sei „der nächste Schritt zur Gamification des US-Marktes“.

Wie wirr das alles ist, beweist die jüngst stattgefundene „Turning-Point-USA“-Konferenz in Phoenix. Hier hatte Batman angekündigt den Panama Kanal zurückzuholen. Auch der  QAnon-Schamane wurde hier gesichtet – jener Mann mit den Büffelhörnern in der Pelzmütze, der am 6. Januar 2021 das Kapitol mit gestürmt hat und danach ins Gefängnis wanderte. In Phoenix versammelten sich Verschwörungstheoretiker, windige Anlageberater und das Spitzenpersonal der künftigen US-Regierung.

Ob das nun alles für ewig ist, wird an der weiteren Entwicklung der Gesamtsituation und der Demokratie in den USA liegen. Schon bei den Midterm-Wahlen in zwei Jahren könnte die hauchdünne Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus dahinschmelzen und vielleicht auch im Senat. Wo Europa und die Märkte dann stehen, wird man sehen. Aber eines sollten sich Europas Regierungen egal welcher Couleur hinter die Löffel schreiben: „MAGA ist nicht MEGA“.

Zu mwb:

Die mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG ist ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassener Wertpapierdienstleister mit Niederlassungen in Gräfelfing bei München, Hamburg, Hannover, Frankfurt und Berlin. Das Unternehmen wurde 1993 gegründet. 1999 erfolgte der Börsengang. Heute ist die mwb-Aktie (ISIN DE000A3EYLC7, WKN A3EYLC) an der Börse München im Segment m:access notiert wie auch im Freiverkehr an den Börsen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Basic Board), Hamburg und Stuttgart. mwb ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv: Wertpapierhandel und Corporates & Markets. Im Wertpapierhandel betreut mwb rund 46.000 Orderbücher für deutsche und internationale Wertpapiere. Dabei handelt es sich sowohl um Aktien als auch um festverzinsliche Wertpapiere und offene Investmentfonds. Damit ist mwb einer der größten Skontroführer in Deutschland.

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mwb Kapitalmarkt-Standpunkt

vom 21. Januar 2025
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Kai Jordan – Vorstand der mwb Wertpapierhandelsbank AG

Kontakt und weitere Informationen:
mwb Wertpapierhandelsbank AG         
Kai Jordan                 
Kleine Johannisstraße 4        
20457 Hamburg                     
Tel: +49 40-360995-20                    
E-Mail: kjordan@mwbfairtrade.com

Volles Haus beim Anlegertag 2024

Am Samstag, den 28. September 2024, füllte sich die Classic Remise in Düsseldorf zum Anlegertag mit mehr Besuchern denn je. Der Veranstalter B2MS vermeldete einen Rekord mit mehr als 1.700 Gästen. Schon in den ersten Vortragsrunden waren die Räume bis auf den letzten Platz mit vielen Finanzinteressierten jeden Alters gefüllt. Die an die ersten 500 Besucher verteilten „Börsen-Beutel“ von Börse Düsseldorf und Quotrix prägten das Bild der lebhaften Messe zwischen historischen Oldtimern und flotten Sportwagen.

Die Börse Düsseldorf bot am eigenen Stand die Möglichkeit, sich im Rahmen des „Meet the Experts“ direkt mit Finanzexperten auszutauschen. Neben der Finanzjournalistin Jessica Schwarzer und dem Finanzcoach Gerhard Michel standen auch Christoph Geyer, technischer Analyst beim VTAD e.V., und Jacob Risse von FunnyMoney und Börsen Bunch TV sowie der Wikifolio-Investor Uwe Jännert für Fragen zur Verfügung.

Auch der Fachvortrag in Kooperation mit der ICF BANK, „Stock Picking oder lieber ETFs?“, wurde begeistert aufgenommen. Der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Thomas Strelow (Börse Düsseldorf) und Andreas Henning (ICF BANK) ihre „Erfolgsrezepte“ für eine ausgewogene Anlagestrategie präsentierten.

Erstmalig wurde in diesem Jahr mit der Unterstützung von Quotrix eine Blogger Lounge eingerichtet, welche zahlreiche junge Besucher anlockte. Anleger hatten hier die Gelegenheit mit Finanzbloggern und Influencern ins Gespräch zu kommen und über aktuelle Entwicklungen an den Finanzmärkten zu diskutieren.

Insgesamt war der Anlegertag Düsseldorf 2024 ein voller Erfolg.

📷 Foto Credits: My Tam Truong, B2MS

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Juni 2024 – Special: 6x iShares iBonds Term € Corp UCITS ETF (Dist)

Die iShares iBonds Term € Corp UCITS ETFs mit festem Laufzeitende investieren jeweils in ein Portfolio von mehr als 200 verschiedenen Investment-Grade-, festverzinslichen, auf Euro lautenden Unternehmensanleihen, die in den Jahren 2025 bis 2030 fällig werden, und schließen Emittenten basierend auf den ESG- und anderen Ausschlusskriterien des Indexanbieters aus (SFDR-Klassifizierung: Art. 8). Die Größe der verschiedenen Laufzeit-ETFs liegt zwischen 20 und >1.000 Mio. Euro

Im Aktionsmonat werden die jeweiligen ETFs an der Börse Düsseldorf vom Skontroführer ICF BANK zu nochmals engeren Geld- und Brief-Kursen gehandelt. Ziel ist es, den niedrigsten Spread unter den deutschen Handelsplätzen bieten zu können. In der Zeit zwischen 09:00 und 17:30 Uhr ist die Geld-Brief-Spanne in diesem Papier niedriger (oder maximal gleich) wie am Handelsplatz Xetra. 
Die hier vorgestellten Produkte sind in keinem Fall als Anlageberatung oder Kaufempfehlung zu verstehen.

Investment-Grade-, festverzinsliche, auf Euro lautende Unternehmensanleihen, mit festem Laufzeitende, ausschüttend

Name ISIN Briefkurs Stand Diff % Diff +/-
iShares iBonds Dec 2026 Ter… IE000SIZJ2B2 0 25.09.2026 -0,06% -0,0030
iShares iBonds Dec 2027 Ter… IE000H5X52W8 0 25.09.2026 -0,07% -0,0034
iShares iBonds Dec 2028 Ter… IE000264WWY0 0 25.09.2026 0,004% 0,0002
iShares iBonds Dec 2029 Ter… IE000IHURBR0 0 25.09.2026 0,07% 0,0036
iShares iBonds Dec 2030 Ter… IE000LX17BP9 0 25.09.2026 0,06% 0,0031

Vorteile:

  • Feste Laufzeit: iBonds-ETFs haben eine feste Laufzeit. Am Ende der Laufzeit wird das investierte Kapital an den Anlegenden zurückgezahlt. Dieser muss sich dann aber um die Wiederanlage kümmern.
  • Diversifikation: Ein wesentlicher Vorteil ist die breite Streuung über verschiedene Anleihen. Zudem ermöglicht ein iBond-ETF die Investition in Anleihen, die sonst nicht zugänglich sind.
  • Planbare Rendite: Wenn man einen iBond-ETF bis zum Ende der Laufzeit hält, ist die zu erwartende Rendite planbar, da alle im ETF enthaltenen Anleihen am Ende der Laufzeit fällig werden.

ETFs des Monats – 06/2024:
iShares iBonds

Ausführliche Details, Factsheets und Anlegerinformationen bei extraETF.com:

https://extraetf.com/de/wissen/ibonds

Die Courtage für ETF-Geschäfte an der Börse Düsseldorf beträgt 0,08%. In Verbindung mit einem niedrigen Spread und anhängig von der Ordergröße kann dies für das einzelne Geschäft zu einem günstigeren Kauf- oder Verkaufspreis führen, als an einem Handelsplatz ohne explizite Nebenkosten. Vergleichen lohnt sich! (Ausschlaggebend für die Gebühren ist das Preisverzeichnis der depotführenden Banken bzw. Broker.)

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Rückblick Anlegertag 2023

Die Düsseldorfer Finanzmesse fand bei herrlichem Spätsommerwetter guten Zuspruch. Die Hallen der Classic Remise waren gut gefüllt und bei den meisten Vorträgen reichten die Sitzplätze nicht aus, um alle wissensdurstigen Besucher aufzunehmen.

Über 1.400 Börsenfans fanden den Weg in die Classic Remise, in der natürlich auch die ausgestellten Oldtimer Gesprächsthema waren. Die ersten 500 Besucher konnten sich wieder über einen Goodie-Bag von der Börse Düsseldorf und Quotrix freuen. In vier Vortragsbereichen konnten sich die Besucher über alle aktuellen Themen zu Geldanlage & Börse informieren. Von den Grundlagen bis hin zu Trading-Strategien: für Einsteiger bis zum versierten Anleger.

Das Team von Börse Düsseldorf, Quotrix und ICF BANK war neben dem Messestand noch mit dem Vortrag „Comeback der Zinsen – Wie sich mit Anleihen (wieder) attraktive Renditen erzielen lassen“ vertreten, der auch als PDF zum Download bereit gestellt wird. Für Abwechslung sorgte auch wieder das „Meet the Experts“ am Infostand, wo Finanzcoach Gerhard Michel, Chartanalyst Christoph Geyer, Finanzbloggerin Lisa Osada (Aktiengram), Jacob Risse von FunnyMoney & Börsen Bunch TV sowie die Finanzjournalistin und Bestsellerautorin Jessica Schwarzer den Besuchern Rede und Antwort standen.

An den vielen Messeständen zeigten sich zufriedene Gesichter und es wurden die qualifizierten Fragen der interessierten Besucher gelobt. Die Organisatoren erreichten neben den Stammgästen auch einen nicht unerheblichen Anteil an Erstbesuchern. Fast alle Aussteller signalisierten, dass sie auch im kommenden Jahr erneut beim Anlegertag dabei sein wollen. Der neue 2024er-Termin in der Classic Remise wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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Mit dem #FinTwitMarkt ging der Anlegertag noch in die Verlängerung, wo sich auf Social Media aktive Börsenfreunde zum Abendessen im Uerige am Markt verabredet hatten.

16.09.2023 – Vortrag: Comeback der Zinsen – Wie sich mit Anleihen (wieder) attraktive Renditen erzielen lassen

Auf dem Anlegertag in der Classic Remise Düsseldorf geben Thomas Strelow, Börse Düsseldorf, und René Marzo Wilhelm, ICF BANK, einen Überblick zur aktuell wieder gefragten Wertpapierklasse Anleihen.

Wir planen, das Thema Anleihen in den nächsten Wochen zusätzlich als Webinar anzubieten. Ankündigung erfolgt hier unter Termine bzw. in unserem Newsletter.

Termin: Samstag, 16.09.2023, 10:00 Uhr

Ort: Anlegertag Düsseldorf, Classic Remise, Raum 1

Hinweis: Kostenlose Anmeldung erforderlich.

Der Anlegertag Düsseldorf findet von 09:30 bis ca. 17 Uhr statt und bietet zahlreiche Vorträge und Messestände. Alle Infos und kostenlose Anmeldung hier: www.anlegertag.de

Infografik: EZB und Fed ziehen erneut Leitzinsen an | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
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Abseits gewohnter Anleihe-Pfade

Anleihen galten über Jahrzehnte als Renditegarant ohne großes Risiko. Doch das ist Geschichte. Nullzinspolitik und Verwahrentgelte machen Geld heute teuer. Diese Entwicklung fordert Investoren förmlich dazu auf, kreative Anlagelösungen abseits der ausgetretenen Anleihe-Pfade zu finden, ohne dabei das Risiko signifikant zu erhöhen.

Festverzinsliche Wertpapiere waren jahrzehntelang Kernbestandteil im strategischen Vermögensaufbau von Institutionellen und Privaten. Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld hat jedoch dazu geführt, dass gerade Anleihen guter Bonität und damit geringem Risiko quasi nur noch eine Nullnummer sind oder gar eine Negativrendite erbringen. Nimmt man noch die Inflation hinzu, sieht die Wertentwicklung im Wertpapierbestand noch düsterer aus. Was aus Investorensicht negativ ist, wirkt sich für Staaten und Unternehmen guter Bonität, die sich am Kapitalmarkt über Anleihen refinanzieren, wiederum außerordentlich positiv aus: Sie können sich nahezu kostenfrei mit frischem Kapital eindecken. Wer zum Beispiel der Bundesrepublik Deutschland für 5 Jahre 20.000 Euro leiht, muss für die sichere Aufbewahrung seines Geldes derzeit jedes Jahr 0,6 Prozent Negativzinsen draufzahlen. Aus investierten 20.000 Euro werden nach 5 Jahren 18.800 Euro. Bei einer angenommenen Preissteigerungsrate von 2,3 Prozent pro Jahr, bleiben dann sogar nur noch 16.500 Euro übrig.

Unsere Anleihespezialisten haben angesichts dieser bedenklichen Entwicklung Strategien entwickelt, die über den traditionellen Tellerrand hinausblicken. Dabei nutzen wir Opportunitäten von Neuemissionen am Anleihemarkt und am Markt für Kreditausfallversicherungen, die beide eine auskömmliche Rendite bei geringem Risiko erzeugen. Wenn ein Unternehmen eine neue Anleihe am Neuemissionsmarkt begibt, zahlt es Investoren als Anreiz eine höhere Rendite als für bereits ausstehende Anleihen. Diese Überrendite kann systematisch abgeschöpft werden. Privatanlegern bleibt diese Möglichkeit verwehrt. Kreditausfallversicherungen sind eine weitere Möglichkeit, Rendite zu generieren. Diese sind mit einer Mietbürgschaft vergleichbar, bei der der Bürge das Ausfallrisiko des Mieters gegenüber der Bank übernimmt und dafür eine Gebühr erhält. In diesem Fall erhält der Kreditversicherer eine Prämie dafür, dass er das Ausfallrisiko eines bestimmten Unternehmens übernimmt. Da wir uns ausschließlich auf Unternehmen mit einer starken Bonität konzentrieren, ist hier das Ausfallrisiko gering.

Investoren, die ihre überschüssige Liquidität ohne Strafzins zwischenparken wollen und eine Anlagestrategie suchen, die Anleihen höchster Bonität mit Neuemissionsprämien und Kreditausfallversicherungen kombiniert, sollten sich den nordIX Treasury plus (ISIN: DE000A2DKRH6) anschauen. Dieser, mit der Donner & Reuschel AG aufgelegte Fonds, ist an der Hamburger Börse gelistet. Er wurde vor kurzem um eine Tranche erweitert, die auch Privatanlegern dieses attraktive Anlagekonzept zugänglich macht. Unabhängig von Zins- und Kapitalmarktentwicklung verfolgen wir das Ziel, einen planbaren Ertrag zu erwirtschaften und unseren Investoren jeweils halbjährlich eine Ausschüttung zukommen zu lassen. In den letzten Jahren lag diese auf das Gesamtjahr bezogen zwischen 1,0 und 1,5 Prozent. Deutlich mehr als die angesprochene Null und das bei einem niedrigem Risikoprofil.

Newsletter vom 21. Juli 2021

Claus Tumbrägel – Vorstand
nordIX AG

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Lohnen Bonds noch für Anleger?

Die Auswüchse der „Modern Money Theory“ sowie die durch Notenbankkäufe künstlich herabgesetzten Marktzinsen entlang der Renditestrukturkurven, haben weltweit dazu geführt, dass Inflations- und Ausfallrisiken seit geraumer Zeit falsch bepreist werden. Gegenwärtig weisen festverzinsliche Wertpapiere weltweit im Wert von mehr als 17 Billionen US-Dollar eine negative Rendite auf!

Für den Euroraum bedeutet dies, dass beispielsweise im Segment der Staatsanleihen nur noch 1,5 Prozent der Titel eine positive Rendite haben. Bei den Unternehmensanleihen sind es immerhin 9 Prozent, die noch über Null rentieren. Und dabei reden wir von Nominalrenditen, also dem Ertrag vor Inflationsverlusten! Es bleiben damit für die Investoren wohl nur noch die sogenannten „High-Yield-Anleihen“ übrig. Anlagen in extrem langlaufenden Festverzinslichen erscheinen momentan dagegen wenig sinnvoll. Schließlich befinden wir uns in einem Umfeld mit deutlich steigenden Inflationserwartungen und einem dadurch stark wachsenden Zinsänderungsrisiko.

„High-Yield-Anleihen“ gelten gemeinhin als hochriskant und damit zweite Wahl. Man könnte es aber auch so sehen: Es sind nur dem Namen nach Anleihen. Stark eingeschränkte Liquidierbarkeit, speziell in angespannten Marktphasen, lässt diese Anlageform eher Krediten gleichen. Finanzielle Laien sollten die Einzelanlage eher meiden, da etwaige Risiken für diese Anlegergruppe nur schwierig beherrschbar sind. Wenn man allerdings die Emittenten, analog zu Aktien, professionell analysiert und die so gewonnenen Erkenntnisse mit denen eines erfahrenen Rentenmanagers verknüpft, dann kann daraus ein „Schuh“ werden.

Diesen „Schuh“ gibt es bereits in bewährter Form. Es ist der Investmentfonds TBF GLOBAL INCOME WKN 978199. Bereits seit mehr als 20 Jahren kombiniert er erfolgreich das Know-how aus Aktienanalyse und Rentenfondsmanagement. Und, das wird die auf laufende Erträge fokussierten Anleger freuen: Der Fonds schüttet auch in diesem Februar, nun bereits das 16. Jahr in Folge, einen konstanten Betrag pro Anteilsschein aus.

Der Vollständigkeit halber ist zu erwähnen, dass der in Kooperation mit Donner & Reuschel betriebene Fonds das FNG-Siegel trägt und daher vom Fondsmanagement rigide ESG-Kriterien zu beachten sind. Interessierte Investoren können ihn auch über die Börse Hamburg erwerben.

Guido Barthels – Senior Portfolio Manager 
TBF Global Asset Management GmbH